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Analyse:Pk

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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

38 Fragmente

[1.] Analyse:Pk/Fragment 006 16 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 08:56 Guckar
Erstellt: 27. August 2011, 12:03 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schänzer 2005

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 16-32
Quelle: Schänzer 2005
Seite(n): 3, Zeilen: 13-32
Doping ist demnach das Auftreten mindestens eines Verstoßes gegen die folgenden Antidopingregeln:

1. „Die Anwesenheit einer verbotenen Substanz, deren Metaboliten oder eines Markers in einer dem Athleten entnommenen Probe (z. B. Urinprobe des Athleten).

2. Die Anwendung bzw. der Versuch der Anwendung einer verbotenen Substanz oder einer verbotenen Methode.

3. Die Verweigerung oder Nichterfüllung (ohne ausreichende Begründung) der Abgabe einer Probe nach Aufforderung zur Dopingkontrolle entsprechend der Autorisierung durch die Anti-Doping-Regeln.

4. Die Verhinderung der Verfügbarkeit bei Kontrollen außerhalb des Wettkampfes einschließlich des Unterlassens der Aufenthaltsmeldepflicht.

5. Der Betrug oder der Versuch eines Betruges bei der Dopingkontrolle.

6. Der Besitz von verbotenen Substanzen oder verbotenen Methoden.

7. Die Weitergabe jeglicher verbotenen Substanz oder verbotenen Methoden.

8. Die Anstiftung, Mitbeteiligung, Unterstützung oder Ermutigung zur Anwendung oder zum Versuch einer Anwendung einer verbotenen Substanz oder verbotenen Methode oder jegliche Art der Beteiligung an einem Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln“ (NADA, 2006, S. 10).

Die folgenden Artikel stellen Verstöße gegen die Anti-Doping-Regeln:

2.1 Die Anwesenheit einer verbotenen Substanz, deren Metaboliten oder eines Markers in einer dem Athleten entnommenen Probe (z.B.Urinprobe des Athleten)

2.2 Die Anwendung bzw. der Versuch der Anwendung einer verbotenen Substanz oder einer verbotenen Methode

2.3 Verweigerung oder Nichterfüllung (ohne ausreichende Begründung) der Abgabe einer Probe nach Aufforderung zur Dopingkontrolle entsprechend der Authorisierung durch die Anti-Doping-Regeln

2.4 Verhinderung der Verfügbarkeit bei Kontrollen außerhalb des Wettkampfes einschließlich des Unterlassens der Aufenthaltsmeldepflicht

2.5 Betrug oder der Versuch eines Betruges bei der Dopingkontrolle

2.6 Besitz von verbotenen Substanzen oder verbotenen Methoden

2.7 Weitergabe jeglicher verbotenen Substanz oder verbotenen Methode

2.8 Anstiftung, Mitbeteiligung, Unterstützung oder Ermutigung zur Anwendung oder zum Versuch einer Anwendung einer verbotenen Substanz oder verbotenen Methode oder jegliche Art der Beteiligung an einem Verstoß gegen die Anti-Doping Regeln

Anmerkungen

Das sind, anders als die Pseudoquellenangabe glauben machen möchte, nicht die Formulierungen der NADA - weder in der Version von 2004 noch in der Version von 2006 - auch nicht in Ausschnitten. Vielmehr stimmt die Passage 1:1 mit den paraphrasierenden und zusammenfassenden Formulierungen des Skripts Schänzer 2005: "Doping im Sport" überein (dort mit Hinweis auf die NADA-Bestimmungen von 2004).

Der einleitende Satz wurde nicht mitgezählt.

Für den NADA-code 2006, siehe hier

Sichter
Hindemith, Guckar

[2.] Analyse:Pk/Fragment 016 11 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 10:07 Guckar
Erstellt: 25. August 2011, 21:58 (Graf Isolan)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 11-17
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 31, Zeilen: 2.Spalte 9-15,16-20
Die Postmaterialismustheorie von Inglehart unterstellt einen Wertewandel von materialistischen zu postmaterialistischen Werten (vgl. Hepp, 2001, S. 31) und interpretiert diesen als positiven Fortschritt hin zu einem qualitativ höheren kulturellen und politischen Entwicklungsniveau. Auf der Basis einer hohen individuellen Mobilisierung wird laut Inglehart über eine hohe Engagementbereitschaft der Durchbruch in Richtung umfassend partizipativer und freiheitlicher Ziele geschafft. [2.Spalte, Zeilen 9-15]

Die Postmaterialismustheorie von Ronald Inglehart, die einen Wertewandel von materialistischen zu postmaterialistischen Werten unterstellt, wobei dieser Wandel in optimistischer Weise als linearer Fortschritt zu einem qualitativ höheren kulturellen und politischen Entwicklungsniveau interpretiert wird [FN 3].

[2.Spalte, Zeilen 16-20]

Der Wertewandel sorgt auf der Basis hoher individueller Mobilisierung für hohe Engagementbereitschaft und bringt so den Durchbruch in Richtung umfassend partizipativer und freiheitlicher Ziele.


[FN 3] Vgl. Ronald Inglehart, Kultureller Umbruch. Wertewandel in der westlichen Welt, Frankfurt/M. 1995.

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme(n) mit nur kursorischer Angabe der Quelle; keine Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
Hindemith, Guckar

[3.] Analyse:Pk/Fragment 016 17 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 10:12 Guckar
Erstellt: 25. August 2011, 22:06 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 17-24
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 31-32, Zeilen: S. 31: 2. Spalte 31-39; S. 32: 1. Spalte 1-4
Im schroffen Gegensatz zu dieser Theorie vertritt Noelle-Neumann in ihrer kulturpessimistischen These den seit 1968 kontinuierlich fortschreitenden Werteverfall (vgl. Noelle-Neumann & Petersen, 2001, S. 20). Dieser dokumentiert sich dementsprechend in negativen Tendenzen wie Bindungsverluste an Gemeinschaften, an Religion und Kirche, allgemeine Infragestellung von Autoritäten und Hierarchien, Erosion der Sekundärtugenden und der bürgerlichen Arbeits- und Leistungsethik, individuelle Anspruchinflation, abnehmender Gemeinsinn und sinkende Bereitschaft zum politischen Engagement. [Seite 31, Zeilen 31-39]

In schroffem Gegensatz zu Inglehart vertritt Elisabeth Noelle-Neumann die kulturpessimistische These von einem seit 1968 kontinuierlich voranschreitenden Werteverfall[FN 4]. Dessen Symptome werden von ihr im Wesentlichen an folgenden Tendenzen festgemacht: Bindungsverluste an Gemeinschaften, an Religion und Kirche; allgemeine Infragestellung von Autoritäten und Hierarchien; Erosion der Sekundärtugenden sowie der

[Seite 32, Zeilen 1-4]

bürgerlichen Arbeits- und Leistungsethik; individuelle Anspruchsinflation, abnehmender Gemeinsinn und sinkende Bereitschaft zum politischen Engagement.


[FN 4: Vgl. Elisabeth Noelle-Neumann, Politik und Wertewandel, in: Geschichte und Gegenwart, 1 (1985), S. 3-15. Anmerkung der Redaktion: Siehe auch den Beitrag der Autorin in diesem Heft.]

Anmerkungen

Wortwörtliche Übereinstimmung ohne Kennzeichnung als Zitat oder Angabe der Quelle. Nahtlos wird die Übernahme aus Hepp 2001 fortgesetzt.

Sichter
WiseWoman, Guckar

[4.] Analyse:Pk/Fragment 016 24 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 10:15 Guckar
Erstellt: 25. August 2011, 22:25 (Graf Isolan)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 24-33
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 32, Zeilen: 1. Spalte, 12-17, 24-29, 40-49 - 2. Spalte, 1-3
Der von Klages begründete Ansatz des „mittleren Wegs“ beschreibt einen Trend von Pflicht- und Akzeptanzwerten hin zu Selbstentfaltungswerten (vgl. Klages, 2001, S. 8). Von der kulturpessimistischen These unterscheidet ihn allerdings die Ablehnung des Theorems des Wertewandels als genereller Werteverfall. Vielmehr sieht Klages eine Ambivalenz des Wertewandels, der sowohl Risiken als auch Chancen, sowohl Verluste als auch Gewinne einschließt. In seinem Ansatz bekommt das Bedürfnis des Individuums, das Subjekt des eigenen Handelns zu sein, eine hohe Präferenz. Persönliche Motivation, individuelle Überzeugungen, das Bedürfnis nach persönlicher Autonomie und Mitbestimmung, der eigene Handlungsspielraum werden im [Hinblick auf Leistung, Normbefolgung oder die Übernahme von Rollenpflichten handlungsbestimmend (vgl. Hepp, 2001, S. 31-32).] [1. Spalte, Zeilen 12-17]

Schließlich ist der von Helmut Klages begründete Ansatz zu nennen, der eher einen mittleren Weg beschreitet. Er konstatiert einen generellen Megatrend in Form einer Gewichtsverlagerung von Pflicht- und Akzeptanzwerten hin zu Selbstentfaltungswerten, [...]

[1. Spalte, Zeilen 24-27]

Von Noelle-Neumann trennt ihn dagegen die Ablehnung des Theorems vom Wertewandel als generellem Werteverfall. Vielmehr betont Klages vor allem die Ambivalenz des Wertewandels, der neben Risiken auch Chancen, neben Verlusten auch Gewinne beinhaltet.

[1. Spalte, Zeilen 40-49]

Neu ist, dass dies nun alles weit stärker in Abhängigkeit von individual-personalen Voraussetzungen gewährt wird, wobei das Bedürfnis, Subjekt des eigenen Handelns zu sein, einen deutlich gewachsenen Stellenwert gewonnen hat. Die persönliche Motivation, selbst gewonnene Einsichten und Überzeugungen, ein verstärktes Bedürfnis nach persönlicher Autonomie und Mitbestimmung, nach Unabhängigkeit und nach einem größeren eigenen Handlungsspielraum,

[2. Spalte, Zeilen 1-3]

werden nun im Hinblick auf Leistung, Normbefolgung oder die Übernahme von Rollenpflichten ausschlaggebend.

Anmerkungen

Leichte Abänderungen, aber im Großen und Ganzen voller identischer Formulierungen, ohne dass Zitate gesondert gekennzeichnet worden wären. Am Ende vieler Zeilen eine Quellenangabe via "vgl." (So wie das "vgl." eingesetzt wird, soll es sich wohl auf die gesamte vorherige Passage seit der ersten Nennung von Hepp im Fließtext beziehen.) <br/>Ein Bauernopfer, wie es im Buche steht.

Sichter
Hindemith, Guckar

[5.] Analyse:Pk/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 10:16 Guckar
Erstellt: 25. August 2011, 22:36 (Graf Isolan)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-2
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 32, Zeilen: 1. Spalte 45-49 - 2. Spalte, 1-3
[Persönliche Motivation, individuelle Überzeugungen, das Bedürfnis nach persönlicher Autonomie und Mitbestimmung, der eigene Handlungsspielraum werden im] Hinblick auf Leistung, Normbefolgung oder die Übernahme von Rollenpflichten handlungsbestimmend (vgl. Hepp, 2001, S. 31-32). Die persönliche Motivation, selbst gewonnene Einsichten und Überzeugungen, ein verstärktes Bedürfnis nach persönlicher Autonomie und Mitbestimmung, nach Unabhängigkeit und nach einem größeren eigenen Handlungsspielraum, werden nun im Hinblick auf Leistung, Normbefolgung oder die Übernahme von Rollenpflichten ausschlaggebend.
Anmerkungen

Siehe die Anmerkungen zum vorangegangenen Fragment.

Sichter
Hindemith, Guckar

[6.] Analyse:Pk/Fragment 017 10 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 10:19 Guckar
Erstellt: 26. August 2011, 22:22 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 10-14
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 33, Zeilen: 1. Spalte 10-15, 33-36 - 2. Spalte 1
Laut dieser Untersuchung sind einerseits hedonistisch-materialistische Werteorientierungen deutlicher stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen, andererseits kann ein Mega-Trend in Richtung auf individualistische Selbstentfaltungswerte vor allem bei Jüngeren nachgewiesen werden. [1. Spalte, Zeilen 10-15]

In einer grob bilanzierenden Gesamtübersicht kann zunächst bestätigt werden, dass der oben beschriebene Megatrend in Richtung auf individualistische Selbstentfaltungswerte sich erwartungsgemäß vor allem bei den Jüngeren manifestiert.

[1. Spalte, Zeilen 33-36]

Zwar zeigen alle neueren Untersuchungen, dass unter den Jüngeren hedonistisch-materialistische Wertorientierungen deutlich stärker ausgeprägt sind als in

[2. Spalte, Zeile 1]

der Erwachsenengeneration.

Anmerkungen

Zwei in der Quelle getrennte Sätze werden umgestellt und unter Übernahme der wesentlichen Formulierungen zu einem Satz verschmolzen. Es fehlen sowohl ein Hinweis auf die Quelle, als auch die Kennzeichnung der zitierten Originalformulierungen.

Sichter
Guckar

[7.] Analyse:Pk/Fragment 017 26 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 10:20 Guckar
Erstellt: 26. August 2011, 21:44 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 26-29
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 34, Zeilen: 1. Spalte 31-36
Die teilweise verknüpften Lebensbereiche von Ausbildung, Beruf, Familie und Freizeit geraten so zur Aufgabe eines situationsadäquaten Selbstmanagements der persönlichen Biografie, die sich nicht mehr auf allgemein verbindliche Orientierungen oder lineare Karriereverläufe verlassen kann. Die Verknüpfung von Ausbildung, Beruf, Familie und Freizeit gerät so zur Aufgabe eines situationsadäquaten Selbstmanagements der persönlichen Biografie, die sich nicht mehr auf allgemeinverbindliche Orientierungen oder lineare Karrieremuster verlassen kann [FN 14].

[FN 14] Vgl. A. Fischer u. a. (Anm. 7), S. 155 f.

Anmerkungen

Der unmittelbar folgende Satz in Pk formuliert das Ziel der Dissertation, sodass dieser Satz von Pk als genuin eigene Schöpfung hingestellt wird. Keine Kennzeichnung als Zitat, kein Hinweis auf die echte Quelle.

Sichter
Guckar

[8.] Analyse:Pk/Fragment 033 29 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 11:54 Guckar
Erstellt: 12. September 2011, 22:14 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2003, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 30-33
Quelle: Fuchs 2003
Seite(n): 128, Zeilen: 18-27, 31-35
Zu der Gruppe der allgemeinen psychologischen Strukturmodelle gehören Verhaltenstheorien aus dem Bereich der Sozial-, Entwicklungs- und Gesundheitspsychologie. Einige ihrer wichtigsten Vertreter sind Bandura (2000) mit der sozialkognitiven Theorie, Ajzen (1991) mit der Theorie des geplanten Handelns, Rosen[stock (1990) mit dem Health-Belief-Modell, Deci & Ryan (2000) mit der Theorie der Selbstdetermination, Kendzierski (1994) mit der Schema-Theorie, Floyd, Prentice-Dunn & Rogers (2000) mit der Theorie der Schutzmotivation und Duda (2001) mit der Theorie der Zielorientierungen.] [Zeilen 18-27]

Tabelle 7-2

Psychologische Strukturmodelle der Sportteilnahme


Allgemeine psychologische Modelle

Sozial-kognitive Theorie Bandura (2000)

Theorie des geplanten Handelns Ajzen (1991)

Health-Belief-Modell Rosenstock (1990)

Theorie der Selbstdetermination Deci & Ryan (1991)

Schema-Theorie Kendzierski (1994)

Theorie der Schutzmotivation Rogers (1985)

Theorie der Zielorientierungen Nicholls (1992), Duda (1994)

[Zeilen 31-35]

Tabelle 7-2 unterscheidet zwischen allgemeinen psychologischen und sport-psychologischen Strukturmodellen. Zur ersten Kategorie zählen Verhaltenstheorien aus dem Bereich der Sozial-, Entwicklungs- und Gesundheitspsychologie, [...]

