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VroniPlag Wiki

Analyse:Sl/Fragment 129 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 1-13
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 94, 95, Zeilen: 0
[Im Jahr 1993 hat die russische] Regierung Ölvorkommen an das Unternehmen Rosneft und seine Tochtergesellschaften zur Ausbeutung vergeben. Einige dieser Lagerstätten enthalten Gaskondensat. Bereits kurz danach wurden Tochtergesellschaften von Rosneft gegründet, die Teile dieser Vorkommen erhielten und später privatisiert wurden: Zunächst im Jahr 1994 die Unternehmen Unternehmen Slavneft, Sidanko, WNK und Onako. Dann im Jahr 1995 TNK und Sibneft sowie Tatneft und Bashneft. Und schließlich auch Lukoil und Jukos. In den Jahren 1999 und folgende konsolidierte sich die Branche durch einige Übernahmen. So übernahm TNK die Gesellschaften Sidanko und Onako. Im Jahr 2002 entstand aus TNK und einer Beteiligung von BP das Unternehmen TNK-BP. Zu diesem Zeitpunkt also waren die russischen Ölgesellschaften (mit Ausnahme des ursprünglichen Mutterkonzerns Rosneft) vollständig privatisiert228.

Nachfolgend werden einige der wesentlichen unabhängigen Produzenten sowie der Ölgesellschaften kurz portraitiert.


228 Vgl. dazu auch Dronnikov, D.: Der russische Erdgasmarkt zwischen Monopol und Liberalisierung, http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=976548615, Köln, 2005.

[S. 94, Z. 10ff.]

Maßgeblich für die Vergabe der Lizenzen für unerschlossene Gasreserven war die Verordnung NI. 180 des russischen Ministerrats aus dem Jahr 1993, die eine beschleunigte Inbetriebnahme von 179 Erdöllagerstätten durch das Staatsunternehmen Rosneft vorsah.

[...]

Einige dieser Lagerstätten enthalten Gaskondensatschichten mit Erdgasreserven.

Parallel dazu wurde mit der Gründung der vertikal integrierten Tochtergesellschaften von Rosneft (Lukoil, Surgutneftegas und Yukos) die Restrukturierung der Erdölindustrie eingeleitet. Im Jahr 1994 wurden neben weiteren Unternehmen Slavneft, Sidanko, WNK und Onako aus Rosneft ausgegliedert und privatisiert. Im Jahr 1995 wurden TNK und Sibneft gegründet. In einigen autonomen Republiken wurden die regionalen Tochtergesellschaften von Rosneft in private vertikal integrierte Erdölgesellschaften umgewandelt (u.a. Taftneft, Bashneft und Komi-Tek).

[...]

Von 1999-2001 fanden einige wesentliche Übernahmen statt, die zur derzeitigen Aufteilung der Erdgasreserven unter den vertikal integrierten Erdölgesellschaften führte. Komi-Tek wurde durch Lukoil, Sidanko und Onako durch TNK übernommen. Im Jahr 2002 fusionierten TNK und BP Russia zu TNK-BP und erweiterten mit dieser Fusion nochmals ihr Erdgasförderpotenzial. Bis auf Rosneft sind alle vertikal integrierten Erdölgesellschaften mittlerweile vollständig privatisiert und auf internationalen Erdölmärkten aktiv.

[S. 95, Z. 11-12]

Im Weiteren werden die erdgasfördernden vertikal integrierten Erdölgesellschaften140 dargestellt.


140 Quellen für die Darstellung der Kapitalvert1echtungen, Reserven und Fördermengen der Erdölgesellschaften sind die Geschäftsberichte und die offiziellen Internet-Seiten der Unternehmen.

Anmerkungen

Zumindest in diesem Textfragment wird auf die Vorlage mit „Vgl. dazu auch“ verwiesen (s. Endnote 228).

(Man beachte im Zusammenhang auch den in Endnote 201 erfolgten Hinweis: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D.“)

Bevor der Verfasser mit der Darstellung der Ölgesellschaften fortfährt, erfährt der Leser unter Berufung auf die Parallelität der Interessenlage von Gazprom und der russischen Regierung: „Auf eine detaillierte Analyse kann daher verzichtet werden.“ Ein weiterer Hinweis auf die übrigen, bereits in der Vorlage gegebenen Ausführungen hätte allerdings einigen Text im Anschluss ersetzen können.

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