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Analyse:Mso

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Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

6 Fragmente

[1.] Analyse:Mso/Fragment 007 02 - Diskussion
Bearbeitet: 10. December 2015, 23:06 Hindemith
Erstellt: 10. December 2015, 23:01 (Hindemith)
Fragment, Kühn 2008, Mso, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 2-25
Quelle: Kühn 2008
Seite(n): 7, Zeilen: 1ff
Seit mehr als 30 Jahren ist bekannt, dass die zyklischen Nukleotidmonophosphate (cNMP) zyklisches Adenosinmonophosphat (cAMP) und zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP) als universelle intrazelluläre Second Messenger auch an der Regulation der Kontraktion und Relaxation glatter Muskulatur beteiligt sind [6]. Für die Aktivierung der cNMP-Synthese ist ein System membrangebundener Proteine verantwortlich, das aus einem Rezeptor, einem Bindungsprotein und den Enzymen Adenylatzyklase (AC) und Guanylatzyklase (GC) besteht. Dieses System setzt die Bindung eines externen Liganden – dabei kann es sich um einen Neurotransmitter, ein Hormon oder einen anderen primären Botenstoff handeln – an einen (Membran/Protein)Rezeptor voraus. Die Wirkung von cAMP und cGMP beruht auf deren Bindung an regulatorische Untereinheiten cNMP-abhängiger Proteinkinasen (cAK, cGK), wodurch die katalytische Untereinheit dieser Enzyme für die Phosphorylierung zellulärer Proteine aktiviert wird.

Es wird vermutet, dass Proteinkinasen im aktivierten Zustand eine Untereinheit der MLCK und integrale Proteine des Sarkoplasmatischen Retikulums phosphorylieren. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um Ca2+-Kanäle und Phospholamban, ein regulatorisches Protein SR-assoziierter, Ca2+-bindender ATPasen, die den Ca2+-Transport aus dem Myoplasma in das Lumen des SR energetisch vermitteln. Diese Phosphorylierungsreaktionen führen über eine Inaktivierung der MLCK, die Änderung der räumlichen Struktur von Ionenkanälen oder eine Aktivierung der ATPasen zu einer Verringerung der intrazellulären Konzentration freien Ca2+. Die Verarmung des zytosolischen Raumes an Ca2+ teilt sich dem kontraktilen Apparat der Muskelzelle mit und induziert eine Relaxation [7]. Das System aus Membranrezeptor, G-Protein (GTPase), Adenylatzyklase und cAMP vermittelt die durch ß-Sympathomimetika und andere Aktivatoren der AC (z. B. Forskolin) induzierte Relaxation [8].


[6.] Ückert S, Hedlund P, Waldkirch E, Sohn M, Jonas U, Andersson KE, Stief CG: Interactions between cGMP- and cAMP-pathways are involved in the regulation of penile smooth muscle tone. World J Urol 22: 261-266, 2004

[7.] Lincoln TM, Cornwell TL: Towards an understanding of the mechanism of action of cyclic AMP and cyclic GMP in smooth muscle relaxation. Blood Vessels 28: 129-137, 1991

[8.] Palmer LS, Valcic M, Melman A, Giraldi A, Wagner G, Christ GJ: Characterization of cyclic AMP accumulation in cultured human corpus cavernosum smooth muscle cells. J Urol 152: 1308-1314, 1994

Seit mehr als 25 Jahren ist bekannt, daß die zyklischen Nukleosidmonophoshate cAMP und cGMP als universelle intrazelluläre Second Messenger auch an der Regulation der Kontraktion und Relaxation glatter Muskulatur beteiligt sind. Für die Aktivierung der cNMP-Synthese ist ein System membrangebundener Proteine verantwortlich, das aus einem Rezeptor, einem Bindungsprotein und den Enzymen Adenylatzyklase (AC) und Guanylatzyklase (GC) besteht. Dieses System setzt die Bindung eines externen Liganden - dabei kann es sich um einen Neurotransmitter, ein Hormon oder einen anderen primären Botenstoff handeln - an einen (Membran)Rezeptor voraus. cAMP vermittelt die durch ß-Sympathomimetika und andere Aktivatoren der AC (z.B. Forskolin) induzierte Relaxation, cGMP vermittelt die relaxierende Wirkung zahlreicher NO-freisetzender Vasodilatatoren wie Natriumnitroprussid und die endogener Hormone und regulatorischer Substanzen wie des Atrial Natriuretic Peptide (ANP). Die Wirkung von cAMP und cGMP beruht auf deren Bindung an regulatorische Untereinheiten cNMP-abhängiger Proteinkinasen (cAK, cGK), wodurch die katalytische Untereinheit dieser Enzyme für die Phosphorylierung zellulärer Proteine aktiviert wird. Es wird vermutet, daß Proteinkinasen im aktivierten Zustand eine Untereinheit der MLCK und integrale Proteine des Sarcoplasmatischen Reticulums phosphorylieren. Bei den SR-Proteinen handelt es sich wahrscheinlich um Ca2+-Kanäle und um Phospholamban, ein regulatorisches Protein SR-assozierter Ca2+-bindender ATPasen, die den Ca2+-Transport aus dem Myoplasma in das Lumen des SR energetisch vermitteln. Diese Phosphorylierungsreaktionen führen über eine Inaktivierung der MLCK, die Änderung der räumlichen Struktur von Ionenkanäle [sic] oder eine Aktivierung der ATPasen zu einer Verringerung der intrazellulären Konzentration freien Ca2+. Die Verarmung des zytosolischen Raumes an Ca2+ teilt sich dem kontraktilen Apparat der Muskelzelle mit und induziert eine Relaxation.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die angegebenen Quellen sind alle auf Englisch verfasst und daher nicht Quelle des übernommenen Textes.