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe werden hier kurzerhand die Informationen aus einer Tabelle (und zugehörige Erläuterungen) in Fließtext umgewandelt. Einzige Eigenleistung von Pk ist eine Aktualisierung gewisser Erscheinungsdaten durch die Auswahl neuerer Quellen.

Sichter
Guckar

[9.] Analyse:Pk/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:18 Kybot
Erstellt: 12. September 2011, 22:30 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2003, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-7
Quelle: Fuchs 2003
Seite(n): 128-129, Zeilen: S. 128, 22-28.36-37 + S.129, 1.3-5
[Einige ihrer wichtigsten Vertreter sind Bandura (2000) mit der sozialkognitiven Theorie, Ajzen (1991) mit der Theorie des geplanten Handelns, Rosen]stock (1990) mit dem Health-Belief-Modell, Deci & Ryan (2000) mit der Theorie der Selbstdetermination, Kendzierski (1994) mit der Schema-Theorie, Floyd, Prentice-Dunn & Rogers (2000) mit der Theorie der Schutzmotivation und Duda (2001) mit der Theorie der Zielorientierungen. Alle diese Theorien versuchen, menschliche Verhaltensweisen zu erklären. Sie sind so allgemein gehalten, dass mit ihnen Formen des Sozial-, Leistungs- oder Gesundheitsverhaltens, z. B. Essgewohnheiten, vorausgesagt werden können. Sozial-kognitive Theorie Bandura (2000)

Theorie des geplanten Handelns Ajzen (1991)

Health-Belief-Modell Rosenstock (1990)

Theorie der Selbstdetermination Deci & Ryan (1991)

Schema-Theorie Kendzierski (1994)

Theorie der Schutzmotivation Rogers (1985)

Theorie der Zielorientierungen Nicholls (1992), Duda (1994)

[...] die ursprünglich zur Erklärung eines breiteren Spektrums menschlicher Verhaltensweisen und nicht nur speziell des Sportverhaltens entwickelt wurden [...] Das Spezifikationsniveau dieser Modelle ist so abstrakt, dass man mit ihnen die Sportteilnahme, aber eben auch andere Formen des Sozial-, Leistungs- oder Gesundheitsverhaltens vorhersagen kann.

Anmerkungen

Die Übernahme von Inhalten aus Fuchs (2003) ohne Angabe der Quelle geht weiter.

Sichter
Bummelchen

[10.] Analyse:Pk/Fragment 043 03 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:18 Kybot
Erstellt: 15. September 2011, 20:59 (Graf Isolan)
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 3-6
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 262, Zeilen: S.262, 29-32
Das BSM umfasst acht Handlungsstadien (vgl. Abb. 5.3), von denen zwei prädezisional und sechs postdezisional sind (Fuchs, 2001; 2003). In der Abbildung 5.3 wird auch bildhaft verdeutlicht, wie das BSM hinsichtlich seiner Phasen gegenüber dem Rubikonmodell einzuordnen ist. Der neue Entwurf trägt die Bezeichnung Berliner Sportstadien-Modell (BSM) und ist in Abb. 1 graphisch skizziert. Das BSM unterscheidet acht distinkte Handlungsstadien; zwei davon sind prädezisionaler, die restlichen sechs postdezisionaler Natur.
Anmerkungen

Sieht für sich genommen vielleicht harmlos aus. Guckt man aber vorher und hinterher, sieht man, dass hier die Übernahme von Formulierungen, Aufbau und Inhalten nahtlos fortgesetzt wird.

Sichter
Bummelchen

[11.] Analyse:Pk/Fragment 045 10 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:19 Kybot
Erstellt: 13. September 2011, 21:42 (Graf Isolan)
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 10-23
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 264, Zeilen: 1-3, 6-7, 9-10, 12-19
Kontemplation

Die Phase der Kontemplation ist im BSM durch das Nachdenken einer Person über ein aktives Sporttreiben gekennzeichnet. Es ist mit der prädezisionalen Motivationsphase des Rubikonmodells vergleichbar (vgl. Kap. 6). In dieser Phase geht es um ein Abwägen der möglichen positiven und negativen Folgen der Zielhandlung. Personen der realitätsorientierten Bewusstseinslage sind für neue Informationen relativ offen, da sie bislang keine in Erwägung gezogene Handlung rechtfertigen müssen. Die zeitliche Länge der Phase des Abwägens kann je nach Schwere (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 279) länger oder kürzer dauern und ist von Person zu Person unterschiedlich. Im BSM wird anders als im gleichnamigen Stadium des TTM dafür kein zeitlicher Rahmen festgelegt. Zur Beendigung der Kontemplation entscheidet sich eine Person entweder für oder gegen das Sporttreiben. Falls beides nicht der Fall ist, bleibt sie weiter in dieser Phase (vgl. Fuchs, 2001, S. 264).

Kontemplation

Im Unterschied dazu denken Personen auf der Stufe der Kontemplation bereits ernsthaft darüber nach, eventuell selbst sportlich aktiv zu werden. [...] Das Stadium der Kontemplation ist mit der prädezisionalen Motivationsphase des Rubikonmodells vergleichbar. [...] Es geht um das Abwägen der möglichen Folgen des eigenen sportlichen Engagements. Die Person ist für neue Informationen relativ offen - [...], weil sie sich noch alle Optionen offenhält und alles in Erwägung ziehen kann. Da noch nichts entschieden ist, braucht sie auch nichts zu rechtfertigen. Die Phase des kontemplativen Abwägens der Vor- und Nachteile einer möglichen Sportteilnahme mag innerhalb weniger Stunden oder Tage über die Bühne gehen, der ganze Vorgang kann sich aber auch über Monate oder Jahre hinziehen. Das Stadium der Kontemplation endet entweder mit einer expliziten Entscheidung für oder gegen das Sporttreiben - oder die Person verbleibt im Kontemplationsstadium, [...]

Anmerkungen

Wie gehabt.

Sichter
Bummelchen

[12.] Analyse:Pk/Fragment 046 06 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:19 Kybot
Erstellt: 14. September 2011, 21:44 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 6-21
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 264-265, Zeilen: S.264, 30-32.34-35.37-38.39-45 - S. 265, 1-3.4-6.15-16.17-19
Disposition

Fuchs beschreibt das Stadium der Disposition ganz im Sinne von Gollwitzer & Malzacher (1996) mit den konstitutiven Variablen „Vorliegen einer Zielintention“ und „veränderte Bewusstseinslage“ als kognitives Ergebnis der vorangegangenen Kontemplationsphase. Eine Grundsatzentscheidung für das Sporttreiben ist zu diesem Zeitpunkt getroffen. Wie die Zielhandlung realisiert wird bleibt aber zunächst noch offen. Das mögliche Sportengagement wird vorgeplant. Aus diesem Grund werden hier die Fragen geklärt, wann Sport getrieben werden soll, welche Sportart(en) ausgeübt werden soll(en) und wie oft diese Sportart(en) ausgeübt werden. Diese vage Zielintention stellt noch keinen Zwang dar, das vorgenommene Verhalten unbedingt durchführen zu müssen. Die veränderte Bewusstseinslage ist nun realisierungsorientiert. Die gesamte Wahrnehmung ist auf das Wie des Handlungsvollzugs gelenkt, d.h. auf die Realisierung der Zielintention ausgerichtet. Diese Phase kann wiederum einige Wochen und Monate andauern, bevor man sich in die nächst höhere Phase (Präaktion) begibt oder in eine vorherige Phase (Kontemplation) zurückfällt.

Disposition

Zentrales Merkmal des von uns neu postulierten Stadiums der Disposition ist das Vorliegen einer Zielintention im Sinne von GOLLWITZER/MALZACHER (1996) [...] Diese Zielintention ist das kognitive Ergebnis der vorangegangen Kontemplationsphase [...]; sie hat aber zunächst nur eine Art Grundsatzentscheidung getroffen, [...] Die Details der Handlungsrealisierung sind bei derartigen Zielintentionen noch nicht festgelegt. Offen bleibt deshalb zunächst, wann die Person mit dem Schwimmen anfangen wird, welches Schwimmbad sie auswählt, an welchem Wochentag, zu welcher Uhrzeit und eventuell mit wem zusammen sie geht. Das Vorliegen einer solchen noch eher vagen Zielintention ist natürlich keine Garantie dafür, dass es auch tatsächlich zur Realisierung der Sporthandlung kommen wird, [...]

[S 265]

[Die] Person befindet sich nämlich, nachdem die Zielintention gefasst ist, in einer veränderten Bewusstseinslage, die jetzt nicht mehr wie zuvor realitäts-, sondern realisierungsorientiert ist (GOLLWITZER 1996). [...]; es geht jetzt nicht mehr um das Ob-Überhaupt, sondern vorrangig um das Wie des Handlungsvollzugs. Der Kopf ist frei für Überlegungen zur Realisierung der Zielintention [...] Dieser Zustand kann sich über Wochen und Monate hinziehen, wobei [...] man - der Metapher zum Trotz - die nächste Möglichkeit ergreift, sich über den Rubikon wieder dorthin zurückzuziehen, von wo aus man einst losgezogen war, also ins Stadium der Kontemplation [...].

Anmerkungen

Das Original wird in kleine Stücke gebrochen und diese versehen mit leicht verändertem Füllmaterial wieder in der alten Reihenfolge zusammengesetzt. Das im Original genannte Beispiel wird durch ein äquivalentes ersetzt.

Sichter
Bummelchen

[13.] Analyse:Pk/Fragment 047 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:19 Kybot
Erstellt: 14. September 2011, 22:11 (Graf Isolan)
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-9, 11-20
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 265-266, Zeilen: S.265, 22-30.32-33.35-37.39-43.45
Präaktion

Die Phase der Präaktion wird erreicht, wenn die Modalitäten der Handlungsrealisierung bereits feststehen. Die Person hat eine Realisierungs-Intention entwickelt, d.h., sie hat sich für das oben beschriebene wie, was und wo der eigenen Handlung entschieden. Für den Fall des Sporttreibens kann das bedeuten, dass eine Person bereits ein entsprechendes Sportangebot herausgesucht und entschieden hat, wann und wo mit diesem begonnen werden soll. Eine genaue Vorstellung des Handlungsverlaufs erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit einer Handlungsdurchführung. [...] Für Fuchs hat eine solch präzise Realisierungsintention die Aussagekraft, dass es nachher mit einer großen Wahrscheinlichkeit auch zu einer entsprechenden Handlungsinitiierung kommt, auch wenn dies nicht zwingend so ablaufen muss (vgl. 2001, S. 265). Die Ausführung einer noch so durchdachten Handlungsplanung kann möglicherweise durch ein plötzlich eintretendes Ereignis wie Krankheit oder Kursausfall verhindert werden. Es kann zu einer Verzögerung oder einem Scheitern der Handlungsrealisierung kommen. Beim Scheitern kehrt die Person entweder wieder in das Stadium der Disposition oder sogar ganz in das Stadium der Kontemplation bzw. Präkontemplation zurück.

[...] Zustand, in dem sich eine Person bereits grundsätzlich zum Sporttreiben entschlossen, das Was, Wann, Wo und Wie aber noch nicht präzisiert hat.

Präaktion

Stehen die Modalitäten der Handlungsrealisierung bereits fest, dann soll unserem Modell zufolge vom Stadium der Präaktion gesprochen werden. Aus der bislang nur vagen Zielintention ist eine präzisere „Realisierungs-Intention" (GOLLWITZER/ MALZACHER 1996) hervorgegangen. Die Person hat sich jetzt festgelegt, welche Sportart sie betreiben will [...] und weiß jetzt auch schon genau, wann und wo es losgehen wird. [...] Eine solche präzise Realisierungs-Intention bietet sicher eine gute Gewähr dafür, dass es auch tatsächlich zur Handlungs-Initiierung und -durchführung kommen wird; [...] Noch so gute Handlungsplanungen können durch unvorhersehbare Ereignisse (Krankheit, Kursausfall usw.) an ihrer Verwirklichung gehindert werden. Kommt es zum Scheitern der Handlungsrealisierung, dann kehrt die Person entweder in das unmittelbar vorangegangene Stadium der Disposition zurück, [...] oder die Person fällt ganz in die prädezisionalen Stadien der Kontemplation oder Präkont-[emplation zurück.]

Anmerkungen

Das "oben beschriebene wie, was und wo" findet sich nicht bei Pk, wohl aber - wie so viele andere Formulierungen - bei Fuchs (2001). Ansonsten dieselbe Vorgehensweise wie immer.

Sichter
Bummelchen

[14.] Analyse:Pk/Fragment 050 05 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:20 Kybot
Erstellt: 13. September 2011, 20:36 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2003, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 5-14
Quelle: Fuchs 2003
Seite(n): 139, Zeilen: 17-24, 31-37
Der Abbruch wird im BSM nicht als eigenes Stadium verstanden, sondern nur als Ende eines solchen. Denkbar ist ein Abbruch aus dem Stadium der Implementierung, aus dem Stadium der Habituation und auch aus dem Stadium der Fluktuation. Nach einem Abbruch kann der Sportler entweder in ein prädezisionales Stadium der Präkontemplation und Kontemplation zurückfallen, oder er bleibt in einer postdezisionalen Bewusstseinslage jenseits des Rubikons, im Stadium der Resumption. Es ist dem Stadium der Disposition sehr ähnlich. Der

Unterschied liegt in erster Linie darin, dass die Person die Handlung bereits schon einmal vollzogen hat und sowohl über gewisse Handlungsmodalitäten als auch über die zu erwartenden Schwierigkeiten besser Bescheid weiß.

Der Abbruch selbst ist kein eigenes Handlungsstadium, sondern nur der Endpunkt eines solchen. Nach dem Abbruch der Sportaktivität kehrt die Person entweder in die prädezisionalen Stadien der Kontemplation und Präkontemplation zurück oder sie verbleibt »jenseits des Rubikon« in einer postdezisionalen Bewusstseinslage. Für diesen zweiten Fall postuliert das BSM die Existenz eines eigenen Stadiums, das wir als das Stadium der Resumption bezeichnen wollen. Dieses ist dem Stadium der Disposition recht ähnlich: [...] Im Unterschied zur Dispositionsphase handelt es sich aber im Stadium der Resumption um Zielintentionen, die sich auf eine schon praktizierte Sportaktivität beziehen, mit deren Ausführungsmodalitäten die Person bereits eigene Erfahrungen gesammelt hat. Es ist deshalb davon auszugehen, dass Personen im Resumptionsstadium bspw. um die zu erwartenden Handlungsbarrieren sehr viel genauer Bescheid wissen als jene im Dispositionsstadium.
Anmerkungen

Zum Anfang ist Pk dicht an der Quelle (mit den üblichen verschleiernden Elementen), am Schluss kürzt er das Original zusammen. Nichtsdestotrotz erfolgt in keinem der beiden Fälle eine ordentliche Quellenangabe.

Sichter
Bummelchen

[15.] Analyse:Pk/Fragment 052 12 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:20 Kybot
Erstellt: 28. August 2011, 21:24 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 12-20
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 279, Zeilen: 15-28
Generell werden aber die Wünschbarkeit und die Realisierbarkeit möglicher Wünsche und Anliegen bewertet. Die Wünschbarkeit umfasst den Wert des erwarteten Handlungsergebnisses. Hierfür muss die Frage beantwortet werden, wie wichtig das erwartete Handlungsergebnis für die Person ist und welche Wünsche man wirklich in die Tat umsetzen will. Die Realisierbarkeit bestimmt beispielsweise Antworten auf folgende Fragen:

- In wieweit kann das gewünschte Ergebnis durch die eigene Handlung herbeigeführt werden?

