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Analyse:Vhr/Fragment 092 11

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 92, Zeilen: 11-35
Quelle: Wikipedia Konstantinische Schenkung 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Valla gehörte zu den schärfsten Kritikern des Papsttums und festigte diesen Ruf durch die Veröffentlichung seines Traktats Declamatio de falso credita et ementita Constantini donatione (1440) über den von ihm ebenso wie von Nikolaus von Kues als Fälschung angeprangerten Text der Konstantinischen Schenkung. Diese um das Jahr 800 gefälschte Urkunde, die angeblich in den Jahren 315-317 vom römischen Kaiser Konstantin I. ausgestellt wurde, hatte dem damaligen Papst Silvester I. und seinen sämtlichen Nachfolgern eine zwar auf das Geistliche ausgerichtete, aber auch politisch entscheidende Vorherrschaft über Rom, Italien und die gesamte christliche Westhälfte des Römischen Reiches gesichert. Die Päpste nutzten diese Urkunde jahrhundertelang hemmungslos, um ihre territorialen Machtansprüche zu begründen. Als im 15. Jahrhundert die Fälschung nachgewiesen wurde, blieb dies bis zur Kritik der Reformation am Papsttum weitgehend unbekannt. Mit der glänzenden und empörten Widerlegung dieser Schrift, zumal dem Beweis, dass das Latein der Urkunde Merkmale zeigte, die die Entstehung im frühen 4. Jahrhundert ausschlossen, brachte Lorenzo Valla den Vatikan [gegen sich auf, der ihn, wie oben gesagt, sogar dem Verdacht der Häresie aussetzte.] Die Konstantinische Schenkung (lateinisch Constitutum Constantini bzw. Donatio Constantini ad Silvestrem I papam) ist eine um das Jahr 800 gefälschte Urkunde, die angeblich in den Jahren 315/317 vom römischen Kaiser Konstantin I. ausgestellt wurde. Darin wird Papst Silvester I. und seinen sämtlichen Nachfolgern eine auf das Geistliche hingeordnete, aber auch politisch wirksame Oberherrschaft über Rom, Italien und die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs geschenkt.

Die Päpste nutzten die Urkunde, um ihre Vormacht in der Christenheit und territoriale Ansprüche zu begründen. Als im 15. Jahrhundert die Fälschung nachgewiesen wurde, blieb dies bis zur Kritik der Reformation am Papsttum weitgehend unbekannt. [...]

[...]

Nachweis der Fälschung

Erst zwei Gelehrte des 15. Jahrhunderts, zuerst 1433 der deutsche Theologe und Philosoph Nikolaus von Kues in De Concordantia Catholica und dann um 1440 der italienische Humanist Lorenzo Valla, wiesen nach, dass die Schenkung eine Fälschung ist. Valla zeigte mit sprachlichen Argumenten, dass das Latein der Urkunde Merkmale zeigt, die die Entstehung im frühen 4. Jahrhundert ausschließen.

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