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Analyse:Vml/Fragment 005 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Hetzel 2005
Seite(n): 12, 13, 14, Zeilen: 12: 3 ff. - 13: 1 ff. - 14: 1-5
[Die Serum-PSA-Konzentration von Männern mit lokal] begrenztem PCa unterschied sich nicht eindeutig von den Serumkonzentrationen von BPH-Patienten (165).

1981 zeigten Kuriyama et al. (166), daß das PSA die größte Aussagekraft bezüglich der Überlebensdauer von Patienten mit einem fortgeschrittenen PCa im Vergleich zu anderen nichtprostataspezifischen Parametern, so auch gegenüber der PAP, hat. Je niedriger die PSA-Konzentration im Serum nach Therapie war, desto länger war die Überlebenszeit. Sie dokumentierten in dieser Arbeit auch, daß Metastasen eines PCa PSA bilden und in die Zirkulation abgeben können. Als nicht-organspezifisches Enzym verlor die PAP in der Diagnostik für das PCa an Bedeutung, da das PSA nach einer 1989 durchgeführten Analyse von 553 Seren von PCa-Patienten aller Stadien, eine doppelt so hohe Sensitivität wie die PAP aufwies, insbesondere in den frühen Stadien der Erkrankung. Damit wurde die PAP ein Tumormarker des fortgeschrittenen PCa (208).

Ähnliche Ergebnisse publizierten Stamey und Kabalin 1989 beim Vergleich von 209 PCa- Patienten vor Therapie (298). Danach erschien die PAP auch als Verlaufsparameter nach radikaler Prostatektomie ungeeignet, da sich die PAP-Serumkonzentrationen bei Patienten mit und ohne Rezidiv nicht unterschieden (167).

Seit Ende der 80-er Jahre wird das PSA nach zahlreichen Studien, die den Wert der PSA-Bestimmung im Serum für das frühe Erkennen des PCa bestätigen (72;150;167;218), allgemein als Erkennungs- und Verlaufsparameter für das PCa eingesetzt.

Die Beobachtung, die Kuriyama et al. 1980 (165) mit dem ELISA-Verfahren zur Serum- Bestimmung von PSA machten, ist als Problem bis heute nicht gelöst: bei nur gering erhöhten PSA-Werten (4-10 ng/ml) kann an Hand des PSA nicht sicher zwischen einer BPH und einem lokal begrenzten PCa unterschieden werden (73;150;206;231;299). Seither wird nach Verfahren gesucht, die die diagnostische Diskriminierungsfähigkeit des PSA erhöhen sollen. Dazu wird die Aussagekraft neuer Größen wie z.B. das Konzentrationsverhältnis von freiem zu Gesamt- PSA (30;69;79;306) oder zu ACT-PSA (172), das Verhältnis von PSA-Serumkonzentration zum sonographisch bestimmten Prostatavolumen (21;41;278;326), die PSA-Anstiegsgeschwindigkeit oder Verdopplungszeit (31;65;67;263) und der Einsatz altersabhängiger Referenzwerte (28;56;219;249) untersucht. Die zusätzliche separate Bestimmung des freien PSA scheint die vielversprechendste Möglichkeit zur Erhöhung der Spezifität für die Erkennung von PCa zu sein.

Als diagnostischer Standard gilt bis heute die Kombination der digitalen rektalen Untersuchung (DRU) mit der Bestimmung des t-PSA im Serum (32;33;68). Die bisherigen Erfahrungen mit diesem diagnostischen Vorgehen zeigen, daß ein PCa häufiger durch eine PSA-Erhöhung als durch einen karzinomverdächtigen Tastbefund auffällt (11;68;73;270;271). Der Anstieg der [PCa-Inzidenz um 38% in den USA von 1987 bis 1994 ist vermutlich zum größten Teil auf die Einführung der PSA-Bestimmung zurückzuführen (64).]

Die Serum- PSA-Konzentration von Männern mit lokal begrenztem PCa unterschied sich nicht eindeutig von den Serumkonzentrationen von BPH-Patienten [93].