- Spielt der situative Kontext hierbei eine positive oder negative Rolle?

Zu diesem Zweck wägt er die Wünschbarkeit und Realisierbarkeit der verschiedenen Wünsche und Anliegen gegeneinander ab. In dieser Phase geht es also darum, gemäß den Kriterien der Realisierbarkeit (d.h. der Erwartung, dass das eigene Handeln zum Erfolg führt) und der Wünschbarkeit (d.h. dem Wert des erwarteten Handlungsergebnisses) zu entscheiden, welchen seiner Wünsche man wirklich in die Tat umsetzen will. Bei der Analyse der Realisierbarkeit sieht man sich vor Fragen gestellt, wie z. B.:

- Kann man die erwünschten Ereignisse durch eigenes Handeln herbeiführen (Handlungs-Ergebnis-Erwartung)?

- Spielt der situative Kontext, in den man sich eingebunden fühlt, hierbei eine positive oder eine negative Rolle (Handlungs-bei-Situations-Erwartung)?

Anmerkungen

Am Ende der Fragen auf der nachfolgenden Seite erfolgt eine "Quellenangabe" via "vgl.". Obwohl die Gedanken und fast alle Formulierungen von Achtziger & Gollwitzer stammen, wird dies hierdurch nicht deutlich.

Sichter
Bummelchen (Text korrekt wiedergegeben) Hindemith (Plagiats-Kategorie)

[16.] Analyse:Pk/Fragment 053 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:20 Kybot
Erstellt: 28. August 2011, 21:52 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 1-11
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 279, Zeilen: 30-32, 39-48
- Stehen für die Realisierung die nötige Zeit und die nötigen Mittel zur Verfügung?

- Werden sich eventuell günstige Gelegenheiten anbieten?

- Welche kurzfristigen und langfristigen positiven und negativen Konsequenzen ergeben sich aus dem Handlungsziel?

- Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Konsequenzen auch wirklich eintreten (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 279)?

Das Abwägen der Realisierbarkeit beinhaltet also die subjektiv zu erwartenden kurzfristigen und langfristigen positiven und negativen Folgen. Darüber hinaus greift sie die Wahrscheinlichkeit einer Realisierbarkeit des Wunsches oder des potentiellen Ziels auf.

[Zeilen 30-32]

- Stehen sowohl die zur Realisierung des Wunsches nötige Zeit als auch die Mittel zur Verfügung?

- Werden sich evtl. günstige Gelegenheiten anbieten?

[Zeilen 39-48]

- »Wie positiv bzw. negativ können diese Konsequenzen für mich sein?«

- »Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Konsequenzen auch wirklich eintreten werden?«

Die Beantwortung dieser Fragen geschieht, indem man durch die genannten Fragen den erwarteten Nutzen eines Wunsches bzw. potenziellen Ziels erwägt und sich Gedanken darüber macht, welche positiven und negativen, unmittelbaren und langfristigen Folgen mit welcher Wahrscheinlichkeit mit der Realisierung des Wunsches bzw. des potenziellen Ziels verknüpft sind.

Anmerkungen

Vor der "Quellenangabe" fast wörtliche Übernahmen (lediglich leichte Kürzungen sind feststellbar). Trotzdem nur ein "vgl." und keine Kennzeichnung als Zitat. Danach geht die Übernahme von Formulierungen aus der Quelle ohne Hinweis weiter. Nirgends eine Kennzeichnung der kopierten Sentenzen (z.B. durch Gänsefüßchen).

Sichter
Bummelchen (Text korrekt wiedergegeben) Hindemith (Plagiats-Kategorie)

[17.] Analyse:Pk/Fragment 053 12 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:20 Kybot
Erstellt: 10. September 2011, 21:08 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 12-14, 17-18, 20-26, 28-32, 101-102
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 279, Zeilen: 1.Spalte 48-54, 58-59 + 2.Spalte 4-11, 13
Es ist davon auszugehen, dass ein Handelnder seine Wünsche und potentielle Ziele nicht isoliert, sondern in Abhängigkeit und Relation zu anderen Wünschen analysiert (vgl. Gollwitzer, 1996, S. 534). [...] Andererseits kann ein Wunsch auch durch einen anderen übergeordneten Wunsch plötzlich an Bedeutung verlieren. [...] Der damit verbundene Entscheidungsprozess dauert von Person zu Person und von Fall zu Fall unterschiedlich lang. Dabei werden erfahrungsgemäß nicht alle Fragen und Eventualitäten geklärt. Oft lassen sich bestimmte Fragen gar nicht endgültig klären und meist steht nicht einmal genügend Zeit zur Verfügung, um alle potentiell beantwortbaren Fragen zu bearbeiten.

Aus diesem Grund entstand im Rubikonmodell das Konzept der „Fazittendenz“[FN 33]. [...] Je länger und intensiver eine Person sich mit Fragen nach Folgen und Realisierbarkeit möglicher Handlungen bzw. Nicht-Handlungen auseinandergesetzt hat, desto mehr kommt diese Person zur Überzeugung, die Sachlage vollständig zu erfassen und somit zu einer höheren Fazittendenz.

[FN 33: Die so genannte Fazittendenz spiegelt die Erledigung der motivationalen Aufgaben des Abwägens wider.]

Hinsichtlich dieses Abwägens wird davon ausgegangen, dass ein Handelnder seine Wünsche und seine potenziellen Ziele nicht isoliert gegeneinander abwägt, sondern in Relation zueinander. Ein Wunsch, dessen Realisierung beispielsweise mit vielen positiven Folgeanreizen verknüpft ist, mag im Lichte eines übergeordneten anderen Wunsches plötzlich nicht mehr erstrebenswert erscheinen. [...] Die Dauer des Abwägens variiert von Fall zu Fall. Selten werden alle Fragen geklärt; [...] meist steht nicht einmal ausreichend Zeit zur Verfügung, den potenziell beantwortbaren Fragen nachzugehen.

Das Rubikon-Modell postuliert deshalb die so genannte Fazittendenz. Dieses Konzept wurde im Rubikon-Modell entwickelt, um die Erledigung der motivationalen Aufgabe des Abwägens vorhersagen zu können. Je mehr ein Handelnder positive und negative kurz- und langfristige Konsequenzen möglicher Handlungen bzw. Nicht-Handlungen gegeneinander abgewogen hat, desto mehr gelangt er zur Überzeugung, die mögliche Elaboration der anstehenden Fragen ausgeschöpft zu haben. [...] umso stärker steigt die Fazittendenz an, [...]

Anmerkungen

Stückchen für Stückchen wird das Original in Haupttext und Fußnote hinein abgekupfert. Auch wenn manchmal umformuliert wird, bleibt ersichtlich, dass dies nichts Eigenständiges ist - wo bleibt also der Verweis auf die Quelle?

Sichter
Bummelchen

[18.] Analyse:Pk/Fragment 054 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 Kybot
Erstellt: 10. September 2011, 21:43 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1-18
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 279, Zeilen: 2.Spalte 14-22, 23-24,26-29, 30-34, 36-40
[Dies ist wiederum gleichbedeutend mit der Absicht,] jetzt zu einem Entschluss hinsichtlich der Realisierung eines Wunsches bzw. potentiellen Ziels zu kommen. Nur wenn ein gewünschtes Klärungsausmaß erreicht worden ist, kann davon ausgegangen werden, dass der Fazittendenz auch nachgegangen wird. Dieses gewünschte Klärungsausmaß korreliert nach Achtziger & Gollwitzer „positiv mit der persönlichen Wichtigkeit der Entscheidung und negativ mit den Kosten, die das Beschaffen und das Durchdenken von Informationen über mögliche Konsequenzen erfordert“ (2006, S. 279).

Gollwitzer, Heckhausen & Ratajczak (1990) fanden zudem in einem Experiment heraus, dass man den Prozess des Abwägens auch dadurch verkürzen kann, indem man intensiv darüber nachdenkt, wie eine abzuwägende Alternative in die Tat umgesetzt werden könnte. Zur Beendigung dieser Phase und somit für den Übergang zur Realisierungsvorbereitung genügt es nicht, eine möglichst hohe Motivationstendenz[FN 34] zu entwickeln und ihm damit die höchste Präferenz einzuräumen. Der Wunsch muss hierfür in ein konkretes Ziel umgewandelt werden. Dieser Vorgang wird in diesem Modell als Überschreiten des Rubikons bezeichnet. Das Abwägen des Nutzens eines Wunsches wandelt sich in eine Festlegung auf seine tatsächliche Realisierung. Dies bezeichnet man auch als das Bilden einer Zielintention (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 279).

[...] d. h. die Tendenz, jetzt zu einem Entschluss hinsichtlich der Realisierung eines bestimmten Wunsches bzw. potenziellen Ziels zu kommen. Dieser Tendenz wird aber nur dann nachgegeben, wenn ein vorher festgesetztes erwünschtes Klärungsmaß erreicht worden ist. Hierbei korreliert die Höhe des gewünschten Klärungsausmaßes positiv mit der persönlichen Wichtigkeit der Entscheidung und negativ mit den Kosten, die das Beschaffen und Durchdenken von Informationen über mögliche Konsequenzen erfordert. Man kann den Prozess des Abwägens jedoch auch dadurch verkürzen, dass man sich intensiv und detailliert darüber Gedanken macht, wie eine der abzuwägenden Alternativen in die Tat umgesetzt werden könnte. [...] erwies sich in einem Experiment von Gollwitzer, Heckhausen und Ratajczak (1990) [...]

Damit ein Wunsch Zugang zur Exekutive und somit zu seiner Realisierung bekommt, genügt es jedoch nicht, dass beim Abwägen des Wunsches diesem eine vergleichsweise hohe resultierende Motivationstendenz [...] attestiert und ihm damit die höchste Präferenz eingeräumt wird. Vielmehr bedarf es der Umwandlung des Wunsches in ein konkretes Ziel. Diese Umwandlung des Wunsches in ein Ziel wird häufig als das Überschreiten des Rubikons bezeichnet: [...] so vollzieht sich mit der Umwandlung eines Wunsches in ein Ziel die Abkehr vom Abwägen des Nutzens eines Wunsches in ein Festlegen auf seine tatsächliche Realisierung. Deshalb spricht man auch vom Bilden einer »Zielintention«

Anmerkungen

Die Übernahme geht weiter - zur Abwechslung wird jetzt zwischendurch ab und zu die Quelle genannt, aber die Nähe zum Original ist für den uneingeweihten Leser nicht ersichtlich.

Sichter
Bummelchen

[19.] Analyse:Pk/Fragment 054 19 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 Kybot
Erstellt: 5. September 2011, 21:24 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 19-30
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 1.Spalte 2-4, 6-18
6.1.2 Präaktionale Handlungsphase

Personen, die in der präaktionalen Handlungsphase, also in der zweiten Phase des Rubikonmodells operieren, befinden sich in einem postdezisionalen Zustand. Neu formulierte Ziele können, wenn noch andere Handlungen eingeschoben oder abgeschlossen werden müssen, nicht unmittelbar in die Tat umgesetzt werden (vgl. Heckhausen, 1989, S. 212). Auch Ziele, die einen weiter entfernten, schwerer erreichbaren Zielzustand (z. B. gesünder zu leben oder mehr Geld zu verdienen) beinhalten, sind nicht sofort bzw. auf einmal zu erreichen. Daraus ergeben sich Warteperioden, in denen eine günstige Gelegenheit abgewartet werden muss, das intendierte Ziel entweder in die Tat umzusetzen oder ihm zumindest ein Stück näher zu kommen. Diese Phase wird auch als volitional bezeichnet. Das bedeutet, dass nach der Beendigung des motivationalen Abwägens die Realisierung des im [Ziel spezifizierten Zielzustandes mithilfe zielfördernder Handlungen im Mittelpunkt steht.]

Präaktionale Phase

Neu gebildete Ziele lassen sich immer dann nicht unverzüglich in Angriff nehmen, wenn noch andere Handlungen eingeschoben oder abgeschlossen werden müssen, [...]. Viele Ziele spezifizieren obendrein Zielzustände (z. B. mehr Zeit mit der Familie verbringen; das Studium mit Erfolg abschließen etc.), die nicht auf Anhieb erreicht werden können. Folglich ergeben sich immer wieder Warteperioden, in denen günstige Gelegenheiten abgewartet werden müssen, die es erlauben, dem intendierten Zielzustand ein Stück näher zu kommen. Personen in diesem Wartestadium befinden sich laut Rubikon-Modell in der 2. Phase des Handlungsverlaufs - der präaktionalen (oder auch postdezisionalen) Handlungsphase, die als volitional bezeichnet wird. Der Terminus »Volition« soll darauf hindeuten, dass das motivationale Abwägen möglicher Handlungsziele durch Überschreiten des Rubikons beendet worden ist und jetzt die Realisierung des im Ziel spezifizierten Zielzustandes gewollt wird.

Anmerkungen

Hier wurden die Formulierungen des Originals aufgegriffen, durcheinander gewürfelt, mit ein paar Synonymen versehen und in leicht abgeänderter Reihenfolge wiedergegeben (mit einer Modifikation des Beispiels). Erst am Ende der folgenden Seite kommt ein "verschämter" Hinweis auf die Quelle via "Vgl.".

Sichter
Bummelchen

[20.] Analyse:Pk/Fragment 055 03 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 Kybot
Erstellt: 6. September 2011, 21:35 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 3-12
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 1.Spalte 25-39
Bei den Maßnahmen zur Handlungsrealisierung kann es sich einerseits um bereits vorhandene Umsetzungsmechanismen und andererseits um neue Verhaltensweisen handeln, über die man sich erst noch Gedanken machen muss. Nach Gollwitzer (1999) ist die erfolgreiche Zielerreichung für diese Phase am günstigsten, wenn Vorsätze oder Durchführungsintentionen hinsichtlich der Zielhandlung gebildet werden. Es sollen also konkrete Pläne entwickelt werden, wann, wo und auf welche Weise man eine zielfördernde Handlung umsetzen möchte. Gollwitzer geht davon aus, dass Vorsätze bezüglich der Initiierung, Durchführung und Beendigung einer Handlung Realisierungsschwierigkeiten überwinden helfen. Bei diesen Maßnahmen zur Realisierung von Zielen kann es sich sowohl um bereits routinierte und gut eingeübte Verhaltensweisen handeln, die mehr oder weniger automatisch ablaufen, aber auch um neue, noch nicht etablierte Verhaltensweisen, über die man sich zunächst noch Gedanken machen muss.

Am günstigsten erweist es sich in dieser Phase, Pläne zu entwickeln, die bestimmen, wann, wo und auf welche Art und Weise man eine zielförderliche Handlung durchführen möchte (Gollwitzer, 1999). Solche Pläne werden Vorsätze oder Durchführungsintentionen genannt (Abschn. 11.5). Das Rubikon-Modell und die Theorie der intentionalen Handlungssteuerung (Gollwitzer, 1993, 1999) gehen davon aus, dass Vorsätze bezüglich der Initiierung, Durchführung und Beendigung von Handlungen Realisierungsschwierigkeiten zu überwinden helfen.

Anmerkungen

Ein wenig paraphrasiert, ein wenig geschüttelt, dennoch sind die Originalformulierungen unverkennbar. Ein Hinweis auf die Quelle erfolgt erst eine halbe Seite später - wieder via "vgl.".

