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11 gesichtete, ungeschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Analyse:Pk/Fragment 065 13 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:23 (Kybot)
Erstellt: 4. September 2011, 20:20 62.226.134.253
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
62.226.134.253, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 13-17
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 283, Zeilen: 1.Spalte 23-30
Der Handelnde ist voll und ganz mit dem Handeln beschäftigt. Er betrachtet dabei die Aspekte des Selbst und der Umgebung, die den Handlungsverlauf unterstützen. Aspekte hingegen, die zu einem Handlungsabbruch führen, wie selbstreflektierende Gedanken oder ablenkende Umweltreize, werden nicht beachtet (vgl. Höner, 2005, S. 44), [...] Ein Handelnder ist stattdessen völlig mit den Handlungen beschäftigt, die er gerade ausführt und geht völlig in diesen auf. Dementsprechend werden nur diejenigen Aspekte des Selbst und der Umgebung beachtet, die den Handlungsablauf unterstützen. Aspekte, die zu Unterbrechungen des Handlungsablaufs wie z. B. selbstreflektierende Gedanken, konkurrierende Ziele oder ablenkende Umweltreize führen könnten, werden dagegen ignoriert.
Anmerkungen

Das ist - mit kleinen Modifikationen - Achtziger & Gollwitzer pur. Diese aber werden nicht genannt - stattdessen Höner (2004). Hier stimmt etwas ganz erheblich nicht.

Sichter
Bummelchen

[2.] Analyse:Pk/Fragment 054 19 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 (Kybot)
Erstellt: 5. September 2011, 21:24 Graf Isolan
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 19-30
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 1.Spalte 2-4, 6-18
6.1.2 Präaktionale Handlungsphase

Personen, die in der präaktionalen Handlungsphase, also in der zweiten Phase des Rubikonmodells operieren, befinden sich in einem postdezisionalen Zustand. Neu formulierte Ziele können, wenn noch andere Handlungen eingeschoben oder abgeschlossen werden müssen, nicht unmittelbar in die Tat umgesetzt werden (vgl. Heckhausen, 1989, S. 212). Auch Ziele, die einen weiter entfernten, schwerer erreichbaren Zielzustand (z. B. gesünder zu leben oder mehr Geld zu verdienen) beinhalten, sind nicht sofort bzw. auf einmal zu erreichen. Daraus ergeben sich Warteperioden, in denen eine günstige Gelegenheit abgewartet werden muss, das intendierte Ziel entweder in die Tat umzusetzen oder ihm zumindest ein Stück näher zu kommen. Diese Phase wird auch als volitional bezeichnet. Das bedeutet, dass nach der Beendigung des motivationalen Abwägens die Realisierung des im [Ziel spezifizierten Zielzustandes mithilfe zielfördernder Handlungen im Mittelpunkt steht.]

Präaktionale Phase

Neu gebildete Ziele lassen sich immer dann nicht unverzüglich in Angriff nehmen, wenn noch andere Handlungen eingeschoben oder abgeschlossen werden müssen, [...]. Viele Ziele spezifizieren obendrein Zielzustände (z. B. mehr Zeit mit der Familie verbringen; das Studium mit Erfolg abschließen etc.), die nicht auf Anhieb erreicht werden können. Folglich ergeben sich immer wieder Warteperioden, in denen günstige Gelegenheiten abgewartet werden müssen, die es erlauben, dem intendierten Zielzustand ein Stück näher zu kommen. Personen in diesem Wartestadium befinden sich laut Rubikon-Modell in der 2. Phase des Handlungsverlaufs - der präaktionalen (oder auch postdezisionalen) Handlungsphase, die als volitional bezeichnet wird. Der Terminus »Volition« soll darauf hindeuten, dass das motivationale Abwägen möglicher Handlungsziele durch Überschreiten des Rubikons beendet worden ist und jetzt die Realisierung des im Ziel spezifizierten Zielzustandes gewollt wird.

Anmerkungen

Hier wurden die Formulierungen des Originals aufgegriffen, durcheinander gewürfelt, mit ein paar Synonymen versehen und in leicht abgeänderter Reihenfolge wiedergegeben (mit einer Modifikation des Beispiels). Erst am Ende der folgenden Seite kommt ein "verschämter" Hinweis auf die Quelle via "Vgl.".

Sichter
Bummelchen

[3.] Analyse:Pk/Fragment 056 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 (Kybot)
Erstellt: 6. September 2011, 20:27 Graf Isolan
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 1-4, 6-7
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 2.Spalte 26-32
6.1.3 Aktionale Handlungsphase

Der Übergang zur aktionalen Handlungsphase geschieht mit der Handlungsinitiierung zur Realisierung der in der präaktionalen Handlungsphase festgelegten Pläne. [...] Das Ziel dieser Phase ist die erfolgreiche Umsetzung der geplanten zielfördernden Handlungen.

