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Analyse:Sl/Fragment 012 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-16
Quelle: LFB 2004
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Bereits drei Jahre nach Inkrafttreten der EGKS beschlossen daher die Außenminister der sechs Mitgliedsstaaten die Ausweitung der] Gemeinschaft auf alle Bereiche der Wirtschaft; der Beschluss mündete 1957 in der Gründung der EWG.

Nach der Gründung der EWG und der EURATOM 1957 wurde die Zuständigkeit der Gemeinsamen Versammlung (seit 1962 Europäisches Parlament) und des Gerichtshofs auf alle drei Organisationen ausgeweitet8.

Diese Entwicklungen hatten erst später Auswirkungen auf die strukturelle Einbindung der EGKS: Im Jahr 1967 wurde sie mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) fusioniert und bildete nunmehr eine Teilorganisation der Europäischen Gemeinschaften (EG) bzw. - seit Inkrafttreten des Vertrags von Maastricht 1993 - der Europäischen Union (EU). Mit der Fusion ging die Hohe Behörde in der Europäischen Kommission auf und der Besondere Ministerrat im Rat der Europäischen Gemeinschaften. Die Erweiterungen der EGKS vollzogen sich im Rahmen der jeweiligen Erweiterungsprozesse der EG bzw. der EU.

In der Folgezeit büßte die Montanunion gegenüber der EWG bzw. innerhalb der EG zunehmend an Bedeutung ein, zumal der Montansektor schrittweise an Bedeutung für die europäische Ökonomie verlor. Der EGKS-Vertrag war anders als die unbegrenzten EWGund EURATOM-Verträge auf 50 Jahre befristet und endete im Jahr 2002.


8 Grunwald, J.: Das Energierecht der Europäischen Gemeinschaften: EGKS-EURATOM-EG; Grundlagen, Geschichte, geltende Regelungen; de Gruyter Recht, Berlin, 2003.

Sie wurde am 18. April 1951 durch den Pariser Vertrag gegründet, der am 24. Juli 1952 in Kraft trat und eine Laufzeit von 50 Jahren hatte. Dementsprechend endete die Existenz der Montanunion am 23. Juli 2002.

Die EGKS war die erste überstaatliche Organisation auf dem Weg zur wirtschaftlichen und politischen Integration Europas; seit dem Zusammenschluss mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der EURATOM 1967 bildete sie eine Teilorganisation der Europäischen Gemeinschaften (EG) bzw.- seit In-Kraft-Treten des Vertrags von Maastricht 1993 - der Europäischen Union (EU). Die Gründungsmitglieder der EGKS waren Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Der EGKS-Vertrag ist anders als die unbegrenzten EWG- und EURATOM-Verträge auf 50 Jahre befristet.

[...]

Bereits drei Jahre nach In-Kraft-Treten der EGKS beschlossen daher die Außenminister der sechs Mitgliedsstaaten die Ausweitung der Gemeinschaft auf alle Bereiche der Wirtschaft; der Beschluss mündete 1957 in der Gründung der EWG. In der Folgezeit büßte die Montanunion gegenüber der EWG bzw. innerhalb der EG zunehmend an Bedeutung ein, zumal der Montansektor zunehmend an Bedeutung verlor.

[...]

Nach der Gründung der EWG und der EURATOM 1957 wurde die Zuständigkeit der Gemeinsamen Versammlung (seit 1962 Europäisches Parlament) und des Gerichtshofs auf alle drei Gemeinschaften ausgeweitet; mit der Fusion der drei Gemeinschaften 1967 ging die Hohe Behörde in der Europäischen Kommission auf und der Besondere Ministerrat im Rat der Europäischen Gemeinschaften. Die Erweiterungen der EGKS vollzogen sich im Rahmen der Erweiterung der EG bzw. der EU.

Anmerkungen

Direkte Fortsetzung der Textübereinstimmungen von vorangehender Seite der Dissertation.

Der gesamte Text der Internetquelle (betreffende Seite) findet Eingang in die Dissertation, siehe weitere Fragmente.

In der Dissertation wird in verschiedenen Endnoten (EN 2,6,8) allerdings auf verschiedene andere Quellen verwiesen (ohne Prüfung ist nicht auszuschließen, dass diese Verwendung finden). Anführungs- und Abführungszeichen zur Kenntlichmachung wörtlicher Übernahmen und deren Umfang unterbleiben.

Sichter
Guckar

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