Sichter
Bummelchen Guckar

[21.] Analyse:Pk/Fragment 056 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 Kybot
Erstellt: 6. September 2011, 20:27 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 1-4, 6-7
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 2.Spalte 26-32
6.1.3 Aktionale Handlungsphase

Der Übergang zur aktionalen Handlungsphase geschieht mit der Handlungsinitiierung zur Realisierung der in der präaktionalen Handlungsphase festgelegten Pläne. [...] Das Ziel dieser Phase ist die erfolgreiche Umsetzung der geplanten zielfördernden Handlungen.

Aktionale Phase

Mit der Handlungsinitiierung zur Realisierung der in der präaktionalen Handlungsphase gefassten Pläne ist der Übergang in die aktionale Handlungsphase vollzogen. In dieser Phase versucht ein Handelnder, die geplanten zielfördernden Handlungen auch wirklich durchzuführen und sie zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.

Anmerkungen

Die übernommenen Formulierungen sind nicht als Zitat gekennzeichnet, die Quelle wird nicht angegeben - die übliche Vorgehensweise.

Sichter
Bummelchen

[22.] Analyse:Pk/Fragment 056 17 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 Kybot
Erstellt: 6. September 2011, 20:45 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 17-19
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 2.Spalte 36-38
Die Volitionsstärke des Ziels bestimmt maßgeblich die Handlungsdurchführung und stellt den Grenzwert der Anstrengungsbereitschaft gegenüber externen und internen Schwierigkeiten dar. Die Handlungsdurchführung wird von der Volitionsstärke des Ziels bestimmt. Die Höhe der Volitionsstärke stellt sozusagen einen Grenzwert für die Anstrengungsbereitschaft dar.
Anmerkungen

Die wörtliche Übernahme von Formulierungen aus derselben Quelle ohne Kennzeichnung und Quellenverweis geht weiter und weiter ...

Sichter
Bummelchen

[23.] Analyse:Pk/Fragment 056 25 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:22 Kybot
Erstellt: 6. September 2011, 21:04 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 25-29, 101-102
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 2.Spalte 38-46
Die Volitionsstärke wird neben der Stärke der Motivationstendenz durch eine Zusatzvolition[FN 35] gesteigert. Heckhausen (1987a) geht davon aus, dass der Handlungsablauf durch eine mentale Zielrepräsentation geleitet wird, auf welche sich der Handelnde festlegt. Die Repräsentation des Ziels ist hierbei nicht bewusstseinspflichtig. [...] (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 280).

[FN 35: Als „Zusatzvolition“ wird hier die Anstrengungsbereitschaft verstanden, die hinsichtlich der Handlungsinitiierung beim Überwinden von Schwierigkeiten mobilisiert wird.]

Obwohl die Volitionsstärke primär von der Stärke der Motivationstendenz bestimmt ist, kann dieser Grenzwert durch Zusatzvolition nach oben verschoben werden. Die wichtigste Quelle der Zusatzvolition ist die beim Überwinden von Schwierigkeiten mobilisierte reaktive Anstrengungsbereitschaft. Geleitet wird die Handlungsdurchführung in dieser Phase des Handlungsverlaufs durch die mentale Repräsentation des Ziels auf welches ein Handelnder sich verpflichtet hat. Hierbei ist die Repräsentation des Ziels nicht bewusstseinspflichtig, [...]
Anmerkungen

Zum Abschluss wieder eine kräftige mehrzeilige Übernahme von Originalformulierungen - diesmal aber garniert mit einem "vgl.".

Sichter
Bummelchen

[24.] Analyse:Pk/Fragment 057 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:22 Kybot
Erstellt: 6. September 2011, 20:09 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1-5
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280-281, Zeilen: S.280, 2.Spalte 55-57 - S.281, 1.Spalte 1-6
6.1.4 Postaktionale Handlungsphase

Nach Beendigung der aktionalen Phase hat der Handelnde wieder eine motivationale Aufgabe zu bewältigen. Er muss das Ergebnis seiner Handlungen in Bezug auf seine vormals am Ende der prädezisionalen Phase gesetzten Ziele bewerten.

Postaktionale Handlungsphase

Für die 4. und somit letzte Phase des Handlungsverlaufs, nämlich der postaktionalen Handlungsphase, wird angenommen, dass sie nach dem Abschluss der auf die Realisierung des Ziels gerichteten Handlungen eintritt. Nun gilt es für einen Handelnden wieder eine motivationale Aufgabe zu bewältigen. Es wird angenommen, dass dieser jetzt die Ergebnisse seiner realisierten Pläne mit Hinblick auf das vormals am Ende der prädezisionalen Handlungsphase gesetzte Ziel bewertet:

Anmerkungen

Der erste Satz wird zu einer adverbialen Bestimmung der Zeit zusammengedampft, der zweite und dritte Satz in großen Teilen wörtlich übernommen. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Bummelchen (Text korrekt wiedergegeben) Hindemith (Plagiats-Kategorie)

[25.] Analyse:Pk/Fragment 057 18 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:22 Kybot
Erstellt: 6. September 2011, 19:56 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 18-24
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 281, Zeilen: 1.Spalte 22-25, 29-35
So kann sich beispielsweise zeigen, dass die Handlungswirkung zu positiv eingeschätzt wurde, weil bestimmte Folge-Ergebnis-Erwartungen im Vorfeld zu hoch angesetzt oder gar nicht in Betracht gezogen wurden[FN 36]. Somit kommt es entweder zu einer Herabsetzung des Anspruchsniveaus an das erzielte Handlungsergebnis oder, bei gleicher Zielsetzung, zur Anwendung möglichst Erfolg versprechender Handlungsalternativen (vgl. Heckhausen, 1989, S. 216). So kann sich beispielsweise zeigen, dass man die Wünschbarkeit des Ziels zu positiv eingeschätzt hat, weil man bestimmte Ergebnis-Folge-Erwartungen im Vorfeld zu hoch angesetzt oder aber gar nicht berücksichtigt hat. [...] Dies kann nun dazu führen, dass das Ziel durch eine Senkung des Anspruchsniveaus an das erzielte Handlungsergebnis angepasst wird. Wird dagegen das ursprüngliche Ziel trotz eines nicht zufrieden stellenden Handlungsergebnisses beibehalten, müssen neue Handlungen in Angriff genommen werden, um zu versuchen, das Ziel letztlich doch noch zu erreichen.
Anmerkungen

Schwankt zwischen wortwörtlicher Übernahme zu Beginn und moderater Paraphrasierung zum Abschluss. Wieder wird weder die Quelle angegeben noch werden die übernommenen Passagen gekennzeichnet.

Sichter
Bummelchen

[26.] Analyse:Pk/Fragment 058 03 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:22 Kybot
Erstellt: 27. August 2011, 19:19 (Graf Isolan)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Heckhausen 2006, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 3-6
Quelle: Heckhausen 2006
Seite(n): 282, Zeilen: 1.Spalte 3-5, 9-12
Als Konzept der Bewusstseinslage wird in sprachlicher Anlehnung an die Würzburger Schule [FN 37] eine bestimmte Art der kognitiven Orientierung, die für die Erledigung der jeweils in einer bestimmten Handlungsphase anstehenden Aufgabe erforderlich ist, verstanden (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S 282).

[FN 37: Die nach ihrem Wirkungsort benannte „Würzburger Schule“ befasste sich vorwiegend mit Denk-, Urteils- und Willensprozessen - ein bis dahin völlig neuer Forschungsgegenstand der Psychologie.]

Das Konzept der »Bewusstseinslage« bezeichnet in Anlehnung an den Sprachgebrauch der Würzburger Schule (Kap. 2) [...]

Definition

Unter dem Begriff »Bewusstseinslage« versteht man eine bestimmte Art der kognitiven Orientierung, die für die Erledigung der jeweils in einer bestimmten Handlungsphase anstehenden Aufgabe erforderlich ist.

Anmerkungen

Die Definition aus Achtziger & Gollwitzer (und Teile des Umfeldes) werden wortwörtlich übernommen - dennoch nur ein "vgl.", was ja eigentlich eine wörtliche Übernahme explizit ausschließt. Die FN 37 stammt möglicherweise auch nicht von Pk, siehe: Pk/Fragment_058_101

Sichter
Bummelchen Hindemith (nur Plagiats-Kategorie)

[27.] Analyse:Pk/Fragment 058 101 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:22 Kybot
Erstellt: 8. November 2011, 13:39 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Telekolleg 2007, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 101-102
Quelle: Telekolleg 2007
Seite(n): 1, Zeilen:
[FN 37] Die nach ihrem Wirkungsort benannte „Würzburger Schule“ befasste sich vorwiegend mit Denk-, Urteils- und Willensprozessen - ein bis dahin völlig neuer Forschungsgegenstand der Psychologie. Die nach ihrem Wirkungsort benannte und weltweit berühmte "Würzburger Schule" befasste sich vorwiegend mit Denk-, Urteils- und Willensprozessen - ein bis dahin völlig neuer Forschungsgegenstand der Psychologie.
Anmerkungen

Wohl wörtlich übernommen, entweder von hier, oder auch hier. Ein Quellenverweis fehlt. Eine im Februar 2007 publizierte Doktorarbeit zitiert den Telekolleg im gleichen Wortlaut, was als Nachweis dient, dass das Textfragment schon davor online zu finden war.

Sichter
Graf Isolan

[28.] Analyse:Pk/Fragment 060 06 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:23 Kybot
Erstellt: 27. August 2011, 16:37 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 6-13
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 282, Zeilen: 1.Spalte 35-39, 41, 42-47
6.2.1 Abwägende Bewusstseinslage

Die abwägende Bewusstseinslage erscheint in der prädezisionalen Handlungsphase und beschäftigt sich dementsprechend mit der Aufgabe des Setzens von Zielen. Die kognitive Orientierung dieser Phase ist dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Wünsche gegeneinander abgewogen und miteinander verglichen werden. Am Ende dieser Phase gilt es aus einer Vielzahl von attraktiven und realistischen Wünschen jeweils diejenigen herauszufiltern, die in die Tat umzusetzen sind.

Abwägende Bewusstseinslage

Die abwägende Bewusstseinslage tritt in der prädezisionalen Handlungsphase auf und ist folglich mit der Aufgabe des Setzens von Zielen beschäftigt. Durch welche kognitive Orientierung zeichnet sich diese Bewusstseinslage aus? [...] Die Aufgabe [...] ist die, zwischen einer Vielzahl anstehender Wünsche jeweils denjenigen auszuwählen, den man letztlich in die Tat umsetzen möchte. Die Wahl relativ attraktiver und erreichbarer Handlungsziele erfordert das vergleichende Abwägen der Wünschbarkeit und Realisierbarkeit dieser Wünsche.

Anmerkungen

Trotz Verschleierung sind sowohl die Gedanken als auch die Formulierungen leicht wiederzufinden, ohne dass das Original genannt wird.

Sichter
Bummelchen WiseWoman

[29.] Analyse:Pk/Fragment 064 03 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:23 Kybot
Erstellt: 27. August 2011, 14:31 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 3-19
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 282, Zeilen: 2. Spalte 14-19, 20-21, 23-26, 29-33, 35-39, 43-50
6.2.2 Planende Bewusstseinslage

In der planenden bzw. realisierungsorientierten Bewusstseinslage sind alle kognitiven Prozesse auf die Vorbereitung des zielrealisierenden Handelns ausgelegt. Wurde der Rubikon bereits mit Vorsätzen ausgestattet, die das Wann und Wo einer Handlung beinhalten, muss nur noch die bereits definierte Gelegenheit zum Handeln abgewartet werden. Zu einer Initiierung der Handlung kommt es, wenn die Gelegenheit als günstig erkannt wird. Das Gleiche gilt für Handlungsziele, welche keinerlei Vorsätze benötigen, da bei ihnen gewohnheitsmäßig nur eine ganz bestimmte Art der Handlungsinitiierung möglich ist.

Liegen weder Gewohnheiten noch Vorsätze vor, die die Realisierung des Ziels möglich machen, muss erst einmal geplant werden, wie und wo die Handlung durchzuführen ist. In diesem Fall sondiert das Individuum die Informationen und lenkt die Aufmerksamkeit im Anschluss verstärkt auf die Durchführung einer zielrealisierenden Handlung. Für eine sofortige Handlungsinitiierung bei Eintreten einer günstigen Gelegenheit verengt sich gleichzeitig der Fokus der Aufmerksamkeit funktional so, dass nur noch zentrale Verarbeitungshinweise wahrgenommen werden. [...] (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 282)

Planende Bewusstseinslage

Die planende Bewusstseinslage tritt in der präaktionalen Handlungsphase auf, entsprechend ist ihre Aufgabe die Vorbereitung der Realisierung von Zielen. Diese kann vorangetrieben werden, indem man sich um die Initiierung relevanter Handlungen bemüht.

[...]

Wurde dieses beim Überschreiten des Rubikons mit Vorsätzen (Abschn. 11.5-11.7) ausgestattet

[...]

so geht es nur noch darum, die definierte Gelegenheit zum Handeln (d.h. das im Vorsatz festgelegte »wann« und »wo« man handeln will) abzuwarten. Tritt eine potenziell günstige Gelegenheit zum Handeln ein,

[...]

dann erfolgt sofort die Initiierung zielfördernden Verhaltens. Ähnliches gilt für Ziele, bei denen Vorsätze nicht erforderlich sind, da bei ihnen gewohnheitsmäßig nur eine ganz bestimmte Art der Handlungsinitiierung denkbar ist.

[...]

Liegen weder Vorsätze noch Gewohnheiten vor, die die Realisierung des Ziels möglich machen können, müssen erst einmal Vorsätze und Pläne gefasst werden, die darauf abzielen, das Ziel zu realisieren.

[...]

In diesem Sinne werden bevorzugt Informationen aufgenommen, die darüber Auskunft geben, wo, wann und wie Handlungen initiiert werden können, die die Realisierung des Ziels vorantreiben. Gleichzeitig sollte sich der Fokus der Aufmerksamkeit verengen, so dass bei der Bearbeitung einer Aufgabe nur noch ganz zentrale Bearbeitungshinweise verarbeitet [und periphere, weniger relevante Bearbeitungshinweise ignoriert] werden.

Anmerkungen

Das argumentativ mäandrierende Original wird eingedampft. Es bleibt aber in der Struktur und vielen Formulierungen unverkennbar. Die Quelle wird am Ende des Doppelabsatzes genannt - es bleibt dennoch unklar, wieviel und in welcher Form übernommen wurde.

Sichter
Bummelchen WiseWoman

[30.] Analyse:Pk/Fragment 065 13 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:23 Kybot
Erstellt: 4. September 2011, 20:20 (62.226.134.253)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
62.226.134.253, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 13-17
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 283, Zeilen: 1.Spalte 23-30
Der Handelnde ist voll und ganz mit dem Handeln beschäftigt. Er betrachtet dabei die Aspekte des Selbst und der Umgebung, die den Handlungsverlauf unterstützen. Aspekte hingegen, die zu einem Handlungsabbruch führen, wie selbstreflektierende Gedanken oder ablenkende Umweltreize, werden nicht beachtet (vgl. Höner, 2005, S. 44), [...] Ein Handelnder ist stattdessen völlig mit den Handlungen beschäftigt, die er gerade ausführt und geht völlig in diesen auf. Dementsprechend werden nur diejenigen Aspekte des Selbst und der Umgebung beachtet, die den Handlungsablauf unterstützen. Aspekte, die zu Unterbrechungen des Handlungsablaufs wie z. B. selbstreflektierende Gedanken, konkurrierende Ziele oder ablenkende Umweltreize führen könnten, werden dagegen ignoriert.
Anmerkungen

Das ist - mit kleinen Modifikationen - Achtziger & Gollwitzer pur. Diese aber werden nicht genannt - stattdessen Höner (2004). Hier stimmt etwas ganz erheblich nicht.