Aktionale Phase

Mit der Handlungsinitiierung zur Realisierung der in der präaktionalen Handlungsphase gefassten Pläne ist der Übergang in die aktionale Handlungsphase vollzogen. In dieser Phase versucht ein Handelnder, die geplanten zielfördernden Handlungen auch wirklich durchzuführen und sie zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.

Anmerkungen

Die übernommenen Formulierungen sind nicht als Zitat gekennzeichnet, die Quelle wird nicht angegeben - die übliche Vorgehensweise.

Sichter
Bummelchen

[4.] Analyse:Pk/Fragment 056 17 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:21 (Kybot)
Erstellt: 6. September 2011, 20:45 Graf Isolan
Achtziger Gollwitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 17-19
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 2.Spalte 36-38
Die Volitionsstärke des Ziels bestimmt maßgeblich die Handlungsdurchführung und stellt den Grenzwert der Anstrengungsbereitschaft gegenüber externen und internen Schwierigkeiten dar. Die Handlungsdurchführung wird von der Volitionsstärke des Ziels bestimmt. Die Höhe der Volitionsstärke stellt sozusagen einen Grenzwert für die Anstrengungsbereitschaft dar.
Anmerkungen

Die wörtliche Übernahme von Formulierungen aus derselben Quelle ohne Kennzeichnung und Quellenverweis geht weiter und weiter ...

Sichter
Bummelchen

[5.] Analyse:Pk/Fragment 056 25 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:22 (Kybot)
Erstellt: 6. September 2011, 21:04 Graf Isolan
Achtziger Gollwitzer 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 25-29, 101-102
Quelle: Achtziger Gollwitzer 2006
Seite(n): 280, Zeilen: 2.Spalte 38-46
Die Volitionsstärke wird neben der Stärke der Motivationstendenz durch eine Zusatzvolition[FN 35] gesteigert. Heckhausen (1987a) geht davon aus, dass der Handlungsablauf durch eine mentale Zielrepräsentation geleitet wird, auf welche sich der Handelnde festlegt. Die Repräsentation des Ziels ist hierbei nicht bewusstseinspflichtig. [...] (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 280).

[FN 35: Als „Zusatzvolition“ wird hier die Anstrengungsbereitschaft verstanden, die hinsichtlich der Handlungsinitiierung beim Überwinden von Schwierigkeiten mobilisiert wird.]

Obwohl die Volitionsstärke primär von der Stärke der Motivationstendenz bestimmt ist, kann dieser Grenzwert durch Zusatzvolition nach oben verschoben werden. Die wichtigste Quelle der Zusatzvolition ist die beim Überwinden von Schwierigkeiten mobilisierte reaktive Anstrengungsbereitschaft. Geleitet wird die Handlungsdurchführung in dieser Phase des Handlungsverlaufs durch die mentale Repräsentation des Ziels auf welches ein Handelnder sich verpflichtet hat. Hierbei ist die Repräsentation des Ziels nicht bewusstseinspflichtig, [...]
Anmerkungen

Zum Abschluss wieder eine kräftige mehrzeilige Übernahme von Originalformulierungen - diesmal aber garniert mit einem "vgl.".

Sichter
Bummelchen

[6.] Analyse:Pk/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:18 (Kybot)
Erstellt: 12. September 2011, 22:30 Graf Isolan
Fragment, Fuchs 2003, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-7
Quelle: Fuchs 2003
Seite(n): 128-129, Zeilen: S. 128, 22-28.36-37 + S.129, 1.3-5
[Einige ihrer wichtigsten Vertreter sind Bandura (2000) mit der sozialkognitiven Theorie, Ajzen (1991) mit der Theorie des geplanten Handelns, Rosen]stock (1990) mit dem Health-Belief-Modell, Deci & Ryan (2000) mit der Theorie der Selbstdetermination, Kendzierski (1994) mit der Schema-Theorie, Floyd, Prentice-Dunn & Rogers (2000) mit der Theorie der Schutzmotivation und Duda (2001) mit der Theorie der Zielorientierungen. Alle diese Theorien versuchen, menschliche Verhaltensweisen zu erklären. Sie sind so allgemein gehalten, dass mit ihnen Formen des Sozial-, Leistungs- oder Gesundheitsverhaltens, z. B. Essgewohnheiten, vorausgesagt werden können. Sozial-kognitive Theorie Bandura (2000)

Theorie des geplanten Handelns Ajzen (1991)

