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Analyse:Whs/Fragment 007 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 9 f., Zeilen: 9: 6 ff.; 10: 1-2
Neben Cholesterin und seinen endogenen Vorstufen findet man in Serum, Liquor und Organellen Strukturanaloge des Cholesterins, die pflanzlichen Sterine bzw. Phytosterine. Sie unterscheiden sich von Cholesterin durch zusätzliche Methyl- (Campesterin)- oder Äthylgruppierungen (Sitosterin) am C24-Atom der Seitenkette des Cholesteringerüstes. Diese Phytosterine können dem menschlichen Körper nur über die Nahrung zugeführt werden und werden größtenteils sehr rasch über sogenannte selektive ATP-bindende Kassettentransporter (ABCG5/G8) vom Enterozyten direkt oder im Hepatozyten über die Galle in den Darm ausgeschieden (Berge et al., 2002; Lee et al., 2001; Yu et al., 2004). Die Aufnahmerate der Phytosterine im Dünndarm ist deutlich geringer als die des Cholesterins. Mit zunehmender Lipophilität nimmt die Resorptionsrate für Sterine ab. Cholesterin wird zwischen 20-70%, Campesterin bis zu 15% und Sitosterin zu weniger als 5% im Dünndarm resorbiert. Das Verhältnis (Ratio) von Campesterin oder Sitosterin zu Cholesterin im Serum stellt einen Surrogatserum- oder plasmamarker für die Cholesterinresorptionsrate dar (Miettinen et al., 1990). Findet man in einem gesunden Organismus einen sehr hohen Gehalt an pflanzlichen Sterinen, so weist dies auf eine allgemein erhöhte Resorptionsrate für Sterine, insbesondere für Cholesterin hin. Die Konzentrationen o.g. Cholesterinvorstufen und pflanzlicher Sterine werden heutzutage mittels hochsensitiver und -selektiver Methoden wie z.B. der massenspektrometrischen Detektion nach gas- oder flüssigkeitschromatographischer Trennung bestimmt.

1.1.2 Der Cholesterinabbau

Cholesterin ist im gesunden Organismus die Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Die komplette Synthese der Gallensäuren findet in der Leber statt, Vorstufen findet man jedoch auch in anderen Zellen. Eines der bedeutendsten Enzyme der Gallensäurensynthese ist die hepatische Cholesterin 7α-Hydroxylase (Cyp 7A1, E.C. 1.14.13.17). Sie steuert den initialen und geschwindigkeitbestimmenden Schritt im „klassischen“ (neutralen) Weg der Gallensäurenbiosynthese des Säugerorganismus (Princen et al., 1997; Russell, 2000). Die Sterin 26-Hydroxylase (Cyp 27A1, E.C. 1.14.13.15) katalysiert die Hydroxylierung verschiedener Sterinsubstrate, einschliesslich Cholesterin, zur Synthese von 27-Hydroxycholesterin und weiteren Intermediaten der Gallensäurenbiosynthese (Andersson et al., 1989; Cali und Russell, 1991; Russell, 2000; Wikvall, 1984). Diese und folgende Reaktionen bilden den „sauren“ Weg der Gallensäurenbiosynthese.

Neben Cholesterin und seinen endogenen Vorstufen findet man in Serum, Liquor und Organellen Strukturanaloge des Cholesterins, die pflanzlichen Sterine. Sie unterscheiden sich von Cholesterin durch zusätzliche Methyl (Campesterin)- oder Äthyl- (Sitosterin) gruppierungen am C24-Atom der Seitenkette des Cholesteringerüstes. Diese Phytosterine können dem menschlichen Körper nur über die Nahrung zugeführt werden und werden größtenteils sehr rasch über sogenannte selektive ATP-bindende Kassettentransporter (ABCG5/G8) vom Enterozyten direkt oder im Hepatozyten über die Galle in den Darm ausgeschieden (Berge et al., 2002; Lee et al., 2001; Yu et al., 2004). Die Aufnahmerate der Phytosterine im Dünndarm ist deutlich geringer als die des Cholesterins. Mit zunehmender Lipophilität nimmt die Resorptionsrate für Sterine ab. Cholesterin wird zwischen 20-70%, Campesterin mit ca. 15% und Sitosterin zu weniger als 5% resorbiert. Das Verhältnis (Ratio) von Campesterin oder Sitosterin zu Cholesterin im Serum stellt ein Surrogatserum- oder plasmamarker für die Cholesterinresorptionsrate dar (Miettinen et al., 1990). Findet man in einem gesunden Organismus einen sehr hohen Gehalt an pflanzlichen Sterinen, so weist dies auf eine allgemein erhöhte Resorptionsrate für Sterine, insbesondere für Cholesterin hin. Die Konzentrationen o.g. Cholesterinvorstufen und pflanzlicher Sterine werden heutzutage mittels hochsensitiver und -selektiver Methoden wie z.B. der massenspektrometrischen Detektion nach gas- oder flüssigkeitschromatographischer Separierung der Sterine bestimmt.

1.1.2 Der Cholesterinabbau

Cholesterin ist im gesunden Organismus Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Die komplette Synthese der Gallensäuren findet in der Leber statt, Vorstufen findet man jedoch auch in anderen Zellen. Eines der bedeutendsten Enzyme der Gallensäurensynthese ist die hepatische Cholesterin 7α-Hydroxylase (Cyp 7A1). Sie steuert den initialen und geschwindigkeitbestimmenden Schritt im „klassischen“ (neutralen) Weg der Gallensäurenbiosynthese des Säugerorganismus (Princen et al., 1997; Russell, 2000). Die Sterin 27-Hydroxylase (Cyp 27A1) katalysiert die Hydroxylierung verschiedener Sterinsubstrate, einschliesslich Cholesterin, zur Synthese von 27-Hydroxycholesterin und weiteren Intermediaten der Gallensäurenbiosynthese (Andersson et al., 1989; Cali und

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Russell, 1991; Russell, 2000; Wikvall, 1984). Diese und weitere Reaktionen bilden den „sauren“ Weg der Gallensäurenbiosynthese (Abb. 3).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

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