Sichter
Bummelchen

[31.] Analyse:Pk/Fragment 069 17 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:24 Kybot
Erstellt: 31. August 2011, 20:38 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 17-33
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 287, Zeilen: 2.Spalte, 1-7, 10-12, 19-24, 26-28, 29-32
Abweichende Merkmale der abwägenden und planenden Bewusstseinslage

Gollwitzer (2003) beschreibt, dass Effekte der planenden und abwägenden Bewusstseinslage sowohl auf Unterschiede zwischen den einzelnen Individuen als auch auf bestimmte Kontextvariablen zurückzuführen sind. Empirische Untersuchungen von Puca & Schmalt (2001) kamen beispielsweise zu dem Ergebnis, dass sich die oben beschriebenen Bewusstseinslageneffekte hinsichtlich der Leistungsmotivation nur bei Erfolgsmotivierten, nicht aber bei Misserfolgsmotivierten widerspiegelten.

Bayer & Gollwitzer (2005) beschreiben den Effekt des positiven Selbstkonzepts als Moderator von Effekten der Bewusstseinslagen. Personen mit einem positiven Selbstkonzept suchen in der abwägenden Bewusstseinslage sehr objektiv nach positiven und negativen Informationen hinsichtlich ihres Leistungspotentials. In der planenden Bewusstseinslage halten sie dagegen einseitig nach positiven Informationen Ausschau. Dagegen suchen Personen mit einem negativen Selbstkonzept in der abwägenden Bewusstseinslage vor allem nach positiven Informationen und in der planenden Bewusstseinslage nach hoch diagnostischen positiven und negativen Informationen (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 287).

11.4.5 Moderatoreffekte in der abwägenden und planenden Bewusstseinslage

Es hat sich in der Bewusstseinslagenforschung mittlerweile auch gezeigt, dass die Effekte der abwägenden und planenden Bewusstseinslage sowohl durch Unterschiede zwischen Individuen (> folgende Übersicht) als auch durch Kontextvariablen moderiert werden (vgl. Gollwitzer, 2003).

[...]

(nur Erfolgsmotivierte zeigten die bekannten Bewusstseinslageneffekte, Misserfolgsmotivierte dagegen nicht; Puca & Schmalt, 2001),

[...]

Bayer und Gollwitzer (im Druck) stellten fest, dass Personen mit einem positiven Selbstkonzept in einer abwägenden Bewusstseinslage nach hoch diagnostischen positiven und negativen Informationen hinsichtlich ihres Leistungspotenzials suchen. Befinden sie sich dagegen in einer planenden Bewusstseinslage, suchen sie v. a. nach positiven Informationen [...]. Im Gegensatz dazu suchen Personen mit einem negativen Selbstkonzept in der abwägenden Bewusstseinslage v. a. nach positiven Informationen [...] und in der planenden Bewusstseinslage sowohl nach für das eigene Leistungspotenzial hoch diagnostisch positiven als auch nach hoch diagnostisch negativen Informationen.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit massiven Kürzungen. Das Original bleibt unverkennbar, der Umfang der Übernahme und ihr weitgehend woertliche Charakter wird durch die Quellenangabe zum Schluss (eingeleitet mit "vgl.") dagegen nicht deutlich.

Sichter
Bummelchen

[32.] Analyse:Pk/Fragment 070 18 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:24 Kybot
Erstellt: 4. September 2011, 18:50 (62.226.134.253)
Achtziger Gollwitzer 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
62.226.134.253, Bummelchen, Hindemith, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 18-20 (20-22)
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 289, Zeilen: 1.Spalte 5-13
Grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass die Bewusstseinslage einer Person nicht zu einer permanenten Beeinflussung der Informationsverarbeitung und der Selbsteinschätzung führt: „Je weiter die Aufgabendurchführung zeitlich von der Induktion der planenden Bewusstseinslage entfernt ist, desto weniger kommt ihr Einfluss auf die Zielrealisierung zum tragen“ (Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 288). Je weiter die Aufgabendurchführung zeitlich von der Induktion der planenden Bewusstseinslage entfernt ist, desto weniger kommt ihr positiver Einfluss auf die Zielrealisierung zum Tragen, wie Gagné und Lydon (2001a) und Puca (2001) feststellen konnten.

Zusammenfassung<br/> Grundsätzlich gilt, dass die Induktion einer Bewusstseinslage natürlich nicht zu einer permanenten Beeinflussung der Informationsverarbeitung und der Selbsteinschätzung führt; die Wirkungen beider Bewusstseinslagen kommen nach einer gewissen Zeit nicht mehr zum Tragen.

Anmerkungen

Soll zur Abwechslung mal ein korrektes Zitat sein - ist es aber nicht: die Seitenzahl ist falsch und ein Wort ("positiver") wurde (anscheinend aus Nachlässigkeit) ausgelassen. Umgekehrt ist der einleitende Halbsatz auch schon wortwörtlich in der Quelle zu finden - und zwar unmittelbar nach der "zitierten" Stelle. Dies allerdings gibt Pk nicht an. Deutlicher kann man eine Verschleierungsabsicht nicht demonstrieren.

Sichter
Bummelchen

[33.] Analyse:Pk/Fragment 070 23 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:24 Kybot
Erstellt: 3. September 2011, 15:35 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith, Frangge, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 23-26
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 289, Zeilen: 1.Spalte, 16-19 + 2.Spalte, 12-15
6.4 Ziel- und Realisierungsintentionen

Trotz der allgemeinen Vorstellung, dass die konkrete Bewusstmachung von Handlungszielen bedeutend für deren Realisierung ist, belegen einige Studien, dass eine tatsächliche Zielverwirklichung häufig nicht erfolgt.

[1.Spalte, Zeilen 16-19]

11.5 Unterschiedliche Arten von Handlungsintentionen: Zielintentionen (Absichten) und Durchführungsintentionen (Vorsätze)

[2.Spalte, Zeilen 12-15]

Im Gegensatz zur Vorstellung, dass das Setzen von Zielen für die Realisierung erwünschter Anliegen ausreichend ist, zeigt eine Vielzahl von Studien, dass die tatsächliche Realisierung von Zielen häufig nicht stattfindet.

Anmerkungen

Der Merksatz des einen wird zum Einführungssatz des anderen - nur dass Pk in jeglicher Hinsicht vergisst, darauf hinzuweisen, dass auch dieser Gedanke nicht sein eigener ist.

Sichter
Bummelchen

[34.] Analyse:Pk/Fragment 070 28 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:24 Kybot
Erstellt: 3. September 2011, 15:24 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 28-31
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 289, Zeilen: 2.Spalte 16, 17-23
Gollwitzer (1993; 1996) sieht den Grund für diese Tatsache in einem Selbstregulationsproblem. Erst durch die Implementierung der Selbstregulationsstrategie des Planens, verstanden als gedankliche Vorwegnahme der Zielrealisierung, sind die angestrebten Ziele zu er[reichen.] Gollwitzer (1993, 1999) analysierte [...] das Phänomen, dass Ziele häufig nicht realisiert werden als Selbstregulationsproblem. Diese Analyse kommt zu dem Schluss, dass Ziele häufig erst dann realisiert werden können, wenn die Selbstregulationsstrategie des Planens eingesetzt wird. Unter Planen wird die im Voraus gedanklich stattfindende Realisierung von Zielen verstanden.
Anmerkungen

Der Hinweis auf die Quelle kommt wieder erst auf der nächsten Seite, dann auch noch mit falscher Seitenzahl. Die Originalformulierungen werden wieder mal nicht als solche gekennzeichnet, aber dennoch wörtlich übernommen und neu zusammengebaut - mehr Eigenleistung bringt Pk hier nicht auf.

Sichter
Bummelchen

[35.] Analyse:Pk/Fragment 072 27 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:25 Kybot
Erstellt: 4. September 2011, 17:48 (62.226.134.253)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
62.226.134.253, Bummelchen, Hindemith, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 27-30
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 294, Zeilen: 2.Spalte 1-5
Ein erster Vorsatz versucht ein unerwünschtes Verhalten dadurch zu kontrollieren, dass er dieses unterdrückt, indem er die kritische Situation im „Wenn-Teil“ und das Nichtzeigen im „Dann-Teil“ entsprechend spezifiziert. Dieser Vorsatz verfolgt die Strategie, unerwünschtes Verhalten dadurch zu kontrollieren, dass er dieses unterdrückt, indem er die kritische Situation im »Wenn-Teil« und das Nichtzeigen der unerwünschten Reaktion im »Dann-Teil« spezifiziert.
Anmerkungen

Leicht umformuliert, aber sonst identisch - kein Hinweis darauf, dass ein Fremdtext vorliegt oder von wem dieser stammt.

Sichter
Bummelchen Guckar

[36.] Analyse:Pk/Fragment 073 26 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:25 Kybot
Erstellt: 31. August 2011, 21:11 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 26-34
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 296, Zeilen: 1.Spalte, 15-26
Auf dieses Phänomen ein geht die von Baumeister (2000) beschriebene Theorie der „verminderten Selbstregulation“. Sie beschreibt, dass die Durchführung einer mit sehr viel Selbstregulierungskapazität ausgestatteten Aufgabe die Realisierung einer zweiten Aufgabe mit ebenfalls notwendigerweise vorhandener Selbstregulationskapazität beeinträchtigt. Gollwitzer & Bayer (2007) stellten hierzu folgendes Untersuchungsdesign über die Wirkung von Vorsatzbildung vor. Eine Versuchsgruppe wurde in zwei gleich große Teile eingeteilt. Versuchspersonen bekamen während der Vorführung eines lustigen Filmes entweder die Aufgabe, keine Emotionen zu zeigen (Selbstregulationsaufgabe 1) oder ihren Emotionen [freien Lauf zu lassen.] Die Theorie der verminderten Selbstregulationskapazität (»ego-depletion theory«; Baumeister, 2000; Muraven, Tice & Baumeister, 1998) postuliert, dass die Durchführung einer Aufgabe, die sehr viel Selbstregulationskapazität erfordert, die Leistung in einer zweiten Aufgabe, die ebenfalls Selbstregulationskapazität erfordert, beeinträchtigt. Es interessierte Gollwitzer und Bayer (2000, Studie 3), inwiefern man diesen Effekt durch einen Vorsatz verhindern kann. Um die Selbstregulationskapazität zu vermindern, schauten sich die Versuchspersonen zunächst einen lustigen Film an und erhielten entweder die Instruktion, ihren Emotionen hierbei freien Lauf zu lassen oder gar keine Emotionen zu zeigen.
Anmerkungen

Hier unterbleibt nun jeder Hinweis auf die Quelle. Genauso bemüht sich Pk auch kaum mehr um eigene Formulierungen - stattdessen wird einfach nur die Reihenfolge der Satzglieder permutiert. Auf der folgenden Seite geht es genauso weiter.

Sichter
Bummelchen

[37.] Analyse:Pk/Fragment 074 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:25 Kybot
Erstellt: 1. September 2011, 22:08 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 1-15
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 296, Zeilen: 1.Spalte, 22-27 - 2.Spalte, 1-15
[Versuchspersonen bekamen während der Vorführung eines lustigen Filmes entweder die Aufgabe, keine Emotionen zu zeigen (Selbstregulationsaufgabe 1) oder ihren Emotionen] freien Lauf zu lassen. Im Anschluss sollten dann möglichst viele schwierige Anagramme gelöst werden (Selbstregulationsaufgabe 2). Für die Selbstregulationsaufgabe 2 wurde die Gesamtgruppe wieder in zwei Untergruppen geteilt. Eine davon wurde mit dem Vorsatz versehen: „Wenn ich ein Anagramm gelöst habe, dann löse ich sofort das nächste Anagramm!“ Versuchspersonen, die die Selbstregulierungsaufgabe 1 (Kontrolle ihrer Emotionen) zu erfüllen hatten, aber nur die Zielintention „so viele Anagramme wie möglich zu lösen“ verfolgten, zeigten den klassischen Effekt einer verringerten Selbstregulationskapazität. Sie konnten, nachdem sie die erste Selbstregulationsaufgabe erfüllt hatten, weniger erfolgreich die zweite Selbstregulationsaufgabe (Lösen von Anagrammen) erledigen als Personen, die nur die zweite Aufgabe zu lösen hatten. Dieser Effekt zeigte sich allerdings nicht bei Personen, die sich zusätzlich zur Zielintention den oben beschriebenen Vorsatz („wenn ich ein Anagramm gelöst habe, dann löse ich sofort das nächste Anagramm“) gefasst hatten. Sie konnten über den Vorsatz die verminderte Selbstregulationsregulationskapazität [sic!] kompensieren. Um die Selbstregulationskapazität zu vermindern, schauten sich die Versuchspersonen zunächst einen lustigen Film an und erhielten entweder die Instruktion, ihren Emotionen hierbei freien Lauf zu lassen oder gar keine Emotionen zu zeigen. Nachfolgend sollten sie schwierige Anagramme lösen, wobei sich alle Versuchspersonen für diese Aufgabe die Zielintention setzten, so viele Anagramme wie möglich zu lösen. Die Hälfte der Versuchspersonen fasste sich zusätzlich zu dieser Zielintention den Vorsatz »Wenn ich ein Anagramm gelöst habe, dann löse ich sofort das nächste Anagramm!« Versuchspersonen, die sich nur die Zielintention gesetzt hatten, zeigten den klassischen Effekt einer verminderten Selbstregulationskapazität: Versuchspersonen, die während des Films ihre Emotionen unterdrücken mussten, zeigten schlechtere Leistungen bei der Anagrammaufgabe als Versuchspersonen, die ihren Emotionen freien Lauf lassen durften. Dieser Effekt zeigte sich nicht bei Versuchspersonen, welche sich zusätzlich zur Zielintention den Vorsatz gefasst hatten.

Die Kompensation von verminderter Selbstregulationskapazität durch das Fassen eines Vorsatzes konnten auch Webb und Sheeran (2003, Studie 2) demonstrieren.

Anmerkungen

Trotz umfangreicher Übernahme von Inhalten und Formulierungen gibt Pk weder die Quelle an, noch kennzeichnet er die übernommenen Passagen. Dass die Abänderungen nur Alibifunktion haben ist angesichts der großen Zahl von Übereinstimmungen offensichtlich. "Selbstregulationsregulationskapazität" im letzten Satz des Ausschnitts aus Pk ist kein Übertragungsfehler, sondern findet sich so in der Dissertation.

Sichter
Bummelchen

[38.] Analyse:Pk/Fragment 075 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:26 Kybot
Erstellt: 7. September 2011, 22:35 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Höner 2005, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 1-11
Quelle: Höner 2005
Seite(n): 56, Zeilen: 20-28
6.5 Zur Kritik am Rubikon-Modell

Zum Rubikon-Modell von Heckhausen & Gollwitzer (1986) sind einige kritische Anmerkungen zu machen. Höner (2005) unterscheidet dabei zwischen Kritikpunkten, die auf einer inhaltlichen und auf einer methatheoretischen Ebene der Theoriebildung liegen. Die inhaltliche Ebene umfasst Kriterien, die sich auf die sequentielle Einteilung der Handlungsphasen und der damit verbundenen spezifischen kognitiven Orientierungen beziehen. Dazu gehört auch das damit verbundene Verständnis des Volitionsbegriffs. Die methatheoretische Ebene der Theoriebildung konzentriert sich im Wesentlichen auf das molare Integrationsniveau der Motivationspsychologie. Im Folgenden werden einige der für die Arbeit relevanten Kritikpunkte vorgestellt, [...]