Health-Belief-Modell Rosenstock (1990)

Theorie der Selbstdetermination Deci & Ryan (1991)

Schema-Theorie Kendzierski (1994)

Theorie der Schutzmotivation Rogers (1985)

Theorie der Zielorientierungen Nicholls (1992), Duda (1994)

[...] die ursprünglich zur Erklärung eines breiteren Spektrums menschlicher Verhaltensweisen und nicht nur speziell des Sportverhaltens entwickelt wurden [...] Das Spezifikationsniveau dieser Modelle ist so abstrakt, dass man mit ihnen die Sportteilnahme, aber eben auch andere Formen des Sozial-, Leistungs- oder Gesundheitsverhaltens vorhersagen kann.

Anmerkungen

Die Übernahme von Inhalten aus Fuchs (2003) ohne Angabe der Quelle geht weiter.

Sichter
Bummelchen

[7.] Analyse:Pk/Fragment 050 05 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:20 (Kybot)
Erstellt: 13. September 2011, 20:36 Graf Isolan
Fragment, Fuchs 2003, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 5-14
Quelle: Fuchs 2003
Seite(n): 139, Zeilen: 17-24, 31-37
Der Abbruch wird im BSM nicht als eigenes Stadium verstanden, sondern nur als Ende eines solchen. Denkbar ist ein Abbruch aus dem Stadium der Implementierung, aus dem Stadium der Habituation und auch aus dem Stadium der Fluktuation. Nach einem Abbruch kann der Sportler entweder in ein prädezisionales Stadium der Präkontemplation und Kontemplation zurückfallen, oder er bleibt in einer postdezisionalen Bewusstseinslage jenseits des Rubikons, im Stadium der Resumption. Es ist dem Stadium der Disposition sehr ähnlich. Der

Unterschied liegt in erster Linie darin, dass die Person die Handlung bereits schon einmal vollzogen hat und sowohl über gewisse Handlungsmodalitäten als auch über die zu erwartenden Schwierigkeiten besser Bescheid weiß.

Der Abbruch selbst ist kein eigenes Handlungsstadium, sondern nur der Endpunkt eines solchen. Nach dem Abbruch der Sportaktivität kehrt die Person entweder in die prädezisionalen Stadien der Kontemplation und Präkontemplation zurück oder sie verbleibt »jenseits des Rubikon« in einer postdezisionalen Bewusstseinslage. Für diesen zweiten Fall postuliert das BSM die Existenz eines eigenen Stadiums, das wir als das Stadium der Resumption bezeichnen wollen. Dieses ist dem Stadium der Disposition recht ähnlich: [...] Im Unterschied zur Dispositionsphase handelt es sich aber im Stadium der Resumption um Zielintentionen, die sich auf eine schon praktizierte Sportaktivität beziehen, mit deren Ausführungsmodalitäten die Person bereits eigene Erfahrungen gesammelt hat. Es ist deshalb davon auszugehen, dass Personen im Resumptionsstadium bspw. um die zu erwartenden Handlungsbarrieren sehr viel genauer Bescheid wissen als jene im Dispositionsstadium.
Anmerkungen

Zum Anfang ist Pk dicht an der Quelle (mit den üblichen verschleiernden Elementen), am Schluss kürzt er das Original zusammen. Nichtsdestotrotz erfolgt in keinem der beiden Fälle eine ordentliche Quellenangabe.

Sichter
Bummelchen

[8.] Analyse:Pk/Fragment 045 10 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:19 (Kybot)
Erstellt: 13. September 2011, 21:42 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 10-23
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 264, Zeilen: 1-3, 6-7, 9-10, 12-19
Kontemplation

Die Phase der Kontemplation ist im BSM durch das Nachdenken einer Person über ein aktives Sporttreiben gekennzeichnet. Es ist mit der prädezisionalen Motivationsphase des Rubikonmodells vergleichbar (vgl. Kap. 6). In dieser Phase geht es um ein Abwägen der möglichen positiven und negativen Folgen der Zielhandlung. Personen der realitätsorientierten Bewusstseinslage sind für neue Informationen relativ offen, da sie bislang keine in Erwägung gezogene Handlung rechtfertigen müssen. Die zeitliche Länge der Phase des Abwägens kann je nach Schwere (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 279) länger oder kürzer dauern und ist von Person zu Person unterschiedlich. Im BSM wird anders als im gleichnamigen Stadium des TTM dafür kein zeitlicher Rahmen festgelegt. Zur Beendigung der Kontemplation entscheidet sich eine Person entweder für oder gegen das Sporttreiben. Falls beides nicht der Fall ist, bleibt sie weiter in dieser Phase (vgl. Fuchs, 2001, S. 264).

