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VroniPlag Wiki

Analyse:Sl/Fragment 115 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 1-19
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 0
Schließlich lassen sich die russischen Erdgasvorkommen nach Lagerstätten typologisieren. Was die Lage der Lagerstätten angeht, so lassen sich Onshore- und Offshore-Felder unterscheiden. Offshore-Felder liegen im Meer und sind daher ceteris paribus höher in den Entwicklungskosten. Deshalb hat Russland – trotz großer vermuteter Vorkommen offshore – bislang kaum Entwicklungsprojekte auf diesem Gebiet in Angriff genommen. [...] Die aktuelle Förderung kommt fast ausschließlich aus Onshore-Feldern. Hier lassen sich im Wesentlichen zwei Typen unterscheiden. Cenomanian-Felder liegen relativ dicht unter der Erdoberfläche (bis zu 1500 m). Das dort gelagerte Gas ist in der Regel reines Erdgas und kann ohne aufwendige Aufbereitung vermarktet werden. Diese Felder mit relativ geringen Entwicklungs- und Produktionskosten pro Einheit geförderter Energie liegen vor allem in Westsibirien und machen einen großen Anteil der aktuellen Produktion aus. Daneben existieren Erdgasfelder in tieferen Gesteinsschichten (Neocomian – rund 3000 bis 4500m tief). Es handelt sich dabei um „fat gas“, also um Erdgas, das in Verbindung mit Gaskondensat (flüssigen Gasbestandteilen) auftritt. Es muss bearbeitet werden, insbesondere müssen Gaskondensat und ggf. weitere Verschmutzungen, etwa in Form von Schwefelwasserstoffen oder Kohlenstoffdioxid, entfernt werden. Es ist leicht erkennbar, dass solche Verfahren teurer sind als die vorher beschriebenen westsibirischen Cenomanian- Felder199.

199 Zu technischen Rahmenbedingungen der Gasförderung vgl. beispielsweise Peebles, M.: Natural Gas Fundamentals, Shell International Gas Ltd., London, 1992.

[S. 16 Z. 11 ff.]

Unterscheidung von Erdgas nach Lagerstättentyp

[...]

Zunächst ist zwischen Onshore- und Offshore- Gasfeldern zu unterscheiden. Die Investitionskosten der Erschließung und Förderung von Offshore-Gasfeldern sind unter sonst gleichen Bedingungen (z. B. Größe der Felder) deutlich höher als die von Onshore-Gasfeldern.

[...]

Der überwiegende Anteil der Erdgasreserven und Erdgasförderung in Russland entfällt auf Onshore- Erdgasfelder.

[...]

Es wird zwischen Erdgas Senoman und Separationsgas aus Gaskondensatschichten unterschieden.

Bei"Trockenem Erdgas" ("Senoman") handelt es sich um Erdgas, das aus Erdgas-, Gaskondensatlagerstätten, Erdölgaskondensat- bzw. Erdgasöllagerstätten aus den oberen Gesteinsformationen bei einer Tiefe bis zu 1500 m gefördert wird. Das Erdgas aus Senoman-Schichten ist in der Regel reines Erdgas mit einem hohen Methananteil und kann ohne zusätzliche Auf-

[S. 17 Z. 1-9]

bereitung vermarktet werden. Das Erdgas Senoman ist in Russland überwiegend in westsibirischen Lagerstätten gelagert.

Bei "Separationsgas" ("Entöltes Trockengas" bzw. "Fettes Gas") handelt es sich um Erdgas, das aus den Gaskondensatlagerstätten bzw. Erdölgaskondensatlagerstätten in einer Tiefe von 3000 bis 4500 m gefördert wird und in der Regel in Verbindung mit Gaskondensat (flüssigen Kohlenwasserstoffen) in der Natur existiert.20 Separationsgas muss durch die Entfernung des Gaskondensats sowie anderer Schwefelwasserstoffe an die Qualität des Senoman- Erdgases angepasst werden. Dieser Separierungsprozess macht den technologischen Produktionsprozess aufwändiger und damit kostenintensiver als die Erdgasförderung aus Senomanschichten.


20 Vgl. BGR (2003a), Tab. 3.6, 3.7, 3.10, 3.11.

Anmerkungen

An dieser Stelle kein Hinweis auf die (häufig verwendete ) Quelle. Andere Schreibweisen und wenige inhaltliche Ergänzungen, die sich anderorts ebenfalls in der Vorlage finden, stellen kaum nennenswerte Eigenrecherche dar. Strukturell folgt der Verfasser – wie zuvor und im nachfolgenden Text – der Vorlage.

(Man beachte im Zusammenhang auch den etwas späteren Hinweis in Endnote 201: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D.“)

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