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Analyse:Svf/Fragment 010 20

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 20-32
Quelle: Nobmann 2001
Seite(n): 3, Zeilen: 2-13
Die besondere Funktion als Schranke ist nur dadurch möglich, dass die aus den Gehirnendothelzellen (brain capillary endothelial cells, BCEC) geformten Kapillaren sich in mehrfacher Hinsicht deutlich von den peripheren Kapillaren unterscheiden. Hierzu zählen neben metabolischen Besonderheiten insbesondere die morphologischen Eigenschaften. Das Endothel peripherer Kapillaren besitzt Fenestrierungen von ca. 50 μm Durchmesser, die einen nahezu freien Austausch von Wasser und gelösten Substanzen zwischen dem Blut und der extrazellulären Flüssigkeit des Gewebes ermöglichen (SCHIEBLER u. KORF 2007). Die Endothelzellen an der BHS haben keinerlei Fenestrierungen oder Zellularspalten (JOO 1986). Diese Endothelzellen sind vielmehr durch sehr dichte Zell-Zell-Kontakte, sogenannte tight junctions, miteinander verbunden. Die tight junctions sind im Gegensatz zu den recht durchlässigen gap junctions oder gar Fenestrierungen an peripheren Kapillaren ein wichtiges Charakteristikum der BHS (WELSCH 2006).

SCHIEBLER, T. H. u. H. W. KORF (2007): Anatomie. Steinkopf Verlag; Springer Science+Business Media Heidelberg 10. Auflage, Seiten 191-193.

WELSCH, U. (2006): Sobotta Lehrbuch Histologie. Urban & Fischer @ Elsevier, München 2. Auflage, Seiten 247 - 248.

Die besondere Funktion als Schranke ist nur dadurch möglich, daß die aus den Gehirn-

Endothelzellen geformten Kapillaren sich in mehrfacher Hinsicht deutlich von den peripheren Kapillaren abgrenzen. Hierzu zählen neben metabolischen Besonderheiten insbesondere die morphologischen Unterschiede.

[Abbildung 2]

Das Endothel peripherer Kapillaren besitzt Fenestrierungen von ca. 50 μm Durchmesser, die einen nahezu freien Austausch von Wasser und gelösten Substanzen zwischen dem Blut und der extrazellulären Flüssigkeit des Gewebes ermöglichen. Die Endothelzellen an der Blut-Hirn Schranke haben keinerlei Fenestrierungen oder Zellularspalten (Lee, 1971).

Diese Endothelzellen sind vielmehr durch sehr dichte Zell-Zell Kontakte, sogenannte tight junctions, miteinander verbunden. Die tight junctions sind im Gegensatz zu den recht durchlässigen gap junctions oder gar Fenestrierungen der peripheren Endothelzellen ein wichtiges Charakteristikum der Blut-Hirn Schranke.


LEE, J.C.: Evolution in the concept of the blood-brain barrier phenomen. In: ZIMMERMANN, H.M.: Progress in neuropathology. Bd. 1. New York: Grune und Stratton, 1971, S. 84-145

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Die Hervorhebungen im Text sind identisch.

Sichter
(Graf Isolan)

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