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Analyse:Mt/Fragment 041 12

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 12-16, 18-24
Quelle: Grabowski 2006
Seite(n): 67, Zeilen: 67: 27ff; 68: 1ff
Bereits 1975 bemängelte Kanne, dass die von niedergelassenen Ärzten durchgeführte Leichenschau in nur 20% der Fälle an der entkleideten Leiche durchgeführt wird. Zwei Drittel der Leichenschauen erfolgten ohne Entfernen der Kinnbinde, die mögliche Würgemale verdecken könnte (Kanne 1975). Auch eine durch Gerg und Baier im Jahr 2007 durchgeführte Umfrage im Regierungsbezirk Stuttgart ergab, dass nur in 41,4 % der Fälle die Leiche vollständig entkleidet wurde. Diese Zahlen lassen vermuten, dass bei den durch niedergelassene Ärzte durchgeführten Leichenschauen eine hohe Dunkelziffer an unentdeckten nicht natürlichen Todesfällen vorliegt (Gerg und Baier 2009). Allerdings wird eine korrekt klassifizierte Todesart für den niedergelassenen Arzt möglicherweise zu einer existenziellen Frage, wenn die Hinterbliebenen des Verstorbenen, die eventuell ebenfalls zum Patientenkollektiv des leichenschauenden Arztes gehören, direkt oder indirekt Einfluss auf die Entscheidung bezüglich der Todesart ausüben.

Kanne, G.-U. (1975): Untersuchungen und Gedanken zum Leichenschauwesen in der BRD. Münster. Diss. Med. Dent.

KANNE bemängelte bereits 1975, dass die von niedergelassenen Ärzten durchgeführte Leichenschau in nur 20% der Fälle an der entkleideten Leiche durchgeführt wird. Zwei Drittel der Leichenschauen erfolgte ohne Entfernen der Kinnbinde, die mögliche Würgemale verdecken könnte.

[Seite 68]

Diese Zahlen lassen vermuten, dass bei den durch niedergelassene Ärzte durchgeführten Leichenschauen eine hohe Dunkelziffer an unentdeckten „nicht natürlichen“ Todesfällen vorliegt.

Die korrekt klassifizierte Todesart wird für den niedergelassenen Arzt möglicherweise zu einer existenziellen Frage, wenn die Hinterbliebenen des Verstorbenen, die möglicherweise ebenfalls zum Patientenkollektiv des leichenschauenden Arztes gehören, direkt oder indirekt Druck im Bezug auf das Urteil bezüglich der Todesart ausüben (JANSSEN 1991).


KANNE, G.-U. (1975): Untersuchungen und Gedanken zum Leichenschauwesen in der BRD. Münster, Diss. Med. Dent.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte, dass hier eine Aussage der Quelle einer anderen, später veröffentlichten Quelle (Gerg und Baier 2009) zugeschrieben wird.

Sichter
(Hindemith)

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