1981 zeigten Kuriyama et al. [92], daß das PSA die größte Aussagekraft bezüglich der Überlebensdauer von Patienten mit einem fortgeschrittenen PCa im Vergleich zu anderen nicht-prostataspezifischen Parametern, so auch gegenüber der PAP, hat. Je niedriger die PSA-Konzentration im Serum nach Therapie war, desto länger war die Überlebenszeit. Sie dokumentierten in dieser Arbeit auch, daß Metastasen eines PCa PSA bilden und in die Zirkulation abgeben können. Dieselbe Feststellung von Gutman und Gutman 1938 [77] hatte die PAP zum weltweit ersten Tumormarker gemacht [36]. Als nicht-organspezifisches Enzym verlor die PAP in der Diagnostik für das PCa an Bedeutung, da das PSA nach einer 1989 durchgeführten Analyse von 553 Seren von PCa-Patienten aller Stadien, eine doppelt so hohe Sensitivität wie die PAP aufwies, insbesondere in den frühen Stadien der Erkrankung. Damit wurde die PAP ein Tumormarker des fortgeschrittenen PCa [115].

Ähnliche Ergebnisse publizierten Stamey und Kabalin 1989 beim Vergleich von 209 PCa-Patienten vor Therapie [150]. Danach erschien die PAP auch als Verlaufsparameter nach radikaler Prostatektomie ungeeignet, da sich die PAP-Serumkonzentrationen bei Patienten mit und ohne Rezidiv nicht unterschieden [95].

Seit Ende der achtziger Jahre wird das PSA nach zahlreichen Studien, die den Wert der PSA-Bestimmung im Serum für das frühe Erkennen des PCa bestätigen [47, 84, 95, 118], allgemein als Erkennungs- und Verlaufsparameter für das PCa eingesetzt.

1986 erhielt der PSA-Assay der Firma Hybritech als erstes kommerzielles PSABestimmungsverfahren die Zulassung der Food and Drug Administration für die Erkennung von PCa [37, 63, 128, 152]. In der Bundesrepublik Deutschland begann der klinische Einsatz des PSA im Jahr 1987 [69].

Die Beobachtung, die Kuriyama et al. 1980 [93] mit dem ELISA-Verfahren zur Serum-Bestimmung von PSA machten, ist als Problem bis heute nicht gelöst: bei nur gering erhöhten PSA-Werten (4-10 ng/ml) kann an Hand des PSA nicht sicher zwischen einer BPH und einem lokal begrenzten PCa unterschieden werden [46,

[Seite 13]

12 48, 84, 114, 121, 152]. Seither wird nach Verfahren gesucht, die die diagnostische Diskriminierungsfähigkeit des PSA erhöhen sollen. Dazu wird die Aussagekraft neuer Größen wie z.B. das Konzentrationsverhältnis von freiem zu Gesamt-PSA [20, 42, 53, 153] oder zu ACT-PSA [96], das Verhältnis von PSA-Serumkonzentration zum sonographisch bestimmten Prostatavolumen [14, 26, 141, 156], die PSA-Anstiegsgeschwindigkeit, oder Verdopplungszeit [18, 40, 41, 132] oder der Einsatz altersabhängiger Referenzwerte [19, 35, 119, 125] untersucht. Die zusätzliche separate Bestimmung des freien PSA scheint die vielversprechendste Möglichkeit zur Erhöhung der Spezifität für die Erkennung von PCa zu sein. 1998 erhielt wiederum ein Assay der Firma Hybritech als bisher einziges Meßverfahren für f-PSA die Zulassung der Food and Drug Administration.

[Seite 14]

Als diagnostischer Standard gilt bis heute die Kombination der digitalen rektalen Untersuchung (DRU) mit der Bestimmung des t-PSA im Serum [16, 17, 43]. Die bisherigen Erfahrungen mit diesem diagnostischen Vorgehen zeigen, daß ein PCa häufiger durch eine PSA-Erhöhung als durch einen karzinomverdächtigen Tastbefund auffällt [21, 43, 46, 135, 136].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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