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Analyse:Sl/Fragment 120 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 1-11
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 63, Zeilen: 2-12
Die zusätzlichen Importe aus Zentralasien können wohl einen Teil der Nachfragesteigerung auffangen, ohne eine signifikante Produktionssteigerung der unabhängigen Produzenten und von Gazprom (insbesondere zur Ersetzung zurückgehender Produktionsvolumen aus bestehenden Gasfeldern) werden sie aber die russische Gasbilanz nicht ausgleichen können.

Hinzu kommt zunehmender Wettbewerb um zentralasiatisches Gas. Sowohl asiatische Länder als auch europäische Regierungen und Unternehmen sind daran interessiert, Gas direkt aus der Region zu exportieren und Russland dabei zu umgehen. Neben einer Reihe politischer Maßnahmen der russischen Seite, die dazu dienen, den Bau neuer Exportrouten zu verhindern, sind in der letzten Zeit auch Angebote von Gazprom zu beobachten, Preise zu bezahlen, die den Marktpreisen in Europa entsprechen, damit der ökonomische Anreiz für die zentralasiatischen Länder entfällt, alternative Exportwege zu suchen.

[S. 63 Z. 2-12]

Die zusätzlichen Importe aus Zentralasien werden voraussichtlich eine Stabilisierung der russischen Gasexporte und eine Aufrechterhaltung der Marktposition sichern, wahrscheinlich aber keinen wesentlichen Beitrag zur Lösung der in Abschnitten 2.3 und 2.4 erwähnten bestehenden Investitionsprobleme im Bereich der Erdgasförderung und Infrastruktur leisten können. Die notwendige Stabilisierung und Erweiterung der Inlandsförderung darf deshalb nicht vernachlässigt werden. Eine ausschließliche Sicherung der Exporte durch die zusätzlichen Importe ohne Ausweitung der Inlandsförderkapazitäten ist risikoreich. Wenn die zentralasiatischen Staaten zukünftig in der Lage sein werden, andere internationale Kooperationspartner für den Bau einer Umgehungspipeline durch die Türkei nach Europa zu gewinnen, würde damit das turkmenische Erdgas auf dem europäischen Erdgasmarkt in Konkurrenz zu den potenziellen zusätzlichen Erdgasmengen aus Russland stehen.

Anmerkungen

Eine gedankliche Anlehung an die Vorlage liegt nahe, auch wenn der Verfasser eigene Worte findet.

(Man beachte im Zusammenhang auch den in Endnote 201 erfolgten Hinweis: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D.“)

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