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Analyse:Mt/Fragment 057 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1-15, 19-21
Quelle: Grabowski 2006
Seite(n): 81, Zeilen: 79: 23ff; 80: 20ff ; 81:7ff
Zurzeit stehen der Einführung eines spezialisierten Leichenschaudienstes die damit verbundenen hohen Kosten entgegen. Die zur Finanzierung dieses Modells erforderlichen Mittel könnten durch eine direkte Bezahlung durch die Hinterbliebenen gewährleistet werden. Sollten keine Angehörigen ermittelbar sein, wären die anfallenden Kosten durch den Nachlass des Verstorbenen zu decken. Das Sozialamt würde dann nur bei unbekannten Leichen oder in Fällen eines mittellos Verstorbenen die Gebühren übernehmen (Grabowski 2006).

Auch der eingeführte vorläufige Leichenschauschein, der vor allem die Situation der Ärzte im Notfall- und Rettungsdienst verbessert hat, ist als positiv zu bewerten. Schon 1997 forderten Du Chesne und Brinkmann den vorläufigen Leichenschein für alle Ärzte, die sich zur Durchführung der ordnungsgemäßen Leichenschau unter den gegebenen situativen Umständen nicht in der Lage sehen, einzuführen (Du Chesne und Brinkmann 1997). Der Arzt könnte die eigentliche Leichenschau später an einem geeigneten Ort durchführen oder eine Vertretung (z.B. aus dem Bereitschaftsdienst der Rechtsmedizin) in Anspruch nehmen. [...] Die Übernahme dieser Regelung in allen Bundesländern wäre erstrebenswert, da Ärzte so Leichenschauen auf qualifizierte Spezialisten übertragen könnten (Du Chesne und Brinkmann 1997).

[Seite 79]

Die damit verbundenen hohen Kosten stehen einer systematischen Einführung spezialisierter Leichenschauärzte zurzeit entgegen.

[Seite 80]

Die zur Finanzierung dieses Modells erforderlichen Mittel wären durch eine direkte Vergütung der mit der Leichenschau beauftragten Ärzte durch die Hinterbliebenen gewährleistet. Sollten keine Angehörigen ermittelbar sein, wären die anfallenden Kosten durch den Nachlass des Verstorbenen oder eine Versteigerung des Nachlasses zu decken. Nur bei unbekannten Leichen oder in Fällen eines mittellos Verstorbenen hätte das Sozialamt die Kosten zu tragen.

[Seite 81]

Die Einführung des vorläufigen Leichenschauscheines, der im Besonderen die Situation der Notärzte im Rettungsdienst verbessert, ist als positiv zu bewerten. DU CHESNE und BRINKMANN (1997) fordern den vorläufigen Leichenschein für alle Ärzte, die sich zur Durchführung der ordnungsgemäßen Leichenschau unter den gegebenen situativen Umständen nicht in der Lage sehen. Dieses Verfahren wird bereits in Bremen praktiziert. Der Arzt kann die Leichenschau später an einem geeigneten Ort durchführen oder eine Vertretung (z.B. aus dem Bereitschaftsdienst der Rechtsmedizin) in Anspruch nehmen. Die Übernahme dieses Modells in die Regelung aller Bundesländer wäre erstrebenswert, da Ärzten so die Möglichkeit gegeben würde, schwierige Leichenschauen auf qualifizierte Spezialisten zu übertragen.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar genannt, die Übernahme geht aber nach der Nennung weiter und ein wörtliches Zitat ist nicht gekennzeichnet.

Sichter
(Hindemith)

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