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Analyse:Um/Fragment 064 21

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 21-33
Quelle: Umweltgutachten 1978
Seite(n): 542, Zeilen: rechte Spalte 5-10, 12-17, 45-58
Gleiches gilt für die Subventionierung emissionsreduzierender Maßnahmen, wo die alleinige Anwendung des Gemeinlastprinzips nur dann zu den gewünschten ökologischen Konsequenzen führen wird, wenn die "Emissionsminderung in voller Höhe der spezifischen Vermeidungs- und Beseitigungskosten finanziert wird."114 Andernfalls werden gerade soviele umweltentlastende Maßnahmen durchgeführt, wie der Staat finanziert, marktliche Signale gehen wegen der Anonymität der Kostenverteilung davon nicht aus, Umwelt bleibt ein freies Gut und der Trend zur Übernutzung bleibt bestehen.115

Wegen der Abkoppelung von der Marktsteuerung bestehen die Gefahren von Fehlallokationen in ständig steigenden Mitteleinsätzen der staatlichen Träger und in der "permanenten Verletzung der Umweltqualitätsziele durch marktliche Störfaktoren.“116 Hinzu kommen "Fehlverteilungen und Strukturverzögerungen" bei der Vergabe von Subventionen oder Transfers oder bei direkter Produktion des Staates, "da [die umweltpolitischen Instanzen faktisch jede einzelne Maßnahme der Emissionsverringerung festlegen müssen (...)“.117]


114 Vgl. ebenda S. 542 Tz. 1780

115 Vgl. ebenda S. 542 Tz. 1780

116 Vgl. ebenda S. 542 Tz. 1781

[117 Vgl. ebenda S. 542 Tz. 1782]

1780. Die alleinige Anwendung des Gemeinlastprinzips wird dann zu den gewünschten ökologischen Konsequenzen führen, wenn die Emissionsminderung in voller Höhe der spezifischen Vermeidungs- und Beseitigungskosten finanziert wird. Andernfalls [...] Sie führen daher gerade soviele umweltentlastende Maßnahmen durch, wie sie durch den Staat finanziert erhalten. Marktliche Signale gehen von diesen eine anonyme Allgemeinheit belastenden Umweltschutzmaßnahmen nicht aus; Umwelt bleibt ein freies Gut. [...]

1781. Gefahren von Fehlallokationen ergeben sich daher beim Gemeinlastprinzip aus der Abkoppelung von den Steuerungsmöglichkeiten des Marktmechanismus mit der Folge

- im Zeitablauf progressiv steigender spezifischer Mitteleinsätze der öffentlichen Hände,

- permanenter Verletzung der Umweltqualitätsziele durch marktliche Störfaktoren.

1782. Hinzu treten Fehlverteilungen und Strukturverzögerungen bei der Vergabe von Subventionen und Transfers oder bei direkter Produktion des Staates, da die umweltpolitischen Instanzen faktisch jede einzelne Maßnahme der Emissionsverringerung festlegen müssen, [...]

Anmerkungen

Wieder eine fortlaufende Mixtur aus zitierten Stellen und ungekennzeichneten Passagen aus dem Umweltgutachten von 1978.

Sichter
(Graf Isolan)

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