Sichter
(Hindemith)

[2.] Analyse:Mso/Fragment 008 07 - Diskussion
Bearbeitet: 11. December 2015, 23:09 Hindemith
Erstellt: 11. December 2015, 23:04 (Hindemith)
Fragment, Kühn 2008, Mso, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 7-26, 29-32
Quelle: Kühn 2008
Seite(n): 7, 12, Zeilen: 7: 8ff; 12: 1ff
cGMP vermittelt die relaxierende Wirkung zahlreicher NO-freisetzender Vasodilatatoren wie Natriumnitroprussid (NNP) und endogener vasoaktiver Peptide wie dem Atrial Natriuretic Peptide (ANP) und C-Type Natriuretic Peptide (CNP). Die biologische Wirkung von cAMP und cGMP wird durch die hydrolytische Spaltung der Phosphodiesterbindung terminiert, diese Reaktion wird von Phosphodiesterasen (PDE = EC 3.1.4.17), einer großen und heterogenen Gruppe hydrolytischer Enzyme, vermittelt, die daher als Schlüsselenzyme in der Kontrolle des zellulären Umsatzes zyklischer Nukleotide gelten.

1.5.3 Die Phosphodiesterase (PDE)-Isoenzyme

Wie bereits beschrieben, werden die intrazellulären Konzentrationen der zyklischen Nukleotide cAMP und cGMP durch das Verhältnis zwischen ihrer Produktion durch zelluläre Adenylat- und Guanylatzyklasen und der Degradierung durch Phosphodiesterase (PDE)-Isoenzyme reguliert. Im humanen Genom kodieren 21 Gene für 11 verschiedene Familien von PDE-Proteinen (Isoenzymen). Durch ein der Translation folgendes Splicing der mRNS kodiert jedes Gen für mehr als ein Isoenzym. Bisher sind mehr als 40 PDE-Isoformen beschrieben, die sich in ihren kinetischen Eigenschaften, ihrer Affinität für die Substrate cAMP und cGMP, ihrer Sensitivität gegen Inhibitoren und allosterische Aktivatoren und ihrer Aminosäuresequenz unterscheiden. Jede PDE verfügt über eine hochkonservierte katalytische Domäne, die von 270 Aminosäuren gebildet wird und in der Nähe des Carboxyl (-CO2H)-Terminus des Proteins lokalisiert ist. Am Amino (-NH2)-Terminus finden sich in der Struktur einiger PDE-Isoenzyme regulatorische Domänen lokalisiert, die Ca2+, Calmodulin, cGMP oder Proteine binden können [15,16].

Zu den cAMP-spezifischen PDE (cAMP-PDE) zählen die Isoenzym-Familien PDE2, PDE3, PDE4, PDE7 und PDE8, cGMP-spezifische Isoenzyme (cGMP-PDE) sind die PDE5, PDE6 und PDE9, während die PDE1, PDE10 und PDE11 beide Substrate mit gleicher Affinität binden und umsetzen [17].


[15.] Omori K, Kotera J: Overview of PDEs and their regulation. Circ Res 100: 309-327, 2007

[16.] Cheng J, Grande JP: Cyclic nucleotide phosphodiesterase (PDE) inhibitors: novel therapeutic agents for progressive renal disease. Exp Biol Med (Maywood) 232: 38-51, 2007

[17.] Bender AT, Beavo JA: Cyclic nucleotide phosphodiesterases: molecular regulation to clinical use. Pharmacol Rev 58: 488-520, 2006

cAMP vermittelt die durch ß-Sympathomimetika und andere Aktivatoren der AC (z.B. Forskolin) induzierte Relaxation, cGMP vermittelt die relaxierende Wirkung zahlreicher NO-freisetzender Vasodilatatoren wie Natriumnitroprussid und die endogener Hormone und regulatorischer Substanzen wie des Atrial Natriuretic Peptide (ANP). Die Wirkung von cAMP und cGMP beruht auf deren Bindung an regulatorische Untereinheiten cNMP-abhängiger Proteinkinasen (cAK, cGK), wodurch die katalytische Untereinheit dieser Enzyme für die Phosphorylierung zellulärer Proteine aktiviert wird.

