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Analyse:Rb/Unfragmentierte Fundstellen

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DNB-Info: http://d-nb.info/971952779
Download Uni Trier: http://ub-dok.uni-trier.de/diss/diss11/19990211/19990211.pdf


Text Diss
Als Kernaussage eines solchen integrativen Problemlöseansatzes läßt sich festhalten, daß unabhängig davon, wie breit die Interventionsbasis zur Einschränkung der negativen Folgen des Autoverkehrs angelegt sein wird, dem Urteil und dem Verhalten der Bürger eine überragende Bedeutung zukommt. Diese Prämisse liegt auch der eigenen Forschung zugrunde und läßt eine individualpsychologische Problemanalyse sinnvoll erscheinen: Zum einen lassen sich Gesetze zur strukturellen Einschränkung des Verkehrs, aber auch zur Durchsetzung einer technikorientierten Reduktion seiner Folgen nur dann realisieren, wenn sie von der Bevölkerungsmehrheit getragen werden. Zum anderen führen Verhaltensangebote an die Bürger, wie das ressourcenschonende „3-Liter-Auto“ oder verbesserte Angebote im Bereich des öffentlichen Verkehrs, nur dann zu einer Entschärfung der verkehrsbedingten Umweltprobleme, wenn die Bürger diese Verhaltensangebote durch ihre individuellen Mobilitätsentscheidungen auch nutzen und bereit sind, das eigene Mobilitätsverhalten zu ändern.

Quelle
Unabhängig davon, wie breit die Interventionsbasis zur Einschränkung der negativen Folgen des Autoverkehrs angelegt sein wird, kommt dem Urteil und dem Verhalten der Bürger in jedem Fall eine überragende Bedeutung zu: Zum einen können Gesetze zur strukturellen Einschränkung des Verkehrs aber auch zur Durchsetzung einer technikorientierten Reduktion seiner Folgen nur dann realisiert werden, wenn sie von der Mehrheit der Bevölkerung getragen werden. Zum anderen führen Verhaltensangebote an die Bürger, wie das „3-Liter-Auto“ oder verbesserte öffentliche Verkehrsdienstleistungen, nur dann zu einem wirkungsvollen Umwelt- und Gesundheitsschutz, wenn die Bürger durch ihre individuellen Mobilitätsentscheidungen diese Verhaltensangebote auch nutzen und bereit sind, das eigene Mobilitätsverhalten zu ändern. (Verantwortung, Gerechtigkeit und Moral: Zum psychologischen Verständnis ethischer Aspekte im menschlichen Verhalten, Barbara Reichle, Manfred Schmitt, Beltz Juventa, 1998; siehe GB)

Anmerkungen:

  1. Vermutlich nur sog. Eigenplagiat, siehe Diskussion
  2. Auf der gleichen Seite und umliegenden Seiten gibt es weitere umfangreiche, teils wortwörtliche Übereinstimmungen der beiden Werke.
  3. Plagiatsvetter bzw. Plagiatsnachfolger, siehe Analyse:Js.

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