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Analyse:Un/Fragment 049 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1-18
Quelle: Fischer 1960
Seite(n): 56, Zeilen: S. 56; S. 57; S. 58
[In der Einleitung zum ersten Band (im ersten Band der „Deutschen Mystiker“ bringt Pfeiffer das Leben Hermann] von FRITZLARS und dreizehn Predigten von Nikolaus von STRASSBURG) äußert sich Pfeiffer auch über die Bedeutung des Inhalts der von ihm herausgegebenen Texte. Sehr vorsichtig bezeichnet er die Verfasser als „die sogenannten Mystiker“.5 Auch Heinrich DENIFLE äußert sich sehr zurückhaltend über die „sogenannten deutschen Mystiker“.6 Eckhart selbst ist im Gebrauch des Wortes „mysticus“ sehr vorsichtig. Er beschränkt sich darauf, es im selben Sinn wie die Literatur seiner Zeit zu verwenden, insbesondere zur Kennzeichnung des „sensus mysticus“ der Heiligen Schrift.7

Ehe wir bei Eckhart von Mystik sprechen, muß man sich daran erinnern, daß ihm die Geheimnisse des Glaubens und auch ihre theologische Darlegung keine abstrakten Theorien waren, sondern tägliche Erkenntnis. Und für die wissenschaftlichen Werke Eckharts hat zu gelten, daß alle seine Thesen ihren systematischen Ort im Aufbau der Summe der Theologie einnehmen, wie er dies selbst programmatisch in seinem „Opus tripartitum“ formuliert hat.8


5 F. PFEIFFER, Deutsche Mystiker des Mittelalters, 1. Band, Leipzig 1845, S. IX. Der 2. Band von Pfeiffer, der die deutschen Werke Meister Eckharts enthält, erschien 1857 (zitiert als „Pf.“ mit Seiten- und Zeilenangabe).

6 H. DENIFLE, Meister Eckharts lateinische Schriften und die Grundanschauung seiner Lehre, in: Archiv für Literatur und Kirchengeschichte des Mittelalters, Band 2 (1886), S. 647 (nachfolgend zitiert ALKG).

7 H. FISCHER, in: Eckhart-Festschrift, a.a.O., S. 57.

8 LW I, S. 148 ff.

S. 56

In der Einleitung zum ersten Band äußert sich Pfeiffer auch über die Bedeutung des Inhalts der von ihm herausgegebenen Texte. Vorsichtig bezeichnet er die Verfasser als „die sogenannten Mystiker“235.

S. 57

Auch H. Denifle äußert sich sehr vorsichtig über die „sogenannten deutschen Mystiker“237.

[...]

Eckhart selbst ist im Gebrauch des Wortes „mysticus“ sehr zurückhaltend. Er beschränkt sich fast darauf, es im selben Sinn wie die Literatur der Zeit zu verwenden, insbesondere zur Kennzeichnung des „sensus mysticus“ der Heiligen Schrift;

S. 58

Ehe also von einem „intuitus mysticus“ bei Eckhart gesprochen werden darf, wäre daran zu erinnern, daß ihm die Geheimnisse des Glaubens und auch ihre theologische Darlegung keine abstrakten Theorien waren, sondern tägliche Erkenntnis. Und für die wissenschaftlichen Werke Eckharts hat zu gelten, daß alle seine Thesen ihren systematischen Ort im Aufbau der Summe der Theologie einnehmen, wie er das programmatisch selbst formuliert hat246.

Anmerkungen

Fortsetzung von Analyse:Un/Fragment 048 40

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