2.4 Kritikpunkte an der Rubikontheorie

Die Rubikontheorie wird in der Psychologie auf unterschiedlichen Ebenen kritisch diskutiert. Auf einer inhaltlichen Ebene werden Kritikpunkte gegen die sequentielle Einteilung in die durch spezifische kognitive Orientierungen geprägten Handlungsphasen sowie gegen das damit verbundene Verständnis des Volitionsbegriffs angeführt. Auf einer eher metatheoretischen Ebene der Theorienbildung werden das molare motivationspsychologische Abstraktionsniveau der Rubikontheorie sowie Mängel in den verbalen Theorienformulierungen Heckhausens und Gollwitzers beanstandet. Im folgenden werden die Kritikpunkte kurz skizziert [...]

Anmerkungen

Auf Höner (2005) wird zwar explizit verwiesen, dass aber die Einleitung dieses Abschnitts bis auf Permutationen und leichte Variationen mit der Höners übereinstimmt, wird nirgends deutlich gemacht.

Sichter
Bummelchen Hindemith


Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

3 Fragmente

[1.] Analyse:Pk/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:16 Kybot
Erstellt: 18. November 2011, 16:35 (Bummelchen)
Fragment, Pk, SMWFragment, Schaenzer 2005, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-25
Quelle: Schaenzer 2005
Seite(n): 4, Zeilen:
Tab. 2.1 Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA (gültig ab 1.1.2008)

I. Jederzeit verbotene Substanzen und Methoden (während und außerhalb des Wettkampfes)

S1. Anabole Wirkstoffe

S2. Hormonantagonisten und Modulatoren

S3. Beta-2-Agonisten

S4. Stoffe mit antiöstrogener Wirkung

S5. Diuretika und andere maskierende Wirkstoffe

M1. Verbesserung des Sauerstofftransports

M2. Chemische und physikalische Manipulationen

M3. Gendoping


II. Während des Wettkampfes verbotene Substanzen und Methoden Zusätzlich zu den unter S1-S5 und M1-M3 verbotenen Kategorien sind für den Wettkampf folgende Wirkstoffe verboten:

S6. Stimulanzien

S7. Narkotika

S8. Cannabinoide

S9. Glucocorticosteroide

III. Verbotene Substanzen in speziellen Sportarten

P1. Alkohol

P2. Beta-Blocker

IV. Spezifizierte Substanzen Substanzen unter diesem Punkt können aufgrund ihrer leichten Verfügbarkeit und weiten Verbreitung in medizinischen Produkten u.U. unbeabsichtigt verwendet werden. Ein Dopingverstoß kann in diesem Fall zu einer reduzierten Sanktion führen.

Abb.1 Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA),

Stand 1.1.2005


I. Verbotene Substanzen und Methoden während und außerhalb des Wettkampfes


S1. Anabole Wirkstoffe

Anabol Androgene Steroide (AAS)

a) exogene AAS

b) endogene AAS

Andere anabole Wirkstoffe

S2. Peptidhormone

S3. ß2-Agonisten

S4. Substanzen mit anti-estrogener Wirkung

S5. Diuretika u.a. Maskierende Substanzen


M1. Verbesserung des Sauerstofftransports

M2. Manipulationen

M3. Gendoping



II. Verbotene Substanzen während des Wettkampfes

S6. Stimulanzien

S7. Narkotika

S8. Cannabinoide

S9. Glucocorticosteroids


III. Verbotene Substanzen in speziellen Sportarten Alkohol

Beta-Blocker


IV. Spezifizierte Substanzen Substanzen unter diesem Punkt können aufgrund ihrer leichten Verfügbarkeit und weiten Verbreitung in medizinischen Produkten u.U. unbeabsichtigt verwendet werden.Ein Dopingverstoß kann in diesem Fall zu einer reduzierten Sanktion führen.

[....]


Anmerkungen

Übernimmt leicht modfiziert eine Übersicht.

Sichter

[2.] Analyse:Pk/Fragment 068 20 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2013, 11:06 Graf Isolan
Erstellt: 30. August 2011, 21:01 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, BauernOpfer, Fragment, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 20-29
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 285, Zeilen: 1.Spalte 15-25; 2.Spalte 8-18
Verarbeitung relevanter und irrelevanter Informationen

In empirischen Untersuchungen wiesen Heckhausen & Gollwitzer (1987) und Gollwitzer & Bayer (1999) nach, dass sich in einer abwägenden Bewusstseinslage befindliche Versuchspersonen im Vergleich zu Personen in einer planenden Bewusstseinslage eher von Informationen ablenken lassen, die für die Zielerreichung nicht von Bedeutung sind. In Übereinstimmung damit konnte zudem belegt werden, dass eine abwägende Bewusstseinslage mit einer peripheren Aufmerksamkeitsverteilung verbunden ist. In der planenden Bewusstseinslage werden dagegen fokussiert Informationen gesammelt, die für eine Zielrealisierung von Bedeutung sind (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 285).

11.4.2 Verarbeitung relevanter und irrelevanter Informationen

Gollwitzer und Bayer (1999) berichten, dass die planende Bewusstseinslage zu einer »closed-mindedness« in dem Sinne führt, dass ein Handelnder, wenn er sich in dieser Bewusstseinslage befindet, nicht mehr länger durch irrelevante Informationen vom Zielstreben abgelenkt werden kann, sondern sich nur noch auf Informationen konzentriert, die für die Realisierung seines Anliegens relevant sind. Dieser Befund wird auch durch Ergebnisse einer Studie von Heckhausen und Gollwitzer (1987, Studie 2) unterstützt, [...]

[...]

Zusammenfassung

Empirische Befunde konnten zeigen, dass die abwägende Bewusstseinslage dazu führt, dass man sich eher von Informationen ablenken lässt, die für die Realisierung von Zielen irrelevant sind. Das ist in Übereinstimmung mit der Beobachtung, dass eine abwägende Bewusstseinslage mit einer peripheren Aufmerksamkeitsverteilung einhergeht. Umgekehrtes gilt für die planende Bewusstseinslage: Hier werden hauptsächlich Informationen verarbeitet, die für die Realisierung eines Ziels relevant sind und es findet eine Fokussierung der Aufmerksamkeit statt.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Die Zusammenfassung des Originals wird lediglich um die Autoren der dort weiter oben aufgeführten Studien ergänzt.

Sichter
(Graf Isolan)

[3.] Analyse:Pk/Fragment 072 25 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:25 Kybot
Erstellt: 4. September 2011, 00:28 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith, Guckar
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 25-27, 101-102
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 294, Zeilen: 2.Spalte 20-25
Drei Arten von Vorsätzen werden von Gollwitzer & Mitarbeiter in einer Vielzahl von Studien [FN 42] zur Kontrolle unerwünschter Reaktionen belegt.

[FN 42] Die Studien bezogen sich auf die Kontrolle nicht erwünschter spontaner Reaktionen auf Ablenkungen, auf die Kontrolle von Stereotypen und auf Vorurteile gegenüber sozialen Gruppen.

Gollwitzer und Mitarbeiter haben eine Vielzahl von Studien durchgeführt, die diese drei Arten von Vorsätzen zur Kontrolle unerwünschter Reaktionen benutzt haben. Diese Studien bezogen sich primär auf die Kontrolle nicht erwünschter spontaner Reaktionen auf Ablenkungen sowie der Kontrolle von Stereotypen und Vorurteilen gegenüber sozialen Gruppen.
Anmerkungen

Das Original wird im Wortlaut übernommen und auf Haupttext und Fußnote verteilt. Lediglich der Satz im Haupttext wird umgestellt. Wie immer sind die übernommenen Passagen nicht gekennzeichnet - hier wird nun nicht einmal mehr die Quelle genannt.

Sichter
Guckar


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

15 Fragmente

[1.] Analyse:Pk/Fragment 004 10 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:16 Kybot
Erstellt: 28. September 2011, 23:46 (Graf Isolan)
Clasing 2004, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Guckar, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 10-13
Quelle: Clasing 2004
Seite(n): 17, Zeilen: 2.Spalte, 10-14
Erstmalig in einem englischen Universallexikon erschien der Begriff Doping bereits im Jahre 1889. Damals bezeichnete man mit diesem Terminus eine im Pferdesport zum Einsatz kommende Mischung aus Opium und Narkotika (vgl. Prokop, 1970; Beuker, 1993; Clasing, 2004). Das Wort „Doping" wird 1899 erstmals in einem englischen Lexikon erwähnt. Gemeint war damit eine Mischung aus Opium und Narkotika zum Einsatz bei Pferderennen.
Anmerkungen

Hier bestehen mehrere Möglichkeiten, wo Pk die Formulierungen übernommen haben könnte. Wir geben diejenige an, welche seinen Quellenangaben am nächsten kommt. Im Rahmen der weiter vorne zu findenden zusätzlichen Übernahmen aus Clasing (2004) und aufgrund der Tatsache, dass Pk sich anscheinend veranlasst sieht, durch die Nennung mehrerer Quellen die Herkunft eher zu verschleiern, wird die vorliegende Stelle als Bauernopfer gewertet. Hindemith: Da das Fragment sehr kurz ist, die Übernahme leicht angepasst ist, und auch nicht sicher ist, ob es sich um eine wohlbekannte Tatsache handelt, die so immer wiedergegeben wird plädiere ich vorerst auf verdächtig.

Sichter
Bummelchen (Text korrekt wiedergegeben) Hindemith (V)

[2.] Analyse:Pk/Fragment 004 16 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:16 Kybot
Erstellt: 29. September 2011, 12:48 (Graf Isolan)
Clasing 2004, Fragment, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Guckar, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 16-22.25-32
Quelle: Clasing 2004
Seite(n): 28, Zeilen: 1. Spalte 1-9, 2.Spalte 1-16
Zu Beginn der 50er Jahre formulierte der Deutschen Sportärztebund eine erste Doping-Definition: „Jedes Medikament - ob es wirksam ist oder nicht -, mit der Absicht der Leistungssteigerung vor Wettkämpfen gegeben, ist als Doping zu betrachten“ (Clasing & Müller, 2001, S. 13). Nach Clasing ist diese Definition zwar „die einfachste, deutlichste, umfassendste, aber am wenigsten brauchbare Definition“ (2004, S. 28), insofern sie dem Anspruch einer juristischen Anwendbarkeit nicht Rechnung trägt. [...]

Weitestgehend ähnliche Inhalte thematisiert die Definition des Europarates von 1963 und 1965, sie versucht allerdings bereits eine detailliertere Bestimmung des Begriffs Doping: „Doping ist die Verabreichung einer auf welchem Weg auch immer eingeführten körperfremden Substanz oder physiologischen Substanz in abnormalen Mengen oder auf abnormalem Weg an ein gesundes Individuum bzw. der Gebrauch durch dasselbe zum Zwecke einer künstlichen und unfairen Leistungssteigerung während der Wettkampfteilnahme. Gewisse physiologische Maßnahmen zum Zwecke der Leistungssteigerung können als Doping angesehen [werden" (zitiert nach Clasing & Müller, 2001, S. 28).]

Zur Definition hat es im Laufe der Jahre verschiedene Vorschläge gegeben. Die einfachste, deutlichste, umfassendste, aber am wenigsten brauchbare Definition ist die des Deutschen Sportärztebundes von 1952: „Jedes Medikament - ob es wirksam ist oder nicht -, mit der Absicht der Leistungssteigerung vor Wettkämpfen gegeben, ist als Doping zu betrachten."

[...]

Die internationale Konferenz über „Doping bei Sportlern" des Komitees für außerschulische Erziehung des Europarates gibt 1963 und 1965 folgende Definition: „Doping ist die Verabreichung einer auf welchem Weg auch immer eingeführten körperfremden Substanz oder physiologischen Substanz in abnormalen Mengen oder auf abnormalem Weg an ein gesundes Individuum bzw. der Gebrauch durch dasselbe zum Zwecke einer künstlichen und unfairen Leistungssteigerung während der Wettkampfteilnahme. Gewisse psychologische Maßnahmen zum Zwecke der Leistungssteigerung können als Doping angesehen werden“

Anmerkungen

Sieht aus wie die (legitime) Mühe kostende Zusammenstellung/Sammlung von Zitaten aus zwei verschiedenen Quellen, ist aber in Wirklichkeit eine zusammenhängende Passage aus einem einzigen der genannten Werke, aus dem vorher schon ganze Absätze übernommen wurden. (Übrigens macht Pk einen gravierenden Zitierfehler, wenn er "psychologisch" als "physiologisch" wiedergibt.) Hindemith: auf verdächtig gesetzt -- mir ist nicht klar, ob nicht möglicherweise die gleichen Zitate auch bei Clasing&Mueller 2001 zu finden sind. Dann wäre die Stelle nur schlampig

Sichter
Bummelchen (Text korrekt wiedergegeben) Hindemith (V)

[3.] Analyse:Pk/Fragment 033 24 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 12:54 Graf Isolan
Erstellt: 12. September 2011, 21:50 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2003, KeineWertung, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 24-28
Quelle: Fuchs 2003
Seite(n): 128, Zeilen: 6-12
Strukturmodelle bestimmen Prädiktorenvariablen, deren Einfluss untereinander und zum Verhalten in einem kausalen Zusammenhang stehen. Diese Variablen geben überzeitliche psychische oder soziale Zustände an, von denen eine direkte oder indirekte Beeinflussung auf das Verhalten angenommen wird. Charakteristisch für solche Strukturmodelle ist eine statische Abbildung des Einflussgeschehens (vgl. Sniehotta, 2002, S. 224). In Strukturmodellen erfolgt eine Vorhersage des Sportverhaltens auf der Grundlage von Prädiktorvariablen, deren Beziehungen zueinander und zum Verhalten in Form einer Kausalstruktur spezifiziert werden. Die Variablen solcher Strukturmodelle repräsentieren zeitlich überdauernde psychische oder soziale Zustände, von denen angenommen wird, dass sie direkt oder indirekt (vermittelt über andere Variablen) Einfluss auf das Verhalten haben. Strukturmodelle sind statische Abbilder des Einflussgeschehens; [...]
Anmerkungen

Die Vorlage wird hier nicht genannt, bleibt aber trotz aller Versuche zu paraphrasieren unverkennbar.

Sichter

[4.] Analyse:Pk/Fragment 042 22 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:18 Kybot
Erstellt: 15. September 2011, 21:25 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 22-30
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 262, Zeilen: 20-29
5.3.3 Berliner Sportstadien-Modell

Das Berliner Sportstadien-Modell (BSM) wurde von Fuchs (2001) zur Erklärung des alltäglichen Sporttreibens entwickelt. Als Grundlage diente ihm dabei das Rubikonmodell Heckhausens (1987b), das TTM von Prochaska & Di Clemente (1984) sowie das Prozessmodell präventiven Handelns von Weinstein & Sandman (2002). Mit dem BSM wurde von Fuchs der Versuch unternommen, „das Denken der Stadientheoretiker und der Rubikonentwickler an dem ... Verhalten des alltäglichen Sporttreibens zusammenzuführen“ (2001, S. 262).

Im Folgenden wird der Versuch unternommen, das Denken der Stadientheoretiker und der Rubikonmodell-Entwickler an dem uns interessierenden Verhalten des alltäglichen Sporttreibens zusammenzuführen.

5 Das Berliner Sportstadien-Modell (BSM)

In diesem Abschnitt wird ein eigenes Stadienmodell für den Verhaltensbereich des alltäglichen Sporttreibens vorgestellt. Dieses Modell gründet einerseits auf Vorstellungen des Transtheoretischen Modells und des Prozessmodells präventiven Handelns und andererseits auf den handlungstheoretischen Konzepten des Rubikonmodells.

