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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

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Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

9 Fragmente

[1.] Analyse:Mas/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 15:07 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 15:02 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 18, Zeilen: 1 ff.
2) Der rechte Aortenbogen

Das Vorkommen des rechten Aortenbogens in der erwachsenen Bevölkerung beträgt 0,1 % (Hastreiter et al., 1966).

Kongenitale Anomalien des Aortenbogens sind eine wichtige Ursache für Kompressionssyndrome von Trachea und Ösophagus in der Kindheit und sind nicht selten mit angeborenen Herzfehlern und/oder Chromosomenstörungen vergesellschaftet. Durch die Fehlentwicklung in der Embryonalzeit bilden sich sogenannte Gefäßringe, die je nach Variation asymptomatisch bleiben können oder das klinische Vollbild einer tracheoösophagealen Kompression mit Dyspnoe, Dysphagie und Stridor zeigen.

Der doppelte Aortenbogen ist die häufigste Ursache für symptomatische Gefäßmalformationen (Valletta et al., 1997), er stellt allerdings meist eine isolierte Fehlbildung dar. Laut den Veröffentlichungen der letzten zehn Jahre werden 43% der tracheoösophagealen Kompressionssyndrome durch doppelte Aortenbögen hervorgerufen (Valletta et al., 1997).

Die Assoziation rechter Aortenbögen mit der Fallot`schen Tetralogie variiert in unterschiedlichen Publikationen von 13-34% (Hastreiter et al., 1966). Rechte Aortenbögen mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße sind bis zu 57% mit der Fallot`schen Tetralogie assoziiert und haben insgesamt ein Risiko von über 90% für kongenitale Herzfehlbildungen (Achiron et al., 2002). Bei 28% der Patienten mit rechtem Aortenbogen und spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße kann eine Mikrodeletion 22q11 nachgewiesen werden (Rauch et al., 2004).

Rechte Aortenbögen mit aberranter A. subclavia sinistra weisen in bis zu 10% Herzfehler auf (Braunstein und Sade, 1991; Stewart et al., 1966). Die Assoziation mit einem Double-Outlet Right Ventricle (20%) oder einem Truncus arteriosus communis (15-35%) ist nicht selten (Hastreiter et al., 1966). Rechte Aortenbögen mit aberranter A. subclavia sinistra verursachen im Vergleich zum Doppelten Aortenbogen nur in 11% tracheoösophageale Kompressionen (Valletta et al., 1997). Symptome treten in der Regel erst später im Leben auf und sind weniger schwerwiegend als beim doppelten Aortenbogen (Gross und Neuhauser, 1951).

2.5. Der rechte Aortenbogen

Kongenitale Anomalien des Aortenbogens sind eine wichtige Ursache für Kompressionssyndrome von Trachea und Ösophagus in der Kindheit und sind nicht selten mit angeborenen Herzfehlern und/oder Chromosomenstörungen vergesellschaftet. Durch die Fehlentwicklung in der Embryonalzeit bilden sich sogenannte Gefäßringe, die je nach Variation asymptomatisch bleiben können oder das klinische Vollbild einer tracheoösophagealen Kompression mit Dyspnoe, Dysphagie und Stridor zeigen.

Der doppelte Aortenbogen ist die häufigste Ursache für symptomatische Gefäßmalformationen (Valletta et al., 1997), er stellt allerdings meist eine isolierte Fehlbildung dar. Eine Übersicht der Veröffentlichungen der letzten zehn Jahre stellt heraus, dass 43% der tracheoösophagealen Kompressionssyndrome durch doppelte Aortenbögen hervorgerufen werden (Valletta et al., 1997).

Die Assoziation rechter Aortenbögen mit der Fallot`schen Tetralogie variiert in unterschiedlichen Publikationen von 13- 34% (Hastreiter et al., 1966). Rechte Aortenbögen mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße haben insgesamt ein Risiko von über 90% für kongenitale Herzfehlbildungen und sind bis zu 57% der Fälle mit einer Fallot`schen Tetralogie assoziiert (Achiron et al., 2002). Bei 28% der Patienten mit rechtem Aortenbogen und spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße kann zusätzlich eine Mikrodeletion 22q11 nachgewiesen werden (Rauch et al., 2004). Rechte Aortenbögen mit aberranter A. subclavia sinistra sind dagegen nur in 10% der Fälle mit Herzfehlern vergesellschaftet (Hastreiter et al., 1966).