[Seite 12]

1.6 Die Phosphodiesterase (PDE)-Isoenzyme

Die intrazellulären Konzentrationen der zyklischen Nukleotide cAMP und cGMP werden durch das Verhältnis zwischen ihrer Produktion durch zelluläre Adenylat- und Guanylatzyklasen und der Degradierung durch Phosphodiesterasen (PDE, EC 3.1.4.17), einer heterogenen Gruppe hydrolytischer Enzyme, reguliert. Das humane Genom enthält 21 Gene, die für 11 verschiedene Familien von PDE-Proteinen (Isoenzymen) codieren. Durch die Aktivität multipler Genpromotoren und einem alternativen Splicing nach der Translation kodiert jedes Gen für mehr als ein Isoenzym. Bisher sind mehr als 40 PDE-Isoformen beschrieben, die sich in ihren kinetischen Eigenschaften, ihrer Affinität für die Substrate cAMP und cGMP, ihrer Sensitivität gegen allosterische Aktivatoren oder Inhibitoren und ihrer Aminosäuresequenz unterscheiden. Jede PDE verfügt über eine hochkonservierte katalytische Domäne, die von 270 Aminosäuren gebildet wird und in der Nähe des Carboxyl (-CO2H)-Terminus des Proteins lokalisiert ist (32,33).

Zu den cAMP-spezifischen PDE (cAMP-PDE) zählen die Isoenzym-Familien PDE2, PDE3, PDE4, PDE7 und PDE8, cGMP-spezifisch Isoenzyme (cGMP-PDE) sind die PDE5, PDE6 und PDE9, während die PDE1, PDE10 und PDE11 beide Substrate mit gleicher Affinität binden und umsetzen [63,64].


32. Conti M., Jin S.L. (1999) The molecular biology of cyclic nucleotide phosphodiesterases. Prog. Nucleic Acid Res. Mol. Biol. 63: 1 - 38

33. Essayan D.M. (2001) Cyclic nucleotide phosphodiesterases. J. Allerg. Clin. Immunol. 108: 671 - 680

63. Truss M.C., Stief C.G., Ückert S., Becker A.J., Schultheiss D., Machtens S., Jonas U. (2000) Initial clinical experience with the selective phosphodiesterase (PDE) 1 isoenzyme inhibitor vinpocetine in the treatment of urge incontinence and low compliance bladder. World J. Urol. 18: 439 - 443

64. Stief C.G., Taher A., Meyer M., Schulz-Knappe P., Becker A., Truss M.C., Ückert S., Forssmann W.G., Jonas U. (1995) Phosphodiesterase isoenzymes in human ureteral smooth muscle: identification, characterization, and functional effects of various phosphodiesterase inhibitors in vitro. Urol. Int. 55: 183 - 189

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[3.] Analyse:Mso/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. December 2015, 23:17 Hindemith
Erstellt: 11. December 2015, 23:12 (Hindemith)
Fragment, Kühn 2008, Mso, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Kühn 2008
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 17ff; 13: 1ff
[Die PDE1, die sich vor allem im zentralen Nervensystem und in] Blutgefäßen lokalisiert findet, ist eine Ca2+/Calmodulin-abhängige Isoform, die cAMP und cGMP mit equivalenter Affinität hydrolisiert [18]. Die PDE2, die ebenso wie die PDE3 als ein Leitenzym des kardiovaskulären Systems gilt, ist eine cAMP-spezifische PDE, deren Aktivität durch cGMP stimuliert wird. Im Gegensatz zur PDE2 wird die Hydrolyseaktivität der PDE3 durch cGMP inhibiert [19]. Beschrieben sind außerdem die PDE4 (cAMP-PDE) und die PDE5 (cGMP-PDE), Letztere ist eines der wichtigsten Funktionsenzyme in der Kontrolle des Tonuszustands der vaskulären und nicht-vaskulären glatten Muskulatur des Corpus cavernosum penis [20]. Die PDE6, die in erster Linie cGMP degradiert, ist bisher ausschließlich in den Zapfen- und Stäbchenzellen der Retina gefunden worden, wo sie wesentlich am Mechanismus der Photorezeption beteiligt ist [21]. Die Aktivität der PDE7, einem Isoenzym mit hoher Affinität für cAMP, das aber insensitiv gegen den (cAMP-)PDE-Inhibitor Rolipram ist, konnte in der quergestreiften Skelettmuskulatur und in immunkompetenten Zellen, den T-Lymphozyten, nachgewiesen werden [22]. Die PDE8, ebenfalls eine cAMP-PDE, wird vor allem in den Testes, im Ovar und in der intestinalen glatten Muskulatur des Menschen exprimiert [23]. Die Aminosäuresequenz der PDE9, ein Isoenzym, das aus der Milz, der Niere, dem Dünndarm und dem Gehirn des Menschen isoliert wurde, ist zu 34% mit derjenigen der PDE8 identisch [24]. Das Isoenzym ist hochspezifisch für cGMP und sensibel gegen die PDE5-Inhibitoren Zaprinast und SCH 51866 [25]. Die wichtigste Dual Substrate PDE ist neben der PDE1 die PDE11, die sich molekularbiologisch in der Prostata, den Hoden und der Skelettmuskulatur nachweisen ließ, die physiologische Funktion dieses Isoenzyms ist bisher allerdings nicht verstanden [26].