Anmerkungen

Der Autor hat hier nur auszugsweise zitiert. Einen erheblichen teil hat er neu formuliert wiedergegeben ohne dies als Übernahme gekennzeichnet zu haben.

Sichter
Bummelchen

[5.] Analyse:Pk/Fragment 043 07 - Diskussion
Bearbeitet: 7. September 2012, 10:02 Graf Isolan
Erstellt: 15. September 2011, 21:07 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2001, KeineWertung, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 7-12
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 260, Zeilen: 13-19
Für Fuchs ist an Stadienmodellen die Annahme bestimmend, dass mit dem Übergang vom einen Stadium zum nächsten qualitative Veränderungen eintreten, die sich auf der Ebene des Denkens, der Gefühle, der generellen Bewusstseinslage oder des Verhaltens festmachen lassen. Ziel des BSM war es deshalb die konditions- und motivationspsychologischen Qualitäten der Stadien genauer herauszuarbeiten und zu fundieren. Entscheidend an den Stadientheorien ist die Annahme, dass mit dem Übergang von einem Stadium zum nächsten qualitative Veränderungen eintreten, sei es auf der Ebene des Denkens, der Gefühle, der generellen Bewusstseinslage oder des Verhaltens. Ziel der Weiterentwicklung der Stadienmodelle muss deshalb sein, diese je spezifischen kognitions- und motivationspsychologischen Qualitäten eines Stadiums genauer herauszuarbeiten und theoretisch zu fundieren.
Anmerkungen

Hier findet nur eine minimale Abänderung des Originaltextes statt. Zwar lässt Pk "beiläufig" den Namen des ursprünglichen Autors fallen. Das kann aber weder eine ordentliche Quellenangabe noch die Kennzeichnung der übernommenen Formulierungen als Zitate ersetzen. <br/>Bezeichnend ist, dass aus dem "kognitionspsychologisch" der Vorlage bei Pk ein "konditionspsychologisch" wird.

Sichter

[6.] Analyse:Pk/Fragment 044 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. September 2012, 10:05 Graf Isolan
Erstellt: 13. September 2011, 21:15 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2001, KeineWertung, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-10
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 262-263, Zeilen: S.262, 33-40 - S.263, 1.2-3.4
Präkontemplation

Die Phase der Präkontemplation ist dadurch gekennzeichnet, dass die betroffene Person noch nicht ernsthaft über die Zielhandlung (Sporttreiben) nachdenkt. Das Sporttreiben stellt hier noch keinen eigenständigen Wunsch dar, der zu einem Ausgangspunkt prädezisionaler Motivationsprozesse werden könnte. Ebenso wenig wird das Sporttreiben als Handlung in Erwägung gezogen, um einen anderen Wunsch (z. B. abzunehmen) realisieren zu können (vgl. Fuchs, 2001, S. 262). Deshalb ist dieses Stadium der prädezisionalen Phase vorgelagert. Möglich erscheint in dieser Phase eine defensive Grundhaltung, die das Nichthandeln rechtfertigt.

Präkontemplation

Im Stadium der Präkontemplation wird - wie auch bei PROCHASKA/DICLEMENTE - kein Sport getrieben und auch nicht ernsthaft über das Sporttreiben nachgedacht. Selbst sportlich aktiv zu werden ist für Menschen in diesem Stadium kein eigenständiger Wunsch (i. S. GOLLWITZERS), der zum Ausgangspunkt prädezisionaler Motivationsprozesse werden könnte. Sporttreiben wird auch nicht als Handlung in Erwägung gezogen, die die Realisierung eines anderen Wunsches (z. B. gesund zu bleiben) dienen könnte. Das Stadium der Präkontemplation ist deshalb der

[S 263]

[präde-]zisionalen Phase noch vorgelagert. Charakteristisch - aber nicht zwingend notwendig - ist hier eine defensive Grundhaltung, die auf Rechtfertigen des Nicht-Aktivseins [...] abzielt.

Anmerkungen

Die übliche Vorgehensweise: partielles Ersetzen durch Synonyme, geringfügige Umstellung der Reihenfolge, manchmal gekürzt - aber auch wortwörtliche Übernahmen. das Original bleibt unverkennbar, und die Übernahme setzt sich über das gekennzeichnete vermeintliche Ende hinaus fort.

Die vorliegende Seite bei Pk wird durch eine exakte Kopie des Übersichtsbild aus Fuchs (2001) komplettiert, welche nur durch "vgl." gekennzeichnet ist.

Sichter

[7.] Analyse:Pk/Fragment 048 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. September 2012, 10:06 Graf Isolan
Erstellt: 15. September 2011, 20:43 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2001, KeineWertung, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1-3, 6-11
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 266, Zeilen: 12-20
Probleme bei der Handlungsdurchführung können durch Handlungshindernisse entstehen. In dem BSM werden in diesem Zusammenhang von der Person nicht beeinflussbare Ereignisse wie eine zeitliche Kursverschiebung genannt. [...] Treten solche Handlungshindernisse auf, hat die Person entweder die Möglichkeit, dies durch eine erhöhte Anstrengungsbereitschaft zu kompensieren, oder es kommt zu einem vorzeitigen Abbruch der Handlung. Entscheidend für die Überwindung der Handlungshindernisse sind zum einen die Stärke der Zielintention und zum anderen volitionale Prozesse der Handlungssteuerung. Die Handlungsführung gestaltet sich umso schwieriger, je mehr Handlungshindernisse überwunden werden müssen (z. B., wenn der Termin eines Kurses kurzfristig auf einen anderen Tag verschoben wird). Treten solche Handlungshindernisse auf, dann muss die Person kurzfristig ihre Anstrengungsbereitschaft erhöhen oder den Abbruch der Sporthandlung in Kauf nehmen (HECKHAUSEN 1989, 214 f.). Ob es zur Steigerung der aktuellen Anstrengungsbereitschaft kommt, ist nicht nur von der Stärke der Zielintention abhängig, sondern auch von den volitionalen Prozessen der Anstrengungsregulation.
Anmerkungen
Sichter

[8.] Analyse:Pk/Fragment 048 25 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:20 Kybot
Erstellt: 15. September 2011, 21:45 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 25-33
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 266, Zeilen: 32-42
Habituation

Wird die implementierte Handlung über einen längeren Zeitraum und trotz möglicher auftretender Schwierigkeiten (Barrieren) aufrechterhalten, spricht man von einer Habituationsphase. Im Transtheoretischen Modell von Prochaska & DiClemente (1992) wird von einer Habituation dann gesprochen, wenn die Aufrechterhaltung der Handlung mindestens sechs Monate andauert. Fuchs verweist in diesem Zusammenhang auf die Schwierigkeit der Grenzziehung zwischen dem Stadium der Implementierung und der Habituation (vgl. 2001, S. 267). Für ihn ist nicht die zeitliche Komponente ausschlaggebend, sondern die Aufrechterhaltung [der Handlung trotz einsetzender Barrieren.]

Habituation

Die Grenzziehung zwischen dem Stadium der Implementierung und dem der Habituation gestaltet sich besonders schwierig. Im Transtheoretischen Modell wird zur Definition der Stufen der Aufrechterhaltung (Maintenance) das zeitliche Kriterium „länger als sechs Monate regelmäßige Sportaktivität" herangezogen. Zweifellos ist die Beobachtung, dass eine Handlung mit Regelmäßigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg ausgeübt wird, ein wichtiger Hinweis darauf, dass sie zur Gewohnheit geworden sein könnte (habituiert wurde). Zweifellos ist die Beobachtung, dass eine Handlung mit Regelmäßigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg ausgeübt wird, ein wichtiger Hinweis darauf, dass sie zur Gewohnheit geworden sein könnte (habituiert wurde). Von habituellem Verhalten wollen wir sprechen, wenn es der Person gelungen ist, die Handlung - trotz immer wieder auftretender Barrieren - fest in den Alltag zu integrieren; [...]

Anmerkungen

Durcheinandergewürfelt, gekürzt, aber alles ist da - zum Teil in Originalformulierungen. Guckar: Bei der 2. Sichtung auf "verdächtig" Hindemith: Es besteht die Möglichkeit, dass es sich beim "Transtheoretischen Modell" um ein Standarmodell handelt, und die wörtlich übernommenen Textfragmente Teil der Standardbeschreibung des Modells ist.

Sichter
Bummelchen Guckar Hindemith (V)

[9.] Analyse:Pk/Fragment 051 10 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:20 Kybot
Erstellt: 30. August 2011, 19:35 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 10-15
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 278, Zeilen: 1.Spalte, 17-21
Heckhausen [...] bezeichnet es als Rubikonmodell der Handlungsphasen (Heckhausen, 1987a). Er beschreibt mit diesem theoretischen Modell den phasenhaften Pfad, den eine Person vom Wunsch nach einer Handlungsdurchführung bis zur Überschreitung des Rubikons, d. h. der Realisierung der Intention, und bis zur abschließenden Bewertung eines jeweils erreichten Handlungsziels durchlaufen kann (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S.278). Dieser wird im Rubikon-Modell der Handlungsphasen als ein zeitlicher und somit horizontaler Pfad verstanden, der mit den Wünschen einer Person beginnt und mit der Bewertung des jeweils erreichten Handlungszieles endet (Gollwitzer, 1990; Heckhausen, 1987a; 1989; Heckhausen & Gollwitzer, 1987).
Anmerkungen

Trotz der Kennzeichnung nur mit "vgl." löst sich Pk nicht vom Original und übernimmt Originalformulierungen und eine Quellenangabe. Hindemith: Setze dies auf verdaechtig, da das "Rubikonmodell" sich moeglicherweise nicht viel freier beschreiben laesst, und sich Pk meiner Ansicht nach schon einigermassen von der Quelle geloest hat.

Sichter
Bummelchen (Seiten und Zeilen) Hindemith (V)

[10.] Analyse:Pk/Fragment 055 19 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 Kybot
Erstellt: 10. September 2011, 22:40 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Guckar
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 19-31
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 1.Spalte 58-61 - 2.Spalte 1-7, 11-17
Zusammen mit dem Grad der Günstigkeit der vorliegenden Gelegenheiten bzw. Situationen zur Realisierung des intendierten Ziels ergibt sich die Fiattendenz.

In der Realität ist der Grad der Realisierungswahrscheinlichkeit einer Handlung meist nicht separat zu bewerten. Meist ergeben sich für die Realisierung einige Möglichkeiten. Diese Sachlage wird als „Längskonkurrenz“ bezeichnet. Darüber hinaus können sich die einzelnen Handlungsziele in den einzelnen Situationen auch gegenseitig beeinflussen. Beinhaltet eine Situation beispielsweise jeweils mehrere Ziele mit einer hohen Fiattendenz, können naturgemäß nicht alle gleichzeitig realisiert werden. Dieser Fall wird auch als „Querkonkurrenz“ bestimmt. Umgesetzt werden dann Handlungen zur Erreichung jenes Ziels, das mit der vergleichsweise höchsten Fiattendenz ausgestattet ist (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 280).

Die Stärke der Fiattendenz einer bestimmten Zielintention ergibt sich nun aus dem Zusammenwirken ihrer Volitionsstärke (d.h. der Verpflichtung, den Zielzustand anzustreben) und dem Grad der Günstigkeit der vorliegenden Gelegenheit bzw. Situation zur Realisierung des intendierten Ziels. Die Günstigkeit der eingetretenen Situation wird allerdings nicht isoliert bestimmt, sondern im Vergleich zu anderen günstigen Gelegenheiten, das intendierte Ziel zu realisieren, die möglicherweise in Zukunft noch auftreten könnten (Längskonkurrenz). Aber auch die Fiattendenzen der einzelnen Ziele eines Handelnden sind in Relation zueinander zu sehen. [...] Liegt eine solche, für viele Ziele günstige Gelegenheit vor, können natürlich nicht all diese Ziele gleichzeitig realisiert werden. Man spricht in einem solchen Fall von Querkonkurrenz. Das Ziel mit der vergleichsweise höchsten Fiattendenz gewinnt nun den Zugang zur Exekutive [...]
Anmerkungen

Hier wird zur Abwechslung mal etwas stärker paraphrasiert, aber die Argumentationslinie (und so manche Phrase) bleiben sehr dicht am Original.

Sichter

[11.] Analyse:Pk/Fragment 056 29 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:22 Kybot
Erstellt: 6. September 2011, 22:08 (Graf Isolan)
Fragment, Höner 2005, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Guckar
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 29-31
Quelle: Höner 2005
Seite(n): 43, Zeilen: 27-29
Die Phase endet entweder mit der Beendigung der durchgeführten Zielhandlung oder, bei Unklarheit über die Zielerreichung, mit dem Abbruch der Handlung [...] Zum Abschluss der aktionalen Phase kommt es, wenn das Ziel erreicht wurde oder das aktionale Handeln bei Unklarheiten über die Zielerreichung aus anderen Gründen abgebrochen wurde.
Anmerkungen

Die Stelle wird Achtziger & Gollwitzer via "vgl." zugeschrieben, ist dort aber nicht zu finden. Höner (2005), der etwas weiter oben auf der Seite von Pk (falsch) zitiert wird, liefert hingegen hier eine deutlich erkennbare Vorlage.

Sichter

[12.] Analyse:Pk/Fragment 058 16 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:23 Kybot
Erstellt: 27. August 2011, 20:10 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 16-17, 20-23
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 282, Zeilen: 1.Spalte 13-15, 30-32, 33-34
Die unterschiedliche Aufteilung wurde analog den Handlungsphasen des Rubikonmodells vorgenommen. [...] (vgl. 2006, S. 282). Da jede dieser Phasen von unterschiedlichen Aufgaben gekennzeichnet ist, entstehen für deren Lösung entsprechende Bewusstseinslagen, welche durch die jeweils im Handlungsverlauf aktuell erforderliche Aufgabe gekennzeichnet sind. Der Hintergrund für die Bewusstseinslagenforschung ist die Idee, dass in jeder Handlungsphase des Rubikon-Modells eine distinkte Aufgabe zu lösen ist (Gollwitzer, 1990). [...] Es wird davon ausgegangen, dass jede Handlungsphase mit einer bestimmten Bewusstseinslage ([...]) einhergeht, welche die jeweils im Handlungsverlauf aktuell erforderliche Aufgabe unterstützt.
Anmerkungen

Wie gewohnt wird das Original zerhackt, und die Bruchstücke werden neu zusammengefügt. Die präzise Kennzeichnung der übernommenen Passagen unterbleibt genauso wie die Verdeutlichung wie eng Pk gedanklich beim Original bleibt.

Sichter
Bummelchen

[13.] Analyse:Pk/Fragment 058 17 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:23 Kybot
Erstellt: 29. August 2011, 22:24 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 17-20
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 281, Zeilen: 2.Spalte 50-54
Jeder Phase wurde ein psychologisches Phänomen entsprechend der unterschiedlichen Funktionen der jeweiligen Handlungsphase zugeordnet, so dass es sich nach Achtziger & Gollwitzer um ein strukturfunktionales Modell handelt (vgl. 2006, S. 282). Diese unterschiedlichen psychologischen Phänomene der verschiedenen Handlungsphasen entsprechen den unterschiedlichen Funktionen der Handlungsphasen, so dass es sich beim Rubikon-Modell um ein strukturfunktionales Modell handelt (Heckhausen, 1987a).
Anmerkungen

Das hier eingeschobene Stück findet sich eine Seite vor der in der "Quellenangabe" genannten Seite. Obwohl Pk "Hackepeter" aus dem Original macht, bleiben die nicht gekennzeichneten Bruchstücke klar erkennbar. Hindemith: Auf verdaechtig gesetzt, da Quelle angegeben und die Uebernahme bis auf die Verwendung von Modell-spezifischer Terminologie nicht woertlich ist. Ausserdem ist das "Rubikonmodell" moeglicherweise Standard.