Rechte Aortenbögen mit aberranter A. subclavia sinistra verursachen im Vergleich zum doppelten Aortenbogen nur in 11% tracheoösophageale Kompressionen. Symptome treten in der Regel erst später im Leben auf und sind weniger schwerwiegend als beim doppelten Aortenbogen (Valletta et al., 1997).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[2.] Analyse:Mas/Fragment 015 23 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 15:12 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 15:12 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 23-29
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 15, Zeilen: 12 ff.
e) Heterotaxie Syndrome

Hinter dem bilateral symmetrischen Äußeren aller Primaten verbirgt sich eine ausgeprägte Asymmetrie im Körperinneren. Herz, Gefäßsystem, Lunge, Hirn sowie die unpaarigen Bauchorgane weisen eine charakteristische Asymmetrie zwischen rechter und linker Körperhälfte auf, die bei allen Primaten zur selben Organanordnung entlang der Links-Rechts-Achse führt (Fujinaga, 1997). Dieser Normalzustand wird als Situs solitus bezeichnet. Obwohl der Organaufbau des Embryos initial symmetrisch ist, beginnt bereits am 23. Lebenstag die [Ausprägung der charakteristischen Körperasymmetrie mit der Rechtsdrehung des Herzschlauches.]

2.4. Heterotaxie-Syndrome

Hinter dem bilateral symmetrischen Äußeren aller Primaten verbirgt sich eine ausgeprägte Asymmetrie im Körperinneren. Herz, Gefäßsystem, Lunge, Hirn sowie die unpaarigen Bauchorgane weisen eine charakteristische Asymmetrie zwischen rechter und linker Körperhälfte auf, die bei allen Primaten zur selben Organanordnung entlang der Links- Rechts-Achse führt (Fujinaga, 1997). Dieser Normalzustand wird als Situs solitus bezeichnet. Obwohl der Organaufbau des Embryos initial symmetrisch ist, beginnt bereits am 23. Lebenstag die Ausprägung der charakteristischen Körperasymmetrie mit der Rechtsdrehung des Herzschlauches.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[3.] Analyse:Mas/Fragment 016 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 15:23 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 15:17 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 15 f., Zeilen: 15: 12 ff.; 16: 1 ff.
[Obwohl der Organaufbau des Embryos initial symmetrisch ist, beginnt bereits am 23. Lebenstag die] Ausprägung der charakteristischen Körperasymmetrie mit der Rechtsdrehung des Herzschlauches. Mit der Windung des gesamten Embryos entlang der Längsachse gegen den Uhrzeigersinn beginnt dann auch die asymmetrische Verteilung der übrigen Organe (Kathiriya und Srivastava, 2000). In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Genen identifiziert, die als Gen-Kaskade für die spezifische Organasymmetrie verantwortlich sind (Capdevila et al., 2000). Eine Störung dieser Kaskade führt zu einer veränderten Verteilung der Organe entlang der Links-Rechts-Achse, welche als Heterotaxie bezeichnet wird. Die Morphogenese des Herzens ist durch die komplexe Abfolge von rechts- bzw. linksgerichteten Verwindungen des Herzschlauches in besonderem Maße anfällig für Störungen entlang der Körperlängsachse. Daher sind Heterotaxie- Syndrome insbesondere mit Herzfehlern vergesellschaftet (Kathiriya und Srivastava, 2000).

Heterotaxie-Syndrome haben eine geschätzte Inzidenz von 1 auf 10.000 Geburten (Lin et al., 2000). Ihr Anteil in Kollektiven mit angeborenen Herzfehlern beträgt 2,2 – 4,2%, wobei hier die Mortalität innerhalb des ersten Lebensjahres 50% beträgt (Talner, 1998).

Im klinischen Alltag bezeichnet der Begriff Heterotaxie einen Organsitus, der weder dem Situs solitus noch dem Situs inversus completus zugeordnet werden kann (Lin et al., 2000). Der Begriff Situs ambiguus wird hierbei synonym gebraucht. Phänotypisch existieren zwei Hauptvarianten der Heterotaxie-Syndrome: Links-Isomerismus und Rechts-Isomerismus. Der Begriff Isomerismus bezeichnet hierbei die symmetrische Anlage normalerweise asymmetrischer Organe oder Organsysteme.

