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Analyse:Sl/Fragment 132 02

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 2-19
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 100, 101, Zeilen: 0
Wettbewerb kann sich nur sehr eingeschränkt entwickeln, am ehesten in Regionen, die derzeit nicht erschlossen sind und in denen Gazprom deshalb auch keinen wesentlichen Kostenvorsprung hat. Unabhängige Erdgasproduzenten und Erdölgesellschaften fördern Erdgas derzeit überwiegend in der Nadym-Pur-Taz-Region. Sie haben den Markteintritt zu Beginn der 90er Jahre überwiegend durch den Erwerb kleinerer Tochtergesellschaften von Gazprom und/oder Rosneft realisiert. Seit einigen Jahren ist jedoch eine gegenläufige Entwicklung zu beobachten, bei der staatliche Unternehmen zunehmend versuchen, diese Unternehmen zurückzukaufen und so ihren Einfluss auch in weiter entfernt liegenden Regionen auszuweiten. Zwischen den vertikal integrierten Erdölgesellschaften und Gazprom ist ein Wettbewerb entstanden, bei dem es um die Erschließung neuer Felder in Ostsibirien geht, wo bisher nur geringe Erdgasmengen gefördert werden. Die Hoffnung der nicht-staatlichen Unternehmen scheint dabei zu sein, in dieser Region weniger Konkurrenz durch die marktmächtigen staatlichen Unternehmen zu sehen. Während in Westsibirien Gazprom die komplette Transportinfrastruktur ebenso kontrolliert wie die Vermarktung, könnten in den unerschlossenen Regionen Anreize geschaffen werden, Erdgasleitungen zu bauen und Erdgas im Inland abzusetzen, um damit die knapper werdenden Volumen, die Gazprom für den Export zur Verfügung stehen, zu entlasten. [S. 100, Z. 30-33]

Aus diesem Grund kann sich Wettbewerb in der Erdgasförderung in den bereits erschlossenen Regionen Russlands erst nach der Demonopolisierung von Gazprom entwickeln.

Unabhängige Erdgasproduzenten und Erdölgesellschaften fördern Erdgas überwiegend in der Nadym-Pur-Taz-Region. Sie haben den Markteintritt zu Beginn der 90er Jahre überwiegend

[S. 101, Z. 1-4]

durch den Erwerb kleinerer Tochtergesellschaften von Gazprom realisiert. Mittleiweile ist eine gegenläufige Entwicklung zu beobachten. Gazprom versucht vermehrt, Einfluss auf unabhängige Produzenten durch Kapitalbeteiligungen zurück zu gewinnen (z.B. Rückkauf von Purgas bei Itera).

[...]

[S. 101, Z. 16-22]

Zwischen den vertikal integrierten Erdölgesellschaften und Gazprom ist ein Wettbewerb zu verzeichnen, bei dem es um den Erwerb von neuen Erdgasreserven in Ostsibirien geht, wo bisher nur geringe Erdgasmengen gefördert werden. Das Interesse von vertikal integrierten Erdölgesellschaften an Marktaktivitäten in Ostsibirien ist vor allem dadurch bedingt, dass die Unternehmen einen freien Erdgasabsatz anstreben. In den unerschlossenen Regionen sind kapitalkräftige Ölgesellschaften dazu berechtigt, Erdgasleitungen zu bauen und Erdgas im Inland abzusetzen bzw. zu exportieren.

Anmerkungen

Zunächst enge Anlehnung an die Vorlage. Gegen Ende des Fragments finden sich weiterhin identische Wortgruppen, jedoch sind die Inhalte freier formuliert und weichen ab. Der nachfolgende Textabschnitt auf der Seite (nicht im Fragment dargestellt) könnte ggf. noch weiterhin als „Rezeption“ des Werks von Dronnikov aufgefasst werden, entfernt sich aber deutlich von der Vorlage.

(Man beachte im Zusammenhang auch den in Endnote 201 erfolgten Hinweis: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D.“)

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