Sichter
Bummelchen (Text korrekt ins Fragment uebernommen) Hindemith (V)

[14.] Analyse:Pk/Fragment 065 23 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:23 Kybot
Erstellt: 4. September 2011, 22:00 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 23-26
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 283, Zeilen: 1.Spalte 25-30
Der Dopende konzentriert sich dabei auf die Aspekte des Selbst und der Umgebung, die den Handlungsverlauf unterstützen, Aspekte, die zu einem Handlungsabbruch führen können, werden vernachlässigt (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 283). Dementsprechend werden nur diejenigen Aspekte des Selbst und der Umgebung beachtet, die den Handlungsablauf unterstützen. Aspekte, die zu Unterbrechungen des Handlungsablaufs wie z. B. selbstreflektierende Gedanken, konkurrierende Ziele oder ablenkende Umweltreize führen könnten, werden dagegen ignoriert.
Anmerkungen

Dieser Satz wurde in fast identischer Formulierung schon eimal zehn Zeilen früher auf dieser Seite Pk/Fragment_065_13 verwendet, dort aber einem anderen Autor zugeschrieben.

Sichter
Bummelchen

[15.] Analyse:Pk/Fragment 071 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:24 Kybot
Erstellt: 3. September 2011, 16:05 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, KeineWertung, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: 1-5, 6-7, 101-102
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 289-290, Zeilen: S.289, 2.Spalte 23-27 + S.290, 1.Spalte 1-4, 6
Es wird dabei zwischen einer Zielintention[FN 41] bzw. Absicht (goal intentions) und einer Realisierungsintention (implementation intentions) unterschieden. Als Zielintention werden erwünschte Endzustände bezeichnet, die bisher noch nicht erreicht worden sind, und die ein Gefühl der Selbstverpflichtung (self-commitment) erzeugen (Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 290). [...] Ein Beispiel für eine solche Zielintention ist: „Ich möchte ein erfolgreicher Sportler sein“!

[FN 41: Der Begriff Zielintention definiert die erwünschten Endzustände als jene, die bisher noch nicht erreicht worden sind, aber als Handlungsergebnisse angestrebt werden.]

Aufgrund dieser Überlegungen werden zwei Arten von Intentionen unterschieden:

- Zielintentionen (Absichten, »goal intentions«) und

- Vorsätze (Durchführungsintentionen, »implementation intentions«).

[...]

[S. 290] > Definition<br/>Absichten oder Zielintentionen definieren entsprechend erwünschte Endzustände, die bisher noch nicht erreicht worden sind. [...]

Beispiele für Zielintentionen sind: »Ich will ein guter Psychologe sein!«

Anmerkungen

Den Begriff des "self-commitments" sucht man bei Achtziger & Gollwitzer vergebens (dort heißt es nämlich immer nur "Commitment"). Alles andere allerdings findet man dort in identischer Formulierung. Das Beispiel ist wiederum, wie man sieht, genuin von Pk - die Verschleierung ist offensichtlich, der Vorsatz deutlich erkennbar.<br/>Übrigens wiederholt Pk in der Fußnote, was er schon im Fließtext verarbeitet hatte.

Sichter


Fragmente (Kein Plagiat)

6 Fragmente

[1.] Analyse:Pk/Fragment 003 23 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:15 Kybot
Erstellt: 29. September 2011, 12:20 (Graf Isolan)
Clasing 2004, Fragment, KeinPlagiat, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, Guckar, Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 23-28
Quelle: Clasing 2004
Seite(n): 17, Zeilen: 2.Spalte 15-33
So wurde in einem von eingeborenen Kaffern aus dem Stamme der Xhosa im südlichen Afrika gesprochenen Dialekt mit „dop“ ein landesüblicher schwerer Schnaps bezeichnet, der bei Kulthandlungen und insbesondere bei religiösen Feiern des Stammes als Stimulans verwendet wurde. Zunächst von den Buren in ihre Sprache übernommen, gelangte das Wort schließlich im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Buren und Engländern in den englischen Wortschatz. Die Wurzel dieses Wortes stammt jedoch primär nicht aus dem Englischen. Sie läßt sich zu einer Eingeborenensprache, die von Kaffern im südöstlichen Afrika gesprochen wurde, zurückverfolgen. Die Buren nahmen nach ihrer Vertreibung aus Kapland und ihrer Ansiedlung in Transvaal verschiedene Wörter aus der dort üblichen Sprache auf. Darunter war auch das Wort „dop", das die Bezeichnung für einen landesüblichen schweren Schnaps darstellte, der bei Kulthandlungen und religiösen Feiern der Kaffern als Stimulans Verwendung fand. Im Laufe der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Buren und den Engländern in Transvaal wurde das Wort „dop" im Sinne von allgemein stimulierenden Getränken von den Engländern aufgegriffen und später mit nach England gebracht.
Anmerkungen

Der Text wurde aus der Quelle zusammengefasst und in vereinfachter Form neu formuliert. Dass die "Kaffer" Angehörige des "Xhosa"-Stammes waren, geht aus der Quelle nicht hervor. Wahrscheinlich hat sich der Autor hierzu anderer Quellen bedient. Die Übernahme setzt sich auf der nächsten Seite fort.

Sichter

[2.] Analyse:Pk/Fragment 004 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:16 Kybot
Erstellt: 29. September 2011, 12:25 (Graf Isolan)
Clasing 2004, Fragment, KeinPlagiat, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, Guckar, Bummelchen, Frangge
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1-2
Quelle: Clasing 2004
Seite(n): 17, Zeilen: 2.Spalte, 27-33.37
Dort wird es heute im Sinne eines allgemein stimulierenden Getränks verstanden (vgl. Prokop, 1970; Rathgeber, 2004). Im Laufe der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Buren und den Engländern in Transvaal wurde das Wort „dop" im Sinne von allgemein stimulierenden Getränken von den Engländern aufgegriffen und später mit nach England gebracht. [...] (Prokop 1970)
Anmerkungen

Setzt die Übernahme der Passage aus Clasing (2004), die auf der vorhergehenden Seite begonnen hat, nahtlos fort. Der Text muss im Zusammenhang mit Pk/Fragment 003 23 betrachtet werden, da sich aus dem Inhalt alleine noch keine Texteübernahme Zweifelsfrei feststellen lässt.

Sichter

[3.] Analyse:Pk/Fragment 004 03 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2013, 08:52 Guckar
Erstellt: 28. September 2011, 23:32 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Haug 2006, KeinPlagiat, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 3-9
Quelle: Haug 2006
Seite(n): 27, Zeilen: 21-28, 112-113
Andere Quellen sehen den Ursprung des Begriffs im Niederländischen, wo das Wort „doppen“ „tauchen oder „unken“ bedeutet, während unter dem Substantiv „doop“ eine dickflüssige Mixtur verstanden wird (vgl. Haug, 2006, S. 27). Der mit holländischen Kolonialisten nach Amerika gelangte Begriff bezeichnete dort eine den Einwanderern verabreichte und sich auf deren Arbeitsleistung positiv auswirkende Flüssigkeit, deren Wortstamm auf diesem Wege Eingang in die amerikanische Umgangssprache finden sollte (vgl. Schneider-Grohe, 1979, S. 24). Andere Ansätze sehen den Ursprung des Wortes im Niederländischen. Das Wort »doppen« bedeute hiernach »tauchen« oder »unken«, während unter dem Wort »doop« eine dickflüssige Mixtur verstanden wird. Nach dieser Version wurde das Wort durch holländische Kolonialisten nach Amerika gebracht, da diese beim Bau von Niew Amsterdam - New York - ihre Arbeitskräfte durch eine dickflüssige, »doop« genannte Flüssigkeit steigern wollten. Auf diese Weise hatte der besagte Wortstamm nun auch in die amerikanische Sprache Eingang gefunden.[FN 76]

[FN 76] Vgl. hierzu Schneider-Grohe, S. 24; Mestwerdt, Sittenwidrigkeit, S. 23; zu weiteren Bedeutungen siehe Müller, S. 8.

Anmerkungen

--

Sichter
Guckar

[4.] Analyse:Pk/Fragment 037 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:18 Kybot
Erstellt: 13. September 2011, 20:18 (Graf Isolan)
Fragment, Fuchs 2003, KeinPlagiat, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 1-6, 7, 9-12
Quelle: Fuchs 2003
Seite(n): 132, Zeilen: 14-24
5. 3 Stadienmodelle

Stadienmodelle zeichnen sich in erster Linie durch ihren prozesshaften Charakter aus. Ihr Ziel ist es, diskrete aufeinander aufbauende Entwicklungsphasen eines bestimmten Verhaltens herauszufinden und zu beschreiben. Dabei wird nicht nur das beobachtbare Handeln sondern auch das motivationale und volitionale Agens berücksichtigt. [...] Davon werden jene Modelle diskutiert, [...]. Dazu gehören u. a. das HAPAModell von Schwarzer (1992), das Transtheoretische Modell von Prochaska & Di Clemente (1983, 1993), das Berliner Sportstadienmodell von Fuchs (2001, 2003) und das Rubikonmodell von Heckhausen (1987).

7.3 Stadienmodelle der Sportteilnahme

Im Unterschied zu Strukturmodellen sind Stadienmodelle dynamischer Natur. In ihnen wird das Sporttreiben als ein Entwicklungsphänomen begriffen, bei dessen Beschreibung nicht nur auf das beobachtbare Verhalten, sondern auch auf die dahinter liegenden motivationalen und volitionalen Steuerungsgrößen Bezug genommen wird. Stadienmodelle postulieren die Existenz diskreter Entwicklungsphasen des Verhaltens, die aufeinander aufbauend in einer bestimmten Reihenfolge durchlaufen werden. In diesem Abschnitt werden zwei Stadienmodelle vorgestellt : das Transtheoretische Modell von Prochaska und DiClemente (1983, 1993) und das speziell auf den Sport abgestimmte Berliner Sportstadien-Modell (Fuchs, 2001).

Anmerkungen

Einige Formulierungen wurden durch Synonyme ersetzt, ein bisschen wurde ergänzt, ein bisschen ergänzt, ein bisschen an der Reihenfolge gedreht. Inhaltlich bleibt das Quellenmaterial unverändert, ohne dass die Quelle angegeben wird. Wo ist die (wissenschaftliche) Eigenleistung? Hindemith: Bei einer Uebersicht zu einem Standardbegriff ist nicht viel wissenschaftliche Eigenleistung zu erwarten. Die Formulierungen sind andere, es werden sogar einige Stadienmodelle mehr erwaehnt -->meiner Ansicht nach kein Plagiat

Sichter
Bummelchen (Text korrekt wiedergegeben) Hindemith (KP)

[5.] Analyse:Pk/Fragment 072 15 - Diskussion
Bearbeitet: 16. October 2013, 10:42 Graf Isolan
Erstellt: 4. September 2011, 00:19 (Graf Isolan)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, KeinPlagiat, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 15-20
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 293, Zeilen: 2.Spalte 18-21, 36-38
Gollwitzer & Brandstätter (1997 Studie 1) bestätigten in ihrer Untersuchung, dass das Lösen einer angestrebten Zielhandlung umso mehr von einer Vorsatzbildung profitiert, desto schwieriger sie erscheint. Eine weitere große Bedeutung der Vorsatzstärke wird dem Commitment auf die Zielintention und auf den Vorsatz sowie der Aktivierung der Zielintention zugewiesen (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 293). So ließ sich in einigen Studien (z. B. Gollwitzer & Brandstätter, 1997, Studie 1) beobachten, dass Vorsatzeffekte umso offensichtlicher werden, je schwieriger es ist, ein zielförderndes Verhalten zu initiieren. [...]

Ein weiterer Moderator für die Vorsatzwirkung scheint das Commitment auf die dem Vorsatz zugrunde liegende Zielintention zu sein.

Anmerkungen

Nur vgl. zur Quelle. Textübernahmen wurden nicht gekennzeichnet.

Sichter

[6.] Analyse:Pk/Fragment 073 03 - Diskussion
Bearbeitet: 7. October 2013, 22:52 Graf Isolan
Erstellt: 4. September 2011, 18:18 (62.226.134.253)
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, KeinPlagiat, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
62.226.134.253, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 1-8
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 294, Zeilen: 2.Spalte 7-19
[Ein solcher Suppressionsvorsatz[FN 43] könnte demnach lauten:]

„Auch wenn ich die Möglichkeit bekomme Dopingmittel zu nehmen, werde ich sie nicht nehmen.“

Der zweite Vorsatz begegnet der kritischen Situation im „Wenn-Teil“ mit einem im „Dann-Teil“ erwünschten Verhalten. Dies könnte für einen Suppressionsvorsatz folgendes bedeuten: „Auch wenn meine Konkurrenten Dopingmittel einnehmen, werde ich sie dennoch nicht nehmen.“

In einer dritten Vorsatzvariante könnte der „Dann-Teil“ als eine Nichtreaktion fungieren. „Wenn mir von jemandem ein Dopingmittel angeboten wird, dann werde ich sein Angebot ignorieren.“

2. Suppressionsvorsatz: »Und wenn mein Freund mit einer unverschämten Bitte an mich herantritt, dann werde ich freundlich reagieren!«

Bei diesem Vorsatz wird erneut die kritische Situation im »Wenn-Teil« spezifiziert und im »Dann-Teil« das vom Handelnden erwünschte Verhalten, [...].

3. Suppressionsvorsatz: »Und wenn mein Freund mit einer unverschämten Bitte an mich herantritt, dann werde ich diese ignorieren!«

Diese Vorsatzvariante spezifiziert erneut die kritische Situation im »Wenn-Teil«, während der »Dann-Teil« eine Nichtreaktion nahe legt.

Anmerkungen

"Strukturplagiat", wobei Teile der Vorlage im Wortlaut kopiert werden - die Beispiele werden durch solche ersetzt, die (in trivialer Weise) das Thema der Dissertation aufgreifen.

Sichter


Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Pk/Achtziger Gollwitzer 2006 Anja Achtziger und Peter M. Gollwitzer Motivation und Volition im Handlungsverlauf 2006 ja
Pk/Clasing 2004 Dirk Clasing Doping und seine Wirkstoffe-verbotene Arzneimittel im Sport Splittaverlag GmbH & Co Kg 2004 ja ja
Pk/Fuchs 2001 Reinhard Fuchs Entwicklungsstadien des Sporttreibens Karl Hofmann GmbH & Co 2001 Nein
Pk/Fuchs 2003 Reinhard Fuchs Sport, Gesundheit und Public Health Hogrefe-Verlag 2003 ja ja
Pk/Haug 2006 Tanja Haug Doping Dilemma des Leistungssports Merusverlag Hamburg 2006
Pk/Hepp 2001 Gerd F. Hepp Wertewandel und bürgerschaftliches Engagement - Perspektiven für die politische Bildung Bundeszentrale für politische Bildung 1994
Pk/Höhn 2005 Oliver Höhn Sport, Gesundheit und Public Health Hogrefe-Verlag 2005
Pk/Höner 2005 Oliver Höhner Entscheidungshandeln im Sportspiel Fußball : eine Analyse im Lichte der Rubikontheorie Schorndorf: Hofmann 2005 Ja
Pk/Schänzer 2005 Schänzer Doping im Sport 2005
Pk/Telekolleg 2007 Telekolleg: Einführung in die Psychologie 2007 nein nein


Übersicht

Typus Gesichtet ZuSichten Unfertig Σ
KP1001
VS242026
ÜP0000
BO131014
KW0505
KeinP1506
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