Das assoziierte Fehlbildungsspektrum der Heterotaxie-Syndrome umfasst eine Vielzahl von kardiovaskulären und viszeralen Anomalien, die mit unterschiedlicher Häufigkeit bei Rechts-Isomerismus und Links-Isomerismus auftreten (Abb. 5).

Obwohl der Organaufbau des Embryos initial symmetrisch ist, beginnt bereits am 23. Lebenstag die Ausprägung der charakteristischen Körperasymmetrie mit der Rechtsdrehung des Herzschlauches. Mit der Windung des gesamten Embryos entlang der Längsachse gegen den Uhrzeigersinn beginnt dann auch die asymmetrische Verteilung der übrigen Organe (Kathiriya und Srivastava, 2000). In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Genen identifiziert, die als Gen-Kaskade für die spezifische Organasymmetrie verantwortlich sind (Capdevila et al., 2000). Eine Störung dieser Kaskade führt zu einer veränderten Verteilung der Organe entlang der Links- Rechts-Achse, welche als Heterotaxie bezeichnet wird. Die Morphogenese des Herzens ist durch die komplexe Abfolge von rechts- bzw. linksgerichteten Verwindungen des Herzschlauches in besonderem Maße anfällig für Störungen entlang der Körperlängsachse. Daher sind Heterotaxie-Syndrome insbesondere mit Herzfehlern vergesellschaftet (Kathiriya und Srivastava, 2000).

[Seite 16:]

Heterotaxie-Syndrome haben eine geschätzte Inzidenz von 1 auf 10.000 Geburten (Lin et al., 2000). Ihr Anteil in Kollektiven mit angeborenen Herzfehlern beträgt 2,2 – 4,2%, wobei hier die Mortalität innerhalb des ersten Lebensjahres 50% beträgt (Talner, 1998). Im klinischen Alltag bezeichnet der Begriff Heterotaxie einen Organsitus, der weder dem Situs solitus noch dem Situs inversus completus zugeordnet werden kann (Lin et al., 2000). Der Begriff Situs ambiguus wird hierbei synonym gebraucht. Phänotypisch existieren zwei Hauptvarianten der Heterotaxie-Syndrome: Links-Isomerismus und Rechts-Isomerismus. Der Begriff Isomerismus bezeichnet hierbei die symmetrische Anlage normalerweise asymmetrischer Organe oder Organsysteme. Das assoziierte Fehlbildungsspektrum der Heterotaxie-Syndrome umfasst eine Vielzahl von kardiovaskulären und viszeralen Anomalien, die mit unterschiedlicher Häufigkeit bei Rechts-Isomerismus und Links-Isomerismus auftreten (Abbildung 6).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Angesichts der evident unterschiedlichen Abbildungs-Nummern könnte es sich aber auch um eine Parallelschöpfung handeln.

Sichter
(SleepyHollow02)

[4.] Analyse:Mas/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 15:30 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 15:28 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 16 f., Zeilen: 16. Abbildung; 17: 1 ff.
Rechts-Isomerismus

(Bilaterale Rechtsseitigkeit) • viszerokardiale Heterotaxie • Komplexe kardiale Fehlbildungen • Rechts-atrialer Isomerismus • Asplenie • Bilateral drei-gelappte Lungen • Juxtaposition von Vena cava inf. / Aorta

Links-Isomerismus (Bilaterale Linksseitigkeit) • viszerokardiale Heterotaxie • Komplexe kardiale Fehlbildungen • Links-atrialer Isomerismus • Polysplenie • Bilateral zwei-gelappte Lungen • Azygos-Kontinuität der Vena cava inf. • AV-Block

Abb. 5: Häufigste Abweichungen vom Situs solitus bei Heterotaxiesyndromen (aus Berg et al., 2007).

