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Analyse:Pk/016

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[1.] Analyse:Pk/Fragment 016 11
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-10 10:07:12 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 11-17
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 31, Zeilen: 2.Spalte 9-15,16-20
Die Postmaterialismustheorie von Inglehart unterstellt einen Wertewandel von materialistischen zu postmaterialistischen Werten (vgl. Hepp, 2001, S. 31) und interpretiert diesen als positiven Fortschritt hin zu einem qualitativ höheren kulturellen und politischen Entwicklungsniveau. Auf der Basis einer hohen individuellen Mobilisierung wird laut Inglehart über eine hohe Engagementbereitschaft der Durchbruch in Richtung umfassend partizipativer und freiheitlicher Ziele geschafft. [2.Spalte, Zeilen 9-15]

Die Postmaterialismustheorie von Ronald Inglehart, die einen Wertewandel von materialistischen zu postmaterialistischen Werten unterstellt, wobei dieser Wandel in optimistischer Weise als linearer Fortschritt zu einem qualitativ höheren kulturellen und politischen Entwicklungsniveau interpretiert wird [FN 3].

[2.Spalte, Zeilen 16-20]

Der Wertewandel sorgt auf der Basis hoher individueller Mobilisierung für hohe Engagementbereitschaft und bringt so den Durchbruch in Richtung umfassend partizipativer und freiheitlicher Ziele.


[FN 3] Vgl. Ronald Inglehart, Kultureller Umbruch. Wertewandel in der westlichen Welt, Frankfurt/M. 1995.

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme(n) mit nur kursorischer Angabe der Quelle; keine Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
Hindemith, Guckar

[2.] Analyse:Pk/Fragment 016 17
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-10 10:12:07 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 17-24
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 31-32, Zeilen: S. 31: 2. Spalte 31-39; S. 32: 1. Spalte 1-4
Im schroffen Gegensatz zu dieser Theorie vertritt Noelle-Neumann in ihrer kulturpessimistischen These den seit 1968 kontinuierlich fortschreitenden Werteverfall (vgl. Noelle-Neumann & Petersen, 2001, S. 20). Dieser dokumentiert sich dementsprechend in negativen Tendenzen wie Bindungsverluste an Gemeinschaften, an Religion und Kirche, allgemeine Infragestellung von Autoritäten und Hierarchien, Erosion der Sekundärtugenden und der bürgerlichen Arbeits- und Leistungsethik, individuelle Anspruchinflation, abnehmender Gemeinsinn und sinkende Bereitschaft zum politischen Engagement. [Seite 31, Zeilen 31-39]

In schroffem Gegensatz zu Inglehart vertritt Elisabeth Noelle-Neumann die kulturpessimistische These von einem seit 1968 kontinuierlich voranschreitenden Werteverfall[FN 4]. Dessen Symptome werden von ihr im Wesentlichen an folgenden Tendenzen festgemacht: Bindungsverluste an Gemeinschaften, an Religion und Kirche; allgemeine Infragestellung von Autoritäten und Hierarchien; Erosion der Sekundärtugenden sowie der

[Seite 32, Zeilen 1-4]

bürgerlichen Arbeits- und Leistungsethik; individuelle Anspruchsinflation, abnehmender Gemeinsinn und sinkende Bereitschaft zum politischen Engagement.


[FN 4: Vgl. Elisabeth Noelle-Neumann, Politik und Wertewandel, in: Geschichte und Gegenwart, 1 (1985), S. 3-15. Anmerkung der Redaktion: Siehe auch den Beitrag der Autorin in diesem Heft.]

Anmerkungen

Wortwörtliche Übereinstimmung ohne Kennzeichnung als Zitat oder Angabe der Quelle. Nahtlos wird die Übernahme aus Hepp 2001 fortgesetzt.

Sichter
WiseWoman, Guckar

[3.] Analyse:Pk/Fragment 016 24
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-10 10:15:11 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hepp 2001, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 24-33
Quelle: Hepp 2001
Seite(n): 32, Zeilen: 1. Spalte, 12-17, 24-29, 40-49 - 2. Spalte, 1-3
Der von Klages begründete Ansatz des „mittleren Wegs“ beschreibt einen Trend von Pflicht- und Akzeptanzwerten hin zu Selbstentfaltungswerten (vgl. Klages, 2001, S. 8). Von der kulturpessimistischen These unterscheidet ihn allerdings die Ablehnung des Theorems des Wertewandels als genereller Werteverfall. Vielmehr sieht Klages eine Ambivalenz des Wertewandels, der sowohl Risiken als auch Chancen, sowohl Verluste als auch Gewinne einschließt. In seinem Ansatz bekommt das Bedürfnis des Individuums, das Subjekt des eigenen Handelns zu sein, eine hohe Präferenz. Persönliche Motivation, individuelle Überzeugungen, das Bedürfnis nach persönlicher Autonomie und Mitbestimmung, der eigene Handlungsspielraum werden im [Hinblick auf Leistung, Normbefolgung oder die Übernahme von Rollenpflichten handlungsbestimmend (vgl. Hepp, 2001, S. 31-32).] [1. Spalte, Zeilen 12-17]

Schließlich ist der von Helmut Klages begründete Ansatz zu nennen, der eher einen mittleren Weg beschreitet. Er konstatiert einen generellen Megatrend in Form einer Gewichtsverlagerung von Pflicht- und Akzeptanzwerten hin zu Selbstentfaltungswerten, [...]

[1. Spalte, Zeilen 24-27]

Von Noelle-Neumann trennt ihn dagegen die Ablehnung des Theorems vom Wertewandel als generellem Werteverfall. Vielmehr betont Klages vor allem die Ambivalenz des Wertewandels, der neben Risiken auch Chancen, neben Verlusten auch Gewinne beinhaltet.

[1. Spalte, Zeilen 40-49]

Neu ist, dass dies nun alles weit stärker in Abhängigkeit von individual-personalen Voraussetzungen gewährt wird, wobei das Bedürfnis, Subjekt des eigenen Handelns zu sein, einen deutlich gewachsenen Stellenwert gewonnen hat. Die persönliche Motivation, selbst gewonnene Einsichten und Überzeugungen, ein verstärktes Bedürfnis nach persönlicher Autonomie und Mitbestimmung, nach Unabhängigkeit und nach einem größeren eigenen Handlungsspielraum,

[2. Spalte, Zeilen 1-3]

werden nun im Hinblick auf Leistung, Normbefolgung oder die Übernahme von Rollenpflichten ausschlaggebend.

Anmerkungen

Leichte Abänderungen, aber im Großen und Ganzen voller identischer Formulierungen, ohne dass Zitate gesondert gekennzeichnet worden wären. Am Ende vieler Zeilen eine Quellenangabe via "vgl." (So wie das "vgl." eingesetzt wird, soll es sich wohl auf die gesamte vorherige Passage seit der ersten Nennung von Hepp im Fließtext beziehen.) <br/>Ein Bauernopfer, wie es im Buche steht.

Sichter
Hindemith, Guckar



Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Kybot, Zeitstempel: 20120805111121

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