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Analyse:Sl/Fragment 135 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 1-24
Quelle: Dronnikov 2005
Seite(n): 44, 45, 107, 108, 111, 112, Zeilen: 0
Ein recht hohes Niveau der regulierten Preise bis zur Finanzkrise 1998 spiegelte die tatsächliche Ertragslage der Gasversorgungsunternehmen nicht wider, weil die Rechnungen] häufig nicht beglichen werden konnten. Die häufigen Zahlungsausfälle verschlechterten die Ertragslage von Gazprom und insbesondere der Verteilungsorganisationen, die im Vergleich zu Gazprom über keine Möglichkeiten verfügten, ihre Verluste durch gewinnbringende Exportgeschäfte querzusubventionieren.

In der zweiten Phase ab circa 1997 änderte sich dies grundlegend. Im April des Jahres gründete Gazprom eine Tochtergesellschaft, in der die Handels- und Vertriebsaktivitäten des Konzerns gebündelt wurden234. Mezhregiongas spielte im Jahr 2003 mit einem Anteil von 77% der Lieferungen an Endverbraucher eine dominierende Rolle. Ingesamt beliefert das Tochterunternehmen von Gazprom 67 der 68 mit Erdgas versorgten russischen Regionen, davon in 52 Regionen als alleiniger Anbieter.

Neben Gazprom und den mit Gazprom verbundenen Tochtergesellschaften bieten auch einige der unabhängigen Erdgasproduzenten den Vertrieb an (meist industrielle) Großkunden zu freien, also nicht regulierten, Preisen an. Sie verfügen derzeit über einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Häufig wird das Gas in der Region vertrieben, in der die Unternehmen auch Förderaktivitäten haben. Lieferverträge mit Endkunden haben derzeit neben anderen Itera, Northgas, Novatek und Rosneft abgeschlossen.

4.3.4 Export

Die wichtigste Vertriebssäule für russisches Erdgas ist der Export. Bereits seit 1968 exportiert Russland Erdgas in europäische Länder. Die größten Volumina nehmen Kunden in Deutschland, Italien und der Türkei ab.


234 Präsidialerlass Nr. 426 „Über die Hauptbestimmungen der strukturellen Reform der natürlichen Monopole“, Moskau, April 1997

[S. 107, Z. 26-29]

Ein relativ hohes Niveau der regulierten Erdgaspreise bis zur Finanzkrise 1998 spiegelte die tatsächliche Ertragslage der Gasversorgungsunternehmen nicht wider, weil die Erdgaslieferungen in der Regel nicht bezahlt wurden.163 Die häufigen Zahlungsausfälle verschlechterten die Ertragslage von Gazprom und insbesondere der Verteilungsorganisationen, die im Vergleich zu Gazprom über keine Möglichkeiten verfügten, ihre Verluste durch gewinnbringende Export-

[S. 108, Z. 1]

geschäfte quer zu subventionieren.

[s. 108, Z. 9-26]

In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre begannen Itera und das gemeinsame Joint Venture von Gazprom und Daimler Benz AG Ditgas (jeweils 50% Kapitalanteil) mit dem Erdgashandel auf dem Binnenmarkt. Aufgrund der partnerschaftlichen Beziehungen zu Gazprom, konnten diese Unternehmen Erdgas zu günstigen Konditionen beziehen und verkauften dieses an zahlungsfähige Großkunden. Mit den Verteilungsunternehmen wurde von den Zwischenhändlern nur die Durchleitung verhandelt.165 Trotz einer niedrigen Zahlungsrate für Erdgaslieferungen auf dem Binnenmarkt konnten demnach Zwischenhändler erfolgreich zahlungsfähige Endkunden beliefern. Auf dieser Basis gelang es Gazprom, die Informationen über regionale Endverbrauchermärkte zu sammeln und die Direktbelieferung der Endkunden durch die neu gegründete Handelstochtergesellschaft Mezhregiongas zu organisieren.

