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Analyse:Whf/Fragment 002 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Flatz 2006‎‎
Seite(n): 2, Zeilen: 1 ff.
Rückblickend kann man den Beginn der Magnetresonanztomographie an einer Entdeckung festmachen, für die ebenfalls zwei Naturwissenschaftler mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden. Der Schweizer Felix Bloch und der Amerikaner Edward Mills Purcell erhielten 1952 den Physiknobelpreis für ihre Entwicklung von Messmethoden der Kernspinresonanz (NMR). Felix Bloch und Edward Mills Purcell konnten nachweisen, dass Atomkerne Radiowellen aussenden, wenn sie in ein starkes magnetisches Feld gebracht werden. Damit demonstrierten die beiden eine entscheidende Grundlage für die MRT.

Zu diesem Zeitpunkt und in den folgenden Jahren lag ein Einsatz der MRT in der medizinischen Diagnostik noch in weiter Ferne, woran auch erste NMR Relaxationszeit-Experimente an Zellkulturen und am Menschen in vivo, wie sie in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts durchgeführt wurden, nicht viel änderten.

Der Bezug zur Medizin wuchs mit den In-vitro-Untersuchungen Raymond Damadians an Tumorgewebe Anfang der 70er Jahre, aber auch weiterhin blieb die NMR zunächst auf Anwendungen im Labor beschränkt. Dort allerdings trat sie einen Siegeszug an, der 1991 mit dem Nobelpreis für Chemie an den Schweizer Richard R. Ernst von der ETH Zürich für seine Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden NMR-Spektroskopie gewürdigt wurde.

Die Einflüsse, die letztlich zur Entwicklung der bildgebenden Magnetresonanz führten, kamen, wenn auch indirekt, aus dem medizinischen Bereich, in dem in den frühen 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ersten Schnittbilder mit den damals neuen Computertomographen erzeugt wurden. Diese Idee konnte nun von Lauterbur und Mansfield aufgenommen werden, um ähnliche Bilder mit dem ganz anderen Signalentstehungsmechanismus der NMR zu erzeugen.

Lauterbur gelang es durch ein zeitlich genau definiertes Zuschalten eines Gradienten-Magnetfeldes, die Protonen schichtweise anzuregen. Die nun zurückgesendeten Radiowellen sind genau lokalisierbar und die entstehenden Bildpunkte können zu einem zweidimensionalen Bild zusammengefügt werden.

Rückblickend kann man den Anfang der Geschichte der Magnetresonanztomographie in einer Entdeckung sehen, für die ebenfalls zwei Naturwissenschaftler mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden: Der Schweizer Felix Bloch und der Amerikaner Edward Mills Purcell erhielten 1952 den Physiknobelpreis für ihre Entwicklung von Messmethoden der Kernspinresonanz (NMR). Felix Bloch und Edward Mills Purcell konnten zeigen, dass Atomkerne Radiowellen aussenden, wenn sie in ein starkes magnetisches Feld gebracht werden. Damit legten die Beiden ein fast perfektes Konzept für die MRT vor.

Zu diesem Zeitpunkt und in den folgenden Jahren war ein Einsatz der NMR in der medizinischen Diagnostik noch in weiter Ferne und daran änderten auch erste NMR-Relaxationszeit-Experimente an Zellkulturen und am Menschen in vivo, wie sie in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts durchgeführt wurden, nicht viel.

Der Bezug zur Medizin wuchs mit den In-vitro-Untersuchungen Raymond Damadians an Tumorgewebe Anfang der 70er Jahre, aber auch weiterhin blieb die NMR – aus klinischer Sicht – auf exotische Anwendungen im Labor beschränkt. Dort allerdings trat sie einen enormen Siegeszug an, der 1991 mit dem Nobelpreis für Chemie an den Schweizer Richard R. Ernst von der ETH Zürich für seine Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden NMR-Spektroskopie gewürdigt wurde.

Die Einflüsse, die letztlich zur Entwicklung der bildgebenden Magnetresonanz führten, kamen, wenn auch indirekt, aus dem medizinischen Bereich, in dem in den frühen 70er Jahren die ersten Schnittbilder mit den damals neuen Computertomographen erzeugt wurden. Diese Idee konnte nun von Lauterbur und Mansfield aufgenommen werden, um ähnliche Bilder mit dem ganz anderen Signalentstehungsmechanismus der NMR zu erzeugen.

Lauterbur gelang es durch ein zeitlich genau definiertes Zuschalten eines Gradienten- Magnetfeldes, die Protonen schichtweise anzuregen. Die nun zurückgesendeten Radiowellen sind genau lokalisierbar und die entstehenden Bildpunkte können zu einem zweidimensionalen Bild zusammengefügt werden.

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