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Analyse:Vml/Fragment 004 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Hetzel 2005
Seite(n): 10-12, Zeilen: 10: 30 ff.- 11: 1 ff. - 12: 1-5
[Gezeigt wurde auch, daß das PSA sich immunologisch] und chemisch von der seit 1938 zur PCa-Diagnostik (218) benutzten prostataspezifischen sauren Phosphatase (PAP) unterscheidet. Das Protein erhielt seinen noch heute gültigen Namen „prostataspezifisches Antigen“ (PSA).

Die Frage, ob es sich bei den initialen Berichten über das „gamma-Seminoprotein“, „E1“, „p30“ und „PSA“ um dasselbe Protein handelt, war in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher Untersuchungen (18;129;188;194;258;289;290;297;327;329;336;340). Die Frage, ob nicht schon das von Ablin und Flocks bereits 1970 beschriebene Protein eigentlich PSA war, führte zu einer Fülle von Leserbriefen (2;4;5;6;7;8;14). Seit 1992 kann mit der Feststellung, daß „gamma-Seminoprotein“, „E1“, „p30“ und „PSA“ von einem einzigen Genlocus kodiert werden (250), von der Identität des seit 1979 „PSA“ genannten Proteins ausgegangen werden (294). 1980 fanden Papsidero et al. (229), daß das PSA auch im Serum von PCa-Patienten auftritt.

Mittels einer immunelektrophoretischen Säule, die ein Minimum von 0,5 μg/ml PSA detektieren konnte, wurden Seren von 219 Patienten mit einem fortgeschrittenen PCa und von 175 Patienten mit anderen Karzinomerkrankungen untersucht und mit 20 Seren einer gesunden Kontrollgruppe verglichen. In nur 17 der 219 PCa-Seren war mittels dieser Technik das PSA im Serum nachweisbar, alle übrigen Seren zeigten keine Reaktivität. Das Serum-PSA der PCa- Patienten war mit 36 kDa (SDS-Page) und 90-100 kDa (Gelfiltration) identisch mit dem PSA aus den Extrakten des PCa-Resektates. Das Auftreten des Antigens im Serum von PCa- Patienten wurde auf einen nicht näher bezeichneten pathologischen Zustand der Prostata in Analogie zur (PAP) zurückgeführt (229). Die Größen 36 kDa und 100 kDa wurden von den Autoren auf eine Polymerisation des 36 kDa schweren PSA-Moleküls zurückgeführt.

1991 konnten Lilja et al. (178) die verschiedenen Molekülgrößen damit erklären, daß das im Serum messbare PSA hauptsächlich an a1-Antichymotrypsin gebunden in einem Komplex von 90-100 kDa auftritt.

1984 erhielten Chu, Wang und Papsidero auf die Anwendungsmöglichkeiten des PSA zur Diagnose des PCa das Patentrecht der Vereinigten Staaten (294).

Bedeutung als Tumormarker erlangte das PSA 1980 als die Arbeitsgruppe um Kuriyama (165) eine sensitivere Methode der PSA-Messung entwickelte. Die Methode bestand aus einem Enzymimmunoassay (ELISA), der mit einem Kaninchen-Anti-IgG-Antikörper gegen das PSA ausgestattet war. Wiederum wurden Prostatagewebeextrakte, Seren von Patienten mit PCa oder anderen Karzinomerkrankungen und von mutmaßlich gesunden Männern miteinander verglichen. Daraus entstand der erste PSA-„Normalbereich“ (0,1-1,792 ng/ml). PSA-Messungen in weiblichen Seren ergaben keine messbaren Konzentrationen bei einer unteren Nachweisgrenze von 0,1 ng/ml. Die höchsten Konzentrationen wurden im Serum von Patienten mit fortgeschrittenem PCa gefunden. Die Serum-PSA-Konzentration von Männern mit lokal [begrenztem PCa unterschied sich nicht eindeutig von den Serumkonzentrationen von BPH-Patienten (165).]


