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Analyse:Mg/Fragment 049 10

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 049, Zeilen: 06-17
Quelle: Adolph 1995
Seite(n): 1051; 1052, Zeilen: 18-27; 04-20
Friedrich Ernst, der Vorsitzende der Berliner Landeszentralbank, traf sich im Spätsommer 1950 mit Jakob Kaiser und forderte ihn auf, sich der Vorbereitungen wirtschaftlicher und sozialer Übergangslösungen im Falle einer Wiedervereinigung "besonders anzunehmen"[FN 1]. Rudolf Meimberg, der Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Berliner Zentralbank, wurde daraufhin mit der Erarbeitung eines Exposés beauftragt. Außerdem traf sich Ministerialdirigent Werner Friedrich, der Leiter der Berliner Abteilung II des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen, mit Ernst zu einem Vier-Augen-Gespräch am 11. Oktober 1950 in der Berliner Landeszentralbank. In diesem Gespräch einigte man sich über die Aufstellung eines umfassenden "Mobilmachungsplanes". Man stimmte auch darüber ein, "dass für die erste Inangriffnahme eines umfassenden Programms eine Persönlichkeit von besonderen Qualitäten notwendig sein werde"[FN 2].

[FN 1] Aufzeichnung über Bemühungen der Abteilung II des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen um die Vorbereitung der Wiedervereinigung Deutschlands. Anlage zu einem Schreiben an Staatssekretär Thedieck vom 10.11.1951, in: BarchK NL Kaiser, Nr. 232, fol. 39.

[FN 2] ebenda.

[S. 1052, li. Sp., 10-15]

Die Initiative zu diesem Gespräch ging von Ernst aus. Er hatte bereits zuvor in einem "eingehenden" persönlichen Gespräch mit Jakob Kaiser diesem das Problem "eindringlich nahegelegt" und ihn gleichzeitig gebeten, "sich dieser Sache besonders anzunehmen".[FN 33]

[S. 1052, li. Sp., 15-20]

Daraufhin wurde Rudolf Meimberg, der damalige Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Berliner Zentralbank, angesprochen.[FN 34] Meimberg erklärte sich bereit, ein entsprechendes Exposé anzufertigen.

[S. 1051, li. Sp., 18-27]

Tatsächlich wurde auch deshalb bereits am 11. Oktober 1950 in Berlin der erste Stein zur Grundlegung des Forschungsbeirates gelegt. An diesem Tag traf der damalige Leiter der Berliner Vertretung des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen, Friedrich, in den Räumen der Berliner Zentralbank mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Zentralbank, dem späteren Vorsitzenden des Forschungsbeirates, Ernst, zusammen.[FN 26]

[S. 1052, li. Sp., 4-9]

Das Stichwort war dabei die Aufstellung eines "Mobilmachungsplanes".[FN 31] Man kam jedoch nur in soweit überein, als "für die erste Inangriffnahme eines umfassenden Programms eine Persönlichkeit von besonderen Qualitäten notwendig sein werde".[FN 32]

[FN 26] Die nachfolgenden Darstellungen beruhen überwiegend auf einer Quelle aus dem Nachlaß Jakob Kaisers. Vgl. dazu BA, NL Kaiser, 232, fol 39-48, Anlage zum Schreiben des Abteilungsleiters II an Staatssekretär Thedieck vom 10. November 1951 - 11/1 - 1 004 - 541/51 geh. vom 10. November 1951, Aufzeichnung über Bemühungen der Abteilung II des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen um die Vorbereitung der Wiedervereinigung Deutschlands. [...]

[FN 31] Vgl. BA, NL Kaiser, 232, fol. 39.

[FN 32] Ebd.

[FN 33] Vgl. ebd. In dem Nachlaß Kaisers sind in den einschlägigen Beständen jedoch keine Aufzeichnungen oder Hinweise über dieses Gespräch zu finden. [...]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Offenbar wird (bis auf den ersten Satz) der erste Absatz des 3. Kapitels vom Verfasser aus Forschungsergebnissen Adolphs kompiliert. Der Zeitpunkt des Gesprächs Ernsts mit Kaiser wird anscheinend aus den übrigen Angaben Adolphs extrapoliert.

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