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Analyse:Mas/Fragment 010 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 18, Zeilen: 1 ff.
2) Der rechte Aortenbogen

Das Vorkommen des rechten Aortenbogens in der erwachsenen Bevölkerung beträgt 0,1 % (Hastreiter et al., 1966).

Kongenitale Anomalien des Aortenbogens sind eine wichtige Ursache für Kompressionssyndrome von Trachea und Ösophagus in der Kindheit und sind nicht selten mit angeborenen Herzfehlern und/oder Chromosomenstörungen vergesellschaftet. Durch die Fehlentwicklung in der Embryonalzeit bilden sich sogenannte Gefäßringe, die je nach Variation asymptomatisch bleiben können oder das klinische Vollbild einer tracheoösophagealen Kompression mit Dyspnoe, Dysphagie und Stridor zeigen.

Der doppelte Aortenbogen ist die häufigste Ursache für symptomatische Gefäßmalformationen (Valletta et al., 1997), er stellt allerdings meist eine isolierte Fehlbildung dar. Laut den Veröffentlichungen der letzten zehn Jahre werden 43% der tracheoösophagealen Kompressionssyndrome durch doppelte Aortenbögen hervorgerufen (Valletta et al., 1997).

Die Assoziation rechter Aortenbögen mit der Fallot`schen Tetralogie variiert in unterschiedlichen Publikationen von 13-34% (Hastreiter et al., 1966). Rechte Aortenbögen mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße sind bis zu 57% mit der Fallot`schen Tetralogie assoziiert und haben insgesamt ein Risiko von über 90% für kongenitale Herzfehlbildungen (Achiron et al., 2002). Bei 28% der Patienten mit rechtem Aortenbogen und spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße kann eine Mikrodeletion 22q11 nachgewiesen werden (Rauch et al., 2004).

Rechte Aortenbögen mit aberranter A. subclavia sinistra weisen in bis zu 10% Herzfehler auf (Braunstein und Sade, 1991; Stewart et al., 1966). Die Assoziation mit einem Double-Outlet Right Ventricle (20%) oder einem Truncus arteriosus communis (15-35%) ist nicht selten (Hastreiter et al., 1966). Rechte Aortenbögen mit aberranter A. subclavia sinistra verursachen im Vergleich zum Doppelten Aortenbogen nur in 11% tracheoösophageale Kompressionen (Valletta et al., 1997). Symptome treten in der Regel erst später im Leben auf und sind weniger schwerwiegend als beim doppelten Aortenbogen (Gross und Neuhauser, 1951).

2.5. Der rechte Aortenbogen

Kongenitale Anomalien des Aortenbogens sind eine wichtige Ursache für Kompressionssyndrome von Trachea und Ösophagus in der Kindheit und sind nicht selten mit angeborenen Herzfehlern und/oder Chromosomenstörungen vergesellschaftet. Durch die Fehlentwicklung in der Embryonalzeit bilden sich sogenannte Gefäßringe, die je nach Variation asymptomatisch bleiben können oder das klinische Vollbild einer tracheoösophagealen Kompression mit Dyspnoe, Dysphagie und Stridor zeigen.

Der doppelte Aortenbogen ist die häufigste Ursache für symptomatische Gefäßmalformationen (Valletta et al., 1997), er stellt allerdings meist eine isolierte Fehlbildung dar. Eine Übersicht der Veröffentlichungen der letzten zehn Jahre stellt heraus, dass 43% der tracheoösophagealen Kompressionssyndrome durch doppelte Aortenbögen hervorgerufen werden (Valletta et al., 1997).

Die Assoziation rechter Aortenbögen mit der Fallot`schen Tetralogie variiert in unterschiedlichen Publikationen von 13- 34% (Hastreiter et al., 1966). Rechte Aortenbögen mit spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße haben insgesamt ein Risiko von über 90% für kongenitale Herzfehlbildungen und sind bis zu 57% der Fälle mit einer Fallot`schen Tetralogie assoziiert (Achiron et al., 2002). Bei 28% der Patienten mit rechtem Aortenbogen und spiegelbildlichem Verzweigungsmuster der brachiocephalen Gefäße kann zusätzlich eine Mikrodeletion 22q11 nachgewiesen werden (Rauch et al., 2004). Rechte Aortenbögen mit aberranter A. subclavia sinistra sind dagegen nur in 10% der Fälle mit Herzfehlern vergesellschaftet (Hastreiter et al., 1966).

Rechte Aortenbögen mit aberranter A. subclavia sinistra verursachen im Vergleich zum doppelten Aortenbogen nur in 11% tracheoösophageale Kompressionen. Symptome treten in der Regel erst später im Leben auf und sind weniger schwerwiegend als beim doppelten Aortenbogen (Valletta et al., 1997).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

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