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Analyse:Sl/Fragment 128 09

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 9-24
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 92, 93, Zeilen: 0
Erwähnenswert ist außerdem, dass Bemühungen zur Schaffung von mehr Wettbewerb nur halbherzig vorgenommen wurden. Während das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel in früheren Publikationen regelmäßig auf die Zielsetzung abhebt, durch Schaffung von Wettbewerb für eine Kosten- und damit Preissenkung zu sorgen, so sind diese Positionen mittlerweile nicht mehr zu hören. Es ließe sich die These aufstellen, dass mit dem Austausch des liberalen Ministers Gref durch die staatsorientierte Ministerin Nabiullina auch ein Schwenk in der Sicht des Ministeriums in dieser Frage stattgefunden hat. Das unbundling der Tochtergesellschaften, das noch im Jahr 2003 angedacht war226, hat jedenfalls nie stattgefunden. Auch weiterhin sind die Tochtergesellschaften reine formaljuristische Konstruktionen, die keinerlei eigene Entscheidungskompetenz haben. Sowohl die Höhe der Verrechnungspreise, zu denen die Fördergesellschaften Gas an die Vertriebsgesellschaften des Konzerns verkaufen, als auch Investitionspläne und –budgets werden zentral in der Holdinggesellschaft festgelegt227.

4.3.1.2 Nicht-staatliche Produktionsunternehmen

Bei den nicht-staatlichen Produktionsunternehmen lassen sich die privaten Ölgesellschaften von den unabhängigen Erdgasproduzenten unterscheiden.


226 MEDT: O konzepzii razvitija rynka gasa v Rossijskoj Federazii, doklad k zasedaniju pravitelstva RF, Ministerstvo ekonomitscheskogo razvitija i torgovli Rossijskoj Federazii, Moskau, 2003.

227 MEDT: O strukturnyh preobrazovanijah v dobytsche i transportirovke gasa, materialy k zasedaniju pravitelstva RF, Ministerstvo eknonomitscheskogo razvitija i torgovli Rossijskoy Federazii, Moskau, 2003.

[S. 92, Z. 14ff.]

Im Mittelpunkt der Bemühungen um eine wettbewerbliche Organisation des russischen Erdgasbinnenmarktes steht die Förderung von Wettbewerb in den Bereichen Erdgasförderung und Erdgashandel. [...] Beim derzeitig hohen Grad der Marktkonzentration auf der Produktionsstufe, die sich auch zukünftig aufgrund des überwiegenden Anteils der Erdgasreserven in der Hand von Gazprom voraussichtlich nicht wesentlich ändern wird, kann es sich kaum um einen intensiven Produzentenwettbewerb handeln. In einer Reihe von Konzepten zur Restrukturierung des russischen Erdgasbinnenmarktes, die zum Großteil vom russischen Ministerium für Wirtschaftsentwicklung erarbeitet wurden, ist die Demonopolisierung der Erdgasförderung in

[S. 93, Z. 1ff.]

Russland mittels der eigentumsrechtlichen Entbündelung einzelner Gazprom-Fördertöchter vorgesehen.138

Die Fördertochtergesellschaften von Gazprom sind wirtschaftlich teilselbständig, d.h. sie dürfen das geförderte Erdgas ausschließlich an Vertriebstöchter von Gazprom liefern. Da derzeit alle Transaktionen innerhalb von Gazprom zu internen Verrechnungspreisen durchgeführt werden, wird auch das Erdgas an die Vertriebstochterunternehmen zu internen Verrechnungspreisen ab Bohrloch abgesetzt. Diese Preise werden für alle Fördertöchter einheitlich festgesetzt. Das Verrechnungspreisessystem von Gazprom gibt keinen Aufschluss darüber, ob die Betriebstätigkeit der Fördergesellschaften kostendeckend ist. Alle Investitionen von Gazprom in die Erdgasproduktion werden im Rahmen des Investitionsprogramms der Holding getätigt. Die festgelegten Verrechnungspreise decken nur die Betriebskosten der Fördertöchter. Auch spiegeln sie nicht die tatsächlichen Förderkosten der einzelnen Fördertöchter wider, da die Verrechnungspreise für alle Gazprom-Unternehmen einheitlich festgelegt sind.139

4.1.2 Unabhängige Produzenten

Im Folgenden werden der Erwerb der Reserven, die Beteiligungsverhältnisse und Förderaktivitäten der unabhängigen Produzenten dargestellt.


138 Z.B. MERT (2003), Kap. 2.

139 Vgl. MERT (2003b), Kap. 4.

Anmerkungen

Weiterhin lehnt sich der Verfasser inhaltlich (in kurzen Teilen auch wörtlich) an die Vorlage an und fährt schließlich – wie auch der Autor der Vorlage – mit dem Thema „Wettbewerb“ fort. Dass der Verfasser die russischen Quellen („MEDT“ – in der Vorlage heißen sie „MERT“) selbst nicht rezipieren kann, bringt er bereits in Endnote 201 zum Ausdruck: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D“. Andere Quellen, die im Fragment enthaltenen Thesen belegen könnten, werden dem Leser nicht zur Hand gegeben.

Die Arbeitsweise setzt sich fort.

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