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Analyse:Nc/Fragment 008 05

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 5-19
Quelle: Goldammer 2001
Seite(n): 2, Zeilen: 9-23
Es gibt drei Theorien zur Entstehung der Stressharninkontinenz.

In der „Druck-Transmissions-Theorie“ geht Enhörning8 von einem normalerweise im abdominopelvinen Gleichgewicht liegenden Blasenhals aus. Liegt der Blasenhals unterhalb der Beckenbodenebene entsteht ein Druckgradient entlang des Blasenhalses und der Urethra, so dass es zum Harnverlust kommt sobald bei Anstieg des intraabdominellen Druckes (durch Husten, Niesen, Lachen, Heben,…) der Blasendruck den Harnröhrendruck übersteigt. Diese Theorie wurde vielfach kritisiert. So wurde in Untersuchungen in vivo und in vitro gezeigt, dass intraabdomineller Druck nicht effektiv auf das Urethralumen übertragen werden kann. Urodynamische Untersuchungen zeigen auch, dass bei stressharninkontinenten Frauen ein positiver Urethraverschlußdruck besteht, der durch Husten verstärkt wird bevor der abdominelle Druck übertragen wird9.

DeLancey10 postuliert in seiner Theorie der suburethralen Hängematte, dass die Urethra einer stützenden Schicht – bestehend aus endopelviner Faszie und der vorderen Vaginalwand – aufliegt, die ihre Stabilität aus der lateralen Verbindung zum Arcus tendineus fasciae pelvis und zum Musculus levator ani gewinnt.


8. Enhorning G. Simultaneous recording of intravesical and intra-urethral pressure. A study on urethral closure in normal and stress incontinent women. Acta Chir Scand Suppl 1961; Suppl 276:1-68.

9. Ulmsten U. Some reflections and hypotheses on the pathophysiology of female urinary incontinence. Acta Obstet Gynecol Scand Suppl 1997;166:3-8.

10. DeLancey JO. Structural support of the urethra as it relates to stress urinary incontinence: the hammock hypothesis. Am J Obstet Gynecol 1994;170(6):1713-20; discussion 1720-3.

Die MRT-Bewertungskriterien berücksichtigen die Theorien unterschiedlicher Autoren zur Entstehung der Streßharninkontinenz:

• In der "Druck-Transmissions-Theorie" geht Enhörning (1961) von einem normalerweise im abdominopelvinen Gleichgewicht liegenden Blasenhals aus. Befindet sich der Blasenhals unterhalb der Beckenbodenebene entsteht ein Druckgradient, so daß es zu einem Harnverlust kommt, wenn der intraabdominelle Druck den urethralen Verschlußdruck nur für kurze Zeit übersteigt [22]. Diese Theorie ist vielfach kritisiert worden. Untersuchungen in vitro und in vivo haben gezeigt, daß rein physikalisch der Druck aus der Bauchhöhle nicht effektiv auf das Urethrallumen übertragen werden kann [52], [84], [103], [123]. Außerdem wurde in urodynamischen Untersuchungen harninkontinenter Frauen festgestellt, daß ein positiver Urethraverschlußdruck besteht, der durch Husten erhöht wird, bevor der abdominelle Druck übertragen wird [84], [123].

• Das zuletzt aufgeführte Phänomen läßt sich mit der "Hängematten-Hypothese" nach DeLancey (1994) erklären. Er postulierte, daß die Urethra einer stützenden Schicht – bestehend aus der endopelvinen Faszie und der vorderen Vaginalwand – aufliegt, die ihre Stabilität aus der lateralen Verbindung zum Arcus tendineus fasciae pelvis und zum Musculus levator ani gewinnt.


18 DeLancey JOL; tructural support of the urethra as it relates to stress urinary incontinence: The hammock hypothesis. SAm J Obstet Gynecol 1994; 170; 1713-1723

22 Enhörning GE; Simultaneous recording of intravesical and intraurethral pressure. A study on urethral closure in normal and stress incontinent women. Acta Chir Scand 1961; 276(Suppl); 1-68

123; Ulmsten U; Some reflections and hypotheses on the pathophysiology of female urinary incontinence. Acta Obstet Gynecol Scand 1997; 76(suppl166); 3-8

Anmerkungen

Trotz weitgehender wörtlicher Übereinstimmung erfolgt kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

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