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Analyse:Mg/Fragment 115 24

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 18-29, 103-105
Quelle: Roth 2000
Seite(n): 042; 096, Zeilen: 05-15 u. 33-44; 36-39
[Z. 18-29]

Der Anteil der Konsumgüterindustrie würde nach Ansichten des Forschungsbeirates bis zu einer Wiedervereinigung zu Gunsten vergrößerter Grundstoff- und Produktionsmittelkapazitäten deutlich zurückgehen. Daher sei mit gewaltigen Umstellungs- und Kostenproblemen bei einer Wiedervereinigung zu rechnen, die nur durch umfangreiche Starthilfen und Stützungsaktionen seitens der Bundesrepublik aufgefangen werden könnten. Meimberg veranschlagte den Haushaltsausgleich für den Wegfall der Aufschläge auf HO-Waren mit 5 Milliarden DM. Zusätzlich müssten 500 Millionen DM für die Deckung des zusätzlichen Stoßbedarfs an Verbrauchsgütern aufgebracht werden und noch einmal weitere 1,5 Milliarden DM für eine erste Investitionsfinanzierung.[FN 3] Steuer- und Sondervergünstigungen für Rohstoffimporte sollten die verarbeitende Industrie und die Konsumgüterindustrie ankurbeln.

[Z. 103-105]

[FN 3] vgl. Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands, betr. Arbeitstagungen des Forschungsbeirates. Konstituierende Sitzung am 24.3.1952 und Arbeitstagung am 16. und 17.4.1952, in: BarchKB 1371/12.

[S. 42, 5-15]

Man werde es in der DDR mit deutlich vergrößerten Grundstoff- und Produktionsmittelkapazitäten zu tun haben, während der Anteil der Konsumgüterindustrie erheblich geschrumpft sei, folgerten Thalheim und Gleitze. [...] Es werde gewaltige Umstellungs- und Kostenprobleme geben, und nur durch umfangreiche Starthilfen und Stützungsaktionen könne die Gefahr einer Massenarbeitslosigkeit gebannt werden.

[S. 42, 33-44]

Schon auf den ersten Arbeitstagungen des Forschungsbeirats veranschlagte Meimberg den Haushaltsausgleich für den Wegfall der Aufschläge auf HO-Waren mit fünf Milliarden DM. Für die Deckung des zusätzlichen Stoßbedarfs an Verbrauchsgütern sollten 500 Millionen DM aufgebracht werden, und für die erste Investitionsfinanzierung hielt der Vorsitzende des Finanzausschusses 1,5 Milliarden DM für ausreichend.[FN 87] Zusätzlich sollten die neuen Betriebsleitungen Steuererleichterungen und Sondervergünstigungen für Rohstoffimporte erhalten, um die Produktion vor allem in der verarbeitenden und Konsumgüterindustrie anzukurbeln.

[S. 96, 36-39]

Vgl. Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands, Betr. Arbeitstagungen des Forschungsbeirats. Konstituierende Sitzung am 24.3.1952 und Arbeitstagung am 16. und 17.4.1952, III. Finanzpolitische Fragen. BArchK, B 137 I / 12.

Anmerkungen

Offenbar übernimmt der Verfasser hier Forschungsergebnisse Roths.

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