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Analyse:Mg/Fragment 268 04

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 268, Zeilen: 01-12; 101
Quelle: Adolph 1991
Seite(n): 186-187, Zeilen: 19-20; 01-10; 101
[Stellver-]tretend für viele ähnlich lautende Aussagen über den Forschungsbeirat innerhalb dieser Diskussion soll hier Gero Neugebauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin, zitiert werden:

"Der Forschungsbeirat z.B. tat zu seiner Zeit alles andere, als sich mit einem dem Marxismus-Leninismus konkurrenzfähigen Wertesystem zu beschäftigen. Seine nicht offen propagierte Grundhaltung war durch Vertreter neoliberaler Ordnungsvorstellungen geprägt. Sein Theoriedefizit ergab sich aus einer auf 'Wiedervereinigung' gerichteten Tätigkeit, die als Beseitigung der in der DDR eingetretenen politischen wie sozioökonomischen Veränderungen verstanden wurde. Für Denken in gesellschaftspolitischen Alternativen war in diesem Gremium kein Platz; 'ausgetrocknet' war der Beirat von Anfang an. Die Arbeit und das Schicksal des Forschungsbeirates sind zudem exemplarisch für eine Art der Forschung, die an wechselnde politische Anforderungen gebunden ist."[FN 1]

[FN 1] Neugebauer (1973): 1036. [im Lit.-Verz.: Neugebauer, Gero (1973): DDR-Forschung nur als Büttel der Politik?. In: Deutschland Archiv 6. 1973. 10. 1036-1038.]

So wurde 1973 im Rahmen einer im "Deutschland Archiv" dokumentierten Diskussion über "Aufgaben und Ziele der DDR-Forschung heute" folgende Kritik am Forschungsbeirat geübt:

"Der Forschungsbeirat z.B. tat zu seiner Zeit alles andere, als sich mit einem dem Marxismus-Leninismus konkurrenzfähigen Wertesystem zu beschäftigen. Seine nicht offen propagierte Grundhaltung war durch Vertreter neoliberaler Ordnungsvorstellungen geprägt. Sein Theoriedefizit ergab sich aus einer auf 'Wiedervereinigung' gerichteten Tätigkeit, die als Beseitigung der in der DDR eingetretenen politischen wie sozioökonomischen Veränderungen verstanden wurde. Für Denken in gesellschaftspolitischen Alternativen war in diesem Gremium kein Platz; 'ausgetrocknet' war der Beirat von Anfang an. Die Arbeit und das Schicksal des Forschungsbeirates sind zudem exemplarisch für eine Art der Forschung, die an wechselnde politische Anforderungen gebunden ist."[FN 610]

[FN 610] Zitiert nach Thalheim, Entwicklung und Gegenwartslage DDR-Forschung, S. 258.

Anmerkungen

Offenbar benutzt der Verf. hier für die Quellenangabe den von Adolph gegebenen Hinweis.

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