Arbeiten zur Verteilung der PDE-Isoenzyme in Geweben und Organen zeigen markante gewebsspezifische Unterschiede. Während einige Isoenzyme in zahlreichen Organsystemen vorkommen, ist die Verteilung anderer limitiert: Die PDE3 ist ein physiologisch relevantes Isoenzym der humanen Hepatozyten, der Thrombozyten und des Herzmuskels, während die hydrolytische Aktivität der PDE6 lediglich in den Zellen der Retina nachgewiesen werden kann [15,27]. In den Geweben und Organsystemen einer Spezies können außerdem verschiedene Isoformen einer Isoenzym-Familie präsent sein: Die PDE1 aus Leber-, Hirn- und Fettgewebe einiger Säugetiere ist durch eine hohe Affinität für cGMP und eine geringe Affinität für cAMP charakterisiert, die Isoformen des Herzmuskels und der Nieren durch eine hohe Affinität zu beiden Substraten [18]. Aus der Leber, den Nieren und der glatten Muskulatur der Atemwege wurden Subtypen der PDE4 separiert, deren Sensitivitäten gegen die selektiven Inhibitoren Rolipram und Ro 20-1724 um einen Faktor 5 -15 variieren [28,29].


[15.] Omori K, Kotera J: Overview of PDEs and their regulation. Circ Res 100: 309-327, 2007

[18.] Loughney K, Martins TJ, Harris EA, Sadhu K, Hicks JB, Sonnenburg WK, Beavo JA, Ferguson K: Isolation and characterization of cDNAs corresponding to two human calcium/calmodulin-regulated, 3',5'-cyclic nucleotide phosphodiesterases. J Biol Chem 271: 796-806, 1996

[19.] Zaccolo M, Movsesian MA: cAMP and cGMP signaling cross-talk: role of phosphodiesterases and implications for cardiac pathophysiology. Circ Res 100: 1569-1578, 2007

[20.] Waldkirch E, Ückert S, Yildirim H, Sohn M, Jonas U, Stief CG, Andersson KE, Hedlund P: Cyclic AMP-specific and cyclic GMP-specific phosphodiesterase isoenzymes in human cavernous arteries - immunohistochemical distribution and functional significance. World J Urol 23: 405-410, 2005

[21.] Cote RH: Characteristics of photoreceptor PDE (PDE6): similarities and differences to PDE5. Int J Impot Res 16 (Suppl 1): S28-33, 2004

[22.] Bloom TJ, Beavo JA: Identification and tissue-specific expression of PDE7 phosphodiesterase splice variants. Proc Natl Acad Sci (PNAS) USA 93: 14188-14192, 1996

[23.] Soderling SH, Bayuga SJ, Beavo JA: Cloning and characterization of a cAMP-specific cyclic nucleotide phosphodiesterase. Proc Natl Acad Sci (PNAS) USA 95: 8991-8996, 1998

[24.] Fisher DA, Smith JF, Pillar JS, St Denis SH, Cheng JB: Isolation and characterization of PDE9A, a novel human cGMP-specific phosphodiesterase. J Biol Chem 273: 15559-15564, 1998

[25.] Wang P, Wu P, Egan RW, Billah MM: Identification and characterization of a new human type 9 cGMP-specific phosphodiesterase splice variant (PDE9A5). Differential tissue distribution and subcellular localization of PDE9A variants. Gene 314: 15-27, 2003

[26.] Loughney K, Taylor J, Florio VA: 3',5'-cyclic nucleotide phosphodiesterase 11A: localization in human tissues. Int J Impot Res 17: 320-325, 2005

[27.] Lugnier C: Cyclic nucleotide phosphodiesterase (PDE) superfamily: a new target for the development of specific therapeutic agents. Pharmacol Ther 109: 366-398, 2006

[28.] Torphy TJ, Cieslinski LB: Characterization and selective inhibition of cyclic nucleotide phosphodiesterase isozymes in canine tracheal smooth muscle. Mol Pharmacol 37: 206-214, 1990

[29.] Ahn HS, Foster M, Arik L, Boykow G, Foster C: Cyclic nucleotide phosphodiesterase isozymes in rat mesangial cells. Eur J Pharmacol 289: 49-57, 1995

Die PDE1, die sich vor allem im zentralen Nervensystem und in Blutgefäßen lokalisiert findet, ist eine Ca2+/Calmodulin-abhängige Isoform, die cAMP und cGMP mit equivalenter Affinität hydrolisiert. Die PDE 2, die ebenso wie die PDE3 als ein Leitenzym des Myokards und der glatten Muskulatur des Gefäßsystems gilt, ist eine cAMP-spezifische PDE, deren Aktivität durch cGMP stimuliert wird. Im Gegensatz zur PDE2 wird die Hydrolyseaktivität der PDE3 durch cGMP inhibiert. Beschrieben sind außerdem die PDE4 (cAMP-PDE) und die PDE5 (cGMP-PDE), letztere ist eines der wichtigsten Funktionsenzyme in der Kontrolle des Tonuszustands der vaskulären und nicht-vaskulären glatten Muskulatur des Corpus cavernosum penis. Die PDE6, die in erster Linie cGMP degradiert, wurde bisher ausschließlich in den Zapfen- und Stäbchenzellen der Retina gefunden, wo sie wesentlich am Mechanismus der Photorezeption beteiligt ist. Die Aktivität der PDE7, einem Isoenzym mit hoher Affinität für cAMP, das aber insensitiv gegen den (cAMP-) PDE-Inhibitor Rolipram ist, konnte in der quergestreiften Skelettmuskulatur und in immunkompetenten Zellen, den T-Lymphozyten, nachgewiesen werden. Die PDE8, ebenfalls eine cAMP-PDE, wird vor allem in den Testes, im Ovar und in der intestinalen glatten Muskulatur des Menschen exprimiert.