Bei Individuen mit Links-Isomerismus finden sich oft paarig angelegte linksseitige Organe, während rechtsseitige Organe fehlen können. Typische Befunde sind insbesondere bilateral fingerförmige (links-konfigurierte) Herzohren, Herzfehler (vorwiegend atrioventrikuläre Septumdefekte und Obstruktionen des rechtsventrikulären Ausflusstraktes), Fehlanlagen des Sinusknotens und des Reizleitungssystems mit konsekutivem Herzblock, bilateral zweigelappte (also links-konfigurierte) Lungen, eine bilateral links-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus unterkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Polysplenie und eine Fehlanlage des hepatischen Anteils der Vena cava inferior mit Rückfluss des Blutes zum Herzen über eine verbreiterte Vena azygos zur oberen Hohlvene. Im Gegensatz dazu finden sich bei Rechts-Isomerismen oft paarig angelegte rechtsseitige Organe, während linksseitige fehlen können.

Rechts-Isomerismus (Bilaterale Rechtsseitigkeit) • Situs ambiguus • Rechts-atrialer Isomerismus • Asplenie • Bilateral drei-gelappte Lungen • Juxtaposition von Vena cava inf. / Aorta • Komplexe kardiale Fehlbildungen Links-Isomerismus (Bilaterale Linksseitigkeit) • Situs ambiguus • Links-atrialer Isomerismus • Polysplenie • Bilateral zwei-gelappte Lungen • Azygos-Kontinuität der Vena cava inf. • Komplexe kardiale Fehlbildungen • AV-Block

[Seite 17:]

Bei Individuen mit Links-Isomerismus finden sich oft paarig angelegte linksseitige Organe, während rechtsseitige Organe fehlen können. Typische Befunde sind insbesondere bilateral fingerförmige (links-konfigurierte) Herzohren, Herzfehler (vorwiegend atrioventrikuläre Septumdefekte und Obstruktionen des rechtsventrikulären Ausflusstraktes), Fehlanlagen des Sinusknotens und des Reizleitungssystems mit konsekutivem Herzblock, bilateral zweigelappte (also links-konfigurierte) Lungen, eine bilateral links-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus unterkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Polysplenie und eine Fehlanlage des hepatischen Anteils der Vena cava inferior mit Rückfluss des Blutes zum Herzen über eine verbreiterte Vena azygos zur oberen Hohlvene. Im Gegensatz dazu finden sich bei Rechts-Isomerismen oft paarig angelegte rechtsseitige Organe, während linksseitige fehlen können.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[5.] Analyse:Mas/Fragment 018 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 19:10 Singulus
Erstellt: 8. February 2015, 15:33 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 17, Zeilen: 11 ff.
[Typische Befunde sind hier bilateral] pyramidenförmige (rechts-konfigurierte) Herzohren, komplexe Herzfehler (vorwiegend Kombinationen von atrioventrikulärem Septumdefekt, Pulmonalatresie, ventrikulo-arterieller Diskordanz und Lungenvenenfehlmündung), bilateral dreigelappte (also rechts-konfigurierte) Lungen, eine bilateral rechts-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus überkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Asplenie und eine Juxtaposition von Aorta und Vena cava inferior auf der selben Seite der Wirbelsäule.

Malrotationen des Magen-Darm-Traktes und der Leber sind mit beiden klinischen Varianten assoziiert. (Lin et al., 2000; Winer-Muram, 1989; Rose et al., 1975; Peoples et al., 1983).

Auch der rechte Aortenbogen ist signifikant mit Heterotaxiesyndromen assoziiert. In einer fetalen Autopsie-Studie fanden Ho et al. (1991) rechte Aortenbögen bei 5 von 20 Herzen mit Linksisomerismus (nur eines davon mit Dextrokardie) und bei 5 von 10 Herzen mit Rechtsisomerismus (2 davon mit Dextrokardie). Ähnliche Zahlen wurden für die postnatale Periode veröffentlicht (Peoples et al., 1983; Rose et al., 1975).

Bei Feten mit Links-Isomerismus ist die Mortalität in der Pränatalperiode am höchsten. Dies ist durch die häufige Assoziation mit einem kompletten Herzblock und dessen ungünstiger intrauteriner Prognose bedingt. In der Postnatalperiode hängt die Lebensqualität stark von den assoziierten Herzfehlern und deren Korrigierbarkeit ab. Im Gegensatz dazu ist die Mortalität bei Feten mit Rechts-Isomerismen in der Postnatalperiode am höchsten. Dies ist hauptsächlich auf die Schwere und die ungünstigen Kombinationen der assoziierten Herzfehler zurückzuführen (Berg et al., 2006).

