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Analyse:Sl/Fragment 125 23

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 23-30
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 48, 63, 64, Zeilen: 0
In der Regel sind die Preise bei langfristigen Erdgasverträgen an die Preise von Konkurrenzprodukten gekoppelt, insbesondere an Heizöl- und Rohölpreise. Diese Bindung ist historisch bedingt, da der überwiegende Anteil der Exportvolumina in Europa zur Wärmegewinnung verbraucht wird. Bei Einführung von Erdgas ermöglichte die Preisbindung eine schrittweise Substitution von Öl durch den damals neuen Energieträger. Dies liegt im Interesse der russischen Seite, weil das Volumenrisiko des Exporteurs begrenzt wird und so ein planbarer Mittelzufluss nach Russland sichergestellt werden kann, der einerseits zum Wohlstandswachstum beiträgt, andererseits langfristige Milliardeninvestitionen in neue [Produktionsanlagen absichert.] [S. 48]

In der Regel sind die Preise bei langfristigen Erdgasverträgen an die Preise von Konkurrenzprodukten, insbesondere an Heizölpreise (teils an Preise für schweres Heizöl, teils an leichtes Heizöl) gebunden.

[...]

Die Bindung des Gaspreises an den Heizölpreis ist historisch bedingt, da der überwiegende Anteil der Gasvolumina in Europa auf dem Wärmemarkt verbraucht wird. Erdgas trat erst in den 70-er Jahren als Substitut auf dem Wärmemarkt in Konkurrenz zum Heizöl ein. Die Preisanpassung ermöglichte dadurch eine wirksame Substitutionskonkurrenz zwischen Erdgas und Heizöl auf den Enverbrauchermärkten der von Erdgasimporten abhängigen Länder.

Die Abhängigkeit von den Exporterlösen stellt ein Risiko für die Stabilität der russischen Gaswirtschaft dar. Sollten die Preise auf dem europäischen Markt sinken, wird nicht nur die Aufrechterhaltung niedriger Gaspreise auf dem russischen Binnenmarkt, sondern auch die Finanzierung zukünftiger Investitionen schwer zu realisieren sein.

[S. 63]

Die Abhängigkeit der russischen Gasindustrie von Deviseneinnahmen aus den Exporterlösen auf dem europäischen Gasmarkt kann langfristig auch aus budgetpolitischer Sicht nicht im Interesse der russischen Regierung liegen.

[S. 64]

Nur durch eine Politik der Preisanpassung auf dem Binnenmarkt kann die langfristige Entwicklung der russischen Gaswirtschaft abgesichert und die Entwicklung von Wettbewerb auf dem russischen Gasmarkt erreicht werden.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen und weitere inhaltliche Ähnlichkeiten ohne direkten Verweis auf die wohlbekannte Quelle.

Man beachte im Zusammenhang auch den in Endnote 201 erfolgten Hinweis: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D.“

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