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Analyse:Mge/Fragment 009 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Berg et al 2007
Seite(n): 137 f., Zeilen: 137: Bildunterschrift Abb 1 a-c, 138 r.Sp. 1 ff.
Der rechte Ventrikel liegt thoraxwandnah, ist stärker trabekuliert und trägt im apikalen Teil das Moderatorband (Abb. 3b). Der linke Ventrikel ist spitzenbildend und wirkt aufgrund seiner schwächeren Trabekulierung schlanker. Die Trikuspidalklappe inseriert etwas weiter apikal am Ventrikelseptum, während die Mitralklappe etwas weiter dorsal am Herzkreuz inseriert. Dieser Versatz des Klappenansatzes beträgt beim Feten 1 – 2 mm (Gembruch et al., 2006). Die einzige physiologische Kontinuitätsunterbrechung der Herzsepten findet sich im Bereich des Foramen ovale. Die Klappe des Foramen ovale inseriert am Septum primum und schlägt nach links. In den linken Vorhof münden von dorsal die Lungenvenen. Hinter dem Herzen findet sich nur ein Gefäß links von der Wirbelsäule und in unmittelbarer Nähe des linken Vorhofes quer angeschnitten: die Aorta descendens. Schallt man streng auf der Basis des Vierkammerblickes (d.h. kaudal), kommt in unmittelbarer Nähe und parallel zur Mitralklappe im linken Vorhof der Koronarsinus zur Darstellung (Abb. 3c). Dieser bringt das sauerstoffarme koronarvenöse Blut zurück zum Herzen, „untertunnelt“ den linken Vorhof und mündet in den rechten Vorhof (Berg et al., 2007).

Abb 3a,b,c: Zweidimensionale Echokardiographie des apikalen Vierkammerblickes in drei unterschiedlichen Einstellungen. Die Übersicht (a) demonstriert die Größenverhältnisse im Thorax: die Herzachse ist 45°±15° nach links gekippt, 2/3 des Herzens liegen in der linken und 1/3 in der rechten Thoraxhälfte. Die Herzfläche nimmt 1/3 der Thoraxfläche ein. In der Zoom-Ansicht (b) können die anatomischen Details optimal beurteilt werden (das Herz sollte 30-50% des Bildausschnittes einnehmen). In der kaudalen Einstellung (c) kommt der Koronarsinus zur Darstellung (aus Berg et al., 2007).

Abb. 1 a–c Zweidimensionale Echokardiografie des apikalen Vier-Kammer-Blickes in drei unterschiedlichen Einstellungen. Die Übersicht a demonstriert die Größenverhältnisse im Thorax: Die Herzachse ist 45° ± 15° nach links gekippt, 2/3 des Herzens liegen in der linken und 1/3 in der rechten Thoraxhälfte. Die Herzfläche nimmt 1/3 der Thoraxfläche ein. In der Zoom-Ansicht b können die anatomischen Details optimal beurteilt werden (das Herz sollte 30–50% des Bildausschnittes einnehmen). In der kaudalen Einstellung c kommt der Koronarsinus zur Darstellung.

[...]

Der rechte Ventrikel liegt thoraxwandnah, ist stärker trabekuliert und trägt im apikalen Teil das Moderatorband (Abb. 1b). Der linke Ventrikel ist spitzenbildend und wirkt aufgrund seiner schwächeren Trabekulierung schlanker. Die Trikuspidalklappe inseriert etwas weiter apikal am Ventrikelseptum, während die Mitralklappe etwas weiter dorsal am Herzkreuz inseriert. Dieser Versatz des Klappenansatzes beträgt beim Fetus 1–2mm [16]. Die einzige physiologische Kontinuitätsunterbrechung der Herzsepten findet sich im Bereich des Foramen ovale. Die Klappe des Foramen ovale inseriert am Septum primum und schlägt nach links. In den linken Vorhof münden von dorsal die Lungenvenen. Hinter dem Herzen findet sich nur ein Gefäß links von der Wirbelsäule und in unmittelbarer Nähe des linken Vorhofes quer angeschnitten: die Aorta descendens. Schallt man streng auf der Basis des 4KB (d. h. kaudal), kommt in unmittelbarer Nähe und parallel zur Mitralklappe im linken Vorhof der Koronarsinus zur Darstellung (Abb. 1c). Dieser bringt das sauerstoffarme koronarvenöse Blut zurück zum Herzen, „untertunnelt“ den linken Vorhof und mündet in den rechten Vorhof.


16 Gembruch U, Kohl T, Geipel A et al. Ebstein-Anomalie des Fetus. Gynakologe 2006; 39: 39–47

Anmerkungen

Quelle ist zweimal genannt. Kein Hinweis auf wörtliche Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02)

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