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Analyse:Pk/Fragment 074 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 1-15
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 296, Zeilen: 1.Spalte, 22-27 - 2.Spalte, 1-15
[Versuchspersonen bekamen während der Vorführung eines lustigen Filmes entweder die Aufgabe, keine Emotionen zu zeigen (Selbstregulationsaufgabe 1) oder ihren Emotionen] freien Lauf zu lassen. Im Anschluss sollten dann möglichst viele schwierige Anagramme gelöst werden (Selbstregulationsaufgabe 2). Für die Selbstregulationsaufgabe 2 wurde die Gesamtgruppe wieder in zwei Untergruppen geteilt. Eine davon wurde mit dem Vorsatz versehen: „Wenn ich ein Anagramm gelöst habe, dann löse ich sofort das nächste Anagramm!“ Versuchspersonen, die die Selbstregulierungsaufgabe 1 (Kontrolle ihrer Emotionen) zu erfüllen hatten, aber nur die Zielintention „so viele Anagramme wie möglich zu lösen“ verfolgten, zeigten den klassischen Effekt einer verringerten Selbstregulationskapazität. Sie konnten, nachdem sie die erste Selbstregulationsaufgabe erfüllt hatten, weniger erfolgreich die zweite Selbstregulationsaufgabe (Lösen von Anagrammen) erledigen als Personen, die nur die zweite Aufgabe zu lösen hatten. Dieser Effekt zeigte sich allerdings nicht bei Personen, die sich zusätzlich zur Zielintention den oben beschriebenen Vorsatz („wenn ich ein Anagramm gelöst habe, dann löse ich sofort das nächste Anagramm“) gefasst hatten. Sie konnten über den Vorsatz die verminderte Selbstregulationsregulationskapazität [sic!] kompensieren. Um die Selbstregulationskapazität zu vermindern, schauten sich die Versuchspersonen zunächst einen lustigen Film an und erhielten entweder die Instruktion, ihren Emotionen hierbei freien Lauf zu lassen oder gar keine Emotionen zu zeigen. Nachfolgend sollten sie schwierige Anagramme lösen, wobei sich alle Versuchspersonen für diese Aufgabe die Zielintention setzten, so viele Anagramme wie möglich zu lösen. Die Hälfte der Versuchspersonen fasste sich zusätzlich zu dieser Zielintention den Vorsatz »Wenn ich ein Anagramm gelöst habe, dann löse ich sofort das nächste Anagramm!« Versuchspersonen, die sich nur die Zielintention gesetzt hatten, zeigten den klassischen Effekt einer verminderten Selbstregulationskapazität: Versuchspersonen, die während des Films ihre Emotionen unterdrücken mussten, zeigten schlechtere Leistungen bei der Anagrammaufgabe als Versuchspersonen, die ihren Emotionen freien Lauf lassen durften. Dieser Effekt zeigte sich nicht bei Versuchspersonen, welche sich zusätzlich zur Zielintention den Vorsatz gefasst hatten.

Die Kompensation von verminderter Selbstregulationskapazität durch das Fassen eines Vorsatzes konnten auch Webb und Sheeran (2003, Studie 2) demonstrieren.

Anmerkungen

Trotz umfangreicher Übernahme von Inhalten und Formulierungen gibt Pk weder die Quelle an, noch kennzeichnet er die übernommenen Passagen. Dass die Abänderungen nur Alibifunktion haben ist angesichts der großen Zahl von Übereinstimmungen offensichtlich. "Selbstregulationsregulationskapazität" im letzten Satz des Ausschnitts aus Pk ist kein Übertragungsfehler, sondern findet sich so in der Dissertation.

Sichter
Bummelchen

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