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Analyse:Un/Fragment 124 07

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 7-13
Quelle: Schmoldt 1954
Seite(n): 9, Zeilen: 42-50 (FN 1)
Die Frage nach der Berechtigung, die Sprache in Abstrakta und Konkreta zu gliedern, soll in diesem Zusammenhang nicht weiter erörtert werden. Alle Sprache ist sicherlich abstrakt, wenn man sie mit der erlebten Wirklichkeit vergleicht, alle Sprache ist konkret, wenn man sie dem Denkbaren an sich gegenüberstellt. Wirklich konkret wäre nur die Wirklichkeit, abstrakt wäre gleichbedeutend mit begrifflich, ein Begriff kann nicht konkret sein, denn konkret ist die Wirklichkeit.4

4 Vgl. Hans GLINZ, Die innere Form des Deutschen, 2. Aufl., Bern 1961, S. 306.

Die philosophische Frage nach der Berechtigung, die Sprache in Abstrakta und Konkreta zu gliedern, soll in diesem Zusammenhang nicht weiter beachtet werden. Ein kurzer Hinweis möge genügen: abstrakt-konkret sind keine sprachlichen Kategorien, sondern Denkmomente. Alle Sprache wäre abstrakt, wenn man sie mit der erlebten Wirklichkeit vergliche, alle Sprache wäre konkret, wenn man sie dem Denkbaren an sich gegenüberstellte. Wirklich konkret wäre nur die Wirklichkeit, abstrakt wäre gleichbedeutend mit begrifflich, ein Begriff kann nicht konkret sein, denn konkret ist die Wirklichkeit (vgl. auch Hans Glinz, Die innere Form des Deutschen, Bern 1952, S. 304. Fritz Mauthner, Wörterbuch der Philosophie, Leipzig 1924. Bd. I, S. 12 ff.).
Anmerkungen

TO DO: Prüfe: Hans GLINZ, Die innere Form des Deutschen

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