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Analyse:Ulm/Fragment 223 38

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 223, Zeilen: re. Sp., 38-50
Quelle: Dreier Schulze 2013
Seite(n): § 13, Zeilen: Rn. 2
Während die dualistische Theorie zwischen einem vermögensrechtlichen und einem davon getrennten persönlichkeitsrechtlichen Teil des Urheberrechts unterscheidet,24 sind nach der monistischen Theorie, der das deutsche Urheberrechtsgesetz folgt, beide Komponenten miteinander verflochten. So haben die urheberrechtlichen Persönlichkeitsrechte durchaus einen materiellen Gehalt, wie umgekehrt die Verwertungsrechte einen persönlichkeitsrechtlichen Kern besitzen. Von Eugen Ulmer25 stammt die anschauliche Baummetapher: Die ideellen und materiellen Interessengruppen sind die Wurzeln, das einheitliche Urheberrecht bildet den Stamm, und die einzelnen Befugnisse des Urhebers lassen sich mit den Ästen und Zweigen vergleichen, die ihre Kraft aus beiden Wurzeln ziehen. Mal überwiegt der ideelle, mal der materielle Gehalt.

24 Die dualistische Theorie (Josef Kohler, in: Wandtke, Urheberrecht, 4. Aufl. 2014, S. 14) trennt Persönlichkeitsrecht und Vermögensrecht/Immaterialgüterrecht, die monistische Theorie sieht im Urheberrecht ein einheitliches Recht (Eugen Ulmer: Mischform eigener Art, in: Wandtke, ibid., S. 14f.).

25 Ulmer (Fn. 14), S. 116.

Während die dualistische Theorie zwischen einem vermögensrechtlichen Teil und einem hiervon getrennten persönlichkeitsrechtlichen Teil des Urheberrechts unterscheidet, sind nach der monistischen Theorie, welcher das deutsche Urheberrechtsgesetz folgt, beide Teile untrennbar ineinander verflochten (vgl SL/Schricker/Loewenheim Einl Rn 28). Bei sämtlichen Rechten überlappen sich sowohl ideelle als auch materielle Interessen des Urhebers; denn die Persönlichkeitsrechte haben durchaus auch einen materiellen Gehalt, wie umgekehrt die Verwertungsrechte einen persönlichkeitsrechtlichen Kern besitzen. Besonders anschaulich hat dies Eugen Ulmer (Ulmer S. 116) beschrieben. Er verglich den Urheberrechtsschutz und die aus dem Urheberrecht fließenden Befugnisse mit einem Baum. Die beiden ideellen und materiellen Interessengruppen sind dessen Wurzeln, das einheitliche Urheberrecht bildet den Stamm, und die einzelnen Befugnisse des Urhebers lassen sich mit den Ästen und Zweigen vergleichen, die ihre Kraft aus beiden Wurzeln ziehen. Mal überwiegt ihr ideeller, mal ihr materieller Gehalt.
Anmerkungen

Die Quelle ist anderweitig mehrfach zitiert.

Sollte sich der hier wiedergebene Gedanke als urheberrechtliches Trivialwissen erweisen (wogegen die Belege in beiden Texten sprechen), sollte das Fragment auf kW oder kP gesetzt werden.

Sichter
(SleepyHollow02)

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