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Analyse:Um/Fragmente/Verwaist n

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3 unfertige Fragmente

[1.] Analyse:Um/Fragment 084 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. June 2012, 13:05 (Graf Isolan)
Erstellt: 21. June 2012, 12:55 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Richardson 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 1-12
Quelle: Richardson 1977
Seite(n): 78-79, Zeilen: -
[Richardson nennt 8 Grundprinzipien, nach denen sich diese Standortwahl verhält, (c. p.)]

1. Unternehmen, die den gesamten städtischen Markt bedienen, wählen mit größter Wahrscheinlichkeit einen zentralen Standort.

2. Je spezialisierter eine Wirtschaftstätigkeit ist, desto größer ist die Tendenz zum zentralen Standort.

3. Je größer der Raumbedarf ist, desto eher wird die Peripherie gewählt (was eine Folge des Bodenwertgefälles ist).

4. Städtische Standortentscheidungen werden durch Kontrollvorschriften und planerische Einschränkungen beeinflußt, die Siedlungsstruktur stabilisiert.

5. Externe Nachteile finanzieller oder technologischer Art führen zu Dezentralisierungstendenzen.

6. Die Dichotomie Stadt-Umland muß dahingehend modifiziert werden, daß auch städtische Nebenzentren eine Standortalternative bieten können.

7. Einzelne Standortentscheidungen begünstigen einander wechselseitig (Fühlungsvorteile).

8. Historisch vorgegebene Standorte binden, oft wird ein einmal gewählter Standort mehr aus Tradition, denn aus betriebswirtschaftlichem Kalkül beibehalten.52


52 Richardson, Harry W., Standortverhalten, Bodenpreise und Raumstruktur in Fürst (1977) S. 78/79

[Seite 78]

1. Unternehmen, die den städtischen Markt insgesamt bedienen, wählen mit größerer Wahrscheinlichkeit einen zentralen Standort. [...]

2. Je spezialisierter eine Wirtschaftsaktivität ist, desto größer ist die Tendenz, einen zentralen Standort zu wählen.

3. Je größer der Raumbedarf eines Unternehmens ist, desto wahrscheinlicher wird es sich im Stadtumland niederlassen7. Dies folgt aus der Tatsache, daß der Grundstückspreis tendenziell in umgekehrter Beziehung zur Entfernung vom Stadtkern steht.

4. Städtische Standortentscheidungen werden durch das Vorhandensein von Kontrollvorschriften und anderen planerischen Einschränkungen hinsichtlich der Verwendung des innenstädtischen Grund- und Bodens beeinflußt. [...]

[Seite 79]

[...]

5. Externe Nachteile finanzieller Art (z.B. steigende Grundstückskosten) oder technologischer Art (Luftverschmutzung, Lärm, Verkehrskosten) führen bis zu einem gewissen Grad zur Dezentralisierung der Funktionen, [...]

6. Die Dichotomie Stadtkern-Stadtumland muß um die Tatsache modifiziert werden, daß Großstädte gewöhnlich außer dem Hauptgeschäftszentrum Nebenzentren haben. In bestimmten Fällen kann eines dieser Nebenzentren einen annehmbarer Standortkompromiß darstellen.

7. Es besteht eine wechselseitige Abhängigkeit zwischen einzelnen Standortentscheidungen (vgl. Pkt. 4). [...]

8. Die historische Entwicklung ist ebenfalls wichtig bei der Erklärung der Standortstruktur einer Stadt. Es kann Vorkommen, daß ein Unternehmen weiterhin an zentraler Stelle bleibt, obwohl die Gründe, die einmal dafür sprachen, längst keine Geltung mehr haben. Unternehmen verändern ihren Standort nicht sofort, wenn es rentabler wird, den bisherigen Standort aufzugeben.

Anmerkungen

Zum Schluss endlich beginnt Um wirklich zu paraphrasieren (daher wurden diese Sätze nicht in die Zeilenzählung aufgenommen). Vorher wird häufig nur ungekennzeichnet der Originalwortlaut in gekürzter Form wiedergegeben.

