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Analyse:Sl/Fragment 127 08

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 8-25
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 89, 90, Zeilen: 0
4.3.1 Gasförderung

Auf der Gasförderstufe der Wertschöpfungskette dominiert Gazprom mit einem Anteil von bis zu 90 Prozent der inländischen Gesamtproduktion. Daneben bestehen aber eine Reihe weiterer relevanter Unternehmen, insbesondere sogenannte unabhängige Produzenten, also privatwirtschaftliche Unternehmen, die hauptsächlich Erdgas fördern sowie die großen Ölgesellschaften, teils in staatlichem, teils in privatem Eigentum (beispielsweise Rosneft, Lukoil, TNK-BP), die Erdgas häufig als Nebenprodukt der Erdölgewinnung erzeugen.

4.3.1.1 Gazprom

Gazprom verfügt derzeit über 157 Lizenzen zur Erschließung von Gasvorkommen und ist damit mit Abstand das größte Unternehmen in diesem Bereich. Die Reserven von Gazprom sind in wenigen riesigen Vorkommen konzentriert, von denen ein Großteil bereits produziert. So enthalten die zehn größten Felder Gazproms rund 90% der Gesamtreserven. Produzierende Felder sind u.a. Jamburg, Urengoy, Zapolyarnoye, Komsomol und Medvezhje, Astrakhan und Orenburg. Noch nicht erschlossen sind Bovanenko, Kharasevey und Tambey auf Yamal sowie Schtokman (ein Feld, für das das Joint Venture Sevmorneftegas formal die Lizenz hält). Rezunenko223 schätzt ein, dass Gazprom damit einen Anteil von 64% in Westsibirien, von 90% in Südrussland und von 75% in der Region Wolga an den gesamten vorhandenen Reserven hat.


223 Rezunenko, V.I. et al: The resource base of the gas industry in the federal districts of Russia, in: Minerylnye resursy Rossii, Vol. 4, 2001.

[S. 89, Z. 5-13]

4.1 Erdgasförderung


88% der Erdgasförderung entfielen im Jahr 2002 auf Gazprom. Als "unabhängige Erdgasproduzenten" werden diejenigen Unternehmen bezeichnet, die nicht in der Organisationsstruktur von Gazprom integriert sind und Erdgas zu freien Preisen auf dem Binnenmarkt absetzen können. Zu den unabhängigen Gasproduzenten gehören:

- Vertikal integrierte Ölgesellschaften, die derzeit überwiegend Begleitgas als Nebenprodukt der Erdölgewinnung fördern und über wesentliche Erdgasreserven verfügen. Die größten in der Gasförderung tätigen Erdölgesellschaften sind Lukoil, Rosneft, Yukos, TNK-BP, Surgutneftegas.

[S. 90 Z. 8ff.]

4.1.1 Gazprom

Gazprom besaß im Jahr 2002 nach Angaben des russischen Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung 157 Lizenzen, die zur Erschließung von Gasreserven in Russland berechtigen. [...] Die Reserven von Gazprom sind im Wesentlichen in wenigen Riesengasfeldern konzentriert, die beinahe alle schon entwickelt sind. Allein die zehn größten Gasfelder von Gazprom enthalten 90% der Gesamtgasreserven des Unternehmens.130 Hierbei handelt es sich praktisch um alle bereits entwickelten Riesenlagerstätten in Westsibirien und dem europäischen Teil Russlands. Dazu zählen die Riesenlagerstätten Jamburg, Urengoj, Zapoljarnoe, Komsomol und Medvezhje in der Nadym-Pur-Taz-Region, Astrakhan im Süden, und Orenburg in der Wolga-Region. Diese Gasfelder sichern derzeit knapp 90% der russischen Erdgasproduktion (siehe Abschnitt 2.3.2). Weiterhin verfügt Gazprom über Lizenzen zur Entwicklung der bislang noch nicht erschlossenen Felder Bovanenko, Kharasavey und Novoport auf Jamal. Durch das Joint Venture Sevmorneftegas hält Gazprom zusammen mit Rosneft die Lizenz zur Entwicklung von Schtokmanov in der Barentssee. Somit verfügt Gazprom über 64% der gesamten Erdgasreserven in Westsibirien. In der Region Süd verfügt Gazprom über rd. 90% der gesamten Reserven. In der Wolga-Region hält Gazprom die Förderlizenzen für 75% der Erdgasreserven.131


130 Vgl. Mazalov, I. et al. (2002), S. 7.

131 Vgl. Rezunenko, V. I. et al. (2001), S. 11.

Anmerkungen

Kleine Anpassungen. Aus „88% [...] im Jahr 2002“ wird „bis zu 90 Prozent“.

Der Umfang der strukturellen, sinngemäßen und wörtlichen Übereinstimmungen wird durch den zuvor in Endnote 201 erfolgten Hinweis nicht klargestellt: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D.“

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