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Analyse:Um/Fragment 037 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 1-13
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 43, 44, 45, Zeilen: S.43, 19-20.26-29; S.44, 2-4.7-13; S.45,2-5.10-11
2.1.1 RÄUMLICHE STANDORTTHEORIEN

Die Frage der unternehmerischen Standortwahl als einer privatwirtschaftlichen Entscheidung über den Ort der Produktion hat beträchliche Relevanz für die Stadtwirtschaft.2
Als eine klassische Grundlage der Standorttheorie darf Alfred Webers "Allgemeine und kapitalistische Theorie des Standorts" gelten.3 Grundlage der gewonnenen Aussagen über die wirtschaftlichen Bestimmungsgründe der räumlichen Industrieorientierung ist der Begriff des Standortfaktors im Sinne eines an den Standort gebundenen, unternehmerischen Kostenvorteils. Diese Standortvorteile existieren entweder generell oder für einen bestimmten Wirtschaftszweig speziell, es sind dies Materialpreise, Arbeitskosten und Transportkosten. Durch eine gedankliche Konstruktion wandelt Weber die Materialpreisunterschiede in Transportkostendifferenzen um und untersucht den Einfluß der Transportkosten auf die räumliche Ordnung.


[Seite 36]
[1 Vgl. Heuer (1977) S. 43]

[Seite 37]
2 Vgl. ebenda S. 43
3 Vgl. Weber, Alfred, Industrielle Standortlehre - Allgemeine und kapitalistische Theorie des Standorts in : Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen 1923

[Seite 43]

3.1 Theorien zur Erklärung der Struktur des Raumes
3.1.1 Theorie der (unternehmerischen) Standortwahl

[...]

Die privatwirtschaftliche Entscheidung, über den Ort der betrieblichen Niederlassung hat somit beträchtliche Relevanz für die ökonomische Struktur eines Raumes und damit auch einer einzelnen Stadt. [...]

[Seite 44]

[...]

Als klassischer Beitrag der traditionellen Standorttheorie gilt Alfred Webers Untersuchung „Über den Standort der Industrien“3, deren wesentliche Ergebnisse hier kurz dargestellt werden sollen4.

[...] Grundlage der deduktiv gewonnenen Aussagen über die wirtschaftlichen Bestimmungsgründe der räumlichen Industrieorientierung ist der Begriff des Standortfaktors. Er wird definiert als Kostenvorteil, „der für eine wirtschaftliche Tätigkeit dann eintritt, wenn sie sich an einem bestimmten Ort ... vollzieht“5. Weber unterscheidet deshalb zunächst grundsätzlich zwischen generellen, für jede Industrie wirksamen, und speziellen, nur für bestimmte Industriezweige relevanten Standortfaktoren.

[...]

[Seite 45]

[...] Es sind dies (1) die Materialpreise, (2) die Höhe der Arbeitskosten und (3) die Transportkosten. Durch eine gedankliche Konstruktion verwandelt Weber die Materialpreisunterschiede in Transportkostendifferenzen, [...]
Weber untersucht die Standortwahl der Industriebetriebe zunächst nur unter dem Einfluß der Transportkosten.


[Seite 44]
3 Alfred Weber, Über den Standort der Industrien, Teil 1: Reine Theorie des Standorts, Tübingen 1909.
4 Einen Überblick über die dogmengeschichtliche Entwicklung der Standorttheorie gibt die Arbeit von Meyer-Lindemann.
5 A. Weber, S. 16.

Anmerkungen

Originalpassagen von drei Seiten aus Heuer (1977) werden leicht adaptiert und "hintereinandergeklebt" - der Originalwortlaut wird nicht als solcher gekennzeichnet. Hinweise auf die eigentliche Quelle unterbleiben, stattdessen wird der Leser / die Leserin auf die in der Quelle referierte Arbeit von A. Weber verwiesen.

Sichter
(Graf Isolan)

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