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Analyse:Ms/Fragment 027 10

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 10-16
Quelle: Clement 1934
Seite(n): 17,18, Zeilen:
Bürger waren laut Kreittmayr all diejenigen, die das große

Bürgerrecht besaßen - im Gegensatz zu den "Beysassen" [Fn 25], denen nur das kleine Bürgerrecht zuerkannt wurde. Das große Bürgerrecht wurde nur dem verliehen, der "an Geld, Gut, Kunst und Profession so viel vermag, daß er sich ohne Beschwerde des Publikums mit Weib und Kind ehrlich zu ernähren vermag" [Fn 26]

...

[Fn 25] Kreittmayr, V 2, 963


[Fn 26] Ebenda, 967

S. 17


Ein anderer wesentlicher Unterschied zwischen französischer und bayerischer Gemeindeordnung bestand schließlich hinsichtlich der Bestimmungen über die Gemeindemitgliedschaft. Während das revolutionäre Frankreich in seinem Egalisierungsbestreben die alte korporative Geschlossenheit der Bürgergemeinde durch die moderne, offene Einwohnergemeinde ersetzt und das städtische Bürgerrecht zugunsten eines allgemeinen Staatsbürgerrechts aufgehoben hatte, kannte man von nun ab zwar auch in Bayern kein eigentliches Bürgerrecht mehr, aber man hielt doch am Prinzip einer engeren Gemeinde-Mitgliedschaft fest, die sich ausschließlich auf die Grundbesitzer und die Inhaber steuerpflichtiger Gewerbe erstreckte, eine Regelung, die ganze Schichten der Einwohnerschaft, für die bis‘


S. 18


dahin wenigstens die Möglichkeit zum Erwerb des Bürgerrechtes bestanden hatte [Fn 41], von der Gemeindemitgliedschaft ausschloß. Auch hier konnte das Gemeindeedikt von 1818 später anknüpfen und die betreffenden Bestimmungen ohne wesentliche Änderung oder Erweiterung übernehmen.

...


[Fn 41] Bisher war zum Erwerb des Bürgerrechtes nur nötig gewesen, daß der Bewerber „an Geld, Gut, Kunst und Profession so viel vermag, daß er sich ohne Beschwerde des Publikums mit Weib und Kind ehrlich zu nähren vermag'. Siehe Kreittmayr, Anmerkungen zum Cod. Max. V, S. 963.

Anmerkungen

In der Quellenangabe steht "V 2, 963" was auf einen OCR-Fehler hindeutet. Sollte dem so sein, so hat der Autor warscheinlich diese Angabe mit der "Copy & Paste"-Methode übernommen. Eine Übernahme aus dieser Quelle kann nicht bewiesen werden. Vorerst Verdächtig.

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