218. Oesterling JE. Prostate specific antigen: a critical assessment of the most useful tumor marker for adenocarcinoma of the prostate. J Urol 145:907-923, 1991.

18. Armbruster DA. Prostate-specific antigen: biochemistry, analytical methods, and clinical application. Clin Chem 39:181-95, 1993.

129. Graves HC, Kamarei M, Stamey TA. Identity of prostate specific antigen and the semen protein P30 purified by a rapid chromatography technique. J Urol 144:1510-1515, 1990.

188. Lundwall A, Lilja H. Molecular cloning of human prostate specific antigen with cDNA. FEBS Lett 214:317-322, 1987.

194. McCormack RT, Rittenhouse HG, Finlay JA, et al. Molecular forms of prostate-specific antigen and the human kallikrein gene family: a new era. Urology 45:729-744, 1995.

258. Schaller J, Akiyama K, Tsuda R, Hara M, Marti T, Rickli II. Isolation, characterization and amino-acid sequence of gamma-seminoprotein, a glycoprotein from human seminal plasma. Eur J Biochem 170:111-118, 1987.

289. Sensabaugh GF. Isolation and characterization of a semen-specific protein from human seminal plasma: A potential new marker for semen identification. J Forensic Sci 23:106-115, 1978.

290. Sensabaugh GF. Response to: Wang MC, Papsidero LD, Chu TM: Prostate-specific antigens p30, gamma-seminoprotein and E1. Prostate 24:109, 1994.

297. Stamey TA, Teplow DB, Graves HC. Identity of PSA purified from seminal fluid by different methods: comparison by amino acid analysis and assigned extinction coefficients. Prostate 27:198-203, 1995.

327. Vesey SG, Goble M, Ferro MA, Stower MJ, Hammonds JC, Smith PJ. Quantification of prostatic cancer metastatic disease using prostate-specific antigen. Urology 35:483-6, 1990.

329. Vessella RL, Lange PH. Issues in the assessment of PSA immunoassays. Urol Clin N A 20:607-619, 1993.

336. Wang MC, Papsidero LD, Chu TM. Prostate-specific antigen, p30, gamma-seminoprotein, and E1. Prostate 24:107-10, 1994.

340. Watt KWK, Lee PJ, M'Timkulu T, Chan WP, Loor R. Human prostate-specific antigen: structural and functional similarity with serine proteases. Proc Natl Acad Sci (USA) 83: 3166-3170, 1986.

2. Ablin RJ. On the identification and characterization of prostate-specific antigen. Hum Pathol 24:811-812, 1993.

4. Ablin RJ. A retrospective look at studies on prostate-specific antigen. Clin Chem 31: 497-8, 1985.

5. Ablin RJ. The identification of prostate-specific antigen. Eur J Surg Oncol 16: 273, 1990.

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7. Ablin RJ. Prostate-specific antigen: chronology of its identification. Oncology 12:722, 1998.

8. Ablin RJ. Prostate-specific antigen: chronology of its identification. Oncology Huntingt 12: 1016, 1998.

14. Allsbrook WC, Simms W, Steinsapir J. Re: zu Ablin RJ. Hum Pathol 24: 811-812, 1993.

250. Riegman PH, Vlietstra RJ, Suurmeijer L, Cleutjens CB, Trapman J. Characterization of the human kallikrein locus. Genomics 14:6-11, 1992.

294. Sokoll LJ, Chan DW. Prostate-specific antigen. Its discovery and biochemical characteristics. Urol Clin N Am 24:253-9, 1997.

229. Papsidero LD, Wang MC, Valenzuela LA, Murphy GP, Chu TM. A prostate antigen in sera of prostatic cancer patients. Cancer Res 40:2428-2432, 1980

278. Semjonow A, Hamm M, Rathert P, Hertle L. Prostate-specific antigen corrected for prostate volume improves differentiation of benign prostatic hyperplasia and organconfined prostatic cancer. Br J Urol 73:538-543, 1994.