[Seite 13]

Die Aminosäuresequenz der PDE9, ein Isoenzym, das aus der Milz, der Niere, dem Dünndarm und dem Gehirn des Menschen isoliert wurde, ist zu 34% mit derjenigen der PDE8 identisch (34,35). Das Isoenzym ist hochspezifisch für cGMP, sensibel gegen die PDE5-Inhibitoren Zaprinast und SCH 51866, allerdings unempfindlich gegen alle anderen selektiven und nichtselektiven PDE-Inhibitoren (36). Die funktionelle Relevanz der sogenannten Dual Substrate Phosphodiesterasen PDE10 und PDE11, die sowohl cAMP als auch cGMP mit hoher Affinität binden, ist bisher noch nicht umfassend aufgeklärt (33,37).

Arbeiten zur Verteilung der PDE-Isoenzyme in Geweben und Organen haben markante spezies- und gewebespezifische Unterschiede ergeben. Mehr als 90% der cAMPhydrolysierenden Phosphodiesterase-Aktivität wird im Gehirn des Rindes von der PDE1, in humanen Thrombozyten von der PDE3 und in der menschlichen Niere von der PDE4 repräsentiert (38,39). Während einige Isoenzyme in zahlreichen Organsystemen vorkommen, ist die Verteilung anderer limitiert: Die PDE3 ist ein physiologisch relevantes Isoenzym der humanen Hepatocyten, der Thromozyten und des Herzmuskels, während die hydrolytische Aktivität der PDE6 lediglich in den Zellen der Retina nachgewiesen werden kann (40,41,42). In den Gewebe- und Organsystemen einer Spezies können außerdem verschiedene Isoformen einer Isoenzym-Familie präsent sein: Die PDE1 aus Leber-, Hirn- und Fettgewebe einiger Säugetiere sind durch eine hohe Affinität für cGMP und eine geringe Affinität für cAMP charakterisiert, die Isoformen des Herzmuskels und der Nieren durch eine hohe Affinität zu beiden Substraten. Aus der Leber, den Nieren und der glatten Muskulatur der Atemwege wurden Subtypen der PDE4 separiert, deren Sensitivitäten gegen die selektiven Inhibitoren Rolipram und Ro 20-1724 um einen Faktor 5 - 15 variieren.


33. Essayan D.M. (2001) Cyclic nucleotide phosphodiesterases. J. Allerg. Clin. Immunol. 108: 671 - 680

34. Beavo J.A., Houslay M.D. (Eds.) Cyclic Nucleotide Phosphodiesterases: Structure, Regulation and Drug Action. John Willey & Sons, West Sussex 1990

35. Soderling S.H., Beavo J.A. (2000) Regulation of cAMP and cGMP signaling: new phosphodiesterases and new functions. Curr. Opin. Cell. Biol. 12: 174 - 179

36. Soderling S.H., Bayuga S.J., Beavo J.A. (1998) Cloning and characterization of a cAMPspecific cyclic nucleotide phosphodiesterase. Proc. Natl. Acad. Sci. (PNAS) USA 95: 8991- 8996

37. Gupta R., Kumar G., Kumar R.S. (2005) An update on cyclic nucleotide phosphodiesterase (PDE) inhibitors: phosphodiesterase and drug selectivity. Methods Find. Exp. Clin. Pharmacol. 27: 101 - 118

38. Beavo J.A., Reifsnyder D.H. (1990): Primary sequences suggest selective inhibition of individual cyclic nucleotide phosphodiesterase is possible. TIPS 11: 150 - 15568

39. Beavo J.A. (1998) Multiple isoenzymes of cyclic nucleotide phosphodiesterase. Adv. Sec. Mess. Phos. Res. 22: 1 - 38

40. Silver P.J., Hamel L.T., Perrone M.H., Bentley R.G., Bushover C.R., Evans D.B. (1988) Differential pharmacologic sensitivity of cyclic nucleotide phosphodiesterase isoenzymes isolated from cardiac muscle, arterial and airway smooth muscle. Eur. J. Pharmacol. 150: 85 - 94

41. Simpson A.W., Reeves M.L., Rink T.J. (1988) Effects of SK&F 94120, an inhibitor of cyclic nucleotide phosphodiesterase type III, on human platelets. Biochem. Pharmacol. 37: 2315 – 2320

42. Hurwitz R.L., Burt-Milam A.H., Chang M.L., Beavo J.A. (1985) Cyclic GMP phosphodiesterase in rod and cone outer segments of the retina. J. Biol. Chem. 260: 568 - 573

