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Analyse:Sl/Fragment 116 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 1-17
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 17, 18, 19, Zeilen: 0
Die Produktion jedoch ging von 1990 bis 2001 um 9,2 Prozent zurück. Erst ab 2002 ist wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Im Wesentlichen war diese Entwicklung auf einen Produktionsrückgang in der Region Nadym-Pur-Taz zurückzuführen. Dies ist nicht verwunderlich, kommen doch fast 90 Prozent der aktuellen Gasproduktion aus diesem Gebiet. Und immerhin 80 Prozent des derzeitigen Fördervolumens bestreiten die russischen Produzenten aus Gasfeldern mit sinkenden Produktionsvolumen203.

Die Gasvorkommen in Russland konzentrieren sich auf Westsibirien. Rund drei Viertel der Reserven liegen dort in einem Gebiet von rund 2500 km2. Die westsibirischen Gasfelder bilden die Basis der russischen Erdgasproduktion und ermöglichen wegen ihrer großen Reichweite die längerfristige Versorgung der bevölkerungsreicheren russischen Regionen im Westen des Landes sowie Europas. Seit Beginn der europäischen Nachfrage nach Erdgas hat sich westsibirisches Gas aus den großen und kostengünstig zu entwickelnden Lagerstätten durchgesetzt, aus Kostengründen selbst gegenüber geographisch näher liegenden Förderländern wie Norwegen oder Algerien. Wegen der großen Reserven, der vorhandenen Transportinfrastruktur und den recht kostengünstigen Produktionsbedingungen kann davon ausgegangen werden, dass Russland auch weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Versorgung europäischer Märkte spielen wird.


203 Ministry of Energy (MinEnergo): Energetitcheskaja strategija Rossii na period do 2020 goda, Moskau, 2003.

[S. 17 Z. 25-30]

Trotz des enormen Reservenpotenzials zeigte die russische Erdgasproduktion in den neunziger Jahren eine rückläufige Tendenz. Im Zeitraum 1990 bis 2002 ist die Gasförderung um 7 % auf 581,2 Mrd. m3 zurückgegangen. Während die Gasförderung in den europäischen Teilen Russlands sowie in Ostsibirien und im Fernen Osten im selben Zeitraum relativ stabil blieb, war der Rückgang der Gesamtförderung überwiegend auf eine sinkende Gasproduktion in der Region Nadym-Pur-Taz (Westsibirien) um 8,5% zurückzuführen (Tabelle 2-5). Dabei ist auch

[S. 18 Z. 1-3]

zu berücksichtigen, dass im Jahr 2002 rd. 80% der gesamtrussischen Erdgasförderung aus Gasfeldern mit sinkendem Produktionsoutput gedeckt wurde.23

Tabelle 2-5: Gasförderung und Gasaufkommen Russland, 1990-2002; Mrd. m3

[...]

[S. 18 Z. 11ff.]


Das Erdgasförderpotenzial in Russland zeichnet sich überwiegend durch die Erdgasreserven in Westsibirien aus. Im Westsibirischen Becken, das sich entlang des Flusses Ob und der Bucht Obskaja auf rd. 2500 km vom Süden nach Norden ausdehnt, sind über 3/4 der russischen Erdgasreserven (35,6 Bill. m3) in einer Vielzahl von Lagerstätten verschiedener Größe konzentriert. Westsibirien spielt aufgrund des dort vorhandenen Reservenreichtums zurzeit die dominierende Rolle in der russischen Erdgasförderung. Rd. 90% der russischen Erdgasförderung wird derzeit durch westsibirische Erdgaslagerstätten gedeckt (Tabelle 2-5). Die westsibirischen Gasfelder bilden damit die Basis der russischen Erdgasproduktion und ermöglichen aufgrund ihrer langen Reichweite eine langfristige Versorgung des überwiegenden Teils der russischen Regionen und der europäischen Gasmärkte.

[...]

Seit Beginn der russischen Erdgasexporte nach Europa hat sich westsibirisches Erdgas trotz einer deutlich weiteren Entfernung im Vergleich zu Erdgas aus näher an europäischen Verbrauchermärkten liegenden Ländern wie Norwegen und Algerien aufgrund der geringeren Produktionskosten durchgesetzt. Aufgrund des vorhanden Reservenpotenzials, der bereits stark entwickelten Transportinfrastruktur und den relativ günstigen Produktionsbedingungen, ist davon

[Seite 19]

auszugehen, dass westsibirisches Erdgas auch zukünftig die entscheidende Rolle für die Entwicklung der russischen Gasindustrie und für den europäischen Erdgasmarkt spielen wird.

[...]


23 MinEnergo (2003), S. 65.


[aus Literaturverzeichnis]

MinEnergo (2003): “Energetitcheskaja strategija Rossii na period do 2020 goda”, “Ministesrtvo Energetiki Rossijskoj Federazii” Moskau 2003.

Anmerkungen

Der Inhalt der Vorlage wird zusammengefasst und neu formuliert. Der von S. L. genannte Wert „9,2 Prozent“ für den Zeitraum „1990 bis 2001“ sowie „ein leichter Anstieg ab 2002“ ergeben sich aus den Daten der Tabelle 2.5 auf S. 18 der Vorlage – aus den dortigen Daten leicht zu berechnen ist auch der in der Vorlage abweichende Wert „7 %“ für den dort benannten „Zeitraum 1990 bis 2002“. (laut Vorlage basierend auf: „Quelle: Goskomstat (2002), IEA (2003), MinEnergo (2003), Interfax Petroleum Report (1997-2003), eigene Berechnungen.“)

Die Arbeitsweise setzt sich fort: Direkt im Anschluss finden sich weitere Inhalte, bei denen der eigenständige Rechercheumfang hinterfragt werden kann – vieles im Anschluss findet sich z.B. in der Tabelle 2.6 der Vorlage.

(Man beachte im Zusammenhang auch den in Endnote 201 erfolgten Hinweis: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D.“)

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