Gezeigt wurde auch, daß das PSA sich immunologisch und chemisch von der seit 1938 zur PCa-Diagnostik [118] benutzten prostataspezifischen sauren Phosphatase (PAP) unterscheidet. Das Protein erhielt seinen noch heute gültigen Namen „prostataspezifisches Antigen“ (PSA).

[Seite 11]

Die Frage, ob es sich bei den initialen Berichten über das „gamma- Seminoprotein“, „E1“, „p30“ und „PSA“ um dasselbe Protein handelt, war in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher Untersuchungen [12, 75, 106, 109, 129, 142, 143, 151, 157, 158, 160, 163] aber auch die Frage, ob nicht schon das von Ablin und Flocks bereits 1970 beschriebene Protein eigentlich PSA war, führte zu einer Fülle von Leserbriefen [1-4, 7, 8, 10]. Seit 1992 kann mit der Feststellung, daß „gamma-Seminoprotein“, „E1“, „p30“ und „PSA“ von einem einzigen Genlocus kodiert werden [126], von der Identität des seit 1979 „PSA“ genannten Proteins ausgegangen werden [147]. 1980 fanden Papsidero et al. [120], daß das prostataspezifische Antigen auch im Serum von PCa-Patienten, also nicht nur in Prostatagewebe und Seminalplasma, auftritt. Mittels einer immunelektrophoretischen Säule, die ein Minimum von 0,5 μg/ml PSA detektieren konnte, wurden Seren von 219 Patienten mit einem fortgeschrittenen PCa und von 175 Patienten mit anderen Karzinomerkrankungen untersucht und mit 20 Seren einer gesunden Kontrollgruppe verglichen. In nur 17 der 219 PCa-Seren war mittels dieser Technik das PSA im Serum nachweisbar, alle übrigen Seren zeigten keine Reaktivität, aber das Serum-PSA der PCa- Patienten war mit 36 kDa (SDS-Page) und 90-100 kDa (Gelfiltration) identisch mit dem PSA aus den Extrakten des PCa-Resektates. Das Auftreten des Antigens im Serum von PCa-Patienten wurde auf einen nicht näher bezeichneten pathologischen Zustand der Prostata in Analogie zur (PAP) zurückgeführt [120]. Die Größen 36 kDa und 100 kDa wurden von den Autoren auf eine Polymerisation des 36 kDa schweren PSA-Moleküls zurückgeführt. 1991 konnten Lilja et al. [102] die verschiedenen Molekülgrößen damit erklären, daß das im Serum meßbare PSA hauptsächlich an alpha-1-Antichymotrypsin gebunden in einem Komplex von 90-100 kDa auftritt. 1984 erhielten Chu, Wang und Papsidero auf die Anwendungsmöglichkeiten des PSA zur Diagnose des PCa das Patentrecht der Vereinigten Staaten [147]. Bedeutung als Tumormarker erlangte das PSA 1980 als die Arbeitsgruppe um Kuriyama [93] eine sensitivere Methode der PSA-Messung entwickelte. Die Methode bestand aus einem Enzymimmunoassay (ELISA), der mit einem Kaninchen-Anti-IgG-Antikörper gegen das PSA ausgestattet war. Wiederum wurden Prostatagewebeextrakte, Seren von Patienten mit PCa oder anderen Karzinomerkrankungen und von mutmaßlich gesunden Männern miteinander verglichen. Daraus entstand der erste PSA-„Normalbereich“ (0,1-1,792 ng/ml).

[Seite 12]

PSA-Messungen in weiblichen Seren ergaben keine meßbaren Konzentrationen bei einer unteren Nachweisgrenze von 0,1 ng/ml. Die höchsten Konzentrationen wurden im Serum von Patienten mit fortgeschrittenem PCa gefunden. Die Serum- PSA-Konzentration von Männern mit lokal begrenztem PCa unterschied sich nicht eindeutig von den Serumkonzentrationen von BPH-Patienten [93].