Kontemplation

Im Unterschied dazu denken Personen auf der Stufe der Kontemplation bereits ernsthaft darüber nach, eventuell selbst sportlich aktiv zu werden. [...] Das Stadium der Kontemplation ist mit der prädezisionalen Motivationsphase des Rubikonmodells vergleichbar. [...] Es geht um das Abwägen der möglichen Folgen des eigenen sportlichen Engagements. Die Person ist für neue Informationen relativ offen - [...], weil sie sich noch alle Optionen offenhält und alles in Erwägung ziehen kann. Da noch nichts entschieden ist, braucht sie auch nichts zu rechtfertigen. Die Phase des kontemplativen Abwägens der Vor- und Nachteile einer möglichen Sportteilnahme mag innerhalb weniger Stunden oder Tage über die Bühne gehen, der ganze Vorgang kann sich aber auch über Monate oder Jahre hinziehen. Das Stadium der Kontemplation endet entweder mit einer expliziten Entscheidung für oder gegen das Sporttreiben - oder die Person verbleibt im Kontemplationsstadium, [...]

Anmerkungen

Wie gehabt.

Sichter
Bummelchen

[9.] Analyse:Pk/Fragment 046 06 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:19 (Kybot)
Erstellt: 14. September 2011, 21:44 Graf Isolan
Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 6-21
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 264-265, Zeilen: S.264, 30-32.34-35.37-38.39-45 - S. 265, 1-3.4-6.15-16.17-19
Disposition

Fuchs beschreibt das Stadium der Disposition ganz im Sinne von Gollwitzer & Malzacher (1996) mit den konstitutiven Variablen „Vorliegen einer Zielintention“ und „veränderte Bewusstseinslage“ als kognitives Ergebnis der vorangegangenen Kontemplationsphase. Eine Grundsatzentscheidung für das Sporttreiben ist zu diesem Zeitpunkt getroffen. Wie die Zielhandlung realisiert wird bleibt aber zunächst noch offen. Das mögliche Sportengagement wird vorgeplant. Aus diesem Grund werden hier die Fragen geklärt, wann Sport getrieben werden soll, welche Sportart(en) ausgeübt werden soll(en) und wie oft diese Sportart(en) ausgeübt werden. Diese vage Zielintention stellt noch keinen Zwang dar, das vorgenommene Verhalten unbedingt durchführen zu müssen. Die veränderte Bewusstseinslage ist nun realisierungsorientiert. Die gesamte Wahrnehmung ist auf das Wie des Handlungsvollzugs gelenkt, d.h. auf die Realisierung der Zielintention ausgerichtet. Diese Phase kann wiederum einige Wochen und Monate andauern, bevor man sich in die nächst höhere Phase (Präaktion) begibt oder in eine vorherige Phase (Kontemplation) zurückfällt.

Disposition

Zentrales Merkmal des von uns neu postulierten Stadiums der Disposition ist das Vorliegen einer Zielintention im Sinne von GOLLWITZER/MALZACHER (1996) [...] Diese Zielintention ist das kognitive Ergebnis der vorangegangen Kontemplationsphase [...]; sie hat aber zunächst nur eine Art Grundsatzentscheidung getroffen, [...] Die Details der Handlungsrealisierung sind bei derartigen Zielintentionen noch nicht festgelegt. Offen bleibt deshalb zunächst, wann die Person mit dem Schwimmen anfangen wird, welches Schwimmbad sie auswählt, an welchem Wochentag, zu welcher Uhrzeit und eventuell mit wem zusammen sie geht. Das Vorliegen einer solchen noch eher vagen Zielintention ist natürlich keine Garantie dafür, dass es auch tatsächlich zur Realisierung der Sporthandlung kommen wird, [...]

[S 265]

[Die] Person befindet sich nämlich, nachdem die Zielintention gefasst ist, in einer veränderten Bewusstseinslage, die jetzt nicht mehr wie zuvor realitäts-, sondern realisierungsorientiert ist (GOLLWITZER 1996). [...]; es geht jetzt nicht mehr um das Ob-Überhaupt, sondern vorrangig um das Wie des Handlungsvollzugs. Der Kopf ist frei für Überlegungen zur Realisierung der Zielintention [...] Dieser Zustand kann sich über Wochen und Monate hinziehen, wobei [...] man - der Metapher zum Trotz - die nächste Möglichkeit ergreift, sich über den Rubikon wieder dorthin zurückzuziehen, von wo aus man einst losgezogen war, also ins Stadium der Kontemplation [...].

