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VroniPlag Wiki

Analyse:Ma/Fragment 637 08

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 637, Zeilen: 8-16
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 246, Zeilen: 13-17, 117-120
Auch die Veräußerung der durch das nationalsozialistische Unrechtsregime verstaatlichten Kulturgüter mittels eines renommierten Kunsthauses – wie bspw. die in der Schweiz mit der Verwertung einiger der als entartet sichergestellten Kunstobjekte betraute Galerie Fischer aus Luzern, die zu dieser Zeit einen sehr guten Ruf genossen habe – müsse aus Sicht der Erwerber ebenfalls gegen eine Unrechtmäßigkeit der Herkunft sprechen.888 Diese Argumentation wurde auch im Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 25. Juli 1953889 zur Begründung der Gutgläubigkeit aufgegriffen, in welchem die Rückforderung eines in Frankreich von den Nationalsozialisten geraubten Bildes zu beurteilen war:

888 Vgl. Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 246–256.

889 Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 25. Juli 1953, abgedr. in SJZ 51 (1955), S. 55.

Ferner sei darauf hinzuweisen, dass auch die in der Schweiz mit der Verwertung einiger Kunstobjekte betraute Galerie Fischer aus Luzern einen sehr guten Ruf genossen habe, somit der Umstand, dass gerade dieses renommierte Auktionshaus die Verwertung vorgenommen habe, aus Sicht der Erwerber ebenfalls gegen eine Unrechtmässigkeit der Herkunft gesprochen habe1080.

1080 Vgl KUNZE, S. 218f. Dieses Argument wurde auch im Entscheid vom 25. Juli 1953 des Zivilgerichts Basel-Stadt, abgedr. in SJZ 51 (1955) 55, in welchem die Rückforderung eines in Frankreich von den Nationalsozialisten geraubten Bildes zu beurteilen war, zur Begründung der Gutgläubigkeit angeführt: "Nach den Ausführungen der Klage hat der Beklagte das Gemälde bei Rodolphe Dunki gekauft. ...

Anmerkungen

Wiederholung von Fragment_615_29.

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