118. Oesterling JE. Prostate specific antigen: a critical assessment of the most useful tumor marker for adenocarcinoma of the prostate. J Urol 1991; 145: 907-23.

106. Lundwall A, Lilja H. Molecular cloning of human prostate specific antigen with cDNA. FEBS Lett 1987; 214: 317-22.

109. McCormack RT, Rittenhouse HG, Finlay JA, Sokoloff RL, Wang TJ, Wolfert RL, Lilja H, Oesterling JE. Molecular forms of prostate-specific antigen and the human kallikrein gene family: a new era. Urology 1995; 45: 729-44.

129. Schaller J, Akiyama K, Tsuda R, Hara M, Marti T, Rickli II. Isolation, characterization and amino-acid sequence of gamma-seminoprotein, a glycoprotein from human seminal plasma.

142. Sensabaugh GF. Isolation and characterization of a semen-specific protein from human seminal plasma: A potential new marker for semen identification. J Forensic Sci 1978; 23: 106-15.

143. Sensabaugh GF. Response to: Wang MC, Papsidero LD, Chu TM: Prostate-specific antigens p30, gammaseminoprotein and E1. Prostate 1994; 24: 109.

151. Stamey TA, Teplow DB, Graves HC. Identity of PSA purified from seminal fluid by different methods: comparison by amino acid analysis and assigned extinction coefficients. Prostate 1995; 27: 198-203.

157. Vesey SG, Goble M, Ferro MA, Stower MJ, Hammonds JC, Smith PJ. Quantification of prostatic cancer metastatic disease using prostate-specific antigen. Urology 1990; 35: 483-6.

158. Vessella RL, Lange PH. Issues in the assessment of PSA immunoassays. [Review] [84 refs]. Urol Clin North Am 1993; 20: 607-19.

160. Wang MC, Papsidero LD, Chu TM. Prostate-specific antigen, p30, gamma-seminoprotein, and E1 [letter]. Prostate 1994; 24: 107-10.

163. Watt KWK, Lee PJ, M'Timkulu T, Chan WP, Loor R. Human prostate-specific antigen: structural and functional similarity with serine proteases. Proc Natl Acad Sci (USA) 1986; 83: 3166-70.

1. Ablin RJ. A retrospective look at studies on prostate-specific antigen. Clin Chem 1985; 31: 497-8.

2. Ablin RJ. The identification of prostate-specific antigen. Eur J Surg Oncol 1990; 16: 273.

3. Ablin RJ. The identification of prostate-specific antigen. J Clin Lab Anal 1991; 5: 78.

4. Ablin RJ. Re: Circulating prostate specific antigen-positive cells correlate with metastatic prostate cancer. Br J Urol 1993; 71: 761-2.

7. Ablin RJ. Prostate-specific antigen: chronology of its identification [corrected and republished in Oncology (Huntingt) 1998 Jul;12(7):1016]. Oncology 1998; 12: 722.

8. Ablin RJ. Prostate-specific antigen: chronology of its identification [corrected and republished article originally printed in Oncology (Huntingt) 1998 May;12(5):722]; Comment on: Oncology (Huntingt) 1997 Sep;11(9):1273-8; discussion 1279-82. Oncology Huntingt 1998; 12: 1016.

10. Allsbrook WC, Simms W, Steinsapir J. Re: zu Ablin RJ (759a). Hum Pathol 24: 811-812, 1993.

126. Riegman PH, Vlietstra RJ, Suurmeijer L, Cleutjens CB, Trapman J. Characterization of the human kallikrein locus. Genomics 1992; 14: 6-11.

147. Sokoll LJ, Chan DW. Prostate-specific antigen. Its discovery and biochemical characteristics. Urol Clin North Am 1997; 24: 253-9.

120. Papsidero LD, Wang MC, Valenzuela LA, Murphy GP, Chu TM. A prostate antigen in sera of prostatic cancer patients. Cancer Res 1980; 40: 2428-32.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. In der Nummerierung der Quellen sind vereinzelt Unterschiede erkennbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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