Anmerkungen

Das Original wird in kleine Stücke gebrochen und diese versehen mit leicht verändertem Füllmaterial wieder in der alten Reihenfolge zusammengesetzt. Das im Original genannte Beispiel wird durch ein äquivalentes ersetzt.

Sichter
Bummelchen

[10.] Analyse:Pk/Fragment 047 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:19 (Kybot)
Erstellt: 14. September 2011, 22:11 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-9, 11-20
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 265-266, Zeilen: S.265, 22-30.32-33.35-37.39-43.45
Präaktion

Die Phase der Präaktion wird erreicht, wenn die Modalitäten der Handlungsrealisierung bereits feststehen. Die Person hat eine Realisierungs-Intention entwickelt, d.h., sie hat sich für das oben beschriebene wie, was und wo der eigenen Handlung entschieden. Für den Fall des Sporttreibens kann das bedeuten, dass eine Person bereits ein entsprechendes Sportangebot herausgesucht und entschieden hat, wann und wo mit diesem begonnen werden soll. Eine genaue Vorstellung des Handlungsverlaufs erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit einer Handlungsdurchführung. [...] Für Fuchs hat eine solch präzise Realisierungsintention die Aussagekraft, dass es nachher mit einer großen Wahrscheinlichkeit auch zu einer entsprechenden Handlungsinitiierung kommt, auch wenn dies nicht zwingend so ablaufen muss (vgl. 2001, S. 265). Die Ausführung einer noch so durchdachten Handlungsplanung kann möglicherweise durch ein plötzlich eintretendes Ereignis wie Krankheit oder Kursausfall verhindert werden. Es kann zu einer Verzögerung oder einem Scheitern der Handlungsrealisierung kommen. Beim Scheitern kehrt die Person entweder wieder in das Stadium der Disposition oder sogar ganz in das Stadium der Kontemplation bzw. Präkontemplation zurück.

[...] Zustand, in dem sich eine Person bereits grundsätzlich zum Sporttreiben entschlossen, das Was, Wann, Wo und Wie aber noch nicht präzisiert hat.

Präaktion

Stehen die Modalitäten der Handlungsrealisierung bereits fest, dann soll unserem Modell zufolge vom Stadium der Präaktion gesprochen werden. Aus der bislang nur vagen Zielintention ist eine präzisere „Realisierungs-Intention" (GOLLWITZER/ MALZACHER 1996) hervorgegangen. Die Person hat sich jetzt festgelegt, welche Sportart sie betreiben will [...] und weiß jetzt auch schon genau, wann und wo es losgehen wird. [...] Eine solche präzise Realisierungs-Intention bietet sicher eine gute Gewähr dafür, dass es auch tatsächlich zur Handlungs-Initiierung und -durchführung kommen wird; [...] Noch so gute Handlungsplanungen können durch unvorhersehbare Ereignisse (Krankheit, Kursausfall usw.) an ihrer Verwirklichung gehindert werden. Kommt es zum Scheitern der Handlungsrealisierung, dann kehrt die Person entweder in das unmittelbar vorangegangene Stadium der Disposition zurück, [...] oder die Person fällt ganz in die prädezisionalen Stadien der Kontemplation oder Präkont-[emplation zurück.]

Anmerkungen

Das "oben beschriebene wie, was und wo" findet sich nicht bei Pk, wohl aber - wie so viele andere Formulierungen - bei Fuchs (2001). Ansonsten dieselbe Vorgehensweise wie immer.

Sichter
Bummelchen

[11.] Analyse:Pk/Fragment 043 03 - Diskussion
Bearbeitet: 5. August 2012, 11:18 (Kybot)
Erstellt: 15. September 2011, 20:59 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 3-6
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 262, Zeilen: S.262, 29-32
Das BSM umfasst acht Handlungsstadien (vgl. Abb. 5.3), von denen zwei prädezisional und sechs postdezisional sind (Fuchs, 2001; 2003). In der Abbildung 5.3 wird auch bildhaft verdeutlicht, wie das BSM hinsichtlich seiner Phasen gegenüber dem Rubikonmodell einzuordnen ist. Der neue Entwurf trägt die Bezeichnung Berliner Sportstadien-Modell (BSM) und ist in Abb. 1 graphisch skizziert. Das BSM unterscheidet acht distinkte Handlungsstadien; zwei davon sind prädezisionaler, die restlichen sechs postdezisionaler Natur.
Anmerkungen

Sieht für sich genommen vielleicht harmlos aus. Guckt man aber vorher und hinterher, sieht man, dass hier die Übernahme von Formulierungen, Aufbau und Inhalten nahtlos fortgesetzt wird.

Sichter
Bummelchen

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