Im Rahmen der Restrukturierung von Gazprom in 1997 wurde mit dem Erlass des Präsidenten Nr. 426 vom 28.04.1997 "Über die Hauptbestimmungen der strukturellen Reform der natürlichen Monopole" die zentrale Erdgashandelstochtergesellschaft von Gazprom Mezhregiongas gegründet. Mit Gründung dieses Unternehmens wurde der gesamte Handel innerhalb von Gazprom zentralisiert. Seit 1997 waren die Transportgesellschaften von Gazprom nicht mehr für den Handel zuständig.

4.4.1 Mezhregiongas

Mit den Endverbrauchern wurde die Gaslieferung und mit den Verteilungsunternehmen die Durchleitung des Erdgases zum Endkunden verhandelt. Damit schaltete Mezhregiongas den Zwischenhandel über die Verteilungsunternehmen in großem Umfang aus und verdrängte die Verteilungsunternehmen als Zwischenhändler aus dem Markt.

[S. 111, Z. 3-7]

Mezhregiongas spielte im Jahr 2003 mit einem Anteil von 77% der Lieferungen an Endverbraucher eine dominierende Rolle in Russland. Ingesamt beliefert das Tochterunternehmen von Gazprom 67 der 68 mit Erdgas versorgten russischen Regionen. Im Jahr 2003 war Mezhregiongas nach Angaben des russischen Anti-Monopo1ministeriums in 52 Regionen der Alleinversorger.

[S. 112, Z. 14-19]

Neben Gazprom und einzelnen Verteilungsunternehmen sind im Erdgasvertrieb unabhängige Erdgasproduzenten tätig, die Endverbraucher zu freien Preisen beliefern können. In 2003 lag der Marktanteil der unabhängigen Erdgasproduzenten auf dem russischen Binnenmarkt bei rd. 20 %. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der überwiegende Teil des von unabhängigen Produzenten geförderten Erdgases in räumlicher Nähe ihrer Förderlagerstätten verbraucht wird.

[S. 112, Z. 28-30]

Lieferverträge mit Endkunden werden derzeit neben Gazprom von Itera, Northgas, Novatek und Rosneft abgeschlossen.

[S. 44, Z. 24-29]

2.5.2 Gasexporte

Russland ist der größte Gasexporteur der Welt und der wichtigste Gaslieferant für Europa und die GUS-Staaten. Russland exportiert bereits Erdgas seit 1968 in europäische Länder (einschließlich Türkei). Mit dem Gesamtvolumen von 134,2 Mrd. m3 wurde im Jahr 2002 knapp die Hälfte des europäischen Importbedarfes durch Russland gedeckt.83 Die wichtigsten Importeure in Europa waren im Jahr 2002 Deutschland (31,5 Mrd. m3), Italien (19,3 Mrd. m3) und

[S. 45, Z. 1]

Frankreich (11,2 Mrd. m3) (Abbildung 2-10).


163 Zur Preisentwicklung in den 90er Jahren s. Abschnitt 2.2.

165 Im Jahr 1997 konnte Gazprom gemäß dem Präsidialerlass Nr. 628 vom 19.06.1997 ein Rabatt von bis 40% auf den regulierten Erdgasabsatzpreis dem Kunden anbieten.

Anmerkungen

Fortgesetzte Übereinstimmungen von vorangehender Seite. Teils ist der Inhalt der Vorlage wörtlich übernommen, teils zusammengefasst. Schließlich springt der Verfasser zu Thema „Export“ – in der Vorlage „2.5.2 Gasexporte“.

S. L. schreibt: "Sie verfügen derzeit über einen Marktanteil von rund 20 Prozent." In der Quelle ist hingegen von einen "Marktanteil" von "rd. 20%" im Jahre "2003" die Rede.

(Man beachte im Zusammenhang auch den in Endnote 201 erfolgten Hinweis: „Soweit in deutsch- oder englischsprachigen Publikationen keine aktuelleren Daten vorlagen, sind nachfolgende russische Publikationen in Abschnitt 4.2 bis 4.4 zitiert auf Basis der Ausarbeitungen von Dronnikov, D.“)

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