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Analyse:Ms/Fragment 048 01

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1-17
Quelle: Clement 1934
Seite(n): 8, Zeilen:
bb) Die Verordnung vom 4. Mai 1803


Die Verordnung der Generallandesdirektionen als "Befehl an die kurfürstlichen Magistrate und sämtliche Einwohner der Städte München, Landshut, Ingolstadt, Straubing und Burghausen" [Fn 92] erging auf Grund einer Weisung Montgelas'. Der Grund für diese "faktischen Ausführungsbestimmungen" [Fn 93] war der heftige Protest und Widerstand der betroffenen Städte gegen die erste Verordnung vom 31.12.1802. Die VO selber wurde in der Vorrede nur als "provisorische" Bestimmung bezeichnet, da die "vollkommene Organisation", d.h. die endgültige Form der neuen Magistratsverfassungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Die Formulierungen wiesen bereits darauf hin, daß diese ersten beiden Verordnungen längst noch nicht allen Reformeifer verbraucht hatten. Die Umgestaltung des Gemeindewesens steckte erst in der Anfangsphase.

...


[Fn 92] Rß 1803, 291


[Fn 93] Helmreich, 10

Es handelt sich um eine Reihe von Verordnungen, in denen

eine Neugestaltung der städtischen Verwaltung nach einheitlichen Grundsätzen vorgenommen wird.19) Man kann diese Neuordnung [ allgemein kennzeichnen als den Versuch, die formale Erhaltung der durch die landständische Verfassung sanktionierten städtischen Privilegien mit einer möglichst vollständigen Aufhebung städtischer Selbständigkeit im Sinne staatsabsolutistischen Denkens zu vereinigen. ]


...

[Fn 19]Als erste ergeht die „höchste landesherrliche Verordnung vom 31. Dezember 1802, die Verbesserungen der magistratischen Verfassungen betreffend“. (R. Bl. 1803 S. 8.) Ihr folgt als provisorische Ausführungsbestimmung der „Befehl an die kurfürstlichen Magistrate und sämtlichen Einwohner der Städte München, Landshut, Ingolstadt, Straubing und Burghausen“ vom 4. Mai 1803. (R. Bl. 1803 S 291.,) Zwischen 1804 und 1806 wurden durch Einzelerlasse die Verfassungen [ Polizeider Hauptstädte definitiv geregelt: am 30. November 1804 für Ingolstadt (R. Bl. 1804 S. 1061); am IQ. Februar 1805 für München (R. Bl. 1805 S. 332); am 12. März 1805 für Straubing (R. Bl. 1805 S. 389); am 2. April 1805 für Landshut (R. Bl. 1805 S. 510) und am 28. März 1806 für Passau (R. Bl. 1806 S. 124). Die Verfassung der übrigen Städte und Märkte wird einheitlich geregelt durch die „Kgl. allerhöchste Verordnung die Verfassung der kleineren Munizipalstädte und Märkte betreffend“ , vom 20. März 1806. (R. Bl. 1806 S. 129.) ]

Anmerkungen
Sichter

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