Sichter
(Graf Isolan)

[2.] Analyse:Um/Fragment 047 16 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2014, 20:27 (Schumann)
Erstellt: 31. May 2012, 20:13 KayH
Fragment, KeineWertung, Klaus 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 16-20
Quelle: Klaus 1977
Seite(n): 92-93, Zeilen: -
Der Begriff der Agglomeration selbst beinhaltet entsprechend alle Wirkungen, "die aus der Zusammenballung von Bevölkerung, Unternehmen und öffentlichen (sowie internationalen) Institutionen auf die sozioökonomischen Aktivitäten eben dieser drei Gruppen resultieren".52

[52 Vgl. Klaus (1977) S. 92/93]

Der Begriff der Agglomerationseffekte selbst beinhaltet entsprechend alle Wirkungen, die aus der Zusammenballung von Bevölkerung, Unternehmen und öffentlichen (sowie internationalen) Institutionen auf die sozio-ökonomischen Aktivitäten eben dieser drei Gruppen resultieren.
Anmerkungen

"Agglomerationseffekte" wird zu "Agglomeration".

Sichter

[3.] Analyse:Um/Fragment 077 05 - Diskussion
Bearbeitet: 3. June 2012, 02:41 (Sotho Tal Ker)
Erstellt: 29. May 2012, 15:49 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 5-10
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 141, 142, Zeilen: S. 141,6-10 und S. 142,1-4.101-102
Entwicklung der Pendlerwanderungen als einem "charakteristischen Merkmal der sozioökonomischen Beziehungen zwischen den Städten und ihren Umlandgemeinden" sowie in großen Ballungsgebieten als einem Indikator für den Grad der Verflechtungsbeziehungen zwischen 31 verschiedenen Wirtschaftsräumen. Während die Anzahl der Erwerbspersonen zwischen 1950 und 1961 um ca. 20 % gestiegen ist, nahm die Zahl der Berufspendler im gleichen Zeitraum um 80 % zu.32

[Seite 76]
[27 Vgl. Heuer (1977) S. 94]

[Seite 77]
31 Vgl. ebenda S. 141
32 Vgl. Statistisches Bundesamt, Fachserie A, Bevölkerung und Kultur, Heft 9 Pendler, Stuttgart 1967 S. 22

[Seite 141]

Die Pendelwanderung ist ein charakteristisches Merkmal der sozio-ökonomischen Beziehungen zwischen den Städten und ihren Umlandgemeinden. Richtung, Art und Umfang der Pendelwanderung sind geeignete Indikatoren für den Grad der Verflechtungsbeziehungen zwischen verschiedenen Wirtschaftsräumen.

[...]

[Seite 142]
Während die Anzahl der Erwerbspersonen im Bundesgebiet von 1950 bis 1961 um etwa 20 % gestiegen ist158, nahm die Zahl der Berufspendler in der gleichen Zeit um rd. 80 % zu. [...]159


[Seite 142]
[157 Statistisches Bundesamt, Fachserie A, Bevölkerung und Kultur, Volks- und Berufszählung vom 6. Juni 1961, H. 9, Pendler, Stuttgart und Mainz 1967, S. 22.]
158 Ebenda, S. 34.
159 Ebenda, S. 22.

Anmerkungen

Zwei im Original getrennte Passagen werden zusammengefügt. Besonders auffällig: Bei der Übertragung der im Original befindlichen Quellenangabe und Seitenreferenzen unterläuft dem Verfasser offensichtlich ein Fehler: Belegt Heuer die Angaben zu Erwerbspersonen und Berufspendlern durch Referenz auf die S. 34 und 22 des Berichts des Statistischen Bundesamts, so unterschlägt der Verfasser die Referenz auf die S. 34 und belegt beide Angaben allein mit einer Referenz auf die S. 22, wo sich die erste Angabe nach Heuer jedoch nicht finden läßt.

(Muss am Orginal überprüft werden.)

Sichter
(Graf Isolan)

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