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Analyse:Sl/Fragment 011 21

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 21-28
Quelle: LFB 2004
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Die Montanunion verfügte zunächst über vier Gemeinschaftsorgane: Die Hohe Behörde, deren erster Präsident Jean Monnet war; die Gemeinsame Versammlung aus Abgeordneten aller Mitgliedstaaten; den Besonderen Ministerrat sowie den Gerichtshof, dessen Entscheidungen sowohl für die Organisation selbst wie auch für die einzelnen Mitgliedsstaaten bindend waren.

Ein Problem der Montanunion als Instrument zur europäischen Integration lag schon bald in ihrer Beschränkung auf nur einen Wirtschaftssektor. Bereits drei Jahre nach Inkrafttreten der EGKS beschlossen daher die Außenminister der sechs Mitgliedsstaaten die Ausweitung der [Gemeinschaft auf alle Bereiche der Wirtschaft; der Beschluss mündete 1957 in der Gründung der EWG.]

Ein Problem der Montanunion als Instrument zur europäischen Integration lag schon bald in ihrer Beschränkung auf nur einen Wirtschaftssektor. Bereits drei Jahre nach In-Kraft-Treten der EGKS beschlossen daher die Außenminister der sechs Mitgliedsstaaten die Ausweitung der Gemeinschaft auf alle Bereiche der Wirtschaft; der Beschluss mündete 1957 in der Gründung der EWG. In der Folgezeit büßte die Montanunion gegenüber der EWG bzw. innerhalb der EG zunehmend an Bedeutung ein, zumal der Montansektor zunehmend an Bedeutung verlor.

Montanunion verfügte zunächst über vier Gemeinschaftsorgane: Die Hohe Behörde, deren erster Präsident Jean Monnet war; die Gemeinsame Versammlung aus Abgeordneten aller Mitgliedstaaten; den Besonderen Ministerrat sowie den Gerichtshof, dessen Entscheidungen sowohl für die Organisation selbst wie auch für die einzelnen Mitgliedsstaaten bindend waren. Nach der Gründung der EWG und der EURATOM 1957 wurde die Zuständigkeit der Gemeinsamen Versammlung (seit 1962 Europäisches Parlament) und des Gerichtshofs auf alle drei Gemeinschaften ausgeweitet; mit der Fusion der drei Gemeinschaften 1967 ging die Hohe Behörde in der Europäischen Kommission auf und der Besondere Ministerrat im Rat der Europäischen Gemeinschaften. Die Erweiterungen der EGKS vollzogen sich im Rahmen der Erweiterung der EG bzw. der EU.

Anmerkungen

Fortsetzung der Textübereinstimmungen auf der Folgeseite.

Der gesamte Text der Internetquelle (betreffende Seite) findet Eingang in die Dissertation, siehe weitere Fragmente.

In der Dissertation wird in verschiedenen Endnoten (EN 2,6,8) allerdings auf verschiedene andere Quellen verwiesen (ohne Prüfung ist nicht auszuschließen, dass diese Verwendung finden). Anführungs- und Abführungszeichen zur Kenntlichmachung wörtlicher Übernahmen und deren Umfang unterbleiben.

Sichter
Guckar

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