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Analyse:Mgg/Fragment 015 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 3 ff.
Quelle: Thyssen 2010
Seite(n): 19 f., Zeilen: 19: 17 ff.; 20: 1 ff.
Tabelle 1 zeigt die nachgewiesenen Erreger mit ihren Häufigkeiten in einer Studie von Llovet et al. von 1997.

Gramnegative Bakterien: n=86 Grampositive Bakterien: n=26 E. coli 41 Streptococcus pneumoniae 11 Klebsiella pneumoniae 4 Enterococcus spp. 1 Salmonella spp. 3 Andere Streptokokken 10 Pseudomona aeruginosa 2 Staphylococcus aureus 3 Klebsiella oxytoca 2 Listeria monocytogenes 1 Citrobacter freundii 1 Enterobacter aerogenes 1 Proteus mirabilis 1 Morganella morganii 1 Aeromona sobria 1 Pasteurella 1

Tab. 1: Verteilung der Bakterienspezies bei SBP (aus Llovet et al., 1997)

1.4.3 Prädiktive Faktoren für das Auftreten einer Spontan bakteriellen Peritonitis

Mit dem Ziel, die Diagnose einer SBP schneller stellen zu können, bzw. prädiktive Faktoren für das Auftreten einer SBP zu finden, wurden in mehreren Studien weitere Parameter untersucht.

Runyon et al. (1986) zeigten, dass ein Eiweißgehalt  1 g/dl im Aszites einen Risikofaktor für das Auftreten einer SBP darstellt. Von 47 Patienten mit initial sterilem Aszites und einem Eiweißgehalt von  1 g/dl entwickelten 15 % im Verlauf eine SBP. Im Vergleich dazu entwickelten nur 1,5 % der 65 Patienten mit einem Eiweißgehalt im Aszites  1 g/dl eine SBP. Außerdem stellten sie fest, dass der Eiweißgehalt im Aszites konstant bleibt, sich also während und im Anschluss an eine SBP nicht signifikant ändert (Runyon et al., 1985).

Die Arbeitsgruppe zeigte darüber hinaus, dass ein niedriges Gesamteiweiß im Aszites mit einer geringeren Opsonierungsfähigkeit korreliert. Daraus folge wiederum die höhere Inzidenz einer SBP bei Patienten mit niedrigem Gesamteiweiß im Aszites (Runyon et al., 1986).

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen auch Andreu et al. (1993). Neben einem Gesamteiweiß  1 g/dl korrelierte in ihrer Studie auch ein Bilirubinspiegel von größer 2,5 mg/dl im Serum mit der Entwicklung einer SBP (n=110). SBP war in dieser [Studie wie folgt definiert: Neutrophilenkonzentration im Aszites  250 /L und Keimnachweis im Aszites und/oder Blut oder Neutrophilenkonzentration  500 /l.]

Tabelle 1 zeigt die nachgewiesenen Erreger mit ihren Häufigkeiten in einer Studie von Llovet et al. (1997).

Gramnegative Bakterien: n=86 Grampositive Bakterien: n=26 E.coli 41 Streptokokkus pneumoniae 11 Klebsiella pneumoniae 4 Enterokokkus spp. 1 Salmonella spp. 3 Andere Streptokokken 10 Pseudomonas aeruginosa 2 Staphylokokkus aureus 3 Klebsiella oxytoca 2 Listeria monocytogenes 1 Citrobacter freundii 1 Enterobacter aerogenes 1 Proteus mirabilis 1 Morganella morganii 1 Aeromona sobria 1 Pasteurella 1 Tabelle 1: Verteilung der Bakterienspezies bei SBP (aus: Llovet et al., 1997)

[Seite 20:]

1.4.3 Prädiktive Faktoren für das Auftreten einer Spontan bakteriellen Peritonitis

Mit dem Ziel, die Diagnose einer SBP schneller stellen zu können bzw. prädiktive Faktoren für das Auftreten einer SBP zu finden, wurden in mehreren Studien weitere Parameter untersucht.

Runyon (1986) zeigte, dass ein Eiweißgehalt 1 g/dl im Aszites einen Risikofaktor für das Auftreten einer SBP darstellt. Von 47 Patienten mit initial sterilem Aszites und einem Eiweißgehalt 1 g/dl entwickelten 15% im Verlauf eine SBP. Im Vergleich dazu entwickelten nur 1,5 % der 65 Patienten mit einem Eiweißgehalt im Aszites 1 g/dl eine SBP. Eine weitere Beobachtung war, dass der Eiweißgehalt im Aszites konstant bleibt, das heißt sich vor, während und im Anschluss an eine SBP nicht signifikant ändert (Runyon und Hoefs, 1985; Runyon, 1986).

Die Arbeitsgruppe zeigte darüber hinaus, dass ein niedriges Gesamteiweiß im Aszites mit einer geringeren Opsonierungsfähigkeit korreliert. Daraus folgte wiederum die höhere Inzidenz einer SBP bei Patienten mit niedrigem Gesamteiweiß im Aszites (Runyon, 1986). Zu ähnlichen Ergebnissen kamen auch Andreu et al. (1993). Neben einem Gesamteiweiß  1g/dl korrelierte in ihrer Studie auch ein Bilirubinspiegel >2,5 mg/dl im Serum mit der Entwicklung einer SBP (n=110). SBP war in dieser Studie wie folgt definiert: (1) Neutrophilenkonzentration im Aszites 250/L und Keimnachweis im Aszites und/oder Blut oder (2) Neutrophilenkonzentration 500/l.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

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