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[4.] Analyse:Mso/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. December 2015, 23:22 Hindemith
Erstellt: 11. December 2015, 23:20 (Hindemith)
Fragment, Kühn 2008, Mso, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-14
Quelle: Kühn 2008
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 23ff; 14: 1ff
[Die Anwesenheit eines PDE-Isoenzyms in einem] Gewebe ist nicht unbedingt ein Hinweis auf eine physiologische Bedeutung in den Zellen. So entfällt in Gewebehomogenaten glatter Muskulatur der Atemwege des Hundes 85% der cAMP-Hydrolyse auf die PDE1C, 10% auf die PDE3 und lediglich 5% auf die PDE4, obwohl die PDE4 das regulatorisch relevante Isoenzym bei der Kontrolle des cAMP-Gehaltes und des Muskeltonus im intakten Gewebe zu sein scheint [28]. Deutliche Unterschiede zwischen der relativen PDE-Aktivität der zytosolischen und partikulären Fraktionen verschiedener Gewebe sind ebenfalls beschrieben: 50% - 70% der PDE-Aktivität in Herzmuskel-, Leber- und Fettzellen ist membrangebunden, 80% - 90% der PDE-Aktivität in glatter Muskulatur findet sich in der zytosolischen Fraktion [30].

Während also einige Gewebe fast alle PDE-Subtypen exprimieren, finden sich in anderen nur wenige Isoenzyme. Selbst in solchen Organen und Geweben, in denen zahlreiche PDE exprimiert werden, dominieren nur wenige die Regulation der zellulären Funktionen [31]. Diese relative Gewebespezifität und die Sensitivität gegen selektive Inhibitoren macht die Phosphodiesterasen zu einem interessanten Ziel der pharmakologischen Beeinflussung.


[28.] Torphy TJ, Cieslinski LB: Characterization and selective inhibition of cyclic nucleotide phosphodiesterase isozymes in canine tracheal smooth muscle. Mol Pharmacol 37: 206-214, 1990

[30.] Xiong Y, Westhead EW, Slakey LL: Role of phosphodiesterase isoenzymes in regulating intracellular cyclic AMP in adenosine-stimulated smooth muscle cells. Biochem J 305: 627-633, 1995

[31.] Polson JB, Strada SJ: Cyclic nucleotide phosphodiesterases and vascular smooth muscle. Annu Rev Pharmacol Toxicol 36: 403-427, 1996

Die Anwesenheit eines PDE-Isoenzyms in einem Gewebe ist nicht unbedingt ein Hinweis auf eine physiologische Bedeutung in den Zellen. So entfällt z.B. in Gewebehomogenaten glatter Muskulatur der Atemwege des Hundes 85% der cAMP-Hydrolyse auf die PDE1C, 10% auf die PDE3 und lediglich 5% auf die PDE4, obwohl die PDE4 das regulatorisch relevante Isoenzym bei der Kontrolle des cAMP-Gehaltes und des Muskeltonus im intakten Gewebe zu sein scheint (43,44,45). [...] Deutliche Unterschiede zwischen der relativen PDE-Aktivität der zytosolischen und partikulären Fraktionen verschiedener Gewebe sind beschrieben: 50% - 70% der PDE-Aktivität in Herzmuskel-, Leber-, und Fettzellen ist membrangebunden, 80% - 90% der PDE-Aktivität in glatter Muskulatur, Nierenzellen und Thrombozyten findet sich in der zytosolischen Fraktion.

[Seite 14]

Während einige Gewebe fast alle PDE-Subtypen exprimieren, finden sich in anderen nur wenige Isoenzyme. Selbst in solchen Organen und Geweben, in denen zahlreiche PDE exprimiert werden, dominieren nur wenige die Kontrolle der zellulären Funktionen. Diese relative Gewebespezifität und die Sensitivität gegen selektive Inhibitoren macht die PDE zu einem interessanten Ziel der pharmakologischen Beeinflußung.


43. Hall I.P., Hill S.J. (1992) Effect of isoenzyme selective phosphodiesterase inhibitors on bovine tracheal smooth muscle tone. Biochem. Pharmacol. 43: 15 - 17

44. Harris A.L., Connell M.J., Ferguson E.W., Wallace A.M., Gordon R.J., Pagani E.D., Silver P.J. (1989) Role of low KM cyclic nucleotide phosphodiesterase inhibition in tracheal relaxation and bronchodilation in the guinea pig. J. Pharmacol. Exp. Ther. 251: 199 - 206

45. Lipworth B.J. (2005) Phosphodiesterase 4 inhibitors for asthma and chronic obstructive pulmonary disease. Lancet 365: 167 - 175

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[5.] Analyse:Mso/Fragment 050 18 - Diskussion
Bearbeitet: 11. December 2015, 20:50 Hindemith
Erstellt: 11. December 2015, 20:50 (Hindemith)
Fragment, Kühn 2008, Mso, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 18-35
Quelle: Kühn 2008
Seite(n): 38, Zeilen: 9ff
PERSSON ET AL. (2000) untersuchten die Wirkung von Forskolin auf die durch das Peptid Arginin-Vasopressin (AVP) induzierte Kontraktion isolierter Streifenpräparate der Urethra, die cGK-defizienten Knock out – Mäusen oder Wildtyp-Tieren entnommen worden waren. Während Forskolin eine Reversion der tonischen Kontraktion der Gewebestreifen des Wildtyps um bis zu 73% verursachte, zeigte sich, dass der Effekt des Diterpens auf das Gewebe der Knock out – Tiere blockiert wurde, der physiologische Effekt von Forskolin auf die Urethra also in erster Linie von einer Aktivierung der cGMP-abhängigen cGK durch cAMP vermittelt wird [161].

