Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Whs/Fragment 013 01

31.377Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Pinsdorf 2005
Seite(n): 33 ff., Zeilen: 33: 16 ff; 34: 3 ff.; 35: 22 ff.; 36: 13 ff. 37: 1 f.
→ Die vereinigten organischen Phasen wurden unter Stickstoffbegasung bei 65°C

getrocknet.

→ Die Hydroxylgruppen der Sterine wurden nach Zugabe von 1 ml eines Trimethylsilylierungs- (TMS-) Reagenzes (Pyridin-Hexamethyldisilazan- Trimethylchlorsilan, 9:3:1; v/v/v) (Merck, KGaA, Darmstadt) zum Rückstand nach 1- stündiger Inkubation bei 65°C zu TMS-Äthern derivatisiert.

→ Die restlichen Silylierungsreagenzien wurden daraufhin unter Stickstoffbegasung bei 65°C verdampft.

→ Der Rückstand wurde in 160 μl n-Dekan (Merck KGaA, Darmstadt) gelöst.

→ 80 μl dieses Gemisches an Sterintrimethylsilyläthern in n-Dekan wurden in die Mikroeinsätze der Glasphiolen für die GC-MSD-Analyse überführt.

→ Die übrigen 80 μl wurden mit 500 μl n-Dekan für die GC-FID-Analyse verdünnt.

→ Die Glasphiolen wurden zur eindeutigen Identifizierung beschriftet.


2.4 Beschreibung der Analyseverfahren

Cholesterinvorstufen und -metabolite wie das 24S- und das 27-Hydroxycholesterin liegen im Serum in einer 103 bis 104-fach geringeren Konzentration als ihre Ausgangssubstanz Cholesterin vor. Daher wird die Konzentration des Cholesterins in Serumproben durch die weniger spezifische und selektive Flammenionisationsdetektion nach gaschromatographischer Trennung bestimmt, während die Cholesterinvorstufen und - metabolite durch die hochspezifische und -sensitive massenselektive Detektion aus der gleichen Probenaufarbeitung erfasst werden. Die Identifizierung von Cholesterin erfolgt über den Vergleich der Retentionszeiten mit zertifizierter Referenzsubstanz und die Quantifizierung erfolgt über einen zu Beginn der Aufarbeitung zugesetzten internen Standard (5α-Cholestan), der physiologischerweise nicht im Serum enthalten ist und dem zu bestimmenden Sterin chemisch möglichst ähnlich ist.

Nutzt man die Massenspektrometrie zur Strukturidentifizierung, muss eine kontinuierliche Aufnahme von Massenspektren über einen großen Massenbereich (z.B. 50-600 m/z) erfolgen (Scan Modus), d.h. man registriert alle Ionen, in die eine Substanz zerfällt, nach Masse- Ladungs-Verhältnis und nach relativer Intensität. Bei der Quantifizierung beschränkt man sich auf die Aufzeichnung von wenigen charakteristischen Massen, bei denen die Verbindung Fragmente höchster Intensität bildet (SIM Modus). Die Messzeit auf den ausgewählten und zyklisch registrierten Massen wird verlängert und so die Empfindlichkeit der Messung (Sensitivität) um den Faktor 30 bis 50 gesteigert (Hübschmann, 1996).

􀂾 Die vereinigten organischen Phasen wurden unter Stickstoffbegasung bei 65°C getrocknet.

􀂾 Die Hydroxylgruppen der Sterine und Stanole wurden nach Zugabe von 1 ml eines Trimethylsilylierungsreagenzes (Pyridin-Hexamethyldisilasan-Trimethylchlorsilan, 9:3:1; v/v/v) zum Rückstand nach 1-stündiger Inkubation bei 65°C zu Trimethylsilyläthern derivatisiert. Als Beispiele sind die Silylierungen von 24S- und 27-Hydroxycholesterin in Abb. 9 aufgeführt.

􀂾 Die restlichen Silylierungsreagenzien wurden daraufhin unter Stickstoffbegasung bei 65°C verdampft.

􀂾 Der Überstand wurde in 160 μl n-Dekan gelöst.

􀂾 80 μl dieses Gemisches an Sterintrimethylsilyäthern in n-Dekan wurden in die Mikroeinsätze der Glasphiolen für die GC-MSD-Analyse überführt.

􀂾 Die übrigen 80 μl wurden mit 500 μl n-Dekan für die GC-FID-Analyse verdünnt.

􀂾 Die Glasphiolen wurden zur eindeutigen Identifizierung beschriftet.

[Seite 34:]

2.6 Beschreibung der Analyseverfahren

Cholesterinvorstufen und -metabolite wie das 24S- und das 27-Hydroxycholesterin liegen im Serum in einer 103 bis 104-fach geringeren Konzentration als ihre Ausgangssubstanz Cholesterin vor. Daher wird die Konzentration des Cholesterins in Serumproben durch die weniger spezifische und selektive Flammenionisationsdetektion bestimmt, während die Cholesterinvorstufen und -metabolite durch die hochspezifische massenselektive Detektion erfasst werden.

[Seite 35:]

Die Quantifizierung erfolgt über einen zu Beginn der Aufarbeitung zugesetzten internen Standard (5α-Cholestan), der physiologischerweise nicht im Serum enthalten ist, und der zu bestimmenden Substanz chemisch möglichst ähnlich ist.

[Seite 36:]

Nutzt man die Massenspektrometrie zur Strukturidentifizierung, muss eine kontinuierliche Aufnahme von Massenspektren über einen großen Massenbereich (z.B. 50-600 m/z) erfolgen (Scan-Modus), d.h. man registriert alle Ionen, in die eine Substanz zerfällt, nach Masse-Ladungs-Verhältnis und nach relativer Intensität. Dabei ist die Messzeit auf jeder Masse kurz. Das erhaltene Massenspektrum ist wie ein „Fingerabdruck” für die zu untersuchende Substanz. Bei der Quantifizierung beschränkt man sich auf die Aufzeichnung von wenigen charakteristischen Massen, bei denen die Verbindung Fragmente höchster Intensität bildet (Selected Ion- Monitoring [SIM] Modus). Die Messzeit auf den ausgewählten und zyklisch registrierten Quadrupolstäbe

[Seite 37:]

Massen wird verlängert und so die Empfindlichkeit der Messung um den Faktor 30 bis 50 gesteigert (Hübschmann, 1996).

Anmerkungen

Aus dem MAterial & Methoden-Teil. Daher auch Einordnung als kW möglich.

Sichter
(SleepyHollow02)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki