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Analyse:Mgg/Fragment 011 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Thyssen 2010
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: letzte Zeilen; 15: 1ff
Pardo et al. (2000) untersuchten 30 zirrhotische Ratten und 164 zirrhotische Patienten vor und nach der Behandlung mit Cisaprid bzw. einem Placebo. Cisaprid führt zu einer verstärkten Acetylcholinfreisetzung aus den postganglionären Nervenenden des Plexus myentericus und wirkt so prokinetisch. Unter Cisaprid kam es zu einer signifikanten Verringerung des intestinalen Bakterienwachstums. Man nimmt daher an, dass eine verringerte Darmmotilität bakterielles Wachstum begünstigt. Weiterhin zeigte sich, dass mit der Reduktion des intestinalen Bakterienwachstums eine verringerte bakterielle Translokation assoziiert ist.

Guarner et al. (1997), Runyon et al. (1994) und Llovet et al. (1998) zeigten in tierexperimentellen Studien, dass es durch eine wiederholte bakterielle Translokation aus dem intestinalen Lumen in das Peritoneum über mesenteriale Lymphknoten zu einer bakteriellen Besiedlung auch der Aszitesflüssigkeit kommt. Llovet et al. (1998) und Ruyon et al. (1994) fanden außerdem bei 25 % der Ratten mit bakterieller Translokation Bakterien im Blut, während keine der Ratten ohne bakterielle Translokation eine Bakteriämie aufwies.

Llovet et al. (1998) konnten außerdem zeigen, dass es sich bei der im intestinalen Lumen, im Peritoneum, im venösen Blut und den mesenterialen Lymphknoten nachweisbaren bakteriellen DNA um identische Sequenzen handelt.

Zusammenfassend spielt die bakterielle Translokation eine entscheidende Rolle in der Pathogenese der SBP. Casafont et al. (1997) unterstützen durch ihre tierexperimentelle Studie diese Aussage: Sie wiesen bei 100 % der untersuchten Ratten mit SBP eine bakterielle Translokation nach. Bei den Tieren mit sterilem Aszites konnte dagegen nur bei 57 % eine bakterielle Translokation nachgewiesen werden.

1.3.3 Prognose

Das Auftreten einer SBP verschlechtert die Prognose der Patienten mit Aszites. Die Mortalität einer Episode (30Tage-Überleben) beträgt in verschiedenen Studien trotz adäquater Antibiotikatherapie zwischen 10 % und 40 % (Hoefs et al., 1985; Pelletier et al.,1990; Cho et al., 2007). Das Ein-Jahres-Überleben beträgt 30-50 % (Rimola et al., 2000; Musskopf et al, 2012).

Pardo et al. (2000) untersuchten 30 zirrhotische Ratten und 164 zirrhotische Patienten vor und

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nach der Behandlung mit Cisaprid bzw. einem Placebo. Cisaprid führt zu einer verstärkten Acetylcholinfreisetzung aus den postganglionären Nervenenden des Plexus myentericus und wirkt so prokinetisch. Unter Cisaprid kam es zu einer signifikanten Verringerung des intestinalen Bakterienwachstums. Man nimmt daher an, dass eine verringerte Darmmotilität bakterielles Wachstum begünstigt. Weiterhin zeigte sich, dass mit der Reduktion des intestinalen Bakterienwachstums eine verringerte bakterielle Translokation assoziiert ist.

Guarner et al. (1997), Runyon et al. (1994) und Llovet et al. (1998) zeigten in tierexperimentellen Studien, dass es durch eine wiederholte bakterielle Translokation aus dem intestinalen Lumen in das Peritoneum über mesenteriale Lymphknoten zu einer bakteriellen Besiedlung auch der Aszitesflüssigkeit kommt.

Llovet et al. (1998) und Ruyon et al. (1994) fanden außerdem bei 25% der Ratten mit bakterieller Translokation Bakterien im Blut, während keine der Ratten ohne bakterielle Translokation eine Bakteriämie aufwies.

Llovet et al. (1998) konnten außerdem zeigen, dass es sich bei der im intestinalen Lumen, im Peritoneum, im venösen Blut und den mesenterialen Lymphknoten nachweisbaren bakteriellen DNA um identische Sequenzen handelte.

Zusammenfassend hat die bakterielle Translokation eine Rolle in der Pathogenese der SBP. Casafont et al. (1997) unterstützen durch ihre tierexperimentelle Studie diese Aussage: Sie wiesen bei 100% der untersuchten Ratten mit SBP eine bakterielle Translokation nach. Bei den Tieren mit sterilem Aszites konnte dagegen nur bei 57% eine bakterielle Translokation nachgewiesen werden.

1.3.3 Prognose

Das Auftreten einer SBP verschlechtert die Prognose der Patienten mit Aszites. Die Mortalität einer Episode (30-Tage-Mortalität) liegt in verschiedenen Studien trotz adäquater Antibiotikatherapie zwischen 10% und 40% (Hoefs und Runyon, 1985; Pelletier et al.,1990; Cho et al., 2007). Das Ein-Jahres-Überleben beträgt 30-50% (Rimola et al., 2000).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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