Auch an der Kontrolle der normalen Funktion der nicht-vaskulären glatten Muskulatur des Corpus cavernosum penis sind wahrscheinlich Mechanismen der Kreuzaktivierung beteiligt. ÜCKERT ET AL. (2004) zeigten, dass die durch den Nitrovasodilator NNP verursachte Reversion der Norepinephrin-induzierten Tension isolierter cavernöser Muskulatur durch Rp-8-pCPT-cAMPS, einen Inhibitor der cAMP-abhängigen cAK, blockiert wurde, die relaxierende Wirkung von Forskolin auf das Gewebe zeigte sich sensibel gegen eine Inhibition der cGK [6]. In Experimenten, die ebenfalls peniles erektiles Gewebe verwendeten, beobachteten STIEF ET AL. (2000) eine Erhöhung der zellulären cAMP-Konzentrationen nach Inkubation der cavernösen glatten Muskulatur mit dem PDE5-Inhibitor Sildenafilcitrat.


[6.] Ückert S, Hedlund P, Waldkirch E, Sohn M, Jonas U, Andersson KE, Stief CG: Interactions between cGMP- and cAMP-pathways are involved in the regulation of penile smooth muscle tone. World J Urol 22: 261-266, 2004

[161.] Persson K, Pandita RK, Aszodi A, Ahmad M, Pfeifer A, Fassler R, Andersson KE: Functional characteristics of urinary tract smooth muscles in mice lacking cGMP protein kinase type I. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol 279: R1112-1120, 2000

PERSSON ET AL. (2000) untersuchten die Wirkung von Forskolin auf die durch das Peptid Arginin-Vasopressin (AVP) induzierte Kontraktion isolierter Streifenpräparate der Urethra, die cGK-defizienten Knock out - Mäusen oder Wildtyp-Tieren entnommen worden waren. Während Forskolin eine Reversion der tonischen Kontraktion der Gewebestreifen des Wildtyps um bis zu 73% verursachte, zeigte sich, daß der Effekt des Diterpens auf das Gewebe der Knock out - Tiere blockiert wurde, der physiologische Effekt von Forskolin auf die Urethra also in erster Linie von einer Aktivierung der cGMP-abhängigen Proteinkinase durch cAMP vermittelt wird (76).

Auch an der Kontrolle der normalen Funktion der nicht-vaskulären glatten Muskulatur des Corpus cavernosum penis sind wahrscheinlich Mechanismen der Kreuzaktivierung beteiligt. ÜCKERT ET AL. (2005) zeigten, daß die durch den Nitrovasodilator NNP verursachte Reversion der Norepinephrin-induzierten Tension isolierter Trabekularmuskulatur durch Rp-8-pCPTcAMPS, einen Inhibitor der cAMP-abhängigen Proteinkinase (cAK), blockiert wurde, ebenso zeigte sich die relaxierende Wirkung von Forskolin auf das Gewebe sensibel gegen eine Inhibition der cGK (77). In Experimenten, die ebenfalls peniles erektiles Gewebe verwendeten, zeigten STIEF ET AL. (2000) eine Erhöhung der zellulären cAMP-Konzentrationen nach Inkubation der cavernösen glatten Muskulatur mit dem PDE5-Inhibitor Sildenafilcitrat.


76. Persson K., Pandita R.K., Aszodi A., Ahmad M., Pfeifer A., Fässler R., Andersson K.E. (2000): Functional characteristics of urinary tract smooth muscles in mice lacking cGMP protein kinase type I. Am. J. Physiol. Integr. Comp. Physiol. 279: R1112 - R 1120

77. Ückert S., Hedlund P., Waldkirch E., Sohn M., Jonas U., Andersson K.E., Stief C.G. (2004) Interactions between cGMP- and cAMP-pathways are involved in the regulation of penile smooth muscle tone. World J. Urol. 22: 261 - 266

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[6.] Analyse:Mso/Fragment 051 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. December 2015, 22:40 Hindemith
Erstellt: 11. December 2015, 21:06 (Hindemith)
Fragment, Kühn 2008, Mso, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-20
Quelle: Kühn 2008
Seite(n): 38, 39, 42, Zeilen: 38: 25ff; 39: 1ff; 42: 7ff
[Sie erklären diesen Effekt mit einer Inhibition der hydrolytischen] Aktivität der cAMP-degradierenden PDE3, einem neben der cGMP-spezifischen PDE5 ebenfalls im Corpus cavernosum penis identifizierten PDE-Isoenzym, infolge der Bindung von cGMP an eine außerhalb des katalytischen Zentrums lokalisierte Bindungsstelle des Enzyms [162]. Diese Schlussfolgerung wird durch eine Arbeit von KIM ET AL. (2000) unterstützt, die über eine Akkumulation von cGMP in kultivierten cavernösen Myozyten als Reaktion auf die Zugabe von Forskolin oder Prostaglandin E1 (PGE1) zum Kulturmedium berichten [163].