Typische Befunde sind hier bilateral pyramidenförmige (rechts-konfigurierte) Herzohren, komplexe Herzfehler (vorwiegend Kombinationen von atrioventrikulärem Septumdefekt, Pulmonalatresie, ventrikulo-arterieller Diskordanz und Lungenvenenfehlmündung), bilateral dreigelappte (also rechts-konfigurierte) Lungen, eine bilateral rechts-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus überkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Asplenie und eine Juxtaposition von Aorta und Vena cava inferior auf der selben Seite der Wirbelsäule. Malrotationen des Magen-Darm-Traktes und der Leber sind mit beiden klinischen Varianten assoziiert (Lin et al., 2000; Peoples et al., 1983; Rose et al., 1975; Winer-Muram und Tonkin, 1989). Auch der rechte Aortenbogen ist signifikant mit Heterotaxie-Syndromen assoziiert. In einer fetalen Autopsie- Studie fanden Ho et al. (Ho et al., 1991) rechte Aortenbögen bei 5 von 20 Herzen mit Links-Isomerismus (nur eines davon mit Dextrokardie) und bei 5 von 10 Herzen mit Rechts-Isomerismus (2 davon mit Dextrokardie). Ähnliche Zahlen wurden für die postnatale Periode veröffentlicht (Peoples et al., 1983; Rose et al., 1975). Bei Feten mit Links-Isomerismus ist die Mortalität in der Pränatalperiode am höchsten. Dies ist durch die häufige Assoziation mit einem kompletten Herzblock und dessen ungünstiger intrauteriner Prognose bedingt. In der Postnatalperiode hängt die Lebensqualität stark von den assoziierten Herzfehlern und deren Korrigierbarkeit ab. Im Gegensatz dazu ist die Mortalität bei Feten mit Rechts-Isomerismen in der Postnatalperiode am höchsten. Dies ist hauptsächlich auf die Schwere und die ungünstigen Kombinationen der assoziierten Herzfehler zurückzuführen.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[6.] Analyse:Mas/Fragment 019 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 15:48 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 15:47 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-10, 15-17
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 7, 15, Zeilen: 7: 2 ff.; 15: 3 ff.
4) Fetale Echokardiographie

Die wichtigsten Schnittebenen der fetalen Echokardiographie sind der Vierkammerblick, der Fünfkammerblick und der Drei-Gefäß-Blick (Abb. 6). a) b) c)

Abb. 6a, b, c: Hauptschnittebenen der Fetalen Echokardiographie: Vierkammerblick (a), Fünfkammerblick (b) und Drei-Gefäß-Blick (c).

Es ist empfehlenswert, die fetale Echokardiographie nicht am Herzen selbst zu beginnen, sondern am transabdominalen Querschnitt. Hier wird der abdominelle Situs festgelegt, nachdem anhand der Poleinstellung sowie der Stellung des kindlichen Rückens die Seitenzuordnung des Ultraschallbildes erfolgt ist. Unterschieden wird der Situs solitus, der Situs inversus und der Situs ambiguus.

[...]

Die alleinige Beurteilung des Vierkammerblicks kann selbst bei optimalen Bedingungen nur ca. 40-50% aller Herzfehler entdecken, daher ist zur Komplettierung der Echokardiographie die Einstellung der Ausflusstraktschnittebenen nötig.

2.1. Die fetale Echokardiographie

[...] Die drei wichtigsten Schnittebenen sind der Vierkammerblick, der Fünfkammerblick und der Dreigefäßblick (Abb. 1).

Abb. 1: Die drei Haupt-Schnittebenen der fetalen Echokardiographie. Vierkammerblick a, Fünfkammerblick b, Dreigefäßblick c.

Es ist empfehlenswert, die fetale Echokardiographie nicht am Herzen selbst zu beginnen, sondern am transabdominalen Querschnitt. Hier wird der abdominelle Situs festgelegt, nachdem anhand der Poleinstellung sowie der Stellung des kindlichen Rückens die Seitenzuordnung des Ultraschallbildes erfolgt ist. Unterschieden wird der Situs solitus, der Situs inversus und der Situs ambiguus.

