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Analyse:Ulm/Fragment 232 000

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 232, Zeilen: li. Sp. (Fn.)
Quelle: Peukert 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Schließlich haben urheberrechtliche Lösungen den Nachteil, dass sie jeweils nur in dem Land gelten, in dem sie erlassen wurden (Schutzlandprinzip), Selbst eine Lösung auf europäischer Ebene wäre daher im Hinblick auf die auch im Wissenschaftsbereich immer stärkere Internationalisierung nur ein begrenzter Fortschritt;123 [...]

Daher ist für die digitale wissenschaftliche Kommunikation das Urheberrecht nicht mehr förderlich, sondern eher ein Hindernis.124 Aus Sicht der Wissenschaft kann die Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Informationen aber auch ohne Reform des Urheberrechts verbessert werden. Für eine Förderung von Open Access sollte nicht im Urheberrecht, sondern vor allem im Wissenschaftssystem selbst angesetzt werden.125


123 Näher Peukert, in: Handl/Zekoll/Zumbansen, Beyond Territoriality: Transnational Legal Authority in an Age of Globalization, 2012, S. 189-228.

124 Hilty GRUR 2009, 633, 636.

125 Vgl. für Deutschland BT-Drucks. 17/13 423, S. 9; für das vereinigte Königreich Finch Group Report (Fn. 28), S. 5f.; für die USA Executive Office of the President (Fn. 47 [= Office of Science and Technology Policy, Increasing Access to the Results of Federally Funded Research, http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/microsites/ostp/ostp_public_access_memo_2013.pdf]); zu Effizienzgesichtspunkten EU-Kommission, Verbesserung des Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen: Steigerung der Wirkung öffentlicher Investitionen in die Forschung, KOM (2012) 401 endg., S. 3; Suber, Open Access, 2012, S. 43 ff., S. 133 ff.; Fröhlich Information Wissenschaft & Praxis 2009, 253, 256 f.; kritisch Theisohn (Fn. 56), S. 115ff („gescannte Ideologie“).

[Seite 147, re. Sp. 4-8]

32 Jetzt erst erschien das Urheberrecht den öffentlichen Forschungsfinanziers und vielen Wissenschaftlern nicht mehr als der wissenschaftlichen Kommunikation förderlich oder zumindest als notwendiges Übel, sondern als geradezu überflüssiges Hindernis.67

[Seite 149, li. Sp. 27-33]

43 Hingewiesen sei schließlich auf eine strukturelle Schwäche aller am Urheberrecht ansetzenden Lösungsvorschläge. So wie das Urheberrecht selbst, gelten auch Schranken, Zwangslizenzen und Kontrahierungszwänge nur auf dem Territorium desjenigen Gesetzgebers, der diese Regelungen erlassen hat.88

[Seite 150, li. Sp. 23-28]

49 Ein solcher Paradigmenwechsel wird in der Wissenschaftstheorie, der Ökonomik und der Wissenschaftspolitik mit Blick auf die oben geschilderten, wissenschaftsinternen Kommunikationsbedingungen ganz überwiegend als wünschenswert erachtet.103


67 Hilty (Fn. 64), GRUR 2009, 633, 635.

88 Näher Peukert, Territoriality and Extraterritoriality in Intellectual Property Law, in: Handl/Zekoll/Zumbansen, Beyond Territoriality: Transnational Legal Authority in an Age of Globalization, 2012, 189-228.

103 Vgl. für Deutschland RegE verwaiste Werke (Fn. 63), 14; für das vereinigte Königreich Finch Group Report (Fn. 2), 2012, 5 f.; für die USA Executive Office of the President, Office of Science and Technology Policy, Expanding Public Access to the Results of Federally Funded Research, 22.2.2013, http://www.whitehouse.gov/blog/2013/02/22/expanding-public-accessresults-federally-funded-research; zu Effizienzgesichtspunkten EU-Kommission (Fn. 63 [= EU-Kommission, Verbesserung des Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen: Steigerung der Wirkung öffentlicher Investitionen in die Forschung]), KOM (2012) 401 endg., 3; Suber (Fn. 40 [= Open Access, 2012]), 29 ff., 43 ff., 133 ff.; Fröhlich (Fn. 73), Information Wissenschaft & Praxis 2009, 253-258; kritisch Theisohn (Fn. 48), 115 ff. („gescannte Ideologie“).

Anmerkungen

Wie ist das - insbes. die Parallelen bei Fn. 125 - zu deuten (bzw. wie deutet das ein Jurist)?

(Fragm. kann später wieder gelöscht werden, falls irrelevant.)

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