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Analyse:Mgg/Fragment 010 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Thyssen 2010
Seite(n): 14, Zeilen: 0
1.3 Spontan bakterielle Peritonitis als Komplikation bei Patienten mit

Leberzirrhose und Aszites

1.3.1 Definition

Die Spontan bakterielle Peritonitis (SBP) ist definiert als Infektion des Aszites auf dem Boden einer Leberzirrhose ohne intestinale Läsion. Nach dem „consensus document on spontaneous peritonitis“ ist die Erkrankung heute durch den Nachweis von Neutrophilen Graulozyten  250 /μl mit oder ohne Keimnachweis bei fehlendem Hinweis auf eine abdominelle Infektion definiert (Rimola et al., 2000; Runyon, 2009).

1.3.2 Inzidenz und Pathomechanismus

Die Inzidenz des Auftretens der Spontan bakteriellen Peritonitis bei stationären Patienten mit Leberzirrhose und Aszites schwankt zwischen 10 % und 30 %, wobei eine Korrelation zwischen Häufigkeit der SBP und dem Schweregrad der Leberzirrhose besteht (Caly et al., 1993; Rimola et al., 2000).

Laut einer Untersuchung, die an 40 internistischen und gastroenterologischen Krankenhausabteilungen in Deutschland durchgeführt wurde, lag die Prävalenz bei hospitalisieren Patienten im Jahr 1998 bei 14 % (Fleig et al, 2004). In der Arbeit von Fernandez et al, 2002 sogar bei 24 %.

Bei ambulanten Patienten liegt die Prävalenz bei etwa 3,5 % (Evans et al., 2003). Als Pathomechanismus der SBP wird der Vorgang der bakteriellen Translokation von enteralen Keimen angesehen. Die bakterielle Translokation ist definiert als Passage von Darmbakterien aus dem Darmlumen in die extraluminalen, mesenterialen Lymphknoten. Bei Patienten mit Leberzirrhose kommt es zu einem vermehrten intestinalen Bakterienwachstum, einer erhöhten Durchlässigkeit der intestinalen Schleimhaut, einer verringerten Darmmotilität und einer verminderten Immunabwehr als Ursache für die vermehrte Passage der Darmbakterien nach extraluminal.

Dabei begünstigt eine bestehende portale Hypertension die Translokation (Casafont el al., 1997; Guarner et al., 1997).

Guarner et al. (1997) zeigten, dass Ratten mit Leberzirrhose ein vermehrtes intestinales Bakterienwachstum aufweisen, welches zur bakteriellen Translokation beiträgt.

1.3 Spontan bakterielle Peritonitis als Komplikation bei Patienten mit Leberzirrhose und Aszites

1.3.1 Definition

Die Spontan bakterielle Peritonitis (SBP) ist definiert als Infektion des Aszites auf dem Boden einer Leberzirrhose ohne intestinale Läsion.

Nach dem „consensus document on spontaneous peritonitis“ ist die Erkrankung heute durch den Nachweis von Neutrophilen Graulozyten 250/μl mit oder ohne Keimnachweis im Aszites bei fehlendem Hinweis auf eine abdominelle Infektion definiert (Rimola et al., 2000).

1.3.2 Prävalenz und Pathomechanismus

Die Prävalenz des Auftretens der Spontan bakteriellen Peritonitis (SBP) bei stationären Patienten mit Leberzirrhose und Aszites schwankt zwischen 10% und 30%, wobei eine Korrelation zwischen Häufigkeit der SBP und dem Schweregrad der Leberzirrhose besteht (Caly und Strauss., 1993; Rimola et al., 2000).

Laut einer Untersuchung, die an 40 internistischen und gastroenterologischen Krankenhausabteilungen in Deutschland durchgeführt wurde, lag die Prävalenz im Jahr 1998 bei 14% (Fleig et al, 2004).

Bei ambulanten Patienten liegt die Prävalenz bei etwa 3,5% (Evans et al., 2003).

Als Pathomechanismus der SBP wird der Vorgang der bakeriellen Translokation von enteralen Keimen angesehen. Die bakterielle Translokation ist definiert als Passage von Darmbakterien aus dem Darmlumen in die extraluminalen, mesenterialen Lymphknoten. Bei Patienten mit Leberzirrhose wird angenommen, dass ein vermehrtes intestinales Bakterienwachstum, eine erhöhte Durchlässigkeit der intestinalen Schleimhaut, eine verringerte Darmmotilität und eine verminderte Immunabwehr für die vermehrte Passage der Darmbakterien nach extraluminal verantwortlich sind. Dabei begünstigt eine bestehende portale Hypertension die Translokation (Casafont el al., 1997; Guarner et al., 1997).

Guarner et al. (1997) zeigten, dass Ratten mit Leberzirrhose ein vermehrtes intestinales Bakterienwachstum aufweisen, welches zu bakterieller Translokation beiträgt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

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