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Analyse:Sf/Fragment 076 09

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
B_martin
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 9-18
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 65, Zeilen: 16-29
Die Schmelze von Zn(NO3)2·6H2O stellt bei 100 °C ein Quellungsmittel für Cellulose dar. Eine Entwässerung der Schmelze auf 4,5 Mol Wasser pro Mol Salz mit einem anschließenden Löseversuch führt ebenfalls nur zur Quellung der Cellulose.

Cellulose kann jedoch in einer Zinknitratschmelze gelöst werden, wenn sie zunächst in einer Schmelze von Zn(NO3)2·6H2O gequollen wird und dann der Wassergehalt in der Schmelze durch Verdampfen auf 4,5 mol eingestellt wird. Die Schmelze von LiNO3·3H2O ist Quellungsmittel für Cellulose, eine Senkung des Wassergehaltes in der Schmelze führt zu keiner Lösung (Tab.5.7). Bei der Hydratschmelze Mg(NO3)2·6H2O, die ebenfalls ein Quellungsmittel für Cellulose darstellt, führt eine Verringerung des Wassergehaltes zur Zersetzung der Cellulose.

Zn(NO3)2•6H2O (N1) erwies sich als Quellungsmittel für Cellulose. Da bei den im Vorfeld diskutierten Systemen eine Reduktion des Wassergehaltes eine positive Auswirkung auf die Lösekraft der Schmelze hatte, wurde das Zinknitrat bei 80 °C im Trockenschrank partiell entwässert. Bei einem Wassergehalt von ca. 4,5 Mol pro Mol Salz war jedoch keine Lösung der Cellulose zu beobachten. Entwässerte man aber eine Schmelze von Zn(NO3)2•6H2O, die bereits Cellulose enthielt, auf einen Wassergehalt von 4 bis 5 Mol Wasser pro Mol Salz, indem man ein offenes Gefäß auf 100 °C erwärmte (N2), löste sich die Cellulose auf. Wurde der Wassergehalt zu niedrig, zersetzte sich die Nitratschmelze unter Bildung nitroser Gase.

LiNO3•3H2O (N3) bewirkte nur eine geringe Quellung der Cellulose. Die Entfernung von ca. 1 Mol Wasser führte zu keiner Veränderung der Cellulose (N4). Weiteres Wasser konnte bei Temperaturen bis 135 °C nicht entfernt werden. Im Falle von Mg(NO3)2•6H2O (N5) wurde analog zu der Zn(NO3)2-H2O-Schmelze vorgegangen. Da der Schmelzpunkt des Salzes höher lag, mußte beim Abdampfen des Wassers eine Temperatur von 100 bis 130 °C gewählt werden. Die Cellulose wurde zersetzt [...(N6), was eine Gelb- bis Braunfärbung der Schmelze zeigte. Die Cellulose war durch Auswaschen des Salzes nicht regenerierbar.]

Anmerkungen

Die Beschreibung der experimentellen Ergebnisse wurde verkürzt aus der Quelle übernommen.

Sichter
Ralf3

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