[Seite 15:]

Die alleinige Beurteilung des Vierkammerblicks kann selbst bei optimalen Bedingungen nur ca. 40-50% aller Herzfehler entdecken.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[7.] Analyse:Mas/Fragment 032 05 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 16:03 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 16:03 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 5-12, 28-30
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 30 f., Zeilen: 30: 15 ff.; 31: 1
V. DISKUSSION

[...]

Trotzdem es eine Vielzahl unterschiedlicher Aortenbogenanomalien gibt, lassen sich die rechten Aortenbögen in zwei Hauptvarianten einteilen: 1.mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße und 2. mit aberranter A. subclavia sinistra (Hastreiter et al., 1966).

In den Fällen mit aberranter A. subclavia sinistra sind Trachea und Ösophagus meist vom rechtsseitigen Aortenbogen und linksseitigem Ductus arteriosus umschlungen. Folglich lässt sich im pränatalen Ultraschall im Drei-Gefäß-Trachea-Blick ein Gefäßring um die Trachea herum darstellen, das sogenannte U-Zeichen (Achiron et al., 2002; Chaoui und McEwing, 2003).

[... ]

In Fällen mit rechtem Aortenbogen und spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße liegen sowohl die Aorta als auch der Ductus arteriosus meist auf der rechten Seite der Trachea und formen daher keinen Gefäßring.

Obwohl es eine Vielzahl unterschiedlicher Aortenbogenanomalien gibt, lassen sich die rechten Aortenbögen in zwei Hauptvarianten einteilen: (i) mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße und (ii) mit aberranter A. subclavia sinistra (Hastreiter et al., 1966). Die Inzidenz begleitender kongenitaler Herzfehler bei rechten Aortenbögen mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße liegt bei über 90%, während nur 10% der Feten mit rechtem Aortenbogen und aberranter A. subclavia sinistra Herzfehler haben. (Berg et al., 2006a; Valletta et al., 1997). In den Fällen mit aberranter A. subclavia sinistra sind Trachea und Ösophagus meist vom rechtsseitigen Aortenbogen und linksseitigem Ductus arteriosus botalli umschlungen. Folglich lässt sich im pränatalen Ultraschall im Drei-Gefäß-Trachea-Blick ein Gefäßring um die Trachea herum darstellen, das sogenannte U-Zeichen (Achiron et al., 2002; Chaoui et al., 2003).

[...]

In Fällen mit rechtem Aortenbogen und spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße liegen sowohl die Aorta als auch der Ductus arteriosus meist auf der


[Seite 31:]

rechten Seite der Trachea und bilden daher keinen Gefäßring.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[8.] Analyse:Mas/Fragment 033 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 16:16 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 16:14 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1-3, 24-27
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 30 f., Zeilen: 30: 19 ff.; 31: 1 ff.
[Die linke A. brachiocephalica] entspringt als erste aus dem Aortenbogen, gefolgt von der rechten A. carotis communis und der rechten A. subclavia, so dass eine spiegelbildliche Anordnung des normalen Verzweigungsmusters resultiert (Yoo et al., 2003; Chaoui et al., 2003).

[...]

Die Inzidenz begleitender kongenitaler Herzfehler bei rechten Aortenbögen mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße liegt bei über 90%, während nur 10% der Feten mit rechtem Aortenbogen und aberranter linker A. subclavia Herzfehler haben (Valletta et al., 1997).

Die Inzidenz begleitender kongenitaler Herzfehler bei rechten Aortenbögen mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße liegt bei über 90%, während nur 10% der Feten mit rechtem Aortenbogen und aberranter A. subclavia sinistra Herzfehler haben. (Berg et al., 2006a; Valletta et al., 1997).

[Seite 31:]

