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Analyse:Ruk/Fragment 051 22

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 22-23, 25-43
Quelle: Weßling 2003
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14:6-14.15-18; 15:12-16
Die Angaben über die Häufigkeit afebriler Anfälle sowie über das Epilepsierisiko variieren je nach der Beobachtungsdauer und Art der Studie. Sie zeigen eine deutlich weite Spanne zwischen 0,4 % und 76,9%. Klinische Studien ergeben im Vergleich zu Populationsstudien häufig wesentlich höhere Angaben bezüglich des Epilepsierisikos bzw. des Auftretens von afebrilen Anfällen (JH, Nelson and Ellenberg, 1980). In den klinischen Studien beträgt die Risikospannweite, nach einem Fieberkrampf einen nicht fieberhaften Anfall zu erleiden, zwischen 2,6-76,9%. Das erklärt sich dadurch, dass die spezialisierten Kliniken und Krankenhäuser in der Regel nur die komplizierteren Fälle behandeln.

Laut der britischen Child health und Education-Studie steigt das Risiko, nach einem einfachen Fieberkrampf eine Epilepsie zu entwickeln, nur gering von 0,4% auf 1%. Das Risiko betrug 6% bei Kindern mit komplexen Anfällen (Verity and Golding, 1991). Am meisten gefährdet sind Kinder mit fokalen Zeichen während des Fieberkrampfes. In den Populationsstudien erhöht sich das Epilepsierisiko von 0,5% der Durchschnittsbevölkerung auf 2-4,4% bei solchen mit Fieberkrämpfen (Nelson and Ellenberg, 1976; Nelson and Ellenberg, 1978; Herlitz G, 1941; Ross et al., 1980; Verity CM, Golding J, 1991). Das Risiko, einen afebrilen Anfall zu erleiden, beträgt laut Annegers et al. zwischen 2-10% in Abhängigkeit vom Alter der Kinder zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung (Annegers et al., 1987; Nelson KB, Ellenberg JH, 1978; Verity CM, Golding J, 1991).


6. Annegers JF, Hauser WA, Schirts SB, Kurland LT. (1987) Factors prognostic of unprovoked seizures after febrile convulsion. N Engl J Med, 316, 493-498.

72. Nellson KB, Ellenberg JN (1978) Prognosis of children with febrile seizures. Pediatrics 61, 720-77.

74. Nelson KB, Ellenberg JH (1980) Sample selection and the natural history of disease. JAMA 243, 1337-1340.

109. Verity CM, Golding J (1991) Risk of epilepsy after febrile convulsion: a national cohort study. BMJ, 303(6814), 1373-1376.

[Seite 14]

Die Angaben über die Häufigkeit afebriler Anfälle sowie über das Epilepsierisiko variieren je nach der Beobachtungsdauer und Art der Studie. Es hat sich gezeigt, dass klinische Studien im Gegensatz zu Populationsstudien häufig wesentlich höhere Angaben bezüglich des Epilepsierisikos bzw. des Auftretens von afebrilen Anfällen machen (17). In den klinischen Studien gibt es eine Spannweite von 2,6-76,9% des Risikos nach einem Fieberkrampf einen nicht fieberhaften Anfall zu erleiden. Dieses wird dadurch erklärt, dass die Patienten, die sich den spezialisierten Kliniken oder Krankenhäusern präsentieren dazu tendieren, relativ schwere Fieberkrampfprobleme sowie einen schlechteren Ausgang zu haben. [...] Bemerkenswert ist jedoch die Übereinstimmung der Ergebnisse der Populationsstudien. Hier erhöht sich das Epilepsierisiko von 0,5% der Durchschnittsbevölkerung auf 2-4,4% (50,51,30,59,70). Das Risiko einen afebrilen Anfall zu erleiden beträgt 2-10%.

[Seite 15]

Bestätigt wurden diese Ergebnisse in der britischen Child health und Education-Studie. In dieser Studie erhöhte sich das Risiko, nach einem einfachen Fieberkrampf eine Epilepsie zu entwickeln, nur gering von 0,4% auf 1%. Das Risiko betrug 6% bei Kindern mit komplexen Anfällen (70). Das höchste Risiko hatten Kinder mit fokalen Zeichen während des Fieberkrampfes.


4. Annegers JF, Hauser WA, Shirts SB, Kurland LT. Factors prognostic of unprovoked seizures after febrile convulsion. N Engl J Med 1987; 316: 493-498

17. Ellenberg JH, Nelson KB. Sample selection and the natural history of disease. JAMA 1980, 243: 1337-1340

30. Herlitz G: Studien über die sogenannten Initialen Fieberkrämpfe bei Kindern. Acta Paediatr 1941 (Suppl 1) 29: 110-113

50. Nelson KB; Ellenberg JH. Predictors of epilepsy in children who have experienced febrile seizures. N-Engl-J-Med. 1976; 295: 1029-1033

51. Nelson KB; Ellenberg JH; Prognosis of children with febrile seizures. Pediatrics. 1978; 61: 720-27

59. Ross EM, Peckham CS; West PB; Butler NR. Epilepsy in childhood: from the National Child Development Study. Br-Med-J. 1980 Jan 26; 280(6209): 207-210

70. Verity CM, Golding J. Risk of epilepsy after febrile convulsion: a national cohort study. BMJ 1991 nov 30; 303(6814): 1373-1376

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Die Dissertation von Ruk wurde nach Einführung einer Plagiatserkennungssoftware verfasst und veröffentlicht. Weßling (2003) ist in elektronischer Form publiziert.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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