Die Ergebnisse der Quantifizierung zyklischer Nukleotide zeigen, dass eine Erhöhung der zellulären Konzentration von cGMP durch den PDE5-Inhibitor Tadalafil die deutlichsten antagonistischen Effekte auf die durch NE und ET-1 induzierte tonische Kontraktion der isolierten Streifenpräparate der Transitionalzone der Prostata hat. Die Akkumulation von cAMP in Gegenwart der PDE5-Inihbitoren Vardenafil und Tadalafil ist ein Hinweis darauf, dass die von cGMP oder cAMP vermittelten Mechanismen der Signaltransduktion in den Myozyten der Prostata nicht unabhängig voneinander sind und wahrscheinlich durch einen Cross Talk synergistisch interagieren.

5.3 Selektive PDE-Inhibitoren: Eine neue Option in der Therapie des Benignen Prostata-Syndroms?

In der Urologie markieren die selektiven PDE5-Inhibitoren Sildenafil (VIAGRA®), Vardenafil (LEVITRA®) und Tadalafil (CIALIS®) gegenwärtig den Goldstandard in der oralen Pharmakotherapie der Erektilen Dysfunktion (ED).


[162.] Stief CG, Ückert S, Becker AJ, Harringer W, Truss MC, Forssmann WG, Jonas U: Effects of sildenafil on cAMP and cGMP levels in isolated human cavernous and cardiac tissue. UROLOGY 55: 146-150, 2000

[163.] Kim NN, Huang Y, Moreland RB, Kwak SS, Goldstein I, Traish A: Cross-regulation of intracellular cGMP and cAMP in cultured human corpus cavernosum smooth muscle cells. Mol Cell Biol Res Commun 4: 10-14, 2000

Sie erklären diesen Effekt mit einer Inhibition der hydrolytischen Aktivität der cAMP-degradierenden PDE3, einem neben der cGMP-spezifischen PDE5 ebenfalls im Corpus cavernosum penis identifizierten PDE-Isoenzym, infolge der Bindung von cGMP an eine außerhalb des katalytischen Zentrums lokalisierte Bindungstelle des Enzymproteins (78). Diese Schlußfolgerung wird durch eine Arbeit von KIM ET AL. (2000) unterstützt, die über eine Akkumulation von cGMP in kultivierten cavernösen Myozyten als Reaktion auf die Zugabe von Forskolin oder Prostaglandin E1 (PGE1) zum Kulturmedium berichten. Offensichtlich sind beide Signalübertragungswege synergistisch an der Kontrolle des Tonuszustands der cavernösen glatten Muskelzellen beteiligt (79).

[Seite 39]

Die Ergebnisse der Quantifizierung zyklischer Nukleotide zeigt, daß eine Erhöhung der zellulären Konzentration von cGMP und cAMP durch vasoaktive Substanzen gleiche Effekte auf die tonische Kontraktion der glatten Muskulatur des humanen Ureters hat. Die Akkumulation von cAMP in Gegenwart der PDE5 - Inhibitoren E 4021 und BAY 12-7715 ist ein Hinweis darauf, daß die von cGMP oder cAMP vermittelten Mechanismen der Signaltransduktion in der Uretermuskulatur nicht unabhängig voneinander sind und wahrscheinlich durch einen Cross Talk synergistisch agieren.

5.3 Selektive PDE-Inhibitoren: Eine neue Option in der Pharmakotherapie der Urolithiasis?

[Seite 42]

In der Urologie markieren die selektiven PDE5-Inhibitoren Sildenafil (VIAGRA®), Vardenafil (LEVITRA®) und Tadalafil (CIALIS®) den Goldstandard in der oralen Pharmakotherapie der Erektilen Dysfunktion (ED).


78. Stief C.G., Ückert S., Becker A.J., Harringer W., Truss M.C., Forssmann W.G., Jonas U. (2000) Effects of sildenafil on cAMP and cGMP levels in isolated human cavernous and cardiac tissue. UROLOGY 55: 146 - 150

79. Kim N.N., Huang Y.H., Moreland R.B., Kwak S.S., Goldstein I., Traish A. (2000) Crossregulation of intracellular cGMP and cAMP in cultured human corpus cavernosum smooth muscle cells. Mol. Cell. Biol. Res. Commun. 4: 10 – 14

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

Kein Fragment



Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Mso/Kühn 2008 Rainer Kühn Untersuchungen zur Bedeutung der cAMP- und cGMP-abhängigen Signaltransduktion in der Kontrolle der glatten Muskulatur des humanen Ureters – Eine funktionelle Studie – 2008 nein nein


Übersicht

Typus Gesichtet ZuSichten Unfertig Σ
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VS0606
ÜP0000
BO0000
KW0000
KeinP0000
Σ0606

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