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Analyse:Mg/Fragment 0180 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: Ab 1
Quelle: Adolph 1991
Seite(n): 75,76, Zeilen:
[Der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Jakob ]Kaiser, war schon im März 1952 von Friedensburg persönlich über das Vorhaben in Kenntnis gesetzt worden. Die zuständigen Referenten im Ministerium erhielten im Juli Bescheid, während der Präsident des Forschungsbeirates, Friedrich Ernst, erst im Dezember von der Gründung erfuhr. Im letzten Moment konnte Ernst durch eine massive Intervention bei der Berliner Senatsverwaltung für Kreditwesen, die neben dem Achter-Ausschuss des Deutschen Bundestages und der Deutschen Forschungs-gemeinschaft über die Vergabe der Mittel entschied, erreichen, dass die Gelder auf-gesplittet wurden. Nach harten Verhandlungen im Januar 1953 erhielt das DIW mit 110.624 DM zwar noch den größten Teil, musste jedoch 73.219 DM dem Osteuropa-Institut von Karl C. Thalheim sowie 12.557 DM dem volkswirtschaftlichen Insti-tut und 3.600 DM dem Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre von Matthias Kramer, die alle an der FU Berlin beheimatet waren, überlassen.[Fn 1]

...

[Fn 1] Vgl. Schriftwechsel und Aktenvermerke in: BarchK B 1371/ 25.

[S. 75]

Jakob Kaiser war von diesem Vorhaben schon im März 1952 von Friedensburg persönlich unterrichtet worden.[Fn 243] Die zuständigen Referenten erfuhren davon jedoch erst im Juli 1952 « Friedrich Ernst bekam von diesem Unternehmen erst im Dezember 1952 Kenntnis, nachdem Friedensburg schon fast alle der zur Bewilligung der Mittel notwendigen Hürden hinter sich gebracht hatte» Ernst vermochte es nur noch im letzten Augenblick durch eine massive Intervention bei der Berliner Senatsverwaltung für

...

[Fn 243] Vgl. BA; B 137/939, Schreiben von Friedensburg au Kaiser vom 27.3.1952, betr.: Wirtschaftliche Probleme der Wiedervereinigung. 2« Vgl. BA, B 137 1/25, Abschrift, Z 3 (BB), Vermerk vom 1. Juli 1952. Vgl. BA, B 137 1/25, Aktenvermerk, Betr.: Besprechung zwischen Herrn Dr. Ernst und Herrn Dr. Friedensburg in Anwesenheit von Herrn Prof. Gleitze und Dr. Stadie am 29. Dezember 1952.

[S 76]

Kreditwesen,M6 die für diesen Zweck vom Marshallplanministerium zu vergebenden 200.000 DM aufzusplitten. So kam es im Januar 1953 zu hartnäckigen Verhandlungen zwischen den beiden Wiedervereinigungs- Forschungs- Konkurrenten, die schließlich mit einem Kompromiß endeten, Friedensburg jedoch fast die Hälfte seines ursprünglich eingeplanten Etats kosteten. Zu guter Letzt gingen aufgrund der Invention von Ernst noch 73.219 DM dem Osteuropa-Institut von Karl C. Thalheim, 12.537 DM dem volkswirtschaftlichen Institut und 3.600 DM dem Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre von Professor Kramer zu, die alle an der FU-Berlin beheimatet waren?47 Friedensburg mußte sich schließlich mit 110.624 DM begnügen. Diese hatte als dritte deutsche Instanz neben dem Achter-Ausschuß des Bundestages und der Deutschen Forschungsgemeinschaft über die Vergabe der Mittel zu entscheiden.

Anmerkungen

Übernimmt den Inhalt und verfasst diesen neu.

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