Die A. brachiocephalica entspringt als Erste aus dem Aortenbogen, gefolgt von der rechten A. carotis communis und der rechten A. subclavia, so dass eine spiegelbildliche Anordnung des normalen Verzweigungsmusters resultiert (Chaoui et al., 2003; Yoo et al., 2003).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[9.] Analyse:Mas/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 16:20 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 16:20 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-14
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 32, Zeilen: 5 ff.
Der häufigste assoziierte Herzfehler ist die Fallot`sche Tetralogie, wobei hier die Inzidenz rechter Aortenbögen (meist mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße) von 13-35% reicht (Hastreiter et al., 1966; Glew und Hartnell, 1991; Yoo et al., 1999). Andere häufig assoziierte Vitien sind die Pulmonalatresie mit Ventrikelseptumdefekt und der Truncus arteriosus communis. Hier liegen die Inzidenzen des rechten Aortenbogens bei 31-36% und 15-36% (Hastreiter et al., 1966; Glew und Hartnell, 1991). Diese Zahlen konnten größtenteils in unserer Serie bestätigt werden: die Fallot`sche Tetralogie als häufigstes assoziiertes Vitium rechter Aortenbögen mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße (43%), gefolgt von der Pulmonalatresie mit Ventrikelseptumdefekt (23%) und dem Truncus arteriosus (13%).

In einer fetalen Autopsie-Studie fanden Ho et al. (1991) rechte Aortenbögen bei 5 von 20 Herzen mit Linksisomerismus (nur eines davon mit Dextrokardie) und bei 5 von 10 Herzen mit Rechtsisomerismus (2 davon mit Dextrokardie). Ähnliche Zahlen wurden für die postnatale Periode veröffentlicht (Peoples et al., 1983; Rose et al., 1975).

Der häufigste assoziierte Herzfehler ist die Fallot`sche Tetralogie, wobei hier die Inzidenz rechter Aortenbögen (meist mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße) von 13-35% reicht. Andere häufig assoziierte Vitien sind die Pulmonalatresie mit Ventrikelseptumdefekt und der Truncus arteriosus communis. Hier liegen die Inzidenzen des rechten Aortenbogens bei 31-36% und 15-36% (Glew und Hartnell, 1991; Hastreiter et al., 1966). In einer fetalen Autopsie- Studie fanden Ho et al. (1991) rechte Aortenbögen bei 5 von 20 Herzen mit Links-Isomerismus (nur eines davon mit Dextrokardie) und bei 5 von 10 Herzen mit Rechts-Isomerismus (2 davon mit Dextrokardie).
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

1 Fragment

[1.] Analyse:Mas/Fragment 022 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. February 2015, 15:55 SleepyHollow02
Erstellt: 8. February 2015, 15:54 (SleepyHollow02)
Fragment, Georgiadis 2008, KeineWertung, Mas, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-7
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 21, Zeilen: 19 ff.
2) Datenerhebung

Die Ultraschalluntersuchung inklusive der fetalen Echokardiographie wurde im Studienzeitraum standardisiert durchgeführt. Bei der Echokardiographie wurde ein segmentales Vorgehen unter Verwendung der B-Bild- , Farbdoppler- und gepulsten Dopplersonographie gewählt (ISUOG, 2006; Yagel et al., 2001). 3,5 MHz, 4MHz, 5MHz oder 7,5MHz Schallköpfe wurden für die Ultraschalldiagnostik verwendet (Acuson Sequoia 512, Siemens, Erlangen, Deutschland; ATL HDI 5000, Philipps, Solingen, Deutschland; Voluson 730 Expert Pro, GE Healthcare, Solingen, Deutschland).

Die Ultraschalluntersuchung inklusive der fetalen Echokardiographie wurde im Studienzeitraum standardisiert durchgeführt. Bei der Echokardiographie wurde ein segmentales Vorgehen unter Verwendung der B-Bild-, Farbdoppler- und gepulsten Dopplersonographie gewählt (Yagel et al., 2001). 5 MHz, 7,5 MHz oder 9 MHz, Schallköpfe wurden für die Ultraschalldiagnostik verwendet (Acuson Sequoia 512, Siemens, Erlangen, Deutschland; IU22 und ATL HDI 5000, Philipps, Hamburg, Deutschland; Voluson 730 Expert Pro, GE Healthcare, Solingen, Deutschland).
Anmerkungen

Aus dem Abschnitt "Material und Methoden" - daher: kW.

Sichter
(SleepyHollow02)


Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Mas/Georgiadis 2008 Michalis Georgiadis Der „Blick hinter das Herz im Vierkammerblick“ und seine Bedeutung für die sonographische Diagnose fetaler Herzfehler 2008 nein nein


Übersicht

Typus Gesichtet ZuSichten Unfertig Σ
KP0000
VS0909
ÜP0000
BO0000
KW0101
KeinP0000
Σ010010

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Kategorie:Mas



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