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Analyse:Pk/Fragment 047 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-9, 11-20
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 265-266, Zeilen: S.265, 22-30.32-33.35-37.39-43.45
Präaktion

Die Phase der Präaktion wird erreicht, wenn die Modalitäten der Handlungsrealisierung bereits feststehen. Die Person hat eine Realisierungs-Intention entwickelt, d.h., sie hat sich für das oben beschriebene wie, was und wo der eigenen Handlung entschieden. Für den Fall des Sporttreibens kann das bedeuten, dass eine Person bereits ein entsprechendes Sportangebot herausgesucht und entschieden hat, wann und wo mit diesem begonnen werden soll. Eine genaue Vorstellung des Handlungsverlaufs erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit einer Handlungsdurchführung. [...] Für Fuchs hat eine solch präzise Realisierungsintention die Aussagekraft, dass es nachher mit einer großen Wahrscheinlichkeit auch zu einer entsprechenden Handlungsinitiierung kommt, auch wenn dies nicht zwingend so ablaufen muss (vgl. 2001, S. 265). Die Ausführung einer noch so durchdachten Handlungsplanung kann möglicherweise durch ein plötzlich eintretendes Ereignis wie Krankheit oder Kursausfall verhindert werden. Es kann zu einer Verzögerung oder einem Scheitern der Handlungsrealisierung kommen. Beim Scheitern kehrt die Person entweder wieder in das Stadium der Disposition oder sogar ganz in das Stadium der Kontemplation bzw. Präkontemplation zurück.

[...] Zustand, in dem sich eine Person bereits grundsätzlich zum Sporttreiben entschlossen, das Was, Wann, Wo und Wie aber noch nicht präzisiert hat.

Präaktion

Stehen die Modalitäten der Handlungsrealisierung bereits fest, dann soll unserem Modell zufolge vom Stadium der Präaktion gesprochen werden. Aus der bislang nur vagen Zielintention ist eine präzisere „Realisierungs-Intention" (GOLLWITZER/ MALZACHER 1996) hervorgegangen. Die Person hat sich jetzt festgelegt, welche Sportart sie betreiben will [...] und weiß jetzt auch schon genau, wann und wo es losgehen wird. [...] Eine solche präzise Realisierungs-Intention bietet sicher eine gute Gewähr dafür, dass es auch tatsächlich zur Handlungs-Initiierung und -durchführung kommen wird; [...] Noch so gute Handlungsplanungen können durch unvorhersehbare Ereignisse (Krankheit, Kursausfall usw.) an ihrer Verwirklichung gehindert werden. Kommt es zum Scheitern der Handlungsrealisierung, dann kehrt die Person entweder in das unmittelbar vorangegangene Stadium der Disposition zurück, [...] oder die Person fällt ganz in die prädezisionalen Stadien der Kontemplation oder Präkont-[emplation zurück.]

Anmerkungen

Das "oben beschriebene wie, was und wo" findet sich nicht bei Pk, wohl aber - wie so viele andere Formulierungen - bei Fuchs (2001). Ansonsten dieselbe Vorgehensweise wie immer.

Sichter
Bummelchen

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